Diskussion:Fruchtbringendes Wörterbuch: L

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Autoren: 139.18.40.135, 193.159.5.121, 217.1.205.8, 217.1.206.112, 217.1.207.141, 217.1.207.60, 217.1.207.64, 217.1.232.139, 217.1.232.18, 217.1.232.207, 217.226.52.47, 217.234.52.143, 62.155.177.112, 62.156.31.45, 80.129.186.220, 80.185.178.128, Andre Riemann, Shelmton

Laptop[Bearbeiten]

Was ist der Unterschied zu "Notebook"? Der Geist der stets verneint 13:18, 31. Dez 2004 (UTC)

Laptop ist der Oberbegriff für tragbare Rechner, die man auf den Knien balancieren kann. (Der Ur-Macintosh war ein tragbarer Rechner, mit dem man das nicht unbedingt machen wollte.) Ein Notebook ist ein bestimmter Laptop: Bei Notebooks sind Deckel und Basis gleich groß, andere Laptops sind so konstruiert wie das Macintosh Portable (http://www.maclab.dk/dokumentation/macintosh/portable/). – 217.255.117.109 18:48, 1. Jan 2005 (UTC)

Bei Laptop stand:

Klapprechner, Schoßrechner (urspr. Markenbez. von Toshiba); siehe Notebook bzw. Wikipedia: Laptop


Alles entfernt und nur Verweis auf Notebook belassen. – 84.178.120.35 14:34, 24. Aug 2005 (UTC)

Laser[Bearbeiten]

Die Einträge in diesem Wörterbuch reichen ja nun von lustig bis absurd, aber die Begriffe, die hier dem Laser zugedichtet werden, kann man so nicht stehen lassen (kein Wunder, dass es dazu keine Google-Einträge gibt...). Schneiden ist neben Schweissen, Gravieren, Verdampfen, Beschichten und vielem mehr nur eine einzelne Anwendung und daher nicht zur Beschreibung des allgemeinen Phänomens geeignet. Auch der zweite Begriff ist ungeeignet, da es Laser mit vergleichsweise schlechten Kohärenzeigenschaften gibt. --Yahp 18:16, 29. Apr 2005 (UTC)

