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Perl-Programmierung: Glossar

Aus Wikibooks



Vorbemerkung

[Bearbeiten]

Das hier soll als kleines Nachschlagewerk dienen.

A

abgeleitete Klasse
Eine Klasse, die ihre Methoden über eine allgemeinere Klasse, eine so genannte Basisklasse, beschreibt. Beachten Sie, dass Klassen nicht ausschließlich in Basisklassen oder abgeleitete Klassen unterteilt werden; eine Klasse kann gleichzeitig sowohl eine abgeleitete Klasse als auch eine Basisklasse darstellen.
abschneiden
(engl. »truncate«) Das Entfernen eines vorhandenen Inhalts aus einer Datei. Das kann automatisch beim Öffnen einer Datei mit Schreibrechten oder explizit über die truncate-Funktion erfolgen.
Accessor-Methode
Eine Methode, die zur indirekten Inspektion bzw. Aktualisierung des Zustandes eines Objekts (seiner Instanzvariablen) verwendet wird.
Adressoperator
Einige Sprachen arbeiten direkt mit den Speicheradressen von Werten, was aber leicht zu einem Spiel mit dem Feuer werden kann. Perl stellt Ihnen einige Funktionen, die Ihnen das Speichermanagement abnehmen. Bei Perl kommt der Backslash-Operator einem Adressoperator am nächsten. Er versorgt sie aber mit einer harten Referenz , was wesentlich sicherer ist, als eine Speicheradresse.
aktuelles Paket
Das Paket, in dem die aktuelle Anweisung kompiliert wird. Gehen Sie in Ihrem Programm zurück, bis Sie eine Paketdeklaration im gleichen lexikalischen Geltungsbereich oder in allen umschließenden lexikalischen Geltungsbereichen finden. Das ist der Name Ihres aktuellen Paketes.
Algorithmus
Eine genau definierte Folge von Schritten, die so umfassend erläutert sind, dass sie ein Computer ausführen kann.
Alias
Ein Spitzname für irgendetwas, der sich in allen Fällen so verhält, als würden Sie den ursprünglichen Namen verwenden und nicht dessen Spitznamen. Temporäre Aliase werden implizit in der Schleifenvariable für „foreach-Schleifen“, bei der „$Variable“ für die „map-“ oder „grep-Operatoren“, für „$a“ und „$b“ während der sort-Vergleichsfunktionen und bei jedem Element von „@_“ für die tatsächlichen Argumente eines Subroutinen-Aufrufs erzeugt. Permanente Aliase werden in Paketen explizit erzeugt, indem man Symbole importiert oder an Typeglobs zuweist. Lexikalisch beschränkte Aliase für Paketvariablen werden explizit durch die our-Deklaration erzeugt.
Alternativen
Eine Liste mit mehreren Wahlmöglichkeiten, unter denen Sie sich eine aussuchen können. Alternativen werden in regulären Ausdrücken durch den vertikalen Strich (|) voneinander getrennt. Alternativen in normalen Perlausdrücken werden von zwei vertikalen Strichen (||) voneinander getrennt. Logische Alternativen in Booleschen werden durch (||) oder durch „or“ getrennt.
anonym
Wird verwendet um einen Referenten zu beschreiben, der nicht direkt durch eine benannte Variable zu erreichen ist. Ein solcher Referent muss indirekt über mindestens eine harte Referenz zugänglich sein. Wenn die letzte harte Referenz verschwindet, wird der anonyme Referent gnadenlos entfernt.
Anweisung
Ein Befehl an einem Computer, der angibt, was als nächstes zu geschehen hat.Ist nicht mit der Deklaration zu verwechseln, die ihren Computer nicht anweist, etwas zu tun, sondern nur, etwas zu lernen.
Anweisungsmodifizierer
Eine Bedingungsanweisung die hinter einer Schleife steht, und nicht davor.
Arbeitsverzeichnis
Ihr aktuelles Verzeichnis, von dem ausgehend relative Pfadnamen vom Betriebssystem interpretiert werden. Das Betriebssystem kennt das aktuelle Verzeichnis, weil sie mit „chdir“ dorthin verzweigt sind oder weil sie am gleichen Ort angefangen haben wie der Parent-Prozess, von dem Sie abstammen.
