Benutzer:Klaus Eifert/ Meinungsbild-Schmiede/ Benutzersperrverfahren

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Die Leitlinien zur Wikibooks:Benutzersperrung wurden kritiklos aus der Wikipedia übernommen und müssen für unsere Verhältnisse angepasst werden.

Bestätigung des Antrags als inhaltlich berechtigt und formal zulässig: Wer darf es?[Bearbeiten]

Diese Hürde soll hoch genug sein, um zu bewirken,

  • dass Anträge nicht unbegründet gestellt werden (z. B. wegen angeblichen Regelverstoßes, der aber kein Verstoß ist),
  • dass Anträge leichtfertig gestellt werden,
  • dass bei Meinungsverschiedenheiten nicht leichtfertig mit Benutzersperranträgen gedroht wird.

Deshalb sollten nur erfahrene Benutzer, welche die Regeln gut kennen, über die Zulässigkeit eines Sperrverfahrens entscheiden dürfen.

Andererseits haben die erfahreneren Benutzer Hemmungen, Sperranträge zu stellen bzw. zu befürworten:

  • Es ist vernünftige Vorsicht, für sehr kritisch gehaltene Diskussionsbeiträge einen Zweitaccount zu verwenden, statt seine Hauptidentität und seine Bücher Angriffen auszusetzen, angesichts gelegentlich ablaufender Hetz- und Rachekampagnen.Klaus 09:44, 9. Nov. 2006 (CET) Umsomehr gilt das für Sperranträge.
  • was für uns selber aber dann auch manchmal ziemlich unbequem wird - Beispiel: wer stellt schon gerne einen Benutzersperrantrag...?) African Queen 10:12, 9. Nov. 2006 (CET)
  • Einen Sperrantrag zu stellen, erfordert viel Zivilcourage und bringt mit Sicherheit keine Beliebtheitspunkte, nicht mal bei unbescholtenen Benutzern.
  • Die Antragstellung sollte nicht vorrangig den Admins überlassen werden, da die Admins ohnehin oft wegen allerlei Missbrauchsvorwürfen in der Kritik stehen. Letztlich haben die Admins die Aufgabe, den Willen der Community auszuführen. Das setzt voraus, dass die Community ihren Willen äußert!
  • Mit erfahreneren Benutzern legen sich die Störenfriede nicht so oft an, Neulinge sind ein scheinbar „geeigneteres“, risikoärmeres Ziel (z. B. Rudolf73).

Darum sollte die Hürde nicht allzu hoch sein.

Varianten, die man zur Auswahl stellen könnte:

  • 75 Edits, 2 Monate
  • 200 Edits, 3 Monate (gegenwärtiger, kritiklos von der WP übernommener Wert)
  • 1000 Edits, 6 Monate
  • nur gegenwärtige und frühere Admins

Bestätigung des Antrags als inhaltlich berechtigt und formal zulässig: Zeitraum[Bearbeiten]

Auf der Wikipedia sind zu jedem Zeitpunkt mindestens 20 Admins aktiv plus zahlreiche weitere Benutzer. Wir haben gegenwärtig etwa 25 Benutzer mit mehr als 100 Edits pro Monat. Darunter sind vermutlich nicht viel mehr als ein Dutzend Wikibookianer, die regelmäßig genug mitarbeiten, um einen auf Bestätigung wartenden Sperrantrag zu finden und die bereit wären, ihre Stimme abzugeben. Würde ein Sperrantrag am Sonntag um 22 Uhr gestellt, müssten sich bis Montag 10 Uhr zwei Unterstützer finden. Innerhalb dieser 12 Stunden mehrere Unterstützer zu finden, ist völlig unrealistisch.

