Ratgeber für Hobbyfilmer: Glossar

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Qsicon inArbeit.svg

Dieses Kapitel bzw. dieser Abschnitt wird durch intensive Zusammenarbeit sicher schnell besser. Der Hauptautor freut sich über jeden, der mitmacht. Versucht dich vielleicht nur an den schon vorgegebenen Inhalt und an die Form (bei Listen z.B.) anzupassen. Aber wenn etwas nicht passt, rührt sich der Hauptautor bestimmt. Kaputtmachen kannst du nicht viel – also sei mutig. Danke.


Inhaltsverzeichnis: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


B[Bearbeiten]

Belichtungszeit[Bearbeiten]

Die Belichtungszeit ist die Zeitspanne pro Frame, in der das Licht auf den Kamerasensor fällt. Je länger die Belichtungszeit, desto heller das Bild. Allerdings wird es dadurch auch unschärfer. Wenn die Belichtungszeit zu kurz ist, sieht das Video wiederum stotternd aus, weil es kaum Bewegungsunschärfe gibt. Zusammen mit der Blende kontrolliert man mit der Belichtungszeit die Helligkeit des Bildes.

Blende[Bearbeiten]

Als (fotografische) Blende bezeichnet man die Öffnung im Objektiv, durch die das Licht auf den Sensor fällt. Durch Verstellen der Blendenöffnung kann man die Lichtmenge regulieren. Die Öffnung der Blende (Blendenzahl, engl. f-stop) gibt man als Durchmesser der Öffnung im Verhältnis zur Brennweite des Objektivs an. Eine übliche Schreibweise dafür ist z. B. f/1.4, wobei 1.4 die Blendenzahl ist. Eine geöffnete Blende ergibt eine geringere Schärfentiefe.

Budget[Bearbeiten]

Die Höhe der Geldmenge, die für die Herstellung eines Films benötigt wird. Siehe auch: Filmbudget auf Wikipedia.

C[Bearbeiten]

CCD-Sensor[Bearbeiten]

Siehe auch: CCD-Sensor auf Wikipedia.

CMOS-Sensor[Bearbeiten]

Siehe auch: CMOS-Sensor auf Wikipedia.

Continuity[Bearbeiten]

Die Flüssigkeit/Der Zusammenhang der visuellen Erzählung. Dinge die zeitlich nacheinander in der gleichen Szene stattfinden, müssen auch gleich aussehen, sonst fällt dem Zuschauer dieser Fehler auf. Besonders bedeutsam ist dies, wenn Szenen an gleichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten gedreht werden (müssen). Bspw. trägt ein Schauspieler bei Dreh1 eine Kette über dem Hemd, kann er sie bei Dreh2 nicht unter dem Hemd haben, sonst fällt dies beim Betrachten der zusammen geschnittenen Szene auf.

D[Bearbeiten]

Dolly[Bearbeiten]

Ein komplexer Dolly für Filmaufnahmen.

Ein Wagen für die Kamera, auf unebenen Untergrund auch manchmal auf Schienen gelagert.

F[Bearbeiten]

Filmset[Bearbeiten]

Das Set ist ein Motiv, ein (fiktiver) Ort, an dem die Dreharbeiten stattfinden. Siehe auch: Filmset auf Wikipedia.

Follow-Fokus[Bearbeiten]

TODO: Bild fehlt! Es erleichtert bei Schärfeeinstellung von Hand das exakte Verändern des Fokus enorm.

G[Bearbeiten]

Gain[Bearbeiten]

Als Gain bezeichnet man die elektronische Verstärkung des Bildsignals in einer Kamera, d. h. das Bild wird heller. Dabei verschlechtert sich jedoch die Bildqualität.

Graufilter[Bearbeiten]

Siehe ND-Filter.

H[Bearbeiten]

HDTV[Bearbeiten]

High Definition Television (englisch für Hochauflösendes Fernsehen) beschreibt eine Reihe von Fernsehnormen, die sich von etwa PAL oder NTSC durch eine höhere horizontale, vertikale oder zeitliche Auflösung unterscheiden.. Die Begriffe HDTV und HDV sind nicht bedeutungsgleich. Siehe auch: HDTV auf Wikipedia.

HDV[Bearbeiten]

High Definition Video (englisch für Hochauflösendes Video) ist ein Videostandard, dessen Auflösung üblicherweise 1280 x 720 Pixel oder 1920 x 1080 Pixel bei 25 Voll- oder 50 Halbbildern beträgt. Siehe auch: HDV auf Wikipedia.

High-key-Aufnahme

High-key-Aufnahme[Bearbeiten]

Das Bild besteht zu einem großen Teil aus hellen Farben (meistens weiß). Siehe auch: High-key auf Wikipedia, Low-key-Aufnahme.