Architektur
Die Art von Computer, mit dem sie arbeiten, wobei eine einzelne »Art« alle diejenigen Computer umfasst, deren Maschinensprache kompatibel sind. Weil Perl Programme einfache Textdateien sind, und keine Ausführbaren Binärprogramme, ist ein Perl Programm wesentlich weniger von der verwendeten Architektur abhängig, als Programme in anderen Sprachen (z.B. C) die direkt in Maschinencode übersetzt werden. Siehe auch Plattform und Betriebssystem.
Argument-Vektor
Argument
Ein Datenelement, das als Eingabe an ein Programm, eine Subroutine eine Funktion oder eine Methode übergeben wird. Das Argument gibt an, was zu tun ist. Es wird auch als »Parameter« bezeichnet.
ARGV
Der Name des Arrays, dass den Argument-Vektor, der Befehlszeile enthält. Wenn sie den leeren <>-Operator verwenden, ist „ARGV“ sowohl der Name des Dateihandles, mit dem die Argumente durchgegangen werden, als auch derjenige des Skalars, der den Namen der aktuellen Eingabe Datei enthält.
arithmetischer Operator
Ein Symbol wie + oder /, mit dem sie Perl anweisen, Arithmetik zu betreiben.
Array
Eine geordnete Sequenz von Werten, die so abgelegt sind, das jeder Wert auf einfache Weise über einen ganzzahligen Index zugänglich ist, der den Offset des Wertes innerhalb dieser Sequenz bestimmt.
Arraykontext
Ein archaischer Ausdruck für etwas, was man genauer als Listenkontext bezeichnen sollte.
ASCII
Wird ganz allgemein für den »American Standard Code for Information Interchange« (einen 7-Bit-Zeichensatz, der nur einfachen englischen Text darstellen kann) verwendet. Wird häufig auch für die unteren 128 Werte der verschiedenen ISO-8859-X-Zeichensätze verwendet (einer reihe untereinander inkompatibler internationaler 8-Bit-Codes). Siehe auch Unicode
Assertion
Siehe Zusicherung
assoziatives Array
Siehe Hash
Assoziativität
Bestimmt, ob zuerst der linke Operator oder der rechte Operator ausgeführt wird, wenn ein Konstrukt wie »A Operator B Operator C« vorliegt und zwei Operatoren den gleichen Vorrang besitze. Operatoren wie + sind links assoziativ, während Operatoren wie ** rechts assoziativ sind.
asynchron
Asynchron sind Ergebnisse oder Aktivitäten, deren relative zeitliche Anordnung nicht vorherzusagen ist, weil zu viele Dinge auf einmal geschehen. Ein asynchrones Ereignis ist also eines, von dem Sie nicht wissen, wann es eintritt
Atom
Eine Komponente eines regulären Ausdrucks die potentiell einen Teilstring erkennt und aus einem oder mehreren Zeichen besteht, die von jedem nachfolgenden Quantifizierer als unsichtbare syntaktische Einheit betrachtet werden. (Das Gegenteil dazu bildet die Behauptung, die etwas mit Nulllänge erkennt und nicht quantifiziert werden kann.)
atomische Operation
Attribut
Aufruf (»Innovation«)
Ausdruck
ausführbare Datei
Ausführen
Ausführungsphase
Ausnahme
Ausnahmebehandlung
Autogenerierung
Autoinkrement
Automatisches Erhöhen einer Zählvariablen (zum Beispiel $i++)
Autoload
Autosplit
Autovivication
AV
awk
Der Name einer alten Textverarbeitungssprache, von der Perl einige Ideen übernommen hat
Backtracking
Die praktizierte Variante des Ausspruchs: Aus mathematischer Sicht handelt es sich um die Rückkehr einer erfolglosen Rekursion in einem verzweigten Baum von Möglichkeiten. Backtracking kommt bei Perl vor, wenn ein Muster mit einem regulären Ausdruck erkannt werden soll, und eine frühere Vermutung nicht zutrifft.
Bareword
Ein ausreichendes mehrdeutiges Wort, um es unter „use strict 'subs'“ als ungültig zu betrachten. Fehlt diese Beschränkung, wird ein Bareword so behandelt, als wäre es von Quotingzeichen umschlossen.
Basisklasse
Ein generischer Objekttyp, also eine Klasse, von der sich andere, spezifischere Klassen mit Hilfe der Vererbung ableiten. Wird auch als »Superklasse« bezeichnet.
