Innere Medizin kk: Hochdruck

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Inhaltsverzeichnis

Krankheitsnummer ICD Klassifikation[Bearbeiten]

ICD-Klassifikation der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)
I10      Essentielle (primäre) Hypertonie
I11      Hypertensive Herzkrankheit
I11.0    Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
I11.9    Hypertensive Herzkrankheit ohne (kongestive) Herzinsuffizienz
I12      Hypertensive Nierenkrankheit
I12.0    Hypertensive Nierenkrankheit mit Niereninsuffizienz
I12.9    Hypertensive Nierenkrankheit ohne Niereninsuffizienz
I13      Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit
I13.0    Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
I13.1    Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit mit Niereninsuffizienz
I13.2.   Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz
I13.9    Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
I15      Sekundäre Hypertonie
I15.0    Renovaskuläre Hypertonie
I15.1    Hypertonie als Folge von sonstigen Nierenkrankheiten
I15.2    Hypertonie als Folge von endokrinen Krankheiten
I15.8    Sonstige sekundäre Hypertonie
I15.9    Sekundäre Hypertonie, nicht näher bezeichnet

Definition, englische Bezeichnung und Abkürzungen[Bearbeiten]

Einteilungen[Bearbeiten]

Beim Bluthochdruck unterscheidet man zwischen primärer und sekundärer Hypertonie:

  • primär ohne andere Erkrankung, die den hohen Blutdruck verursacht
  • sekundär im Rahmen einer Grunderkrankung wie Neirenparenchymerkrankungen oder - arterienstenosen sowie seltenere endokrinologische Ursachen.

Desweiteren gibt es unterschiedliche Hypertonieformen im Bezug auf das Lebensalter:

  • Beim jungen Menschen liegt häufig eine diastolische Hypertonie vor, hier ist der Anteil an sekundären Hypertonien deutlich höher und sollte diagnostisch immer mit berücksichtigt werden.
  • Beim älteren oder dauerhaft metabolisch entgleisten Patienten ist der primäre Hochdruck führend.
  • Beim alten Patient ist aufgrund der Arteriosklerose der Aorta oft eine rein systolische Hypertonie zu beobachten, was die Gefahr von orthostatischen Hypotonien birgt, vor allem bei antihypertensiver Therapie.

Ätiologie Ursachen[Bearbeiten]

Epidemiologie Statistik Kosten[Bearbeiten]

Pathologie Pathophysiologie[Bearbeiten]

Symptome und Klinik[Bearbeiten]

Diagnose[Bearbeiten]

Bluthochdruck Grenzwerte[Bearbeiten]

Bewertung            systolisch mm Hg            diastolisch mm Hg 
---------------------------------------------------------------
optimaler RR         <120                        <80 
normaler  RR         <130                        <85 
hoch-normaler RR     130-139                     85-89 
manifeste Hochdruck  >140                        >90 
LangzeitRR 
 Tagesmittelwert normal < 135                     < 85 
 Tagesmittelwert zuhoch > 135                     > 85 
Belastungs RR 
 Frauen nach 30-80 W je 1 min < 200               < 100 
 Männer nach 50-100 W je 1 min < 200              < 100 

Standardisierte Blutdruckmessung[Bearbeiten]

3-4 Minuten Ruhe im Sitzen, Arm in Herzhöhe lagern, Beine nebeneinander, Messung am Arm mit dem höheren Blutdruck

Blutdruckmanschette anlegen, Unterrand 2,5 cm über der Ellenbeuge, Rechtshänder in der Regel am linken Arm

Mikrofon an der Innenseite des Oberarms über der Schlagader plazieren

Manschette bis 30 mm Hg über den systolischen Druck aufpumpen (beim systolischen Druck verschwindet der Puls am Handgelenk)

Manschettendruck langsam um 2-3 mm Hg pro Sekunde ablassen

Beobachten, bei welchem Druck der erste Ton bzw. das erste Blinkzeichen erscheint (= systolischer Blutdruck) und bei welchem Druck der letzte Ton bzw. das letzte Blinkzeichen (= diastolischer Druck) wahrzunehmen ist. Werte auf 2 mm Hg genau ablesen. Bei automatischen Geräten werden die Blutdruck- und Pulswerte als Ziffern angezeigt.

