Internationaler E-Commerce in B2C-Märkten/ Grundlagen

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Einleitung[Bearbeiten]

In diesem Kapitel werden nun die wichtigsten Grundlagen zum Thema internationaler E-Commerce in B2C Märkten erläutert. Es soll einen allgemeinen Überblick verschaffen, um die groben Grundzüge der komplexen Themenbereiche zu verstehen. Zuerst werden die Begriffe E-business, E-Commerce und b2c definiert. Anschließend werden noch das Thema "Das österreichische E-Commerce Gütezeichen" sowie dessen Kriterien behandelt. Des Weiteren folgen Erläuterungen zu "Rechtliche Bestimmungen", den "Informationspflichten des Anbieters" sowie "Verbrauchsgüterkauf und -garantien".

Der zweite Teil dieses Kapitels umfasst auch die wichtigsten Teilbereiche des E-Commerce, wie zum Beispiel "E-publishing", "E-Shopping", "E-cash", "E-cataloge" und "V-Commerce". Das Kapitel "Grundlagen" wird mit einer kurzen Ansicht eines Global Sales Managers abgeschlossen.

Definitionen[Bearbeiten]

In diesem Unterpunkt des Kapitels "Grundlagen" werden die Begriffe "E-business", "E-commerce" sowohl als auch der Begriff "B2C" erklärt.


Definition E-business[Bearbeiten]

E-Business ist die Abkürzung für "Electronic Business". Dieser Oberbegriff beinhaltet alle "elektronischen Geschäftsaktivitäten". Unter "elektronischen Geschäftsaktivitäten" versteht man alle Aktivitäten, die den Geschäftsverkehr beeinflussen, wie zB das Marketing, die Werbung, der Handel und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen. Zusätliche beinhaltet das E-Business auch "außerbetriebliche Unternehmensprozesse", die die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit dem Kunden unterstützen, wie zB der "After Sales Support". E-Business ist eine Technologie, die auf dem Web basiert. Unternehmen können mit Hilfe dieser Technologie Geschäftsaktivitäten schnell, weltweit und kundenorientiert durchführen. Darüber hinaus können auch geschäftsrelevante Daten zwischen Systemen und Unternehmen ausgetauscht werden. Die Kommunikation erfolgt über "elektronische Netze". "Diese Netze arbeiten entweder drahtgebunden oder drahtlos". Das Internet bzw. das "Intranet" oder das "Extranet" ist die "typische Plattform" für das E-Business. (http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_eBusinesseBusiness_eBusinesselectronic%20businesseBusiness_eBusinessE-Business.html)


Definition E-commerce[Bearbeiten]

E-Commerce ist die Abkürzung für "Electronic Commerce". Dieser begriff stammt aus dem "elektronischen Datenaustausch". Unter E-Commerce versteht man "die Nutzung aller elektronischen Medien". Zur Unterstützung werden "IT-Systeme" eingesetzt. Sie dienen zur "Sammlung, Übermittlung und Verarbeitung von Informationen", "die im Zusammenhang mit einem Kauf, einer Lieferung und der Bezahlung einer Ware oder Dienstleistung stehen". "E-Commerce umfasst alle geschäftlichen Aktivitäten von der Bestellung über die Buchung und Lieferung bis hin zur Zahlungsabwicklung mit zB [E-Cash]". (http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_eCommerceeCommerce_eCommerceelectronic%20commerceeCommerce_eCommerceE-Commerce.html)


Ziel durch die Nutzung von E-Commerce

    • "administrative Tätigkeiten zu automatisieren", dies kann sehr zeitsparend sein
    • "Kostenvorteile zu realisieren", dh ein Unternehmen erspart sich durch die Nutzung von zB E-Mails Portogebühren
    • "höhere Umsätze durch die Nutzung elektronischer Medien" aufgrund der Kostenvorteile


Definition b2c[Bearbeiten]

B2C ist die Abkürzung für "Business to Consumer". Unter B2C versteht mand das "E-Commerce zwischen Unternehmen und Endverbraucher". "Es umfasst den elektronischen Internethandel von Waren und Dienstleistungen", welche dem Endkunden angeboten werden.


