Kochbuch/ Kartoffelpuffer

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Überblick
Rezeptmenge für: 3 Personen
Zeitbedarf: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Leicht

Kartoffelpuffer[Bearbeiten]

Kartoffelpuffer
Kartoffelpuffer pikant angerichtet
3 Kartoffelpuffer passen gut in eine Bratpfanne
(Reibekuchen,Reibedatschi)

Ein einfaches, günstiges aber köstliches Kartoffelgericht.

Zutaten[Bearbeiten]

  • 1 kg rohe Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Eier
  • 4 EL Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • eine Prise Pfeffer
  • eine Prise Muskat
  • Öl zum Ausbacken

Optionale Zutaten[Bearbeiten]

  • anstelle von Mehl kann man den Teig auch mit Kartoffelmehl, Speisestärke, Semmelbrösel oder einem in Milch oder Wasser eingeweichten (alten) Brötchen binden
  • Möhren oder Kürbis geben dem Teig eine kräftigere Farbe
  • Zucchini
  • 3 EL Sojamehl
  • 2 EL Haferflocken
  • Würzsauce, Sojasauce oder Gemüsebrühe (als Pulver)
  • etwas gehackte Petersilie
  • etwas geschnittenen Schnittlauch

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Geschälte Kartoffeln und Zwiebel reiben
  • Alle anderen Zutaten zugeben und vermischen
  • Traditionell werden in einer Pfanne je 3 ovale Fladen mit Öl von beiden Seiten knusprig gebraten

Tipps/Anmerkungen[Bearbeiten]

  • Passt auch als Beilage zu Suppen
  • Traditionell werden sie zusammen mit Apfelmus gegessen.
  • Werden in einigen Regionen auch mit Pflaumenmus oder Rübensirup gegessen.
  • Können auch pikant angerichtet werden. z.B. mit Zaziki oder Kräuterquark
  • Kalte Kartoffelpuffer eignen sich als Brotbelag

Varianten[Bearbeiten]

Topfkuchen[Bearbeiten]

Uhles, wie er in Linz am Rhein zubereitet wird, bevor er in den Ofen kommt
Serviert mit Apfelmus

Topfkuchen ist die hochdeutsche Übersetzung der verschiedenen Bezeichnungen in den verschiedenen Dialekten. Dibbelabbes (Topflappen), Dibbekoche, Döpekooche, Dippedotz, Döbbekuchen, Kesselsknall (von Knolle = Kartoffel) sind nur einige Namen dieses traditionellen Gerichtes.

Zutaten für 8 Personen[Bearbeiten]

  • 2,5 kg Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln
  • 3-4 Eier
  • 2 in Milch eingeweichte altbackene Brötchen (alternativ 2 EL. Mehl)
  • 1 TL. Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2-3 EL Öl
  • 250 g fein gewürfelter durchwachsener Bauchspeck oder Schinkenwürfel

Optionale Zutaten[Bearbeiten]

  • typisch ist auch hier Apfelmus als Beilage
  • Bei den etwas dünneren Varianten sind auch Speck- oder Schinkenstreifen gebräuchlich.
  • Grob geschnittene oder gewürfelte Wurststücke (Mettwurst, Wiener Würstchen, Fleischwurst), seltener Blut- oder Leberwurst.
  • ganze gekochte Eier
  • 1 geriebene Möhre für die Farbe
  • Lauch (auch als Ersatz der Zwiebeln)

Zubereitung[Bearbeiten]

Brötchen evtl. würfeln, und in ca. 1 Tasse Milch aufweichen lassen. (alternativ einfach 2 EL Mehl als Ersatz nehmen) Kartoffeln, Zwiebeln, die optionale Möhre von Hand oder mit der Küchenmaschine reiben, in einem Sieb / Handtuch abtropfen lassen. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren.

Masse in eine Backform geben (z.B. in eine Auflaufform, eine Kastenform (für Kuchen oder Brot), ein höheres (evtl. mit Backpapier ausgelegtes) Backblech oder klassisch in einem Bräter), mit Öl übergießen (gerade so, dass die Oberfläche ganz dünn bedeckt ist, so dass sich eine gute Kruste bilden kann) und dann etwa eine Stunde lang mit Deckel im Ofen gebacken und dann noch einmal eine Stunde ohne Deckel, bis sich (ähnlich wie bei einem Brot) eine dunkle Kruste bildet. Je nach Backform ist die Höhe und Menge des Teiges sehr unterschiedlich, und die Backzeit muss entsprechend angepasst werden. Das Gericht lässt sich für Einzelpersonen sogar in einer einer Pfanne oder in einem Wok zubereiten. Allerdings bieten die höheren bzw. dickeren Varianten eher noch die Möglichkeit, weitere optionale Zutaten mit in den Teig zu verarbeiten.

Rösti[Bearbeiten]

Diese Spezialität aus der Schweiz kommt völlig ohne Eier oder Mehl aus. Der Teig besteht lediglich aus grob geriebene Kartoffeln oder auch aus gekochten Kartoffeln, etwas Salz, Pfeffer und evtl. etwas Muskatnuss. Ebenso gibt es (ähnlich wie bei Klößen) auch die Variante Halb und Halb. Gegebenenfalls muss man den Teig auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Der Teig wird wie die Kartoffelpuffer in heißem Fett ausgebacken.

Neben den typischen Beilagen die zu Kartoffelpuffer passen, kann man Rösti als Beilage zu allen Gerichten reichen, zu denen auch Bratkartoffel passen würden.