Latein/ Französische Aussprache/ Schulbücher

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Nuvola apps bookcase 1.svg Latein Gnome-mime-application-x-dvi.svg Französische Aussprache des Lateinischen


Angaben zur Lateinaussprache in französischen Schulbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Da die Quellen, aus denen die vorangehenden Informationen gewonnen wurden, nur sehr schwer zugänglich sind und es jedermann gestattet sein soll, sich selbst ein Bild von den Angaben zu machen, die über die französische Lateinaussprache von verschiedenen Autoren gemacht wurden, seien sie hier so genau wie möglich zusammengefasst und dargestellt.

Pipoulain de Launay, Alphabet pour les Enfans (1750)[Bearbeiten]

OBSERVATION Sur la le̍cture du Latin.[1]

  • Alle Buchstaben müssen deutlich ausgesprochen werden – das H ausgenommen, da es stumm ist.
  • E wird in offener Silbe [e] ausgesprochen: « comme l’é, masculin françois, autrement dit, l’é, aigu ».
  • E soll in geschlossener Silbe mit einem E mittlerer Qualität gelautet werden []: examen « e̍xame̍ne » [ᴇɡ.za.mᴇn], exceptio « e̍cce̍ptio » [ᴇk.sᴇp.sjo].
– De Launay bezeichnet dieses mittlere E mit einem senkrechten Akzent und nennt es entsprechend « e̍ pe̍rpendiculaire », senkrechtes E. Dieses darf nicht mit dem frz. e muet [ə] verwechselt werden, denn De Launay unterscheidet beim E fünf Qualitäten, denen hier der Klarheit halber die folgenden IPA-Symbole zugeordnet werden: é [e], e̍ [], è [ɛ], ê [ɛː] und e [ə].[2]
  • M und N bewirken (wie im Französischen) vor Konsonanten die Nasalierung des vorangehenden Vokals.
  • ES am Wortende wird genauso wie die französische Endung « e̍sse » [ᴇs] ausgesprochen.
  • EM und EN werden am Wortende nicht nasaliert, sondern einzeln [ᴇm], [ᴇn] gelautet, als würde man auf Französisch « e̍me, &, e̍ne » schreiben.
  • EM und EN werden im Wortinneren (vor Konsonanten) [ɛ̃] ausgesprochen: exemplum « e̍ximplome » [ᴇɡ.zɛ̃.plɔm], innocentem « ine-nocinte̍me » [i.nɔ.sɛ̃.tᴇm].
  • UM und UN werden im Wortinneren (vor Konsonanten) nasaliert [õ], -UM im Auslaut dagegen vokalisch [ɔm] gelautet: punctum « ponctome » [põk.tɔm], factum « factome » [fak.tɔm].
  • UN wird in wenigen Wörtern auch [œ̃] ausgesprochen, z.B. nunc [nœ̃k], tunc [tœ̃k], « où les le̍tres, u, &, n, réunies ensemble, se prononcent comme le mot, un » [œ̃].
  • QU wird auf dreierlei Arten ausgesprochen:
  1. [kw] vor A: quarum « couârome » [kwa.ʁɔm].
  2. [] vor E, Æ und I: quem « cue̍me » [kɥᴇm], quæ « cué » [kɥe], qui « cui » [kɥi].
  3. [k] vor O und U: quorum « côrome » [ko.ʁɔm], equus « écusse » [e.kys], quum « come » [kɔm], coquuntur « coconture » [kɔ.kõ.tyʁ].

Alexandre-Xavier Hardouin, Remarques diverses sur la Prononciation et sur l’Ortographe (1757)[Bearbeiten]

REMARQUES Sur la maniere dont les François prononcent la Langue Latine.[3]

Hardouin referiert neben Angaben zur französischen Lateinaussprache auch Wissen darüber, wie die Römer zur Zeit Kaisers Augustus ihre Buchstaben ausgesprochen haben mögen, z.B. die getrennte Lautung der Diphthonge AE, OE und EU, die Aussprache von U bzw. V als ou [u] und konsonantischem I bzw. J als [i] (und nicht [ʒ] wie in der französischen Aussprache), Y als frz. u [y] u.a.: « au lieu de jam [ʒam], jacet, vita, venit, ils prononçassent iam, iacet, ouita, ouenit. ».