B2C beinhaltet

    • "Online-Shopping" (Kauf von Waren über das Internet)
    • "Touristikbereich mit Reisebuchungen" (Möglichkeit, Reisen über das Internet zu buchen)
    • "Reservierung von Tickets und Fahrkarten" (Möglichkeit, Tickets und Fahrkarten zu reservieren)
    • "Dienstleistungen im Finazen- und Sicherheitswesen", zB Online-Beratung von Steuerberater oder Versicherungsberater
    • "Auktionen" (Versteigerungen von Waren, zB Ebay)

(http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_B2CB2C_B2Cbusiness%20to%20consumerB2C_B2C.html)


Das österreichische E-commerce Gütezeichen[Bearbeiten]

In diesem Teilabschnitt wird das österreichische E-Commerce Gütezeichen sowie dessen Kriterien behandelt.

Das österreichische E-Commerce Gütezeichen dient dazu, um eine "sichere und kundenfreundliche Geschäftsabwicklung zu sichern". Die "strengen Vergabekriterien" werden regelmäßig auf ihre Einhaltung überprüft. "Das Gütezeichen ist Teil des europaweiten EURO-LABEL System für sicheres Eikaufen im Internet". "Durch eine Seriennummer und eine Verschlüsselung ist jedes Gütezeichen eindeutig einem Unternehmen zugewiesen". Die Kosten des Gütezeichens setzen sich aus einer einmaligen Begutachtungsgebühr und einer jährlichen Nutzungsgebühr zusammen. (http://www.guetezeichen.at/)

Kriterien[Bearbeiten]

Die Gütezeichen-Kriterien regeln den "Prozess und die Rahmenbedienungen der elektronischen Geschäftsabwicklung" für die Unternehmen, die das E-Commerce Gütezeichen haben. "Die Kriterien geben keine Auskunft über die Qualität der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen".


    • "Anbieter-Identifizierung" ("Name, Telefonnummer, geografische Anschrift, Firmenbuchnummer und zuständige Aufsichtsbehörde des Anbieters")
    • "Allgemeine Vertragsbedingungen"
    • "Produkt/Leistungsbeschreibung" ("Leistungsmerkmale und genaue Beschreibung des angbotenen Produktes oder der Dienstleistung")
    • "Preisauszeichnung" ("Bruttopreis" des angebotenen Produktes oder Dienstleistung)
    • "Abgabe/Darstellung der Bestellung" ("vor Abgabe der Bestellung erhält der Verbraucher eine übersichtliche speicher- und druckfähige Darstellung der Bestellung")
    • "Zahlungsmöglichkeit" ("zB Kreditkartenzahlung")
    • "Bestätigung der Bestellung" ("Jeder Eingang einer Bestellung wird vom Nutzer des Gütezeichens unverzüglich per E-Mail bestätigt")
    • "Rücktrittsrecht" ("Verbraucher hat ein Rücktritts- und Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen und Stornofolgen für den Verbraucher in der Dauer von mindestens sieben Werktagen")
    • "Lieferfrist" ("Die Lieferung hat so rasch als möglich, jedenfalls innerhalb von höchstens 30 Tagen ab dem dem Eingang der Bestellung folgenden Tag, zu erfolgen")
    • "Verrechnung" ("Verrechnung erfolgt nicht vor der Auslieferung der Ware")
    • "Datenschutz" ("Datenschutz 2000")
    • "Reaktionszeit bei Reklamationen" ("innerhalb von höchstens zwei Werktagen")
    • "Sprache" ("Sprache, in der über das Leistungsangebot informiert und die Bestellung durchgeführt wurde")
    • "Streitschlichtung" ("Schlichtungsstelle vom Verein des E-Commerce Gütezeichen")
    • "Gerichtsstand" ("Angabe des Wohnsitzgerichts des Verbrauchers")
    • "Beachtung sonstiger Gesetze" ("zB Datenschutzgesetz 2000, Telekommunikationsgesetz, Strafgesetzbuch, Jugendschutzgesetze")
    • "Vergabe des Gütezeichens" ("Die Entscheidung über die Genehmigung zur Führung des Gütezeichens obliegt ausschließlich der Vergabestelle, die ein Expertenteam zur Beurteilung der Umsetzung bzw. Einhaltung der Kriterien einsetzen kann.")
    • "Überprüfung der Einhaltung der Kriterien" ("wird mittels Stichproben mindestens jährlich überprüft")


Rechtliche Bestimmungen[Bearbeiten]

Der Punkt "Rechtliche Bestimmungen" beinhaltet die "Informationspflichten des Anbieters" und Informationen über den "Verbrauchsgüterkauf- und garantien".

