Wikibooks:Humorarchiv/ Kochbuch/ Heißes Wasser
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Da hat sich wohl jemand einen Scherz erlaubt. (Die Reste kann man gut einfrieren und fuer spaetere Verwendung wieder auftauen. *LOL*). Ich schlage vor, das ganze ins Humorarchiv zu verschieben. -- Daniel B 19:51, 23. Feb 2005 (UTC)
Außerdem gibt es doch auch 'Heisses Wasser Instant': Einfach in einen Topf, Wasser dazu und aufkochen - Fertig !
| Überblick | |
|---|---|
| Rezeptmenge für: | 1 Liter |
| Energiegehalt: | 0 kcal/0 kJ |
| Zeitbedarf: | 5 Minuten |
| Schwierigkeitsgrad: | |
Heisses Wasser
[Bearbeiten] Zutaten
- 1 Liter Wasser
[Bearbeiten] Zubereitung
- Wasser in einen Topf geben und auf den Herd bei hoechster Stufe erwärmen, bis sich bildender Wasserdampf in grösseren Mengen ausgast.
- Man kann kochendes Wasser auch an den kleinen austeigenden Bläschen vom Topfboden erkennen.
[Bearbeiten] Tipps/Anmerkungen
- Durch Zugabe von Kochsalz erhält man auf die gleiche Art und Weise heisses Salzwasser. Salzwasser ist jedoch ungeeignet für Tee und Kaffee, verbringt aber bei Problemen mit der Nase und der Lunge wahre Wunder, sofern man es inhaliert.
- Wenn man Salz in Wasser auflöst, dann senkt das somit den Gefrierpunkt und erhöht zugleich den Siedepunkt des Wassers. Daher sollte man beim Kochen von Nudeln zuerst das Wasser zum Kochen bringen, und erst danach das Salz beifügen. Dies spart Zeit und Energie. Außerdem schont es den Topf!!
[Bearbeiten] Physikalische Erklärung
Durch die Zugabe von Kochsalz (gelöste Substanz) in Wasser als Lösungsmittel, erhöht sich die Austrittsarbeit der Lösungsmittelmoleküle (Wasser), da zusätzliche Anziehungskräfte zwischen den Molekülen des gelösten Stoffes (Kochsalz) und den Molekülen des Lösungsmittels (Wasser) auftreten. Die höhere Austrittsarbeit bewirkt, dass bei gleicher Temperatur weniger Moleküle des Lösungsmittels von der flüssigen in die gasförmige Phase übertreten können als bei der reinen Substanz.
Ist der Dampfdruck des gelösten Stoffes vernachlässigbar klein gegen den Dampfdruck des Lösungsmittels, so ist die Dampfdruckerniedrigung Δp proportional zur Konzentration des gelösten Stoffes. Diese Erniedrigung des Dampfdrucks bewirkt eine Erhöhung des Siedepunktes Ts und es gilt für die Erhöhung des Siedepunktes ΔT

Raoult’sches Gesetz
Dabei bezeichnet R die allgemeine Gaskonstante, Ts die Siedetemperatur, die Verdampfungswärme und c die Konzentration des gelösten Stoffes.
Die Siedepunktserhöhung ist also proportional zur Konzentration des gelösten Stoffes. Die Abhängigkeit vom Lösungsmittel steckt in der sogenannten "ebullioskopischen Konstante"
, die für Wasser den Wert hat.
Beispiel
Zunächst siedet das Wasser im Experiment ohne Zugabe eines Lösungsmittels aufgrund des im Vergleich zum Normaldruck niedrigeren Luftdrucks bei 99,4°C. Nach Zugabe von 30 g Kochsalz steigt die Siedetemperatur auf 101,3°C. Weitere 30 g NaCl lassen den Siedepunkt auf 103,6°C steigen.
Löst man 30 g NaCl (M(NaCl)=58 g/mol) in 250 ml Wasser, so sollte sich bei vollständiger Dissoziation in Na + und Cl − der Siedepunkt um
erhöhen.