K[Bearbeiten]

Kadrierung[Bearbeiten]

Die Kadrierung beschreibt den Bildausschnitt, den die Kamera filmt und den somit der Zuschauer schlussendlich sieht. Er wird vor allem im Zusammenhang mit der Dramaturgie gebraucht.

L[Bearbeiten]

Low-light-Aufnahme[Bearbeiten]

Aufnahme bei geringem Umgebungslicht. Dazu zählen auch gewöhnliche Raum- und Straßenbeleuchtung bei Nacht.

Low-key-Aufnahme

Low-key-Aufnahme[Bearbeiten]

Das Bild besteht zu einem großen Teil aus dunklen Farben (meistens schwarz). Siehe auch: Low-key auf Wikipedia, High-key-Aufnahme.

N[Bearbeiten]

ND-Filter[Bearbeiten]

Der ND-Filter (Neutraldichtefilter) ist ein Filter, der eine gleichmäßige Abdunklung des Bildes bewirkt. Meißt wird dieser dazu verwendet bei hellem Umgebungslicht eine große Blendenöffnung und/oder eine lange Belichtungszeit zu ermöglichen. Siehe auch: Neutraldichtefilter auf Wikipedia.

NTSC[Bearbeiten]

NTSC ist ein Fernsehstandard, der vor allem in Nord- und Mittelamerika, Teilen von Südamerika und Ostasien verwendet wird. Siehe auch: NTSC auf Wikipedia.

P[Bearbeiten]

PAL[Bearbeiten]

PAL ist ein Fernsehstandard, der in Europa, Australien, Teilen Asiens und Afrikas gebräuchlich ist. Siehe auch: PAL auf Wikipedia.

Phantomspeisung[Bearbeiten]

Eine Art der Stromversorgung von Mikrofonen. Sie bietet den Vorteil, dass das Mikrofon keine eigene Batterie benötigt und die Energieversorgung zentral über ein Gerät stattfinden kann. Siehe auch: Phantomspeisung auf der Seite "Mikrofon" und Phantomspeisung auf Wikipedia.

Polarisationsfilter[Bearbeiten]

Polfilter können den Bildkontrast verstärken oder störende Reflexionen abschwächen. Siehe auch: Polarisationsfilter auf Wikipedia.

Prosumer-Camcorder: hier die Canon XL H1

Prosumer-Camcorder[Bearbeiten]

Ein Camcorder, der für anspruchsvolle Consumer und Profis mit niedrigem Budget gebaut wurde. Prosumer-Camcorder lassen sich oft sehr gut manuell regeln, besitzen spezielle Anschlüsse (z.B. XLR, Genlock- oder Timecode-Buchsen mit denen sich mehrere Kameras synchronisieren lassen, ...) und haben ein Wechselobjektiv. Beispiele für Prosumer-Camcorder sind: Canon XL H1 und JVC GY-HD251.

S[Bearbeiten]

Schärfentiefe[Bearbeiten]

Als Schärfentiefe (ugs. auch Tiefenschärfe) bezeichnet man den Bereich eines Bildes, der bedingt durch die Position der Linsen scharf ist. Bei Filmproduktionen wird ein kleiner Schärfentiefebereich gerne eingesetzt, um den sogenannten "Film-Look" zu erzeugen, der dem Bild des menschlichen Auges am nächsten kommen soll. Durch einen grossen Sensor, eine geöffnete Blende und eine grosse Brennweite wird der Schärfentiefenbereich kleiner.

Sensor[Bearbeiten]

Der Sensor ist der Teil einer digitalen Kamera, der das einfallende Licht in ein digitales Signal umwandelt. Je kleiner der Sensor ist, desto weniger lichtstark ist er und desto grösser ist die Schärfentiefe.

Set[Bearbeiten]

Siehe Filmset.

Shutter[Bearbeiten]

Siehe Verschluss.

Skylight-Filter[Bearbeiten]

Skylight-Filter sind leicht rötlich gefärbt und filtern das UV-Licht heraus, um eine wärmere Farbwiedergabe, etwa von weit entfernten, bläulich wirkenden Landschaftszügen, zu ermöglichen. Siehe auch: Skylightfilter auf Wikipedia.

T[Bearbeiten]

Timecode[Bearbeiten]

Der Timecode sorgt dafür dass beim Überspielen auf den PC, jedes Einzelbild richtig ansprechbar ist.

V[Bearbeiten]

Verschluss[Bearbeiten]

Der Verschluss ist eine kleine Klappe vor dem Kamerasensor. Bei jedem Bild (Frame) wird er geöffnet und nach einer bestimmten Verschlusszeit wieder geschlossen. Die Verschlusszeit entspricht folglich der Belichtungszeit.

X[Bearbeiten]

XLR[Bearbeiten]

XLR ist ein Standard für eine Steckverbindung. Beim Videofilmen kommt diese Steckverbindung bei besseren Mikrofonen vor. Siehe auch: XLR auf Wikipedia.