Informationspflichten des Anbieters[Bearbeiten]

    • "Name des Online-Anbieters"
    • "Geografische Anschrift", unter welcher der Online-Anbieter niedergelassen ist (=Geschäftsadresse)
    • Angaben die dem Kunden schnell ermöglichen, mit dem Online-Anbieter in Kontakt zu treten und mit ihm zu kommunizieren
    • "Zuständiges Handelsregisteramt und Handelsregisternummer"
    • Angaben zur "zuständigen Aufsichtsbehörde"
    • bei reglementierten Berufen, Hinweis auf den angeschlossenen Berufsverband, Berufsbezeichnung
    • "Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer"

Verbrauchsgüterkauf und -garantien[Bearbeiten]

    • "neue Haftungs- und Garantieregeln für Verbrauchsgüter"
    • "Verkäufer haftet für jede Vertragswidrigkeit, die sich binnen 2 Jahren offenbart"
    • "Mangel infloge unsachgemässer Montage wird der Vertragswidrigkeit gleichgestellt, wenn Montage Bestandteil des Kaufvertrages ist"
    • "die in Prospekten oder Unterlagen dargestellte Werbung bindet"
    • "Verbrauchsklauseln, die diese Rechte ausschalten wollen, sind für Verbraucher nicht bindend"

((c) Lukas Fässler, Juristischer Beitrag zum Fachbuch "Roadm@p to E-Business")


Teilbereiche E-commerce[Bearbeiten]

In den folgenden Kapiteln sind nun die Teilbereiche des E-Commerce mit einer Erklärung aufgelistet. Diese Teilbereiche sind sehr wichtige Instrumente um die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen am B2C Markt zu stärken und um sie stärker zu vernetzen. Durch diese nun erläuterten Begriffe kann man begreifen, welch wichtige Rolle E-Commerce in der Unternehmenswirtschaft spielt und wie sich die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich Internet auch am B2C-Markt auswirken.


E-publishing: Funktionen im Marketing[Bearbeiten]

Im Bereich E-Commerce spielt natürlich Marketing eine große Rolle. Fast jede Firma versucht mit verschiedene Marketingstrategien über Internet Kunden an Land zu ziehen. In den folgenden Zeilen können Sie nachlesen, welche Funjktionen es im Bereich E-Publishing gibt und welche Strategien und Instrumente das Internet für ein gutes Marketing bietet

Funktionen im Marketing sind alle Formen von "elektronischen (oft internetgestützen) Marketingmaßnahmen". Beispiele für E-Publishing sind "Bannerwerbung, Computerspiele ("Moorhuhnschießen"), Werbe-E-Mails (Spam), Mailinglisten, Newsletter, Newsticker, E-Zines". Großen Anklang finden auch "kostenlose Internetdienste wie Routenplaner, Telefontarifrechner, Mailing-Dienste (Unified-Messaging), Webspace für die eigene Homepage etc." (http://www.www-kurs.de/gloss_e.htm)

Das Online-Marketing besteht aus verschiedenen "untereinander kombinierbaren Elementen". Dazu zählen

    • "der eigene Produkt- oder Firmenauftritt (Product-Site oder Corporate-Site)", dh, Firmen stellen ihre eigenen Homepages her und werben so für ihre Firma und deren Produkte.
    • "die Platzierung von Werbebannern, Marken- bzw. Firmenlogos auf stark frequentierten Internet-Sites,"
    • "die Versendung von E-Mail-Newslettern", dh Firmen senden Werbung via E-Mail. Firmen versuchen hiermit, direkt Kunden anzusprechen und gewinnen.
    • "die Vermarktung von Produkt- oder Firmenseiten über Suchmaschinen-Marketing", sowie die
    • gegenseitigen Verlinkung mit themenverwandten Internetseiten, dh, Firmen versuchen möglichst viele Kunden auf ihre Homepage zu locken.