Werte im Blutdruckpaß eintragen

Wiederholungsmessung frühestens nach einer halben Minute .

Blutdruckmessung im Netz:

Sekundäre Hochdruck Diagnostik[Bearbeiten]

  • SD Sono + SD Werte ( Hyperthyreose ?)
  • NiereSono , Kreatinin , Na , K , Ca, Urinstatus ( Nierenerkrankung ? )
  • CT Niere , Nierenarterie , Nebenniere ( Nebennieren TU ?)
  • Cortisoltagesprofil ( Nebennieren Tu ?, Hypercortisolismus ?)
  • Katecholamine ( Innere Medizin kk: Phaeo ? )
    • Metanephrine im Plasma quantitativ
    • Heparin-Plasma, 5.0 mL, tiefgefroren.
  • RR Arme und Beine ( Ausschluß Aortenisthmusstenose ? )
  • EKG und Echo , Rö Thorax ( Herzerkrankung ? )
  • Auskultation des Herzens und der Aorta ( Aorteninsuffizienz , Aortenisthmusstenose ?)
  • Carotissono doppler um den Arteriosklerosegrad einzuschätzen

Die Nierenarterien sind oft im Ultraschall nicht ausreichend beurteilbar !!

  • DSA der Nierenarterien

Therapie[Bearbeiten]

Bewährte Medikamente in der Hochdrucktherapie[Bearbeiten]

ACE Hemmer ( Enalapril, Ramipril )[Bearbeiten]

Standard

  • 5 mg Ramipril 1-0-0
  • 10 mg Ramipril
  • im allgemeinen gut verträglich , gut bei Diabetes
  • auf Kalium achten ( kann ansteigen) ,
  • auf Reizhusten achten ,
  • auf allergische Reaktionen achten ,
  • bei deutlich ansteigendem Kreatinin absetzen
  • captopril auch sublingual einsetzbar
  • enalapril auch iv verfügbar

Sartane ( Lorzaar, Diovan. Atacand )[Bearbeiten]

Standard

  • 8 mg Candesartan 1-0-0
  • 16 mg Candesartan 1-0-0
  • 32 mg Candesartan 1-0-0
  • im allgemeinen gut verträglich , gut bei Diabetes
  • gut auch bei ACE Hemmer Reizhusten
  • auf Kalium achten ( kann ansteigen) ,
  • auf allergische Reaktionen achten ,
  • bei deutlich ansteigendem Kreatinin absetzen

B-Blocker ( Beloc zok, Concor, Dilatrend , Nebilet )[Bearbeiten]

Standard

  • Metoprolol Zok 90 mg 1-0-0
  • Metoprolol Zok 90 mg 1-0-1
  • Bisoprolol 5 mg 1-0-0
  • Bisoprolol 10 mg 1-0-0
  • gut bei schnellem Herzschlag
  • bei Belastungshochdruck
  • bei Angina pectoris und KHK
  • gut auch bei Niereninsuffizienz
  • gut auch bei Herzinsuffizienz
  • auf weiße Finger achten , auf Asthma achten
  • bei Psoriasis nicht geben
  • bei Bradykardie nicht geben

Diuretika ( Unat, Aquaphor, Lasix, Dytide H , HCT )[Bearbeiten]

Standard

  • HCT 12,5 mg 1-0-0

In niedriger Dosis auch gut zum Blutdruck senken

  • gut bei Herzinsuffizienz
  • gut bei Ödem bildung und Wassereinlagerung
  • gut bei Leberzirrhose
  • auf Kalium, Natrium und Exsikkose achten

Calciumkanalantagonisten ( Norvasc, Bayotensin, Adalat, Modip )[Bearbeiten]

Standard

  • Amlodipin 5 mg 1-0-0

Adalat auch sublingual verabreichbar Bayotensin Phiole bei Hochdruckkrise

  • Gut verträglich
  • Nachteile: selten Flush, selten Unterschenkelödeme , manchmal auch Darmträgheit