Bedingungsanweisung
Etwas mit Wenn, aber ohne Aber. Siehe boolescher Kontext.
Befehl
Bei der Shell-Programmierung, die syntaktische Kombination eines Programmnamens mit seinen Argumenten.
Befehlsname
Der Name des gerade laufenden Programms, wie er in der Befehlszeile eingegeben wurde. Bei C wird der Befehlsname dem Programm als erstes Argument übergeben. Bei Perl steht er in der eigens dafür vorgesehenen Variable $0.
Befehlspufferung
Ein Perl-Mechanismus, der nach jedem Perl-Befehl, der eine Ausgabe bewirkt, diese sofort an das Betriebssystem weitergibt. Wird durch das Setzen von $|($AUTOFLUSH) auf einen Wahr-Wert aktiviert. Das ist manchmal notwendig, wenn Daten durch Pufferung ihr Ziel nicht sofort erreichen. Standardmäßig wird bei Dateien oder Pipes mit Blockpufferung gearbeitet.
Behauptung
benannte Pipe
Eine Pipe mit einem im Dateisystem eingebetteten Namen, auf die dann von zwei unabhängigen Prozessen aus zugegriffen werden kann.
Besitzer
Der Benutzer, der (neben dem Superuser) die volle Kontrolle über die Datei hat. eine Datei kann auch einer Gruppe von Benutzern zugewiesen sein, die gemeinsam auf sie zugreifen, wenn der eigentliche Besitzer das erlaubt. Siehe Zugriffsflags.
Betriebssystem
Ein spezielles Programm, das direkt auf der Maschine läuft und so unangenehme Details wie die Verwaltung von Prozessen und Geräten vor Ihnen versteckt. Wird gelegentlich in nicht ganz so strengen Sinne verwendet, um eine bestimmte Programmierkultur zu bezeichnen.
Bibliothek
Eine Sammlung von Prozeduren. In früheren Tagen eine Sammlung von Subroutinen in eine .pl-Datei. Heutzutage wird damit häufig die gesamte Sammlung von Perl-Modulen Ihres Systems bezeichnet.
Big-Endian
Wird auch für Computer verwendet, die das höherwertige Byte eines Wortes an einer niedrigeren Byteadresse ablegen als das niederwerige Byte des Wortes. Siehe auch Little-Endian
binär
Hat was mit Zahlen zu tun, die auf Grundlage der Basis 2 repräsentiert werden, d.h. es gibt grundsätzlich nur zwei Ziffern, 0 und 1.
binärer (dyadischer) Operator
Ein Operator, der mit zwei Operanden arbeitet.
Bindung
Die Zuweisung einer bestimmten Netzwerkadresse an einen Socket
Bit
Ein Integerwert im Bereich von 0 bis 1 einschließlich. Die kleinste zu speichernde Informationseinheit. Ein Achtel Byte
Bitshift
Die Bewegung von Bits in einem (Computer-)Wort nach links oder rechts. Bewirkt eine Multiplikation oder Division mit einer Zweierpotenz.
Bitstring
Eine Folge von Bits, die tatsächlich als Folge von Bits betrachtet wird.
Block
Ein Datensegment von einer Größe, mit der das Betriebssystem gern arbeitet (normalerweise eine Zweierpotenz wie 64 oder 1024). Verweist typischerweise auf ein Datensegment, das von einer Festplatte gelesen, oder geschrieben werden soll.
BLOCK
Ein syntaktisches Konstrukt, das aus einer Sequenz von Perl-Anweisungen besteht, die von geschweiften Klammern umschlossen sind. Die „if“- und „while“-Anweisung sind als „Block“-Konstrukte definiert.
Blockpufferung
Eine Methode, mit der Ein- und Ausgaben effizienter durchgeführt werden, weil jeweils ein ganzer Block verarbeitet wird. Per Voreinstellung führt Perl die Blockpufferung bei Dateien durch, Die auf der Festplatte abgelegt werden. Siehe Puffer und Befehlspufferung.
Boolescher Kontext
Eine spezielle Form des skalaren Kontexts, bei der das Programm nur entscheidet, ob der durch einen Ausdruck zurückgelieferte skalare Wert wahr oder falsch ist. Evaluiert weder als String noch als Zahl. Siehe Kontext
Boolescher Wert
Ein Wert, der entweder wahr oder falsch ist.
Breakpunkt
Ein Punkt in Ihrem Programm, an dem der Debugger die Ausführung anhalten soll.