„Heute folgt jedes Volk in der Art, wie es das Latein ausspricht, den Eigentümlichkeiten seiner eigenen Sprache, und man kann allgemein sagen, dass die Franzosen es auf französische Art aussprechen, wenngleich mit ziemlich beachtlichen Abweichungen.“[4]
  • A und O werden als Oralvokale und Nasalvokale wie im Französischen gelautet, anima [a.ni.ma], angelus [ɒ̃.ʒe.lys], dominus [dɔ.mi.nys], montes [mõ.tɛs].
  • Sie sind stumm in den Ligaturen Æ und Œ: Cæsar [se.zaʁ], cœlum [se.lɔm].
  • E wird in offener Silbe und vor GN geschlossen [e] ausgesprochen, in geschlossener Silbe dagegen mehr oder weniger offen: « … nous donnons également le son fermé ou aigu aux trois syllabes de legere. Nous rendons ce son plus ou moins ouvert, quand l’e est suivi de plusieurs consonnes ou d’une consonne finale … »
  • Nasales E wird niemals [ɒ̃], sondern [ɛ̃] ausgesprochen.
  • Nasales I und Y erhält ebenso die Aussprache [ɛ̃].
  • U wird als Oralvokal [y], in den Verbindungen GUA, QUA [u] bzw. [w] und in der Endung -UM [ɔm] ausgesprochen; als Nasalvokal wird es [õ] bzw. [œ̃] gelautet:
« Si l’u est nasal, ou qu’il précede une m finale, il prend le son de l’o ; unda [õ.da], umbra [õ.bʁa], fungor [fõ.ɡɔʁ], meum [me.ɔm], tuum [ty.ɔm]. Mais quoique, suivant cette regle, unctio se prononce onctio [õk.sjo], il est arrivé, par je ne sçai quelle bizarrerie, qu’on a excepté hunc, nunc, tunc, cunctus, cunctor, et les mots formés de ces deux derniers, où l’u nasal se prononce en eu [œ̃], comme dans les mots françois, brun, humble, parfum. »
  1. [kw] vor A
  2. [] vor E und I
  3. [k] vor O und U: equus [e.kys], equum [e.kɔm], liquor [li.kɔʁ], languor [lɒ̃.ɡɔʁ], distinguo [dis.tɛ̃.ɡo], aber: equa [e.kwa], eques [e.kɥɛs], liquidus [li.kɥi.dys], languidus [lɒ̃.ɡɥi.dys], distinguet [dis.tɛ̃.ɡɥᴇt], usw.
– Ausgenommen sind Wörter, deren U nach G oder Q als eigene Silbe gelautet wird: arguo [aʁ.ɡy.o], obrigui [ɔb.ʁi.ɡy.i], riguus [ʁi.ɡy.ys], exiguus [eɡ.zi.ɡy.ys], ambiguus [ɒ̃.bi.ɡy.ys], ambigua [ɒ̃.bi.ɡy.a], ambiguis [ɒ̃.bi.ɡy.is], usw.
  • Alleluia wird viersilbig ausgesprochen, entweder Allelu-ia [a.le.ly.ja] oder Allelui-a [a.le.lɥi.ja].
  • Alle Konsonanten werden ausgesprochen, außer M und N, wenn sie zwischen einem Vokal und einem anderen Konsonanten als M oder N stehen und dann die Nasalierung des vorangehenden Vokals bewirken.
  • Am Wortende bewirken M und N keine Nasalierung.
  • C und G werden wie im Französischen vor A, O und U [k] bzw. [ɡ] gelautet und verändern ihren Klang vor E, I, Y, Æ und Œ zu [s] bzw. [ʒ].
  • S wird intervokalisch [z] ausgesprochen „überall dort, wo die französische Aussprache diese Veränderung gestattet.“
  • TI wird vor Vokalen [si] ausgesprochen.
  • X wird [ks] und in manchen Fällen [ɡz] gelautet, wenn auf die Vorsilbe EX- oder HEX- ein Vokal oder ein stimmhafter Konsonant folgt: exitus [eɡ.zi.tys], hexagonus [ᴇɡ.za.ɡɔ.nys], sexdecim [sᴇɡz.de.sim], exgurgito [ᴇɡz.ɡyʁ.ʒi.to]. In allen anderen Fällen, auch XC und XS wird es [ks] ausgesprochen.
  • LL und GN werden niemals mouilliert.
  • CH wird immer [k] ausgesprochen, außer Colchicus [kɔl.ʃi.kys], Colchica [kɔl.ʃi.ka], Colchicum [kɔl.ʃi.kɔm].
– Hardouin begründet dies so: « … & nous y donnons toûjours aux lettres ch la prononciation du k : au moins ne vois-je d’exception que dans les mots Colchicus, Colchica, Colchicum, dont la deuxieme syllabe se prononce à la françoise, pour éviter le concours de trois k, qui seroit d’une extrême rudesse. »
  • H ist stumm und hat keinen Einfluss auf griechischstämmige Wörter mit RH und TH.