Die meisten Ausgaben für die Werbung fallen auf "klassisches" Online-Marketing". Klassisches Online-Marketing umfasst "Banner sowie die Integration von Sponsoren auf den Online-Angeboten der Vermarkter." Die Suchwort-Vermarktung ist derzeit das am schnellsten wachsende "Online-Marketing-Segment". Beim Suchmaschinen-Marketing bezahlen die Werbekunden dafür, mit ihren Website-URLs auf den Trefferseiten von Suchmaschinen möglichst "prominent in den gesponserten Bereichen gelistet zu werden." Um eine möglichst gute Position in der Trefferliste zu erhalten, muss man an einem Auktionsverfahren teilnehmen, wobei die Bezahlung pro angeklicktem Suchergebnis erfolgt. ((c) Prof. Dr. Niklas Mahrdt, Media Economics)


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Der Banner ist wohl eines der wichtigisten Instrumente des Online-Marketing. Banner sind Firmenwerbungen, die als "Werbeband in die Seite eingefügt wird". Hinter diesen Grafiken verbrigt sich immer ein Link zu einer Firma. Kunden werden so direkt mit Werbebändern von einer Firma oder einem Produkt konfrontiert und so wird Interesse geweckt. Interessierte Kunden haben nun die Möglichkeit, die Homepage zu besuchen und schon ist der Zweck des Online-Marketings, bzw. des Werbebanners erfüllt.


E-Zine[Bearbeiten]

Auch das E-Zine wurde mit der Zeit ein besonders beliebtes Marketinginstrument und hat bei Firmen schon Anklang gefunden. E-Zine ist die Kurzform von "Electronic Magazine" (elektronisches Magazin). Statt auf Papier gedruckt zu werden, können Zeitschriften auch als Web-Seiten (in HTML) veröffentlicht werden. ESolche Online-Magazine kann man nicht in einer Trafik kaufen. Es wird von einem Web-Server aus abgerufen. "Viele Firmen werben auf diese Art und Weise für die Papier-Version. Deshalb werden in der elektronischen Form nur Auszüge der aktuellen Ausgabe veröffentlicht." (http://www.www-kurs.de/gloss_e.htm)


Stärken[Bearbeiten]

Das Online-Marketing bietet zweifellos viele neue hervorragende Möglichkeiten, Marketing und Werbung zu betreiben. Deswegen gibt es auch viele Stärken des Online-Marketoings. "Online-Marketing bietet jederzeit eine direkte und nahezu vollständige Kontrolle über Nutzung und Wirkung der eingesetzten Maßnahmen", dh Firmen können sofort überprüfen, welche Maßnahem ihrer Marketingstrategien schon fruchten, beziehungswese welche weniger Erfolg bieten. Durch eine "Darbietung von hoch aktuellen Informationen" und durch die einzigartige Möglichekeit, via Internet einzukaufen, ist das Onleinmarketing ein attraktives Ergäzungsmedium zum "klassischen Mediaeinsatz wie Print und TV" geworden. Für Firmen also eine weitere Möglichkeit, auf sich und ihre Produkte Aufmerksamkeit zu ziehen. Viele durchgeführte Media-Analysen beweisen, dass der klassische Online-User, der auf das Online-Marketing perfekt ansprechen wird, in der Regel 14- bis 49-Jahre alt ist und aus einer höheren Bildungs- und Einkommensschicht festgelegt wird. Diese Information ist wiederum sehr wirksam für ein starkes und gutes Online-Marketing - Websites können via Internet direkt auf diese Kundengruppe zugehen.

Schwächen[Bearbeiten]

Zu allen möglichen Themen und Bereichen, gibt es immer einige Schwächen aufzulisten. So auch bezüglich des Online Marketings. Zu den Schwächen gehören "störende Sonderwerbeformen, wie beispielsweise sogenannte Interactive Ads. Sie erhöhen den Widerstand der Nutzer gegen Online-Werbeformen", da Werbungen oft als störend, zu häufig und lästig empfunden werden. Dies führt natürlich zur Tendenz, Insrumente des Online-Marketing als Kunde sofort zu verweigern.