Broadcast
Das gleichzeitige Senden eines Datagramms an mehrere Ziele.
BSD
Berkeley Standard Distribution – eine Psychoaktive Substanz, populär in den achtziger Jahren, die im Dunstkreis der U.C. Berkeley entwickelt wurde. In vielen Fällen dem verschreibungspflichtigem Medikament namens »System V« ähnlich, aber unendlich viel nützlicher.
Bucket
Ein Punkt in einer Hashtabelle der (eventuell) mehrere Einträge enthält, deren Schlüssel, entsprechend der Hashfunktion auf den gleichen Hashwert abgebildet werden.
Bundle
Eine Gruppe verwandter Module im CPAN.
Byte
Ein in den meisten Fällen aus acht Bits bestehenden Datei.
Bytecode
Eine Mischsprache, die zwischen Androiden gesprochen wird, wenn sie ihre genaue Ausrichtung nicht preisgeben wollen. (Siehe Endian Diese Sprache zeichnet sich dadurch aus, dass sie alles in einer architekturunabhängigen Folge von Bytes darstellen.
C
C-Präprozessor
Call by Reference
Call by Value
Callback
Capturing
Client
Cloister
Closure
Cluster
CODE
Codegenerator
code subpattern
Compiler
Composer
Coredump
CPAN
Cracker
CV
Datagramm
Datei
Dateideskriptor
Dateiglob
Dateihandle
Dateiname
Dateisystem
Datei-Testoperator
Datensatz
Datentyp
DBM
definiert
Deklaration
Dekrement
Dereferenzierung
Deskriptor
Destruktor
Direktive
Dispatch
Distribution
Dweomer
Dwimmer
dynamsiches Scoping
Eigenschaft
einbetten
einfache Vererbung
Einzeiler
eklektisch
Element
en passant
Endian
EOF
erno
Erweiterung
Escapesequenz
exec
Execute-Bit
Exitstatus
Export
falsch
FAQ
fataler Fehler
Faulheit
Fehler
Feld
fest eingebaut (built-in)
FIFO
Filter
Flag
Fließkomma
Flush
Fork
formale Argumente
Format
Fortsetzungszeilen
Freeware
Freigabe
frei verfügbar
frei verteilbar
Funktion
Funny Character
Garbage Collection
Geltungsvereich (Scoping)
Gerät
GID
gierig
Beschreibt das Verhalten eines Suchmusters in einem regulären Ausdruck. Ein Muster gefolgt von einem Quantifier, welches auf eine Zeichenfolge passt, wird die Länge der passenden Zeichenfolge maximieren. Dies ist das normale Verhalten. Mit einem ? hinter dem Quantifier wird angezeigt, dass der Ausdruck „nicht gierig“ sein soll, also die kürzeste mögliche Zeichenfolge erfassen soll.
Glob
Global
globale Destruktion
Glue Language
„Leimsprache“ – verdeutlicht, dass mit Perl Verbindungen zwischen Anwendungen und Bibliotheken die nicht in Perl geschrieben sind und deren Datenformaten hergestellt werden.
Golf
Programmierwettbewerb, bei dem es darauf ankommt, ein festgelegtes Problem mit möglichst wenig Zeichen Programmcode zu lösen. Für Perl-Programmierer ist dies eine sehr beliebte Form des Wettbewerbs, da die Sprache der Kreativität breiten Raum bietet.
Granularität
grep
Gruppe
GV
Hacker
Handler
hängende Anweisung
harte Referenz
Hash
Hashtabelle
Header-Datei
Here-Dokument
hexadezimal
Home-Verzeichnis
Host
HV
Hybris
Identifier
Implementierung
Import
Index
indirekt
indirekter Objekt-Slot
indirektes Dateihandel
indirektes Objekt
Indizierung
Infix
Inkrement
Instanz
Instanzvariable
Integer
Interpolation
Interpreter
I/O
IO
IP
IPC
Iteration
Iterator
IV
JAPH
»Just Another Perl Hacker«, ein cleveres, aber etwas kryptisches Stück Perl-Code, das bei der Ausführung zu diesem String evaluiert. Wird häuffig zur Illustration eines bestimmten Perl-Features verwendet. Außerdem so etwas wie ein fortwährender »Obfuscated Perl Contest« in Newsgruppen-Signaturen.
kanonisch
Kapselung
Klasse
Klassenmethode
Kollationssequenz
Kommandozeilenparameter
Kommentar

Kommentare werden in Perl mit einer # eigeleitet.