Maître Bajolet, Nouvelle Méthode d’enseigner à lire (1772)[Bearbeiten]

Régles particuliéres pour lire en latin.[5]

  • Alle Buchstaben werden ausgesprochen, außer C vor T in den Wörtern sanctus, auctor (Einzelbeleg).
  • Buchstaben müssen auch nach Nasal- und Oralvokalen ausgesprochen werden: sumptus [sõp.tys], legent [le.ʒɛ̃t], vult [vylt].
  • M und N bewirken vor Konsonanten die Nasalierung von Vokalen.
  • UN und UM werden sowohl nasaliert [õ] als auch vokalisch [ɔ] gelautet: mundum [mõ.dɔm]; außer in hunc, nunc, tunc, cunctus → [œ̃k].
  • M und N bewirken keine Nasalierung, wenn sie von denselben Buchstaben gefolgt werden: immensus [i(m).mɛ̃.sys], innixus [i(n).nik.sys], solemnis [sɔ.lᴇm.nis].
– Ebenso MS im Auslaut: hiems [i.jᴇms].

Charles-François Lhomond, Élémens de la Grammaire françoise (1829)[Bearbeiten]

INSTRUCTION SUR LA PRONONCIATION DU LATIN.[6]

Der Herausgeber der erweiterten Neuausgabe von 1829 schreibt über die Lateinaussprache:

« Quand on sait bien lire le françois, on peut lire le latin sans difficulté. Les différences de prononciation se réduisent à celles-ci: »
Wenn man gut Französisch lesen kann, kann man mühelos das Latein lesen. Die Ausspracheunterschiede beschränken sich auf folgende:
  1. quare « kouare » [kwa.ʁe].
  2. quæ « kuæ » ( = kué) [kɥe], quercus « kuercus » [kɥᴇʁ.kys], quilibet « kuilibet » [kɥi.li.bᴇt].
  3. quotannis « kotannis » [kɔ.ta.nis], equus « ekus » [e.kys].

Molliard-Hinard, Méthode pratique et simultanée de Lecture (1863)[Bearbeiten]

Das Kapitel über die lateinische Lektüre basiert auf dem entsprechenden Abschnitt in den Élémens de Lecture des Langues Française et Latine (1829) von Maître Lestivant. Dieses Lehrbuch für den ersten Französisch- und Lateinunterricht erfreute sich offenbar wegen seiner klaren didaktischen Aufbereitung großer Beliebtheit und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von mehreren Verlagen in Frankreich nachgedruckt.[7] Für die Méthode pratique wurde das Kapitel von den Autoren umgearbeitet und erweitert.

LECTURE DU LATIN.[8]