In der niederländischen Version des Fruchtbringenden Wörterbuchs wurde "Lichtbündel" vorgeschlagen. Was haltet Ihr davon? Wie steht es ansonsten mit Komposita in diesem Zusammenhang: Lichtdrucker statt Laser-Drucker analaog zum Lichtschwert? – 84.178.93.109 10:00, 16. Jul 2005 (UTC)
Laser beschreibt streng genommen zunächst einmal nur einen physikalischen Effekt (Licht Verstärkung durch stimulierte Strahlungsemission). Der Begriff wird aber auch für Geräte verwendet, die auf diesem Effekt beruhen. Das emittierte Licht selber wird selten als Laser bezeichnet, weshalb die Vorschläge derzeitigen Vorschläge *Schneidlicht , *Kohärenzlicht, Lichtbündel und Bündellicht ungeignet sind. Darüberhinaus unterstütze ich das von Yahp gesagte. 217.232.46.232 01:48, 11. Sep. 2008 (CEST)[Antworten]
Wie wäre es mit "Eigenlichtverstärker"? Das beschreibt das Gerät meiner Meinung nach am besten. Des selbst generierte Licht (spontane Emission) wird in einem Resonator selbst (stimulierte Emission) verstärkt. Wenn das Licht nicht von der eigenen spontanen Emission stammt, dann ist es ein Laserverstärker und kein Laser. Das beschriebe Prinzip ist bei ALLEN wirklichen Lasern gleich. Der einzige Laser, der mir spontan einfällt, der das anders macht ist ein Free-Electron-Laser und der ist im Prinzip gar kein richtiger Laser, da er keine stimulierte Emission zur Lichtverstärkung nutzt.
Begriffe müssen nicht immer perfekt oder technisch präzise sein. Wichtiger und sogar wesentlich ist die Perspektive des Durchschnittssprechers, nicht des Fachmanns oder technisch Gebildeten, für den die Eindeutschungen ohnehin nicht hauptsächlich gedacht sind.
Am treffendsten und auch für den Laien einleuchtendsten wäre wohl eine Bildung wie Stablicht oder Lichtstab, da das Charakteristische an einem Laserstrahl ist, daß er wie ein langer dünner Stab (oder eine Stange – auf englisch würde man das rod oder pole nennen) aussieht und auch im Alltag als Zeigestab eingesetzt werden kann und wird. Wie dieser stabförmige Strahl erzeugt wird, ist für den Laien letztlich von zweitrangiger Bedeutung. Man könnte aber auch eine Zusammensetzung bilden, die die definierende Eigenschaft des Lasers, besonders konzentriert (eben gebündelt) und damit stark zu sein, beschreibt, etwa Kraftlicht.
Nun scheint aber in früheren Jahrzehnten nie der Versuch gemacht worden zu sein, einen solchen Begriff als Alternative zum englischen Wort zu bilden, vielleicht u. a. auch deshalb, weil man LASER zunächst als Eigennamen (wie einen Markennamen) aufgefaßt hat. Wollte man das Prinzip der englischen Bildung nachahmen (und dabei auch einen technisch genau treffenden Begriff bilden), müßte man eine Beschreibung des physikalischen Vorgangs finden und abkürzen, wobei ein sprechbares Akronym freilich besonders vorteilhaft wäre.
Sprachlich interessant ist, daß das Wort im Alltagsdeutschen bei vielen Sprechern praktisch homonym mit Leser geworden ist (und damit lautlich und morphologisch praktisch perfekt assimiliert ist – nur die Schreibung ist noch fremdartig), was ja auch insofern paßt, daß Laser häufig genau zu diesem Zweck des Abtastens und Einlesens eingesetzt werden, gerade auch in Geräten, die im Alltag gang und gäbe sind, und wo ein Bewußtsein für das Vorhandensein einer Laservorrichtung in diesen Geräten bei den meisten Laien auch noch vorhanden ist.
Als oberflächliche Eindeutschung bietet sich daher allenfalls Läser an. --Florian Blaschke 17:21, 7. Apr. 2012 (CEST)[Antworten]

Late Night[Bearbeiten]

Ich halte Spätnacht- für nicht passend. Die Night beginnt schon früher als die Nacht. Etwa verabredet man sich in Deutschland abends um 8, in Amerika hingegen tonight at eight. Mir fällt als Übersetzung Nacht-, Spätabend- oder Mitternachts- ein. Ich denke Nacht- paßt am besten.--krausatis 14:07, 18. Mär 2005 (UTC)

Lawn jockey[Bearbeiten]

Gartenzwerg wurde vorgeschlagen. – 84.178.77.212 09:41, 5. Mai 2007 (CEST)[Antworten]

Layout[Bearbeiten]

Ich kann mich irren, aber ich denke nicht dass mit der Verwendung von Layout im deutschen alle möglichen Übersetzungen des Wortes gemeint sind. Deshalb habe ich Montierung, Montage, bis auf weiteres entfernt. Dafür habe ich Gestaltung und Entwurf hinzugefügt. lg--shelmton 16:32, 4. Nov. 2006 (CET)[Antworten]

Du irrst Dich! Das sind dummerweise die treffendsten: In der Zeit vor DTP wurde mit Schere, Klebstoff und wohl auch mit Knetgummi usw. der Text in Fahnen auf einem Untergrund arrangiert. Diesen Vorgang nannte man montieren. Das ist genau dasselbe, was der "Layouter" heute mit einem DTP-Programm macht. Bei Pagemaker heißt der virtuelle Untergrund auch Montagefläche. – Phlogiston 11:14, 16. Nov. 2006 (CET)

Entwurf, *Legaus, Anordnung entfernt. Die anderen Vorschläge sind besser. – Phlogiston 11:17, 16. Nov. 2006 (CET)

