LaTeX-Wörterbuch: eqnarray

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Beschreibung[Bearbeiten]

Die Umgebungen eqnarray bzw. eqnarray* erlauben das schnelle Setzen geordneter Formeln. Sie

  • schalten den Mathematikmodus ein (und am Ende wieder aus)
  • bereiten einen array mit Format rcl vor
  • stellen den Inhalt abgehoben dar, wie $$.
  • eqnarray nummeriert das dargestellte System. eqnarray* hingegen nicht.

Die eqnarray-Umgebungen haben einige Schwächen, weshalb man auf sie verzichten sollte, wenn man kann. Stattdessen verwendet man lieber align bzw. align* aus dem amsmath-Package. Siehe hierzu „Avoid eqnarray!“ von Lars Madsen (TUGboat, Volume 33 (2012), No. 1. 21).

Syntax[Bearbeiten]

\begin{eqnarray}
  \text{Zeile. Die drei vorgesehenen Spalten werden durch \& getrennt.} & Zweite Spalte& Und  die dritte \\
  \text{Weitere Zeile(n). Jeweils mit zwei \& sowie am Zeilenende} & & \text{So.} \\
\end{eqnarray}

Echtes Beispiel:

\begin{eqnarray}
  \sum\limits_{i=1}^n i^2 &=&  \frac{n(n+1)(2n+1)}{6} \\
                          &=&  \frac{(n^2+n)(2n+1)}{6} \\
                          &=&  \frac{2n^3+3n^2+n}{6} \label{eq:eqnarray}
\end{eqnarray}

Siehe auch[Bearbeiten]