  • Alle Endkonsonanten werden ausgesprochen.
  • E wird in geschlossener Silbe wie frz. è ouvert [ɛ] ausgesprochen: pater « patère » [pa.tɛʁ].
  • E wird in offener Silbe wie frz. é fermé [e] ausgesprochen: Jube « Jubé » [ʒy.be], mea « méa » [me.a].
  • EI wird getrennt gelautet: deinde « déindé » [de.ɛ̃.de].
– In seltenen Fällen wird EI wie frz. eille [ᴇj] ausgesprochen: hei mihi! [ᴇj mi.i].
  • Die Endung EUS wird allgemein wie frz. « éusse » ausgesprochen: Deus [de.ys].
  • In einigen Wörtern wird EU wie frz. feu, jeu gelautet: Europa [ø.ʁɔ.pa], heu [ø], seu [].
  • EM und EN werden im Wortinneren immer [ɛ̃] gelautet: « dans le corps des mots, se prononcent toujours in. »
  • OI und AI werden getrennt ausgesprochen, „als wäre ein Trema auf dem i“.
  • AUS wird am Wortende wie frz. « aüsse » gelautet: Esaus « Ésaüsse » [e.za.ys].
  • Æ, Œ werden wie E in offener Silbe [e] und in geschlossener Silbe [] ausgesprochen: cœperit [se.pe.ʁit], cœli [se.li], tuæ [ty.e], cæcus [se.kys], æstas [ᴇs.tas].
  • Für GU und QU werden dieselben Ausspracheregeln aufgestellt:
  1. [kw] vor A: « (gua, qua, comme goua, coua). »
  2. [] vor I, E, Æ und Œ: « (gui, gue, guæ, qui, que, quæ, comme gu-i, gu-é, cu-i, cu-é). »
  3. [k] vor O und U: « (guo, quo, quu, comme go, co, cu). »
  • UM und UN werden im Wortinneren [õ] ausgesprochen, außer in hunc, nunc, tunc (die Ableitungen des Verbs cunctor werden nicht erwähnt), « dans lesquels un se prononce comme en français. »
  • AM, EM, IM, OM, UM, AN, EN, IN, ON werden am Wortende und vor M oder N offen ausgeprochen (« prennent le son ouvert: àme, ème, ìme, òme, òme, àne, ène, ìne, òne. Remarquez que la finale um se prononce òme. »).
  • AM, EM und UM werden auch in Wortzusammensetzungen vokalisch gelautet: plerumque [ple.ʁɔm.kɥe], quemvis [kɥᴇm.vis], tamdiu [tam.djy].
  • CH wird immer [k] ausgesprochen.
  • GN wird immer hart [ɡn] ausgesprochen.
  • LL wird nie mouilliert.
  • -TI wird vor Vokalen [si] ausgesprochen, außer wenn vor -TI ein S oder X steht: hostia [ɔs.ti.ja], mixtio [miks.ti.jo].

Ayrald de Lacombe, Traité de la prononciation latine (1851)[Bearbeiten]

Dieses Buch – möglicherweise das einzige seiner Art – behandelt die französische Lateinaussprache sehr ausführlich und überaus differenziert. Darin unternimmt der Autor den Versuch, lateinische Quantität mitsamt Pänultimagesetz und französische Vokalqualität in Einklang zu bringen. Den Regeln, die er hierzu aufstellt, sind bisweilen nicht wenige Ausnahmen beigefügt, die zugunsten der französischen Sprache gemacht werden (z.B. wenn ein lateinisches Wort im Französischen ein Pendant besitzt).[9]

