Biochemie und Pathobiochemie: Abbau von Propionyl-CoA

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[Bearbeiten] Aus Propionyl-CoA wird Succinyl-CoA

Subst. ( ⇑ ) Co. Enzym EC EG Erkr.
Propionyl-CoA.svg Propionyl-CoA

H2O, CO2, ATP

ADP + Pi

R-Pfeil runter 1-3.svg Biotin Propionyl-CoA-Carboxylase 6.4.1.3 Lig Propionacidämie
D-Methylmalonyl-CoA.svg D-Methylmalonyl-CoA
GG-Pfeil senkrecht 1.svg Methylmalonyl-CoA-Epimerase 5.1.99.1 Iso Methylmalonyl- CoA-Epimerase- Def.
L-Methylmalonyl-CoA.svg L-Methylmalonyl-CoA
GG-Pfeil senkrecht 1.svg Cobalamin L-Methylmalonyl-CoA-Mutase 5.4.99.2 Iso Methylmalonylacidurie (MMA) I
Succinyl-CoA2.svg Succinyl-CoA

Bei der vollständigen β-Oxidation ungeradzahliger Fettsäuren bleibt am Ende Propionyl-CoA übrig. Dieses wird zu Succinyl-CoA carboxyliert und isomerisiert und kann dann leicht im Citratzyklus weiter verstoffwechselt werden. Als Cofaktoren werden Biotin (Vitamin H) für die Carboxylierung und Cobalamin (Vitamin B12) für die Isomerisierung benötigt.

Propionyl-CoA fällt auch beim Abbau der verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin und Valin und beim Abbau von Methionin und Threonin an.

[Bearbeiten] Weblinks



Allgemeine Hintergrundfarbe für Substrate Hintergrundfarbe Reaktionspfeile „Schlüsselenzyme“
Energiereiche Phosphate Reduktionsäquivalente CO2 / HCO3 C1-Reste Stickstoff

Abk.: Tr.: Transkriptionelle Regulation, Tl.: Regulation der Translation, Lok.: Regulation über die Enzymlokalisation, Kov.: Regulation durch kovalente Modifikation, All.: Allosterische Regulation, Koop.: Kooperativer Effekt, Co.: Cofaktoren, EC: Enzymklassifikation, EG: Enzymgruppe (Oxidoreductase, Transferase, Hydrolase, Lyase, Isomerase, Ligase), Erkr.: Assoziierte Erkrankungen.



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