Blender - Handbuch zur Spiel-Engine: Bounds-Einstellungen

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Diese Seite bezieht sich auf Blender v2.45



Bounds ist mehr oder weniger eine Abkürzung für Bounding Boxes, was in etwa so viel bedeutet wie "umgebende Boxen". Als Bounding Boxes werden im allgemeinen Meshes bezeichnet, die das eigentliche Mesh umgeben und für Physikberechnungen herangezogen werden, sie sind also die physikalische Repräsentation eines Meshes. Im Spiel selber (oder in der Simulation) selbst sind sie unsichtbar, man bekommt sie also nie zu Gesicht. Sie haben immere eine gröbere Auflösung als die eigentlichen Meshes, da sie sehr rechenaufwändig sind. Ihre Auflösung hängt also von der gewünschten Genauigkeit der Kollisionsberechnung und von der gewünschten Performance ab.


BlenderGE BoundsSettings.png

Zum Glück nimmt uns Blender das Erstellen der Bounding Boxes ab.
Wenn nichts anderes definiert wird, wird standardmäßig eine Sphere als Bound genommen. Die Größe dieser Sphere kann mit dem Radius Wert in den Player-Einstellungen verändert werden. Um nun einen anderen Bounds-Typ zu definieren, klickt auf den Bounds-Button. Ein Drop-Down Manü erscheint und zusätzlich noch ein Compound-Button. Ist dieser Button aktiviert, werden die Bounds von eventuellen Children zu den Bounds des aktuellen Objekts dazugenommen. Die Bedeutung der einzelnen Auswahlmöglichkeiten des Drop-Down Menüs wird im Folgenden erklärt:

  • Box:
  • Sphere:
  • Cylinder:
  • Cone:
  • Convex Hull Polytope:
  • Static TriangleMesh: