Lichtmikroskopie: Färbung mikroskopischer Präparate

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Die Färbung mikroskopischer Präparate erlaubt das Betrachten ansonsten schwer erkennbarer, oftmals farbloser und kontrastarmer Strukturen ebenso wie den Nachweis von biologischen Substanzen in Zellen und Geweben. Welche Färbemethode angewandt wird, ist zum einen von der Art des Präparats und der gestellten Frage, zum anderen von den verfügbaren Materialien abhängig.


Astrablau[Bearbeiten]

Astrablau färbt unverholzte Pflanzenzellwände blau. Vorsicht ist geboten, da sich Verfärbungen aus baumwollenen Kleidungsstücken nur schwer entfernen lassen.

Safranin[Bearbeiten]

Safranin färbt verholzte pflanzliche Zellwände mit einem gelblich-rötlichen Farbton. Man kann eine Färbungen mit Safranin und Astralblau gemeinsam durchführen. Die Übersicht ist dann besser.

Chlorzinkjod[Bearbeiten]

Chlorzinkjod wird zum Nachweis von Zellulose in pflanzlichen Präparaten verwendet. Es färbt Präparate violett.

Hematoxilin-Eosin-Färbung[Bearbeiten]

Fluorenszenzmikroskopie[Bearbeiten]

Mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie kann fluoreszentes Material sichbargemacht werden. Dabei kann es sich entweder um biologische Autofluoreszenz handeln, wie zum Beispiel die , durch Phycoerythrin veruhrsachte, rote Fluoreszenz bei manchen Blaualgen (Cyanobakterien) oder durch endogen expimiertes "Green Flourescent Protein" (GFP), eine Färbung mit einem fluoreszierenden Farbstoff wie DAPI (zur Kernfärbung), oder um eine Färbung mit einem Antikörper, an den ein floureszentes Molekül, ein sogenanntes Fluorophor, gekoppelt ist.