Praktikum Lebensmittelchemie/ Gaschromatographie

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Aufbau eines Gaschromatographen: 1 Trägergas, 2 Injektor, 3 Säule im GC-Ofen, 4 Detektor, 5 Signalaufzeichnung.

Die Probe wird durch Einstich in ein Silicongummi (Septum) in einen beheizten Einspritzblock injiziert. Hierfür zieht man 1 μL Analyt auf, anschließend etwa bis zur Hälfte Luft. Die Injektion muss schnell ausgeführt werden. Ansonsten entstehen breite, schlecht auswertbare Peaks. Moderne GC-FID Geräte werden über die Software gezündet. Ältere Modelle haben manuelle Gashähne und müssen mit einem Funkenerzeuger (keine Feuerzeuge!) gezündet werden. Im Anschluss sollte noch ein bisschen Zeit zum Normalisieren des Signals gelassen werden. Zur Entfernung von Lösemittelrückständen kann die Säule im Trägergasstrom ausgeheizt werden. Die Maximaltemperatur wird durch die stationäre Phase begrenzt, damit diese nicht beschädigt wird.