Chancen[Bearbeiten]

Die Internet-Nutzung steigt im Vergleich zu allen anderen Medien am stärksten. "Aus dem Vergleich zwischen den Internet-Werbeumsätzen und der Internet-Mediennutzung verdeutlicht sich das immense Nachholpotenzial der Online-Werbung": nach wie vor ist der "Online-Anteil an der Mediennutzung dreimal höher als der Online-Anteil am Werbemarkt". ((c) Prof. Dr. Niklas Mahrdt, Media Economics)


E-shopping[Bearbeiten]

E-Shop[Bearbeiten]

E-Shop steht für "Electronic Shop", dh Firmen bieten ein Online-Shopping Angebot im Internet. Kunden können rund um die Uhr via Internet bestellen und einkaufen. Diese neue Art "einzukaufen" ist natürlich eine zusätzliche Möglichkeit, die Beziehung zwischen B2C zu verstärken. Und dies ist möglich über E-Bussiness und E-Commerce. Das heißt, über den E-Shop sind neue Möglichkeiten entstanden, Umsätze zu erzielen.

Lesen Sie genaueres über E-Shops in den nächsten Kapiteln.


E-Shopping aus Kundensicht[Bearbeiten]

Da wir hier in diesem Kapitel, von E-Commerce in B2C Märkten sprechen, ist es wichtig welche Rolle E-shopping für Kunden spielt: E-Shopping ist für Endkonsumente eine schnelle und bequeme Art einzukaufen. Für die Bestellung fältt meistens kein Porto an. Außerdem gelant die Bestellung direkt zum "Computer des Anbieters und muss nicht noch erst eingegeben oder versand werden". Studien haben außerden ergeben, dass E-Shopping "weniger fehleranfällig als Bestellungen über Fax- oder Post" sind, da z.B. Bestellnummern geprüft werden können. Besonders praktisch für die Kunden ist, dass sie Preise meistens einfach vergleichen können, da immer mehrere Anbieter die selben Produkte anbieten.


E-Shopping aus Anbietersicht[Bearbeiten]

E-Shopping ist in B2C-Märkten natürlich auch ein sehr wichtiges Instrument für das "B" - nämlich die Firmen. E-Shopping ist ein "Vertriebskanal", der sehr kostengünstig ist. Der Aufwand der entsteht, wenn manseine Produkte über Kataloge anbietet, ist wesentlich höher "(Katalog erstellen, drucken, versenden - und das z.B. alle Jahre wieder)". Neue Produkte, Preisänderungen, Angebote saisonspezifischer Waren, Sonderangebote und Layoutänderungen lassen sich zeitnah und preiswert durchführen. Somit ist das Angebot ständig aktuell, während der Katalog die Tendenz hat, immer zu altern. "Sowohl für einen Spezialversand mit einer kleinen Auswahl als auch für Großversender mit mehreren Tausend Artikeln" stellt das E-Commerce eine Alternative dar um Umsätze zu erzielen und ihre Produkte am Markt unterzubringen. "Es ist nicht so, dass etwa pro Produkt eine gesonderte Seite existiert. Vielmehr sorgt ein E-Shop-System dafür, dass gemäß der Suchabfrage des Kunden entsprechende HTML-Seiten aus Datenbanken generiert und auf den Rechner des Kunden übertragen werden. Auch eine Anbindung an das Warenwirtschaftssystem ist möglich." Der Kunde kann so Auskunft über die Lieferfähigkeit erhalten, was wiederum ein Vorteil für den Kunden darstellt, und den Kaufvorgang möglicherweise beschleunigt. (http://www.rotzfrech.de/produktion/www_eshop.html)


E-cash[Bearbeiten]

Unter der Grundidee von ecash versteht man, eine Art "elektronisches Bargeld" ("Cybermoney") zur Verfügung zu stellen. Aus einer "elektronischen Geldbörse" sollen "im ganzen Netz Geschäfte jeden Umfangs getätigt werden können". Hier ist aber sowohl eine "sichere Bezahlung des Verkäufers" sowie der "Schutz der Privatsphäre des Käufers" gesichert.


