Wikijunior Medizin/ Myokardinfarkt

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Ein Herzinfarkt (der Arzt nennt ihn auch Myokardinfarkt) ist eine schwere Erkrankung des Herzens. Dabei wird ein Teil des Herzens nicht mehr durchblutet, weil ein Stück verklumptes Blut eine Ader verstopft. Der nicht mehr durchblutete Teil stirbt dabei ab. Dort bildet sich dann eine Narbe wie bei einer Verletzung.

Das Bild links zeigt einen Herzinfarkt. Der Herz selbst ist darauf hellgrau zu sehen, die großen Adern, die das Herz mit Blut versorgen rot oder rosa. Beachte nun worauf der Pfeil von der Zahl 1 zeigt. Der schwarze Fleck stellt den Pfropf dar, der die Ader verschließt. Dahinter ist die Ader nicht mehr rot, sondern ohne Blut (weiß) gezeichnet. Der dunkelgraue Bereich bei der Zahl 2 zeigt den Bereich des Herzens, der abstirbt, weil er eben nicht mehr durchblutet ist.

Es gibt viele Gründe, warum jemand einen Herzinfarkt bekommen kann. Dazu gehören auch Übergewicht („zu dick“), falsches Essen („zu fett, zu viel …“) und Bewegungsmangel („kein Sport“). Zusätzlich spielen bei Erwachsenen dann andere Gründe wie Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck, Rauchen und Stress eine große Rolle.

Schmerz bei Herzinfarkt (rot oder rosa gezeichnet)

Wenn ein Patient einen Herzinfarkt bekommt, dann hat er oft als erstes Zeichen starke, stechende Schmerzen. Wo diese auftreten, ist im Bild rechts dargestellt. In vielen Fällen kommen auch noch Todesangst und ein Gefühl „als würde der Brustkorb zusammengepresst“ dazu.

Für die Behandlung des Herzinfarktes ist es besonders wichtig, dass sie schnell und richtig gemacht wird. Bei vielen Patienten kann man den Blutklumpen in der Ader entfernen und damit erreichen, dass kein großer Teil des Herzens abstirbt.