Kompilerungseinheit
Kompilerungsphase
Kompilerungszeit
Konstrukt
Konstruktor
Kontext
Label
Laufzeit
Laufzeitmuster
Leere-Subklasse-Test
Leftmost longest
lesbar
Lexem
Lexer
lexikalische Analyse
lexikalsiches Scoping
lexikalsiche Variable
LIFO
Link
Linkshift
LISTE
Liste
Listenkontext
Listenoperator
Listenwert
Literal
Little-Endian
logischer Operator
lokal
Lookhead
Lookbehind
Lvalue
Lvalue-fähig
Lvalue-Modifier
magisch
magisches Inkrement
magische Variable
Makefile
man
Programm zur Anzeige von Manual-Seiten.
Manpage
Matching
mehrdimensionales Array
In Perl bekommt man mehrdimensionale Arrays nur über Umwege hin, da Perl die Arrays einfach hintereinander hängt und einen einzigen Array bildet. Warum? In Perl ist ein Array nur für skalare Daten vorgesehen!
Lösung: Man baut einen Array von Referenzen auf Arrays. Dies funktioniert wiederum, da Referenzen skalare sind.
Mehrfachvererbung
Member-Daten
Metasymbol
Metazeichen
Methode
Minimalismus
Modifier
Modul
Modulo
Modus
momentan gewählter Ausgabekanal
Monger
mortal
Muster
Namensraum
Nebeneffekte
Netzwerkadresse
NFS
Nibble
Heute nur noch selten verwendeter Bergriff für 4 zusammenhängende Bits. Ein Byte (8 Bit) hat ein oberes und unteres Nibble.
Nulllänge
Null-Liste
Nullstring
Nullzeichen
numerischer Kontext
NV
Objekt
Offset
oktal
Open-Source-Software
Operand
Operator
Optionen
Pad
Paket
Parameter
Parent-Klasse
Parsing
Parsingbaum
Patch
PATH
Der Name bezeicht unter Unix und Windows Betriebssytemen eine Umgebungsvariable mit Pfadangaben zu Verzeichnissen, die ausführbare Dateien enthalten. Trennzeichen unter Unix ist der Doppelpunkt, unter Windows ist es das Semikolon.
Pattern-Matching
perl
Ist die Bezeichnung für das ausführbare Programm, mit und in dem in Perl geschriebene Programme verarbeitet werden. perl für Version 5 der Sprache ist in wesentlichen Teilen in C programmiert. Für die Version 6 gibt es eine Arbeitsversion namens pugs, die in haskell programmiert ist.
Perl
Name der Programmiersprache.
PERL
Von Anfängern und Menschen die Perl nicht mögen, verwendete Schreibweise für Perl oder perl.
Pern
Pfadname
Pipe
Pipeline
Plattform
POD
Polymorphismus
Port
portabel
Porter
POSIX
Postfix
pp
Präfix
Pragma
Pragma Module
Preprocessing
Programm
Programmgenerator
progressives Matching
Protokoll
Prototyp
Prozedur
Prozess
Pseudofunktion
Pseudohash
Pseudoliteral
Public Domain
Zur allgemeinen Verwendung freigegeben. Der Urheber verzichtet auf jegliche Form des Copyrights.
Puffer
Pumpkin
Pumpking
PV
qualifiziert
Die explizite Verwendung eines vollständigen Namens. Das Symbol $Ent::moot ist qualifiziert, $moot ist unqualifiziert. Ein vollständig qualifizierter Dateiname wird vom obersten Verzeichnis aus spezifiziert.
Quantifier
Eine Komponente eines regulären Ausdrucks, die festlegt, wie oft das vorstehende Atom vorkommen darf.
Quellfilter (Source Filter)
Eine Spezielle Art von Modul, das ein spezielles Preprocessing Ihres Skripts vornimmt, bevor es überhaupt zum Tokenizer gelangt.