Dieses Verfahren ähnelt dem "Chipcard-Verfahren, bei dem eine Art Telephonkarte an bestimmten Stellen mit Bargeld "aufgeladen" wird und dann zum Bezahlen von Parkgebühren, Busfahrkarten u.ä. verwendet wird. Der ecash-Kunde hebt von seinem Konto bei einer Bank ecash, also Dateien, die einen bestimmten Geldwert darstellen, ab und speichert es auf seinem Rechner." Die Verwaltung dieser elektronischen Münzen wird von einem speziellem Dienstprogramm durchgefährt, das sich "elektronische Geldbörse" nennt. "Beim Einkauf werden dem Verkäufer die zur Bezahlung erforderlichen "Münzen" (dh Dateien) überspielt." Dieser überprüft die "Echtheit" und veranlaßt dann den Versand der bestellten Ware oder die Ausführung der entsprechenden Dienstleistung.


Stärken[Bearbeiten]

Da E-Cash viele Vorteile bietet, wird es im internationalen Raum immer beliebter: Es ist zum Beispiel eine weitere Bankverbindung nicht erfolderlich. "Hat die Hausbank eine ecash-Lizenz, kann vom Girokonto in die elektronische Geldbörse ebenso wie auf eine Chipkarte oder auch vom Geldautomaten abgehoben werden." Außerdem ist die Gefahr der Überschuldung nicht höher als bei der Verwendung von Bargeld aus Geldautomaten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Mißbrauch von e-cash-Dateien NICHT möglich ist, da ja der Kunde nur höchstens den Betrag verlieren kann, der einmal abgehoben würde. "Durch die Verwendung der RSA-Verschlüsselungsverfahren mit zT mindestens 30 Zeichen langen Paßwörtern7 wird eine hohe Übertragungssicherheit gewährleistet."

Außerdem ist der Kunde vor einer Ausspähuing seines Einkaufsverhalten total sicher, da die "Seriennummern der BVank erst bei Einlösung einer Münze bekannt werden." Sie kann nicht nachvollziehen, an wen eine bestimmte Münze ausgegeben wurde! "Andererseits kann er beweisen, daß bestimmte Seriennummern gerade von seiner Geldbörse erzeugt worden sind", was einen weiteren Vorteil von E-cash darstellt.

Hinsichtlich der Risiken des Verkäufers ist es positiv, dass es vermindert ist, weil er erst "leisten muss, wenn die Bank ihm die Gutschrift des Betrages auf seinem Konto bestätigt. Gebühren entstehen außer den Postengebühren bei der Bank und den Leitungskosten keine, insbesondere entfallen die Kreditkartenprovisionen."

Zu guter Letzt hat der Bankschlüssel ein Verfallsdatum. Nach einer gewissen Zeit werden alle mit einem bestimmten Bankschlüssel versehenen Münzen ungültig, sie werden von der Bank gegen neue Münzen umgetauscht.

Schwächen[Bearbeiten]

Allerdings hat ecash auch einige Nachteile.

"So ist eine völlige Abhörsicherheit des Netzes nicht gegeben. Auch die heutigen hochentwickelten Verschlüsselungstechniken können "geknackt" werden, wenn auch mit erheblichem Aufwand."

Die größte Gefahr für das persönliche ecash-Guthaben liegt jedoch im "Datenverlust durch unbeabsichtigtes Löschen der Daten oder durch Beschädigung des Speichermediums (Festplatte)," Nach dem heutigen Stand der Technik ist nämlich eine "Rückerstattung" nicht möglich!

Weiterhin ist es bis jetzt unmöglich, in verschiedenen Währungen oder auch nur mit "ecash verschiedener Ausgabestellen einzukaufen," Es fehlt nämlich an einer Clearingstelle und daher aktzeptiert jede Bank nur ihr eigenes E-Cash.

Außerdemerzeugen die Sicherheitsüberprüfungen beim Bezahlen zusätzliche Netzlast, so können längere Wartezeiten auftreten.