Catapressan Clonidin[Bearbeiten]

Standard

  • Clonidin 150 mikrog 1-1-1
  • gut bei Tachykardie , bei Entzugsproblemen , bei starkem Schwitzen
  • gut auch bei Niereninsuffizienz
  • kann auch gut subcutan gegeben werden
  • Nachteil :
  • muß 3 mal am tag gegeben werden ,
  • Mundtrockenheit

Physiotens = Cynt[Bearbeiten]

gut verträglich braucht relativ lang bis es voll wirkt

Nepresol = Hydralazin[Bearbeiten]

  • gibt es auch iv
  • stark wirksam
  • Nachteil: manchmal orthostatische Probleme

Sedierung[Bearbeiten]

  • ist oft ein gute Hochdrucktherapie

Hochdruckkrise[Bearbeiten]

  • Nitrendipin ( Bayotensin Phiole) 5 mg p.o.
  • Captopril 25 mg sublingual
  • Urapidil ( Ebrantil) 25 mg i.v.
  • Metoprolol ( Beloc ) 1 Amp langsam iv
  • Catapressan ( Clonidin ) 1/2 - 1 Amp iv oder sc
  • Nitrospray 2 – 3 Hub

bei zusätzlichem Lungenödem

  • Nitrospray 2 – 3 Hub
  • Furosemid ( Lasix) 1 Amp iv ( 20 - 40 mg )
  • Urapidil ( Ebrantil ) 25 mg i.v.
  • Nepresol iv 1/2 bis 1 Ampulle
  • Enalapril iv

bei aufgeregtem Patienten

  • Sedierung Tavor expedit auf die Zunge 1 - 2,5 mg
  • Sedierung 5 - 10 mg Diazepam iv
  • Sedierung und Schmerztherapie zb mit Dipidolor s.c. oder Morphin 1/2 Ampulle langsam iv

Zusätzlich

  • Beruhigen
  • Sitzende oder liegende Lagerung je nach Luftnot
  • frische Luft
  • Körper warm halten und entspannen
  • Stress abbauen ( TV aus, Telefon aus , Internet aus , Radio aus, zu viele Menschen wegschicken, ein oder 2 Personen kümmern sich )

Schwangerschaft Stillzeit[Bearbeiten]

hypertensive Krise in der Schwangerschaft[Bearbeiten]

  • Entbindung notwendig ?
  • AntikonvulsiveTherapie:
    • Magnesiumsulfat i.v. 2 –4 gr. über 15 –20 min
    • Erhaltungsdosis 1 –2 gr/h bis 24 –48 h h post partum
  • AntihypertensiveTherapie:
    • vor i.v. Therapie: 500 ml Ringer
    • Nepresol(Dihydralazin) 5 mg (5 ml) i.v. evt. alle 20 min.
    • Nepresol Perfusor 50mg ad 50ml 0,9 % NaCl
    • alternativ Ebrantil(Urapidil) 6 mg/h Perfuosor
      • 2 Amp. A 50 mg/10 ml ad 50 ml 0,9 % NaCl 3 ml/h
  • bei schlechter Gerinnung
    • Fibrinogen< 120 mg % -> FFP
    • kein Heparin
  • bei Lungenödem/Herzinsuffizienz
    • Lasix ( Furosemid ) iv

Langzeittherapie RR Schwangerschaft[Bearbeiten]

  • Presinol(alphaMethyl-Dopa)3 x 125 mg –3 x 500 mg
  • BelocZok mite(Metoprolol)
  • Tenormin 25/50 mg(Atenolol)
Kontraindiziert in der Schwangerschaft[Bearbeiten]

Alle Arzneistoffe, welche direkt am Renin-Angiotensin-Aldosteron-System agieren können schwerwiegende Wirkungen auf die Frucht im Mutterleib während der Fetogenese haben. Die Anwendung während der Schwangerschaft ist deshalb absolut kontraindiziert. Das gilt für:

  • Aliskiren
  • ACE Hemmer Captopril, Enalapril, Ramipril etc
  • Sartane Candesartan etc

Bisoprolol:

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Ramipril:

  • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
  • Vor der Einnahme des Arzneimittels muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
  • Der Wirkstoff geht in den kindlichen Blutkreislauf über.
  • Das Arzneimittel darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden
  • Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über und hemmt die Milchbildung.