Reaping
Rechtsshift
Referent
Referenz
Regex
Regex-Modifier
reguläre Datei
regulärer Ausdruck
Rekursion
relationaler Operator
reservierte Wörter
RFC
Root
RTFM
Rückgabewert
Rückwärtsreferenz
RV
Rvalue
Schleife
Schleifenkontrollanweisung
Schleifenlabel
Schlüssel
Schlüsselwort
Schnittstelle
Scratchpad
Script Kiddie
sed
Semaphor
Sepaerator
Serialisierung
Server
Service
setgid
setuid
Shared Memory
Shebang
Shell
Signal
Signalhandler
Skalar
skalares Literal
skalarer Kontext
skalare Variable
skalarer Wert
Skript
Slice
slurp
Socket
Speicher
Stack
Standard
Standard-I/O
Standardausgabe
Standardeingabe
Standardfehler
Standardwert
start-Strukor
statisch
statische Methode
statisches Scoping
statische Variable
Status
STDERR
STDIN
STDIO
STDOUT
Stream
Subroutine
Symbol
Tainted
tatsächliche Argumente
TCP
Teilmuster
Teilstring
Term
Terminator
ternärer (triadischer) Operator
Text
Thread
tie
Token
Tokener
Tokenizing
Toolboxansatz
Transliteration
Trennzeichen
Trigger
troff
Typ
Type-Casting
Typedef
Typeglob
Typemap
typisierte lexikalische Variable
Überladung
Überladung von Operatoren
Überschreiben
UDP
UID
Umask
Umgebung
Umgebungsvariable
unärer (monadischer) Operator
Ungeduld
Unicode
Unix
Variable
Variableninterpolation
variadisch
Vektor
Verbindung
Vererbung
Verkettung
Verzeichnis
Verzeichnishandel
virtuell
void-Kontext
Vorrang
v-String
wahr
Jeder skalare Wert, der nicht zu 0 oder „ “ evaluiert.
Warnung
Eine Nachricht, die an den Stream „STDERR“ übergeben wird, wenn etwas möglicherweise fehlerhaft, gleichzeitig aber nicht so schlimm ist, dass sofort abgebrochen werden müsste. Beachten sie „warn“ in und das Pragma „use warnings“. Siehe auch Pragma Module.
Watch
Watch-Ausdruck; ein Ausdruck, der, wenn sich sein Wert ändert, zu einem Breakpunkt im Perl-Debugger führt.
weiche Referenz
Siehe symbolische Referenz. Gegenteil einer harten Referenz.
Wert
Ein reales Stück Daten im Gegensatz zu all den Variablen, Referenzen, Schlüsseln, Indizies, Operatoren und was man sonst noch so alles braucht, um auf den Wert zuzugreifen.
Whitespace
Ein Zeichen, das dem Cursor bewegt, aber nichts auf ihrem Bildschirm hinterlässt. Typischerweise ein Sammelbegriff für die folgenden Zeichen: Leerzeichen, Tabulator, Zeilenvorschub, Wagenrücklauf und Seitenvorschub.
Wort
Ein Datenstück von der Größe, mit der Ihr Computer am effizientesten umgehen kann, üblicherweise 32 Bit oder ein, zwei Zweierpotenzen mehr oder weniger. In der Perl-Kultur bezeichnet es häufiger einen alphanumerischen Identifier (inklusive Unterstriche) oder einen String, der selbst keine Whitespaces enthält, aber durch Whitespace oder Stringgrenzen von anderen abgegrenzt wird.
Wrapper
Ein Programm oder eine Subroutine, das bzw. die ein anderes Programm oder eine andere Subroutine für sie ausführt und dabei einige seiner bzw. ihrer Ein- und Ausgaben modifiziert, um Ihren Absichten besser dienen zu können.
XS
Eine außergewöhnlich exportierte, extrem schnelle, ... Subroutine, die in C oder C++ oder in einer neuen Erweiterungssprache namens XS ausgeführt wird.
XSUB
Eine in XS definierte Subroutine
yacc
»Yet Another Compiler Compiler« Ein Parser-Generator, ohne den es Perl wahrscheinlich nie gegeben hätte. Sehen sie sich die Datei perly.y in der Perl-Quelldistribution an.
Zeichen
Ein kleiner Integerwert, der eine orthografische Einheit repräsentiert.
Zeicheneigenschaft
Eine Vordefinierte Zeichenklasse, die über das Metasymbol erkannt werden kann. Viele Standardeigenschaften sind für Unicode definiert.
Zeichenklasse
Eine in eckigen Klammern stehende Liste von Zeichen. Wird bei regulären Ausdrücken verwendet, um anzuzeigen, dass irgendeines dieser Zeichen an dieser Stelle vorkommen darf. Allgemeiner: jeder vordefinierte Satz von Zeichen, der auf diese Weise verwendet wird.