Ein letztes Hindernis ist heute noch die geringe Verbreitung des Systems, "wobei es sich um ein klassisches Henne-und-Ei Problem handelt: es gibt keine Kunden, weil es keine Anbieter gibt, weil es keine Kunden gibt." Zudem zeigen sich die Zentralbanken zurückhaltend, da Probleme mit einer unkontrollierten Ausweitung der Geldmenge befürchtet werden. http://www.jurpc.de/aufsatz/19970035.htm

E-cataloge[Bearbeiten]

Auch der Begriff E-cataloge ist ein sehr wichtiges Instrument des Online-Marketing in B2C-Märkten. E-cataloges sind elektronische Kataloge, die es ermöglichen Informationen von Produkten und Dienstleistungen an Kunden oder Geschäftspartner weiterzugeben. Dies kann eine "relativ simple webgerechte Umsetzung" eines "Papier-Katalogs" sein. Außerdem ist auch der Austausch von Katalogdaten zwischen Hersteller und Abnehmer möglich. Somit wird der Aufwand für Einkauf und Beschaffung (E-Procurement) in Unternehmen reduziert. Der elektronischer Katalog ist meist "Bestandteil eines elektronischen Shopping-Systems".Es gibt aber auch Firmen die "nur" den Katalog ohne online-Bestellmöglichkeit ins Netz stellen. Somit können die Kunden sich online ein Bild über die Produkte machen, die Firmen werben also für ihre Produkte beziehungsweise ihre Firma. Heutzutage ist es jedoch wahrscheinlich ein Nachteil, keine Online-Bestellmöglichkeiten anzubieten. Es ist unumstritten, dass die Möglichkeit der Online-Bestellung Gewinnzahlen erhöhen lässt.


E-Procurement[Bearbeiten]

Im obigen Kapitel haben wir den Begriff E-Procurement einmal verwendet.

E-Procurement sind alle "elektronischen Formen des Einkaufs und der Beschaffung in Unternehmen," dies geschieht z.B., wie in den vorigen Kapiteln schon erläutert, "durch den Einsatz von elektronischen Katalogen mit Produkten und Dienstleistungen." (http://www.www-kurs.de/gloss_e.htm)


V-commerce[Bearbeiten]

Um nun einen gesamten groben Überblick der Teilbereiche in B2C-Märkten geben zu können, müssen wir auch Bezug auf den Begriff V-Commerce nehmen. Unter V-commerce versteht man "Dienstleistungen unter Einsatz von Systemen zur Spracherkennung, Sprachsteuerung und Sprachsynthese." Beispiele hierfür sind: "Spracherkennung und Sprachsteuerung von PC, Maschinen, Telefon- und Internetdiensten (Voice-Browser), Sprachsynthese (Text-to-Speech) zum Vorlesen von E-Mails, Nachrichten, Wetterberichten, Börsenkursen, Kontoauszügen oder sogar Webseiten usw.. " Dies ist nun ein weiteres Instrument, dass E-Commerce den Internetbenutzern bietet, um eben Spracherkennung und Sprachsteuerung zu erleichtern. Dies gibt hinsichtlich B2C-Märkten wohl beiden "Parteien", nämlich C - Client und B-Business gute Vorteile. Die nächsten drei Begriffe werden hier zum Abschluss noch kurz erläutert, da es wichtige Instrumente des V-Commerce sind. (http://www.www-kurs.de/gloss_v.htm)


Sprachsynthese[Bearbeiten]

Wie oben erläutert, gehört die Sprachsynthese zum V-Commerce. Die Sprachsynthese ist eine "künstliche Zusammensetzung einzelner Laute per Software und Hardware, mit der menschliches Sprechen (mehr oder weniger gut) imitiert wird." (http://www.at-mix.de/sprachsynthese.htm)


Voice Browser[Bearbeiten]

Auch der Voice Browser spielt bezüglich V-Commerce eine große Rolle. Er ist nämlich eine "Software zum sprachgesteuerten Internetzugang via Telefon". (http://www.at-mix.de/voicebrowser.htm)


text to speech[Bearbeiten]

Um die Sprachsynthese zu ermöglichen, ist es wichtig, dass es eine Verbindung zwischen den eingegebenen Daten und des Gesprochenen gibt. Hierzu ist das text to speech Verfahren notwendig. Dies ist nämlich ein Verfahren der Sprachsynthese, bei der "geschriebene Wörter durch den Rechner zunächst in Phoneme übersetzt und anschließend in akustische Signale umgewandelt werden."

