Blender-Handbuch: Die Programmoberfläche

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Fenstersystem
Diese Seite bezieht sich auf Blender v2.76b
Abbildung 1: Blender v2.76b: die Programmoberfläche nach dem Start. Man nennt die Anordnung von Teilfenstern einen Screen, dieser heißt Default.

Als neuer Benutzer in Blender ist es sicher hilfreich, sich zunächst mit der Bedienung der Oberfläche auseinandersetzen und anschließend zu lernen, wie man sich im Raum orientiert. Dann fällt das Modellieren oder Animieren leichter.

Als Fenster bezeichnen wir in Blender überlicherweise die Editors, das sind die Teilfenster, die man nach dem Programmstart sieht. Sie können aber auch mehrere Programmfenster mit der gleichen Datei aufmachen, und diese auf verschiedene Bildschirme verschieben (mit dem Window-Menü).

Das Fenstersystem besitzt folgende Eigenschaften:

  • Die Teilfenster in Blender können sich nicht überlappen oder sich gegenseitig verdecken.
  • In jedem Fenster kann jeder Inhalt dargestellt werden.
  • Fenster können geteilt und wieder vereinigt werden.
  • In jedem Fenster kann der Inhalt vergößert und verkleinert werden (Num+/-).


Hierarchie und Benennung der Bedienelemente[Bearbeiten]

  • Die Gesamtansicht des Programms mit der Anordnung der Fenster nennt man Screen (Abbildung 1, 2). Eine solche Anordnung kann gespeichert und geladen werden. Arbeitsumgebungen
  • Die Fenster (Windows, Editors) enthalten jeweils einen Header und eine oder mehrere Regions.
  • Regions können Panels enthalten.
  • Panels enthalten dann die Kontrollelemente.
Abbildung 2: Ein Screen mit Markierung der Editors

In Abbildung 2 sind die fünf Editor-Fenster des voreingestellten Screens markiert und nummeriert.

  1. Info-Fenster mit dem Hauptmenü, vom Info-Fenster ist nur der Header zu sehen. Der Header des Info-Fensters sieht aus wie das Hauptmenü, das man von anderen Programmen gewöhnt ist.
  2. 3D-View mit der 3D-Ansicht der Objekte.
  3. Outliner mit einer Übersicht über die in einer Szene enhaltenen Objekte
  4. Properties mit den Einstellungsmöglichkeiten zu jedem ausgewählten Objekt
  5. Timeline zur Kontrolle der Animationen

Es gibt noch deutlich mehr unterschiedliche Editor-Typen (17 insgesamt, siehe dazu das Reference Manual->Editors) .


Abbildung 3: Der 3D-Editor mit Header und Regions

In Abbildung 3 sieht man den 3D-Editor (=3D-Editor Fenster). Er enthält hier:

  1. Den Header mit der Menüleiste. Mit RMB->Flip to Top kann man den Header an die Oberseite des Fensters verschieben. Sie können den Header ganz ausblenden, wenn Sie mit der Maus an die Kante des Headers gehen (Doppelpfeil), und dann mit LMT->ziehen den Header ausblenden. Mit dem kleinen + blenden Sie den Header wieder ein.
  2. Die Haupt-Region, beim 3D-Editor ist das die 3D-Ansicht.
  3. Die Toolshelf-Region, die man mit T ein- und ausblenden kann. Sie können sie auch mit der Maus ein- und ausblenden, das funktioniert wie beim Header.
  4. Die Properties-Region, die man mit N oder der Maus ein- und ausblenden kann (in Abbildung 2 ist diese nicht eingeblendet).