  • Alle Doppelkonsonanten müssen auch doppelt ausgesprochen werden.
  • Vokale sind entweder « aigu » oder « grave » : „Der Klang wird grave durch das Stülpen und die Rundung der Lippen; im Gegenzug wird er aigu durch ihre Kontraktion.“[10] Dieser Beschreibung zufolge kommen Vokale also gerundet bzw. ungerundet vor. Allerdings zeigt sich in der Folge, vor allem bei den Vokalen E und O, dass die Ermittlung der tatsächlich gemeinten Vokalqualität höchst problematisch ist.
  • Der lateinische Wortakzent (Pänultimagesetz) und die Vokallänge müssen auch bei französischer Aussprache erhalten bleiben. Lateinische Langvokale sollen doppelt so lange ausgesprochen werden wie Kurzvokale.
  • Lacombe unterscheidet einen ungerundeten und einen gerundeten A-Vokal, womit offenbar [a] antérieur und [ɑ] postérieur gemeint sind.
  1. [ɑ] postérieur (« a grave ») soll immer in betonter Pänultima, in betonter Antepänultima und vor Z bzw. intervokalischem S [z] gelautet werden, in betonter Antepänultima aber nur dann, wenn in einem korrespondierenden französischen Wort kein « a aigu » vorhanden ist: z.B. labitur [ˈlɑːbi.tyʁ], amabitur [aˈmɑːbi.tyʁ], aber famulus [ˈfa.my.lys] wegen frz. familier, animal [ˈa.ni.mal] wegen frz. animal, patruus [ˈpa.tʁy.ys] wegen frz. paternel.
  2. [a] antérieur (« a aigu ») in allen anderen Fällen, wobei in der Endung -ar beide Lautungen möglich seien, z.B. compar, impar: -[] oder -[ɑʁ].
– Interessanterweise wird pater [ˈpɑːtɛʁ] von frz. paternel nicht beeinflusst.
  • Lacombe unterscheidet drei E-Vokale, das geschlossene é und zwei offene Vokale, die er « e ouvert aigu (è) » und « e ouvert grave (ê) » nennt. Es fällt schwer, diese drei unterschiedlichen Lautungen des E klar zu identifizieren. Sie werden hier behutsam mit folgenden IPA-Symbolen transkribiert:
  1. « e fermé (é) » = [e] in offener Silbe und im Auslaut: eludere [eˈly.de.ʁe], aber auch in Wörtern mit der Vorsilbe EX- + Folgevokal: exitus [eɡ.zi.tys] (auch in Wortzusammensetzungen wie inexhaustus, superexaltare).
  2. « e ouvert aigu (è) » = [] mittlerer Qualität in geschlossener Silbe, vgl. De Launay (1750), Canepari (2007); ebenso in Wörtern mit der Vorsilbe EX- + Konsonant
  3. « e ouvert grave (ê) » = [ɛ] nur in den Endungen -ER und -ES, auch in Endungen von Wörtern wie fert, est.
  • Lacombe unterscheidet zwei O-Vokale, ein « o aigu » und ein « o grave ». Mit aigu („ungerundet“) ist das offene [ɔ], mit grave („gerundet“) das geschlossene [o] gemeint.
  • Liaison bei der 2. und 3. Person des Partizips Perfekt Passiv oder Deponens, z.B. datus est amatus est confessus est: « datu-zest, amatu-zest, confessu-zest. »
  • Weitere Lautveränderungen des S zu [z] bei der Vorsilbe TRANS-, nach L und vor den stimmhaften Plosiven B und D.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alphabet pour les Enfans, Contenant les 8. Leçons de la Me̍thode de M. DE LAUNAY, pour aprendre à lire le François & le Latin, 4. Auflage, chés la Veuve Robinot, Paris 1750, S. 73ff.
  2. Alphabet pour les Enfans, S. 44ff., 49, 51ff.
  3. Remarques diverses sur la Prononciation et sur l’Ortographe, par M. * * * (Alexandre-Xavier Hardouin) de la Société Littéraire d’Arras, chez Prault, Paris 1757, S. 95ff.
  4. Ebenda, S. 96: « … chaque Peuple suit aujourd’hui le génie de sa propre Langue dans la façon dont il prononce le latin ; & l’on peut dire en général que les François le prononcent à la françoise, mais néantmoins avec des différences assez remarquables. »
  5. Nouvelle Méthode d’enseigner à lire, très-simple et très-facile, (par M.) BAJOLET, Maître-ès-Arts, d’Ecole et de Pension, chez l’auteur, Paris 1772, S. 14f.
  6. Élémens de la Grammaire françoise, par LHOMOND; augmentés … de la Prononciation du latin, etc., chez l’Imprimerie de l’Évêché, Dijon 1829 (erweiterte Neuausgabe), S. 142f.
  7. Nouveau Syllabaire, ou Élémens de Lecture des Langues Française et Latine, (par M. LESTIVANT), chez Rusand, Lyon 1829, S. 43ff.; Ders., Nouveaux Principes de Lecture, dans lesquels on trouve l’avantage d’apprendre à lire le Français et le Latin, chez Puthod, Chambéry 1846, S. 23ff.; chez Vandel, Nantua 1851, S. 41ff.
  8. Méthode pratique et simultanée de Lecture, d’Écriture de d’Orthographe par MM. MOLLIARD et HINARD, 2e Partie, chez Dézobry & Tandou, Paris 1863, S. 167ff.
  9. Traité de la prononciation latine, par M. l’abbé Ayrald de LACOMBE, prêtre du diocèse de Mende, Librairie Classique de Périsse Frères, Lyon-Paris 1851
  10. Lacombe (1851), S. 10: « Le son devient grave par l’avancement et l’arrondissement des lèvres ; au contraire, il devient aigu par leur contraction. »


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