Durch den TTS wird der Ausgangstext in Phonemschreibweise gesetzt, "anschließend erzeugt ein Synthesizer den Sprachklang." Um der computermäßigen Sprachausgabe einen natürlicheren Klang zu verleihen werden oft Phonetik-Prozessoren verwendet, die genau dies ermöglichen. http://www.at-mix.de/text_to_speech.htm

Wichtigkeit des E-Commerce für einen Global Sales Manager[Bearbeiten]

Da sich die Weltwirtschaft, vor allem auch im asiatischen Raum, immer mehr vernetzt, braucht die internationale Exportwirtschaft hochqualifizierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, den Wusnch des Kunden zu hinterfragen, zu verstehen und in ihn firmenintern an Entwicklungs- und Produktionsabteilung weiterzugeben. Um dies zu ermöglichen ist "E-Commerce" ein sehr wichtiges Instrument geworden. Firmen, die internationalen Vertrieb betreiben, können mit E-Commerce und deren Teilbereichen, wie zB.: Online-Marketing, E-Shops und E-Cataloges, ihre Gewinne erhöhen und ihre Geschäftstätigkeiten intensivieren. Durch das breite Angebot, welches E-Commerce bietet, wurden die Marketingstrategien für die internationale Wirtschaft stark verändert. Deshalb ist es für zukünftige Global Sales Manager wichtig, sich mit diesem Thema vertraut zu machen.


Feedback:

Inhalt

  • Bitte formuliert noch einen einleitenden Abschnitt, in dem beschrieben wird, worum es im Kapitel geht. Geht kurz darauf ein, wie ihr das Kapitel strukturiert habt und versucht eure Struktur zu begründen.
  • Die aus reinen Aufzählungen bestehenden Abschnitte haben nur geringen Informationswert, z.T. stehen die Listen ohne Erklärung im Raum. Beschreibt hier bitte ausführlicher, worum es geht und erläutert ggf. jeden Listenpunkt separat.
  • Gleiches gilt auch für Abschnitte, die nur aus einem Satz bestehen - euer Kapitel sollte selbsterklärend sein. Stellt bitte auch immer explizt einen Bezug zu eurem Thema her.
  • Der Abschnitt "eCash" stammt wörtlich aus der Wikipedia (wie auch angegeben, aber nicht korrekt gekennzeichnet - Plagiat!). Das ist aber nicht im Sinne der Aufgabenstellung. Gerade zum Bereich ePayment gibt es viel Literatur, auch online. Diesen Abschnitt solltet ihr auf jeden Fall von Grund auf überarbeiten.
  • Weitet euere Arbeit inhaltlich nicht weiter aus, vertieft sie aber wie oben angegeben und versucht, die Struktur so aufzubereiten, das die Inhalte schlüssig sind (Roter Faden) - der kommt im Moment noch etwas schwach raus.

Wiki-Struktur

  • Ihr habt noch ein Formatierungsproblem bei eueren Listen. Bitte korrigieren.

Allgemeine Hinweise

Diese Anmerkungen sind nicht spezifisch auf eure Ausarbeitung bezogen. Sie beziehen sich auf durchgehend auftretende Probleme, die noch behoben werden müssen. Bitte prüft eure Artikel kritisch, ob die hier angeführten Punkte zutreffen und bringt entsprechende Überarbeitungen an.

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  • Alle Inhalte, die wörtlich oder inhaltlich aus anderen Quellen übernommen wurden, sind zu als Zitate zu kennzeichnen. Verwendet dazu die hierfür vorgesehene Wiki-Auszeichnung <ref> wie in der Editieranleitung beschrieben. Entsprechend ist am Ende des Kapitels ein Abschnitt Quellen einzufügen, unter dem mittels dem Befehl <references/> automatisch das Quellenverzeichnis erstellt wird.
  • Wenn ihr Begriffe verwendet, bei denen nicht davon ausgegangen werden kann, dass sie allgemein bekannt sind, erklärt diese gesondert oder verlinkt einfach auf eine externe Begriffserklärung (etwa in der Wikipedia).

-- OpplSt 20:53, 18. Jan. 2008 (CET)