Layout-Programm[Bearbeiten]

Entwurfsprogramm entfernt. Das Layout-Programm dient eigentlich meistens dazu, die Endfassung zu entwickeln, von der dann später gedruckt wird. Im übrigen: siehe Diskussion zu Layout. – Phlogiston 11:20, 16. Nov. 2006 (CET)

Leasing[Bearbeiten]

Verschoben: "ist einfach eine Miete mit Kaufoption. Der etablierte deutsche Ausdruck ist Mietkauf (12/2003: 43.500), wobei Kaufmiete ebenfalls passend wäre." --shelmton 00:34, 24. Nov. 2006 (CET)[Antworten]

Link[Bearbeiten]

Verknüpfung, (Direkt-)Verweis, Verweisung, Netzverweis wurde vorgeschlagen, aber inzwischen hat "Verweis" das Rennen gemacht. – Phlogiston 18:06, 16. Nov. 2006 (CET)

Warum nicht Tip (Reformschreibe: Tipp)? Es wird erstens ein Tip gegeben und um ihn zu befolgen, wird er angetippt.


Kein Schüler wird das Wort "Netzverweis" gerne verwenden, vor allem, wenn er gerade einen Verweis oder Arrest bekommen hat. "Weblink" ist schon ziemlich zum Standard geworden. --82.135.84.96 12:34, 18. Aug. 2008 (CEST)[Antworten]

Ach herrje, dann dürfte er auch die Wörter Querverweis oder verweisen nicht mehr benutzen. Solche Gegenargumente kann man für jedes Wort finden, auch für Link: linken, link(isch) sind auch negativ besetzt. Die Sprache hält Gleichklang (Synonymie) und Mehrdeutigkeit (Polysemie) problemlos aus, und bloße Anklänge sowieso, auch wenn die so entstehenden Assoziationen nicht immer vorteilhaft sind. Ähnlich schwach sind Argumente, man dürfe seinem Kind nicht diesen oder jenen Vornamen geben, weil der sich zur Verballhornung anbietet: Kinder sind kreativ genug, um für jeden Vornamen eine wenig schmeichelhafte Verballhornung zu finden. Und ob Weblink zum Standard geworden ist (wer sagt das?), interessiert hier ohnehin nicht, weil es hier darum geht, deutsche Entsprechungen oder Eindeutschungen zu dokumentieren oder notfalls auch zu finden, egal, wie gewöhnlich ein Fremdwort bereits geworden ist. Was sich eingebürgert hat, kann auch wieder „ausgebürgert“ werden, sogar durch bewußte Sprachplanungsmaßnahmen, wie man auch im Falle des Deutschen beobachten kann – z. B. bei diversen dem Französischen entlehnten Begriffen, die erfolgreich durch deutsche Neubildungen ersetzt worden sind, so erfolgreich, daß die Französismen vor allem in Deutschland heute nicht nur nicht mehr gebräuchlich, sondern v. a. jüngeren Generationen gar nicht mehr geläufig sind. Sprache ist Konvention, kein Naturgesetz, sie wird von Moden bestimmt, die sich auch wieder ändern können. --Florian Blaschke 16:45, 7. Apr. 2012 (CEST)[Antworten]

linken[Bearbeiten]

Fällt uns noch etwas Besseres ein als "verknüpfen"? – Phlogiston 18:06, 16. Nov. 2006 (CET)

Nachdem verweisen bereits besetzt ist, schwierig. Verbinden vielleicht? Obwohl ich verknüpfen als sehr brauchbar empfinde. Ich verwende es gerne. --shelmton 00:37, 24. Nov. 2006 (CET)[Antworten]

Linker[Bearbeiten]

Wie wäre es mit "Zusammensteller"? Beachte auch die Diskussion zu "Compiler". – Phlogiston 11:13, 18. Dez. 2006 (CET)

Live[Bearbeiten]

