LaTeX-Wörterbuch: newcommand

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Definition[Bearbeiten]

Der Befehl \newcommand wird zur Definition neuer Befehle verwendet.

Sei \neu die Bezeichnung des neuen Befehls. Der Inhalt sei die Ausgabe des Textes Dies ist ein neuer Befehl. So lautet die Anweisung: \newcommand\neu{Dies ist ein neuer Befehl}.

Wird anschließend der Befehl \neu eingesetzt, bewirkt er als Ausgabe die Zeile

Dies ist ein neuer Befehl

Argumente[Bearbeiten]

Notwendige[Bearbeiten]

Ein Befehl mit variablem Argument wird durch \newcommand{\neu}[nargs]{def} erreicht. Dabei definiert nargs die Anzahl der Argumente, die innerhalb von def durch #1,#2,... angesprochen werden.

Beispiel: \newcommand{\glref}[1]{Gl.~(\ref{#1})} bewirkt bei Einsatz in \glref{Nr1} die Ausgabe

Gl. (1)

wenn \label{Nr1} auf die Gleichung (1) verweist.

Optionale[Bearbeiten]

Es ist genau ein optionales Argument zulässig. Es handelt sich standardmäßig um das erste Argument des Befehls. Definiert wird es, indem sein Standardwert als zweites optionales Argument von \newcommand festgelegt wird:

\newcommand{\beispiel}[2][black]{\textcolor{#1}{#2}}

Bewirkt, dass das Pflichtargument standardmäßig schwarz ausgegeben wird

(\beispiel{Schwarz wie die Nacht}), durch ein optionales Argument hingegen in der angegebenen Farbe (\beispiel[red]{Rot wie die untergehende Sonne}).

\renewcommand{}[Bearbeiten]

Besteht ein Befehl bereits, so gibt der Compiler eine Fehlermeldung aus, wenn versucht wird, ihn mittels \newcommand{} neuerlich zu definieren. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme und kann mittels des Befehls \renewcommand{} umgangen werden, der im wesentlichen gleich wirkt, jedoch das Überschreiben eines Befehles erlaubt.

Siehe auch[Bearbeiten]