Langzeittherapie RR Stillzeit[Bearbeiten]

  • Nepresol bis 3 * 1 Tablette
  • Isoptin 3 * 80 mg
  • Presinol(alphaMethyl-Dopa)3 x 125 mg –3 x 500 mg
Zitate[Bearbeiten]

Es ist nicht bekannt, ob die ACE-Hemmer in relevanter Menge in die Muttermilch uebergehen. Bei zwingender Indikation raten die Hersteller eventuell zum abstillen od. zu einer Stillpause. Lediglich Captopril (Lopirin) ist naeher untersucht worden. Hier scheint die Anwendung in der Stillzeit (entgegen der Herstellerangabe) vertretbar, da die Dosis, die das Kind ueber die Milch erhaelt, verschwindend gering ist. Vielleicht ist auch dieser Wirkstoff fuer Ihre Krankheit geeignet? Ute Lichte, Pharmazeutin

Mittel der 1. Wahl zur Behandlung eines chronischen Bluthochdrucks in der Stillzeit ist Methyldopa. Es gelangt nur in geringen Konzentrationen in die Muttermilch. Alternativ kann auch der Betablocker Metoprolol und die Kalziumantagonisten Nifedipin, Nitrendipin und Verapamil eingesetzt werden. ACE-Hemmer, wie Captopril und Enalapril, gehen auch nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Vielleicht ist es auch möglich - unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle - auf die Bluthochdruckmittel während der Stillzeit zu verzichten. Eventuell genügen die nichtmedikamentösen Behandlungsmethoden (Bewegung, Nikotinverzicht, Einschränkung des Salzkonsums und Gewichtsreduktion) bereits aus, um den Blutdruck in normalen Grenzen zu halten. med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner

Therapieresistenter Blutdruck trotz Standardtherapie[Bearbeiten]

Diagnostik[Bearbeiten]

Sekundären Hochdruck ausschließen

Medikamente[Bearbeiten]

Standardtherapie ist Amlodipin, Candesartan und Metoprolol in der höchst möglichen Dosis Bei Herzinsuffizienz und Ödemen zusätzlich Diuretikum geben. Falls das alles nichts hilft und der Patient auch seine Tabletten brav einnimmt, kann man folgende Medikamente versuchen.

  • Rasilez 1 * 150 mg steigern auf 1 * 300 mg
  • Nepresol 2 * 1/2 Tablette , steigern auf 2 * 1 Tabl
  • Lonolox Minoxidil 2,5 mg 1 * 1 , steigern auf 5 mg 1 *1

Compliance[Bearbeiten]

  • Überprüfen ob die Medikamente alle eingenommen werden
    • Zuschauen bei der Medikamenten einnahme
    • Umsetzen auf iv gabe

Nephrologen[Bearbeiten]

Die Nephrologen beschäftigen sich nicht nur mit den Nieren sondern auch mit dem Blutdruck. Man sollte deswegen bei therapieresistentem schwer einstellbaren Blutdruck den Patienten beim Nephrologen vorstellen.

Sedierung[Bearbeiten]

  • Manche Patienten haben unter einer Grundsedierung von 5 - 5 - 10 mg Diazepam einen erstaunlich guten Blutdruck.