Habe jetzt sowie vor Ort hinzugefügt: jetzt weil es einen ähnlich reißerischen Effekt hat wie live, vor Ort weil es für Wortbildung (ähnlich der Vor-Ort-Berichterstattung) dienlich ist. --shelmton 19:28, 1. Nov. 2006 (CET)[Antworten]

Live-CD[Bearbeiten]

Verschoben: "[Probierscheibe für ein Programm oder Betriebssystem, die keine Festplatteninstallation erfordert]" --shelmton 00:34, 24. Nov. 2006 (CET)[Antworten]

Logdatei[Bearbeiten]

Mitschneiden/Mitschnitt entfernt. In einer Logdatei wird nur protokolliert; es werden keine Inhalte aufgezeichnet. – Phlogiston 15:52, 10. Jan. 2007 (CET)

"Logbuch" ist kein englisches Wort (mehr). Also gibt es beim Wort "Logdatei" auch nicht viel zum Eindeutschen. --82.135.84.96 12:23, 18. Aug. 2008 (CEST)[Antworten]

Lokalderby[Bearbeiten]

Wie wäre es mit "Nachbarschaftsturnier"? – 217.246.235.76 19:47, 13. Nov 2004 (UTC)

LOL[Bearbeiten]

Vorgeschlagen wurde: LOL: Lachen ohne Laute (01/2006: 108). Bitte solche nicht sehr naheliegenden Vorschläge erst in der Diskussion präsentieren. – 84.178.99.133 09:23, 19. Jan 2006 (UTC)

Longseller[Bearbeiten]

Wie wäre es mit Dauerbrenner, oder ist das zu umgangssprachlich? Vorkommen täte es ja stolze 1.3 Millionen mal. --shelmton 03:13, 19. Feb. 2007 (CET)[Antworten]

Look and feel[Bearbeiten]

Für "Look and feel" wurde "Sehgefül" vorgeschlagen. Ich glaube nicht, daß das der Sache besonders nahekommt. Der Ausdruck ist in http://en.wikipedia.org/wiki/Look_and_feel ganz gut erklärt. "Gestaltung" wäre passender, aber es gibt bestimmt bessere Ausdrücke dafür. Gestaltungslinie? – 84.178.102.254 16:08, 15. Apr 2005 (UTC)

Auf die Idee bin ich auch gekommen -- ohne die Diskussionseite zu lesen - 3247 21:48, 19. Jun 2005 (UTC)
Der Ausdruck paßt aber m. E. nicht darauf, was mit "Look and feel" gemeint ist. – 84.178.71.114 12:36, 22. Jun 2005 (UTC)
Anmutung kommt vielleicht in Frage; wird auch verwendet im Zusammenhang mit Corporate design. – Phlogiston 11:54, 24. Nov. 2006 (CET)

Wie wäre es mit einem Doppelbegriff wie "Verwendbarkeit und Aussehn"? --shelmton 19:02, 15. Okt. 2007 (CEST)[Antworten]

"Gestaltung und Handhabung" kommt m.E. eher dem Sinn der Wortkombination nahe. --mjchael 00:59, 17. Okt. 2007 (CEST)[Antworten]

lynchen[Bearbeiten]

geht zurück auf Lynch law, eine Form der Selbstjustiz, die mit dem Namen Lynch assoziiert ist; später Bedeutungsverengung auf "töten" (siehe englische Wikipedia: Lynching). Ich denke, das Wort kann man so stehen lassen! --149.225.6.52 16:43, 13. Okt. 2007 (CEST)[Antworten]

Low Performer[Bearbeiten]

Jemand, zumeist ein Mitarbeiter, der unterdurchschnittliche Leistungen zeigt

Luftschlag[Bearbeiten]

ist eine schlechte Übersetzung des englischen Begriffs airstrike, womit ja ein Angriff aus der Luft gemeint ist, also: Fliegerangriff, Luftangriff, Bombardement. Luftschlag klingt im Deutschen nämlich verniedlichend, weil eine naheliegende Gedankenverbindung die eines Boxers ist, der daneben schlägt. --Hawe 12:50, 30. Nov. 2009 (CET)[Antworten]