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LaTeX-Wörterbuch: hyperref

Aus Wikibooks

\usepackage[option1, option2, ... ]{hyperref}

Beschreibung

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Dieses Paket wandelt alle internen Verlinkungen in klickbare Verweise um. Dazu gehören auch die Einträge im Inhaltsverzeichnis und im Abbildungsverzeichnis. Ein Klick auf einen entsprechenden Eintrag führt somit direkt in die entsprechende Stelle im Dokument.

Verwendung

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Das Paket sollte (bis auf wenige Ausnahmen) als letztes in der Präambel geladen werden.

Zusätzlich zur automatischen Verlinkung können auch externe Links eingebunden werden. \url stellt die komplette URL dar; \href ersetzt die URL im Text durch einen Platzhalter (2. Argument). Außerdem ist es so möglich auf E-Mail-Adressen zu verweisen:

\url{http://www.wikibooks.org}
\href{http://www.wikibooks.org}{wikibooks home}
\href{mailto:meine-email@wikibooks.org}{meine-email@wikibooks.org}
Hinweis: In E-Mail-Adressen kommen häufig Unterstriche vor. Diese erzeugt man mit "\_".

Anpassung

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Die oben angegebenen Optionen können weggelassen werden. Trotzdem ist es oft sinnvoll, einige Einstellungen im Paket hyperref zu ändern. Die möglichen Einstellungen sind:

Option Wert Auswirkung
bookmarks =true,false Zeigt die Lesezeichenleiste an oder nicht.
unicode =false,true Ermöglicht die Verwendung von nicht-latin Schriftzeichen
pdfborder ={text} Setzt den Rahmen um einen Link. {0 0 0}erzeugt keinen Rahmen
pdftoolbar =true,false Zeigt die Acrobat-Toolbar an oder versteckt sie.
pdfmenubar =true,false Zeigt das Acrobat-Menü an oder versteckt es.
pdffitwindow =true,false Verändert die Größe des Acrobat-Anzeigefensters, damit das Dokument hineinpasst.
pdfstartview ={FitH},{FitV},{FitB},{FitBH},... Legt die Fensterbreite der angezeigten Seiten im PDF-Reader fest (by mta)
pdftitle ={text} Definiert den Titel des Dokumentes, welcher in der Dokumenteninfo von Acrobat angezeigt wird.
pdfauthor ={text} Definiert den Namen des Autors für die Dokumenteninfo.
pdfsubject ={text} Beschreibung des Dokument für die Dokumenteninfo.
pdfcreator ={text} Ersteller des Dokuments für die Dokumenteninfo.
pdfproducer ={text} Produzent des Dokuments für die Dokumenteninfo.
pdfkeywords ={text} Schlüsselwörter des Dokuments für die Dokumenteninfo (durch geschweifte Klammern voneinander getrennt; siehe unten).
pdfnewwindow (=true,false) Legt fest, dass Links in einem neuen Fenster geöffnet werden sollen.
pagebackref (=false,true) Legt fest, ob der zurück-Button im Acrobat-Reader vorhanden sein soll.
colorlinks (=false,true) Legt fest, ob ein farbiger Rahmen um die Links gezogen werden soll oder ob die Schrift farbig sein soll.
linkcolor =red Farbe für die Links.
linktoc =none,section,page,all legt fest, welcher Teil des Inhaltsverzeichnisses verlinkt werden soll.
citecolor =green Farbe für die Quelllinks (bibliography; Quellenverzeichnis).
filecolor =magenta Farbe für Dateilinks.
urlcolor =cyan Farbe für URL-Links (Web, Mail).
linkbordercolor ={1 0 0} Farbe für den Rahmen um die Links, wenn colorlinks=false.
citebordercolor ={0 1 0} Farbe für den Rahmen um die Links für Zitate.
urlbordercolor ={0 1 1} Farbe für den Rahmen um die URL-Links
hidelinks Hyperlinks werden ohne Box und Schwarz dargestellt

Hier die vollständige Einbindung des Paketes mit den Standardwerten.

\hypersetup{
    bookmarks=true,
    unicode=false,
    pdftoolbar=true,
    pdfmenubar=true,
    pdffitwindow=false,
    pdfstartview={FitH},
    pdftitle={My title},
    pdfauthor={Author},
    pdfsubject={Subject},
    pdfcreator={Creator},
    pdfproducer={Producer},
    pdfkeywords={keyword1} {key2} {key3},
    pdfnewwindow=true,
    colorlinks=false,
    linkcolor=red,
    citecolor=green,
    filecolor=magenta,
    urlcolor=cyan
}

Wenn interne Links einfach nur schwarz und externe Links blau dargestellt werden sollen, kann man auch einfach

\usepackage[colorlinks, linkcolor = black, citecolor = black, filecolor = black, urlcolor = blue]{hyperref} 

verwenden. Das Darstellen der internen Links in schwarz wird empfohlen, da sonst der Lesefluss gestört werden kann.

hypersetup

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Mittels \hypersetup{option1, option2, ... } lassen sich die Optionen auch so setzen, insbesondere wenn es zu Fehlern kommt.