Laufen: Ausruestung

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Ausrüstung[Bearbeiten]

Schuhe[Bearbeiten]

Warum Schuhe für Pronierer?[Bearbeiten]

Als Pronation bezeichnet der Orthopäde das Abrollen des Fußes über die Innenseite. Dadurch kommt es zu einer Fehlstellung des ganzen Beines. Ein entsprechener Schuh soll den Läufer beim richtigen Abrollen unterstützen.

Warum Schuhe für Supinierer?[Bearbeiten]

Als Supination wird ein Abrollen über den Aussenfuß bezeichnet. Meistens kommt man hierbei mit dem Mittelfuß oder gar nur mit der Fussspitze auf und hat keine richtige Abrollbewegung.

Schuhe für Normalfussläufer[Bearbeiten]

Leichte Trainingsschuhe[Bearbeiten]

Leichte Rennschuhe[Bearbeiten]

Spikes[Bearbeiten]

Crosschuhe[Bearbeiten]

Weitere spezielle Schuhe[Bearbeiten]

Bekleidung[Bearbeiten]

Die Bekleidung eines Läufers hat eine verschiedene funktionale Bedeutungen. Daher auch oft Funktionswäsche genannt.

Unabhängig von Hersteller und dessen speziellen Markennamen für eine Funktion, soll die Wäsche dem Läufer das Laufen vereinfachen. Sie soll:

  • Schweiß von der Haut abtransportieren und nicht sich wie ein T-Shirt aus Baumwolle vollsaugen.
  • Atmungsaktiv sein, damit ein Wärmeaustausch über die Haut stattfinden kann.
  • Winddicht sein, um eine Auskühlung der Muskeln zu verhindern.
  • Bequem sein. Die meisten Sachen liegen eng an, um beim Laufen nicht zu behindern oder zu scheuern.

Zusätzlich kommen auf verschiedene Kleidungsstücke weitere Funktionen zu.

Socken[Bearbeiten]

Socken sind grad bei längeren Strecken und Zeiten wichtig. Gute Socken sind der Passform eines Fußes angepasst. Dadurch gibt es einen Linken und Rechten Socken. Ein Grund dafür ist, dass der Socken am Fuß nicht verrutschen soll, was zu schmerzhaften Blasen führen würde.

Unterwäsche[Bearbeiten]

Viele setzen bei der Oberbekleidung auf gute Qualität und Markensachen und vernachlässigen dabei die Unterwäsche. Jedoch ist genau dieses falsch. Die Unterwäsche hat direkten Kontakt mit der Haut und ist somit das erste Glied in der Kette des Abtransportes der Funktionen. Zusätzlich kann ein falsches Material hier zu schweren Verletzungen durch schmerzhafte Hautentzündung kommen.

Zusätzlich kann man sich dadurch den ganzen Spaß am laufen zerstören, den man z.B. mit einem guten Sport-BH haben könnte.

Sommerbekleidung[Bearbeiten]

Sommerbekleidung ist oft etwas mehr atmungsaktiver und weniger winddicht. Sie soll den entstehenden Schweiß sehr schnell abtransportieren und durch den Laufwind trocknen lassen.

Winterbekleidung[Bearbeiten]

Wie eine Zwiebel sollte man im Winter verschiedene Bekleidungsstücke schichten. Anders als die dünne Sommerbekleidung, ist die Winterbekleidung oft auf der Innenseite "frottiert".

Bekleidung für Frühjahr/Herbst[Bearbeiten]

Bei dem Mischwetter zwischen Sommer und Winter sollte man genau drauf achten, wie das Tageswetter ist. Es gibt keine spezielle Frühlings oder Herbstkollektion. Man sollte die Kleidung so wählen, dass man nicht alleine durch die Kleidung ins schwitzen kommt, wenn man in der Sonne steht. Aber man sollte auch nicht frieren, wenn man im Schatten steht.

Regenbekleidung[Bearbeiten]

Regenbekleidung soll gegen ein Durchnässen und damit schnelles Auskühlen von Außen des Körpers schützen. Zusätzlich sollen jedoch die grundsätzlichen Funktionen weiterhin gegeben sein. Dieser Spagat ist freilich schwer zu schaffen und auch die beste Regenbekleidung schützt nur gegen leichte Schauer. Einem richtigen Platzregen kann sie natürlich nicht abhalten.

Accessoires[Bearbeiten]

Getränketransport[Bearbeiten]

Laufbrillen[Bearbeiten]

Kopfbedeckung[Bearbeiten]

Handschuhe[Bearbeiten]

Lauftagebuch[Bearbeiten]

technische Hilfsmittel[Bearbeiten]

Laufuhr[Bearbeiten]

Laufuhren sind speziell für Läufer konzipierte Uhren. Können Pulsuhren in ihren Funktionen noch in verschiedenen Sportarten eingesetzt werden, verfügen Laufuhren über spezielle Funktionen für das Laufen. Diese sind:

  • Geschindigkeitsmessung durch Beschleunigungssensoren oder GPS
  • Höhenmessung über Luftdruck
  • Zwischenzeitmessung
  • Rundenzeitmessung
  • etc.

Durch die verschiedenen Funktionen kann man gerade längere Läufe gezielt angehen. Sowohl im Training und auch im Wettkampf kann man so zum Beispiel konstante Rundenzeiten laufen, um eine Strecke nicht zu schnell anzugehen oder eine Erschöpfung frühzeitig zu erkennen.

Meistens kann man diese Werte zusätzlich zu den Pulswerten auch auf eine Computersoftware übertragen, um Trainingsvergleiche vorzunehmen.

Pulsuhr[Bearbeiten]

Brustgurt (oben) mit Kleinstrechner in Armbanduhrform (mitte) und elastischem Haltegurt (unten)

Pulsuhren oder auch Herzfrequenzuhren messen mit Hilfe eines Brustgurtes die Herzfrequenz des Läufers. Diese ist wichtig beim Training um effektiv zu trainieren oder beim Wettkampf um seine Leistung bestmöglich einzuteilen.

GPS[Bearbeiten]

90% Computer als Hilfsmittel[Bearbeiten]

Auch wenn Laufen eine Outdooraktivität ist, so ist der Computer auch beim Laufen als bequemes Hilfsmittel des ambitionierten Läufers kaum wegzudenken. Sicher, es geht auch ohne, aber deutlich bequemer ist es allemal und ausserdem ein fast unerschöpflicher Wissensfundus. Ob es das in Microsoft Excel geführte Lauftagebuch, die in Excel gebastelte Tempo(-umrechnungs-)tabelle, das Finden und Anmelden von Volksläufen im Internet, die Trainingsplanung, das preiswerte Einkaufen von Ausrüstung im Internet, Laufwissen und Trainingspläne im Internet finden, so wie dieses Buch hier, Erfahrungsaustausch mit anderen Läufern in Foren, Auswerten von Trainingsdaten der Pulsuhr und des GPS am PC, vermessen von gelaufenen Strecken ... es gibt so viele Möglichkeiten mit dem PC sich das Laufen spannender, motivierender und einfacher zu gestalten. Man muss diese Möglichkeiten nur erkennen und umsetzen.

Nur eines kann der Rechner nicht: Laufen bzw. einem das Laufen abnehmen!



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