Varianten, die man zur Auswahl stellen könnte:

  • 12 Stunden (gegenwärtiger, kritiklos von der WP übernommener Wert)
  • 24 Stunden
  • 48 Stunden

Kriterien für die Stimmabgabe[Bearbeiten]

Anforderungen an Stimmberechtigung könnten niedriger sein. Andererseits haben die bisherigen Sperrverfahren eine lange Vorgeschichte. Wer noch nicht lange dabei ist, kann die Situation kaum einschätzen. Auch für erfahrene Benutzer ist es nicht leicht, den Ablauf weiter zurückliegende Vorgänge zu rekonstruieren. Wenig erfahrene Benutzer sind damit überfordert.


Wieviel Stimmen müssen für die Sperrung abgegeben werden?[Bearbeiten]

Varianten, die man zur Auswahl stellen könnte:

  • 5 Stimmen für Sperrungen beliebiger Dauer
  • für eine Sperrung von drei Monaten 5 Stimmen, für unbegrenzte Sperrung 10 Stimmen
  • 10 Stimmen für Sperrungen beliebiger Dauer

Dauer der Abstimmung[Bearbeiten]

Um das Verfahren bekannt zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Varianten, die man zur Auswahl stellen könnte:

  • 7 Tage und unübersehbare Benachrichtigung
  • 14 Tage und unauffällige Benachrichtigung
  • 30 Tage und unauffällige Benachrichtigung
  • Vorschlag für einen Kompromiss: Die Frist zur Stimmabgabe wird auf einen Monat verlängert, die Frist für die Bestätigung wird auf 7 Tage verlängert. Im Gegenzug wird auf eine Benachrichtigung über Sitenotice verzichtet und der Benutzer wird teilgesperrt, falls zu erwarten ist, dass er weiteren "Schaden" anrichtet. Eine Sperrung bis 30 Tage ist durch die gegenwärtigen Regeln gedeckt.

In diesem Zusammenhang ist das Ergebnis des Meinungsbildes Wikibooks:Meinungsbilder/ Benutzersperrungen#Zusammenfassung und Auswertung zu beachten. Dort wurde 100% einhellig festgelegt:
4. Ein Admin darf Benutzer für maximal 24 Stunden eigenverantwortlich sperren und muss eine kurze Sperrung nur auf Anfrage ausführlicher begründen. Wenn er eine längere Sperrung möchte, muss er innerhalb einer Stunde nach der Kurzzeitsperrung eine ausführliche Begründung schreiben und mindestens zwei stimmberechtigte Benutzer müssen innerhalb 24 Stunden zustimmen. Bei Gegenstimmen ist eine Zweidrittelmehrheit für die Sperrung erforderlich, die Gegenstimme des „Sperrkandidaten“ wird nicht gewertet.


Dadurch ist eine Sperrung von 14 oder 30 Tagen bis zum Abschluss der Diskussion kein Problem.

Übrigens hat sich gezeigt, dass eine (selektive) Aufhebung der Benutzersperre während der Sperrdiskussion sinnvoll sein kann, damit der Benutzer sich in der Diskussion legitimieren und seine Beiträge unterschreiben kann. Die zeitweilige Aufhebung der Sperre soll jedem Admin erlaubt sein, obwohl laut Meinungsbild nur der sperrende Admin eine Sperre aufheben darf.

Hinweis auf die Möglichkeit selektiver Benutzersperrung[Bearbeiten]

In der Wikipedia habe ich die Möglichkeit gefunden, einen Benutzer selektiv zu sperren. Statt einer Vollsperre kann ihm verboten werden, Diskussionsseiten zu benutzen, an Löschdiskussionen teilzunehmen oder bestimmte Themen oder Benutzer zu meiden. Das scheint mir eine sehr sinnvolle Sache. Der betreffende Benutzer kann weiter Artikel schreiben. Hält er sich nicht an die verhängten Sanktionen, wird er voll gesperrt.

Auch während einer Sperrdiskussion ist das sinnvoll: Der Benutzer wird teilweise entsperrt und darf nur auf seiner eigenen Diskussionsseite sowie auf der Sperrdiskussion editieren. Beleidigt er Benutzer, wird er erneut gesperrt.