Internet: Basics: DSL: Ausfall häufig

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Sie wollen von Ihrem Provider eine Gutschrift, weil Ihr DSL-Anschluss schon mehrmals ausgefallen ist? Lesen Sie vorher das Kleingedruckte im Vertrag. Viele Provider sichern Privatkunden eine Verfügbarkeit von nur 98 oder 96 Prozent zu. Das bedeutet, eine oder zwei Wochen Ausfall pro Jahr sind kein Vertragsbruch. Die Behebung von Störungen am Wochenende ist nur selten Vertragsbestandteil. Wenn Sie eine höhere Verfügbarkeit und kürzere Entstörfristen wollen, müssen Sie zu einem der teureren Businessangebote greifen.

DSL über die Telefonleitung benutzt fast ausnahmslos Kabel, die der Deutschen Telekom gehören. Die Konkurrenz-Anbieter müssen die Leitung bei der Telekom mieten. Im Verträgen des Providers mit der Telekom steht üblicherweise, dass die Telekom bei Störungen innerhalb von 24 Stunden reagieren muss. Wenn Sie eine Störung vermuten und sich direkt an die Telekom-Entstörstelle wenden, werden Sie abgewimmelt. Sie müssen sich an Ihren Provider wenden. Der gibt die Meldung an die Telekom weiter. Die Telekom-Techniker kümmern sich natürlich zuerst um die Telekom-Kunden und prüfen Ihre Leitung vielleicht erst nach 23 Stunden. In schwierigen Fällen kann die Klärung durchaus mehrere Tage dauern. Falls Sie Wert auf eine schnelle Fehlerbehebung legen und sich keinen Firmenkundentarif leisten wollen, ist es vielleicht ratsam, DSL direkt bei der Telekom zu bestellen.