Supply-Chain-Management

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Dieses Buch steht im Regal Wirtschaftswissenschaft.

Logistik und Supply-Chain-Management[Bearbeiten]

Grundlagen[Bearbeiten]

Elemente der Logistik[Bearbeiten]

Lagerhaltung[Bearbeiten]

Lagerhaus (Warehousing)[Bearbeiten]

Verpackungslogistik[Bearbeiten]

Transportlogistik[Bearbeiten]

Grundlagen des Supply-Chain-Managements[Bearbeiten]

Supply-Chain als virtuelle Organisation[Bearbeiten]

Begriffsklärung: Supply-Chain-Management (SCM) ist die systematische Vernetzung (Verkettung) von Lieferanten, Produzenten und Kunden.

SCM ist die ganzheitliche integrierte Planung und Steuerung der Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette mit dem Ziel der optimierten Bedürfnisbefriedigung des Kunden.

Bedeutung von SCM:
Zunehmender Wettbewerbsdruck zwingt die Unternehmen dazu, vorhandenes Rationalisierungspotential durch Optimierung der Unternehmensabläufe zu nutzen, um eine Kostensenkung zu erzielen. Vorrangiges Ziel ist zunächst die Sicherstellung der Versorgung bei minimaler Lagerhaltung und Kapitalbindung. Durch Verbesserung der Vorhersage-Genauigkeit der Materialflüsse zwischen Ursprungslieferanten und Endkunden können sowohl Nachfrageschwankungen seitens der Kunden als auch Lieferschwierigkeiten der Lieferanten ausgeglichen werden. Über Wettbewerbsvorteile wird immer mehr die Geschwindigkeit und Qualität des Informationsaustausches entscheiden.

Zielsetzung:

Ziele des SCM sind:

  • erhöhte Kundenzufriedenheit (Termintreue, Liefertreue, Qualität)
  • Produktivitätssteigerung bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz
  • Bestandsverringerung
  • Senkung der Durchlaufzeiten
  • Steigerung der Transparenz aller Abläufe

Die inzwischen entwickelten Informationstechnik und das Internet ermöglichen es, die zu dieser Vernetzung notwendigen Informationen schnellstmöglich global auszutauschen.

supply chain (engl.) = Lieferkette
Supply-Chain-Management ist im Zuge der fortlaufenden Innovationen in der Informationstechnik als logische Weiterentwicklung der Logistikforschung in den späten 80er-Jahren in den USA entstanden. Es etabliert sich in Deutschland seit Mitte der 90er-Jahre in Theorie und Praxis mit steigender Tendenz.

Interne Wertschöpfungskette:
Produktionsmanagement und Logistik betrachteten bisher die Teilbereiche eines Unternehmens, wie z. B. Beschaffung oder Fertigung. Eine Darstellung der internen Wertschöpfungskette endete bislang an den Grenzen des Unternehmens zum Beschaffungs- und Absatzmarkt.

Unternehmensgrenzen überschreitende Sicht:
Dagegen betrachtet das Supply-Chain-Management den Zusammenhang und die Abhängigkeiten zwischen den Teilbereichen eines Unternehmens sowie diejenigen zwischen mehreren Unternehmen. Durch die Einbeziehung des Informations- und Geldflusses in diese Lieferkette, vom ersten „Lieferanten der Lieferanten“ und dem letzten „Kunden des Kunden“, entsteht ein über die einzelnen Systemgrenzen hinaus gedachtes, virtuelles Gesamtsystem.

Der Materialfluss (z. B. Stahlbleche oder Kunststoffgranulat) ist geradlinig und verläuft als Transport vom ersten Lieferanten zum Endkunden. Der Informationsfluss (z. B. Lagerbestandsdaten oder Liefertermine) verläuft als Datenaustausch zwischen allen Beteiligten hin und her. Der Geldfluss ist dem Materialfluss entgegengerichtet.

Mit SCM will man möglichst alle an der Herstellung des Produktes beteiligten Unternehmen in der Lieferkette koordinieren und synchronisieren. Dies geschieht im Wesentlichen durch Kommunikation, Informationsfluss und Datenaustausch zwischen allen Partnern. Erst die moderne Informationstechnik macht diesen Austausch möglich. IT-gestütztes Supply-Chain-Management bildet das Gesamtsystem als Datenmodell ganzheitlich mit den wesentlichen Unternehmensfunktionen als Daten-Netzwerk über das Internet ab. Im Zeitalter der Globalisierung spielt es dann fast keine Rolle mehr, ob sich der Lieferant oder Kunde in derselben Stadt oder auf der anderen Seite der Weltkugel befindet!

Prozess- und Qualitätsmanagement in der Wertkette[Bearbeiten]

In der Praxis sind die Unternehmen gefordert, mit innovativen Ansätzen eigene Supply-Chains zu implementieren und zu entwickeln. Gleichzeitig müssen Verfahren und Instrumente mit den Partner- Unternehmen abgestimmt und vereinheitlicht werden. Dazu werden in steigendem Maße sogenannte SCM-Tools eingesetzt. Dies sind Software-Programme, mit denen Logistikdaten (z. B. Lagerbestände) so vernetzt werden, dass sie allen Partner-Unternehmen als Informationen online zur Verfügung stehen. Im optimalen Fall kann ein Unternehmen einen Lieferauftrag dem Kunden fast unmittelbar bestätigen, wenn es per Internet Einblick in die Lagerbestandsdaten des entscheidenden Lieferanten hat.

Informationsasymmetrien[Bearbeiten]

Komplexitätsbewältigung[Bearbeiten]

Gestaltungsansätze im Supply-Chain-Management[Bearbeiten]

Das SCOR-Modell[Bearbeiten]

Just in time[Bearbeiten]

Just-In-Time-(JIT-)Konzept = Verfahren, das die Fertigung und Anlieferung von Teilen/ Erzeugnissen zum exakt geforderten Termin steuert, ohne auf Lagerbestände zuzugreifen

Bei allen Just-In-Time-Konzepten, soll auf jeder Stufe des Unternehmens nur so viel beschafft, gefertigt und bereitgestellt werden, wie nötig ist, um ein Produkt mit minimalen Lagerbeständen gerade noch rechtzeitig (just in time) fertigzustellen.

Efficient Consumer Response (ECR)[Bearbeiten]

Wird gerne als Obersystem gesehen, welches die Zielsetzung hat, Waren an Hand von Informationen dem Kunden bereitzustellen.

Advanced Planning Systems[Bearbeiten]

Advanced Planning Systems (im weiteren Text kurz APS) sind die klare Fortführung der bisher bekannten ERP-Logiken wie MRP I, MRP II, MPS.

APS-Systeme bieten erweiterte Funktionen wie „werksübergreifende Planung“, Planung gegen unbegrenzte Kapazitäten und Ressourcen, sowie die Möglichkeit von „What-if“-Scenario-Planung in relativ kurzer Zeit. jw1106 soll überarbeitet werden.

Literaturverzeichnis[Bearbeiten]

Glossar[Bearbeiten]