Zeiger
Bei Sprachen wie C eine Variable, die die genaue Speicherposition eines anderen Objekts enthält. Perl behandelt Zeiger intern, d.h. Sie müssen sich weiter keine Gedanken darum machen. Statt dessen arbeiten Sie nur mit symbolischen Zeigern in Form von Schlüsseln und Variablennamen oder mit harten Referenzen, die keine Zeiger sind (sich aber wie Zeiger verhalten und tatsächlich auch Zeiger enthalten).
Zeile
Bei Unix eine Reihe von null oder mehr Zeichen ohne Zeilenvorschubzeichen, die durch ein Zeilenvorschubzeichen beendet werden. Bei Maschinen, die nicht mit Unix arbeiten, wird dies emuliert, selbst wenn die C-Bibliothek des verwendeten Betriebssystems hiervon andere Vorstellungen hat.
Zeilennummer
Die Anzahl der Zeilen, die vor einer gegebenen Zeile gelesen wurden, plus 1. Perl verwaltet für jedes Script und jede Eingabedatei eine seperate Zeilennummer. Die Zeilennummer des aktuellen Scripts wird durch __LINE__ repräsentiert. Die aktuelle Zeilennummer der Eingabe (für die Datei aus der zuletzt etwas über <DH> gelesen wurde) wird durch $.($INPUT_LINE_NUMBER) repräsentiert. Viele Fehlermeldungen geben, wenn vorhanden, beide Werte aus.
Zeilenpufferung
Wird von einem Standard-I/O-Ausgabestream verwendet, der seinen Puffer nach dedem Zeilenvorschub leer. Viele Standard-I/O-Bibliotheken richten dies automatisch bei Ausgabe ein, die an ein Terminal gehen.
Zeilenvorschub
Ein einzelnes Zeichen, das das Ende einer Zeile repräsentiert. Bei Unix hat es des ASCII Wert 012 oktal (aber den Wert 015 bei Macs) und wird in Perl-Strings durch \n repräsentiert. Bei Windows-Maschinen, die Textdateien schreiben, und bestimmten physischen Geräten wie Terminals wird dieses Zeichen von Ihren C-Bibliothek in einen Zeilenvorschub und einen Wagenrücklauf übersetzt. Normalerweise erfolgt aber keine Übersetzung.
Zirkunfix-Operator
Ein Operator, der seinen Operanden umschließt wie etwa der Zeileneingabeoperator, runde Klammern oder Koalas. (»Zirkumfix« bedeutet als linguistischer Begriff einen Kombination aus Präfix und Suffix. Im Deutschen treten Zirkumfixe z.B. oft in Wörtern wie gesündigt auf. )
Zombie
Ein beendeter Prozess, dessen Parents von „wait“ oder „waitpid“ noch nicht über dessen Ableben informiert wurden. Wenn Sie mit „fork“ arbeiten, müssen Sie beim Beenden Ihrer Child-Prozesse hinter diesen aufräumen, weil sich andernfalls die Prozesstabelle füllt und ihr Systemadministrator mit Ihnen nicht sehr zufrieden sein wird.
Zugriffsflags
Bits, die vom Besitzer einer Datei gesetzt oder gelöscht werden, um anderen Leuten den Zugriff zu erlauben oder zu verweigern. Diese Flags sind Teil des Modus-Wortes, der vom „stat“-Operator zurückgegeben wird, wenn Informationen über eine Datei angefordert werden. Bei Unix-Systemen können Sie sich die Manpage zu ls lesen, wenn sie weitere Informationen über Zugriffsflags wünschen.
Zusicherung
Zuweisung
Eine Anweisung,die den Wert einer Variablen ändert. Syntaktisch wird eine Zuweisung mit einem Zuweisungsoperator notiert.
Zuweisungsoperator
Operator, mit dem eine Zuweisung notiert wird.
Der einfache Zuweisungsoperator ist das Gleichheitszeichen. Wie in anderen Sprachen gibt es auch in Perl zusammengesetzte Operatoren, die zunächst mit dem Wert der Variablen eine Operation durchführen und das Ergebnis dann in der Variablen ablegen.
Beispiele:
# Variable Wert zuweisen
$n = 42

# Variablenwert um drei erhöhen
$n += 3