Wikijunior Medizin/ Iris

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Iris, hier braun gefärbt, ist die "Blende" des Auges und hat eine runde Öffnung, die Pupille
Hier ist die Iris eher grüngrau gefärbt

Die Iris, auch Regenbogenhaut genannt, ist ein Bestandteil des Auges und dient ihm als eine schützende Blende, ähnlich wie bei einem Fotoapparat. Zu diesem Zweck gibt es in der Iris eine Öffnung, die Pupille. Sie kann ihre Größe verändern und so entweder viel oder wenig Licht ins Auge hineinlassen. Damit sich die Pupille entsprechend vergrößern und verkleinern kann, besitzt die Iris zwei Muskeln, die diese Größenänderung steuern.

Die Iris kann ganz unterschiedlich gefärbt sein, so dass es Lebewesen mit blauen, braunen oder auch grünen Augen gibt. Daher kommt auch der Name "Regenbogenhaut". Die Iris ist einmalig, das heisst, keine Iris sieht genauso aus, wie eine andere - ähnlich wie ein Fingerabdruck. Deshalb kann man sie dazu verwenden, Menschen eindeutig wiederzuerkennen.

Die Iris kann auch von verschiedenen Krankheiten oder Missbildungen betroffen sein, die manchmal auch angeboren sind. So kann etwa neben der natürlichen Pupille ein weiteres Loch vorhanden sein, ein sogenanntes Kolobom. Darüber hinaus kann sich die Iris entzünden, was sehr schmerzhaft sein kein. Es ist auch möglich, dass die Iris komplett fehlt. All diese Erkrankungen bewirken, dass die Schutzfunktion der Iris, nämlich übermäßige Lichtstrahlen vom Inneren des Auges fernzuhalten, nur sehr eingeschränkt oder auch gar nicht vorhanden ist und das Sehen mehr oder weniger stark darunter leidet.