Blutdrucksteigernde Medikamente[Bearbeiten]

  • Sympathomimetika
    • Ephedrin,
    • Kokain,
    • Amphetamine
  • Phytopharmaka
    • Ginseng,
    • Yohimbin
  • Antirheumatika
    • Diclofenac
    • Ibuprofen
    • Steroide
  • Appetitzügler,
  • Erythropoietin,
  • Antikonzeptiva,
  • Lakritze

Perfusortherapie[Bearbeiten]

Nepresolperfusor[Bearbeiten]

2 Ampullen a 25 mg in einen Perfusor auf 50 ml auffüllen
1 -2 ml / h 

Ebrantilperfusor[Bearbeiten]

Ebrantil i.v.  Urapidil

2 Amp a 10 ml + 30 ml NaCl=,9% = 50 ml= 100mg
Initial:ca. 10 min auf 50 ml/h nach Wirkungseintritt 
ca. 5ml/h als Erhaltungsdosis =10mg/h

Nitroperfusor[Bearbeiten]

Renale Denervation[Bearbeiten]

Mit einem Katheter werden durch Erhitzung Nervenfasern in den Blutgefäßen der Niere verödet und damit die Ausschüttung von blutdrucksteigernden Hormonen Renin und Noradrenalin gehemmt. Die Nierenfunktion wird nicht beeinflusst. Die Hersteller der Ablationskatheter haben sich auf Grund negativer Studienergebnisse entschlossen, keine Ablationskatheter zu poduzieren, alle Studien wurden beendet.

Nicht medikamentöse Therapiemaßnahmen bei Hochdruck[Bearbeiten]

  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  • Stressreduktion
  • leichte Ausdauersportart beginnen
  • Regelmäßiger Tagesablauf mit festen Ruhezeiten vor allem Nachts
  • Meditationsübungen
  • sanfte Massagen
  • Fernseher, Telefon , Internet, Handy in den Ruhezeiten verbannnen

Komplikationen[Bearbeiten]

Hypertensive Organmanifestationen[Bearbeiten]

  • Augenhintergrund
    • Fundus hypertonikus
  • Herz
    • Herzhypertrophie
    • Dilatation der Vorhöfe
    • KHK
    • Klappensklerose
  • Gehirn
    • hypertensive Blutung
    • hypertensive Enzephalopathie
    • ischämischer Hirninfarkt
    • SAB Blutung
  • Blutgefäße
    • hypertensive Angiopathie
    • Gefäßruptur
    • Aortendissektion
    • Aortenaneurysma
    • Arteriosklerose
    • Arteriolosklerose
  • Nieren
    • Proteinurie
    • Abnahme der Nierendurchblutung
    • Abnahme der glomerulären Filtrationsrate
    • Niereninsuffizienz
    • Urämie

Todesursachen bei unzureichend behandelter Hypertonie[Bearbeiten]

Herzinsuffizienz       40 - 50 % 
Koronarinsuffizienz    30 - 40 % 
Zerebrale Komplikation 10 - 20 % 
Niereninsuffizienz      5 - 10 %

Prognose[Bearbeiten]

Fälle[Bearbeiten]

Geschichte der Krankheit[Bearbeiten]

Experten und Krankenhäuser[Bearbeiten]

Selbsthilfegruppen[Bearbeiten]

Fragen und Anmerkungen[Bearbeiten]

Wann kommt es zur Hypertrophie des linken Ventrikels ?[Bearbeiten]

  • langjährige hypertensive Herzerkrankung
  • diastolische Dysfunktion
  • Aortenklappenstenose
  • HOCM
  • Hypertrophe nichtobstruktive Kardiomyopathie
  • Aorteninsuffizienz
  • Speichererkrankungen (z. B. Morbus Fabry), Hypertrophie oder Gewebsverdickung ?

Literatur[Bearbeiten]

Studien[Bearbeiten]

SPRINT-Studie[Bearbeiten]

  • SPRINT-Studie = Systolic Blood Pressure Intervention Trial, Interventionsstudie zum systolischen Blutdruck
  • Case Western Reserve University in Cleveland
  • 9500 Probanden mit Bluthochdruck im Alter von über 50 Jahren.
  • Einschlußkriterien
    • erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • systolischen Blutdruck über 130.
  • Ausschlußkriterien
    • Diabetes
    • stattgehabter Schlaganfall
  • Randomisation
    • Gruppe 1 Therapieziel 120 mm Hg systolisch
    • Gruppe 2 Therapieziel 140 mm Hg systolisch
  • Ergebnisse

Links zur Sprint Studie[Bearbeiten]

Links[Bearbeiten]