Diskussion:Rollenspiele

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Rollenspiel als Lehrbuch?[Bearbeiten]

Nun zu aller erst einmal, nein, das Rollenspiel, die Regelwerke dazu, die Welten in den gespielt werden können nicht dazu genutzt werden im klassischen Sinn zu lernen. Damit möchte ich den Skeptikern aber nicht vollständig recht geben. (wieder einmal ist teilweise so, teilweise anders, verdammte Quanten ;) Pen&paper Rollenspiele fördern die Fantasie in uns. Durch die Regeln, an die man sich zu halten hat, ergibt sich eine weitere Ebene. Grenzen innerhalb eines nicht-existenten Raums. Das Schlüpfen in Rollen, die so gar nichts mit unserer Realität zu tun haben, befähigt einen auch durch die Augen anderer zu schauen. Dies sind sicherlich Lerneffekte, die spielerisch auftreten. Doch nur, weil ein Erfolg spielerisch zustande kommt, heisst dies nicht auch gleich, dass dieser Erfolg minderwertiger ist als der klassische Lernaufbau. Die Hilfestellung, die hier in Wikibooks gegeben wird kann somit auch als indirektes Lehrmittel betrachtet werden. Deshalb ist meine Meinung zu dem Thema, dass diese Rubrik Rollenspiele auf jeden Fall eine Berechtigung hat innerhalb der Wikibooks zu erscheinen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin viel Spass beim rollenspielen ;)

--fankuin 19:58, 3. Mär 2006 (UTC)

Pro Rollenspiel[Bearbeiten]

Tatsächlich ist es nun einmal so, daß es kein Schulfach namens Rollenspiel gibt, trotzdem kann das Rollenspiel gerade beim Thema "lernen" sehr hilfreich sein. Und sei es nur als Antwort auf die Frage: "Was mache ich überhaupt sinnvolles mit dem, was ich in der Schule lerne?".

Mir ist noch kein Wissensgebiet untergekommen, daß sich rollenspielerisch nicht verwerten ließe. Was ohne weiteres anwendbar ist, sind zum Beispiel:

  • Archäologie (Erschaffen von Weltenhintergründen)
  • Architektur (ausgefallene Dungeons)
  • Bergbau (Zwerge)
  • Geschichte (Erschaffen von Weltenhintergründen)
  • Heraldik
  • Kunst + Kreativität (z.B. Malen, Zeichnen, Dichten können sowohl Ingame als auch Offgame eine Bereicherung sein)
  • Linguistik (Herr der Ringe, Völkerkunde)
  • Naturkunde (viele Abenteuer spielen im Freien, was um so besser klappt, wenn die Leute sich dort auskennen)
  • Physik und Informatik (Science-Fiction-Rollenspiele)
  • Schauspielerei
  • Schwertkunde
  • Sozialwissenschaften (Die Leitung einer Rollenspielrunde ist angewandte Sozialwissenschaft)
  • Theologie (Erschaffen von Weltenhintergründen)
  • Tierkunde (Umgang mit Pferden, Hunden, etc)
  • Wirtschaftskunde (Weltenhintergrund, Leitung einer Baronie durch die Spielercharaktere)

Schneller als man ahnt, hängen die Kids in der Bibliothek rum, und stöbern nach Aufbauwissen. Mir und meinen Mitspielern ist es zumindest so ergangen.

Nachtrag: Spielen ist Lernen!!
In der Natur lernt der Nachwuchs durch Spielen. Im Schulwesen gibt es immer wieder Bestrebungen, sich den Lerneffekt von Spielen für spielerisches Lernen zunutze zu machen.
Für das Rollenspiel gilt das im besonderen Maße, weil Rollenspiel die vermutlich flexibelste Form des Spielens ist, insbesondere kann fast jede zu lernende Situation rollenspielerisch dargestellt werden (s.o.). Deshalb begegnet man in vielen Seminaren und Schulungen Lernrollenspielen. Deren Wurzel dürfte aber in den Spielrollenspielen liegen.
--Turelion 20:56, 6. Mär. 2007 (CET)


Ich halte das Projekt für falsch[Bearbeiten]

Ich möchte mich, nachdem dieses Projekt von irgendwem im GroFaFo angekündigt worden ist, auch mal zu Wort melden. Als passionierter Rollenspieler, Rollenspieldesigner und Rollenspieltheoretiker. Und als erklärter Gegner dieses Projekts, zumindest als Gegner der Form, in der sich das WikiBook in seinem derzeitigen Zustand präsentiert. Damit meine ich jetzt weniger Ausdruck und Rechtschreibung, also Dinge, die sich in einem WikiBook naturgemäß früher oder später von selbst korrigieren (Wenn auch Tippfehler leicht vermieden werden können, in dem man einen modernen Browser mit Rechtschreibprüfung oder die entsprechende Funktion in der Google Toolbar nutzt, Leute), sondern vielmehr den strukturellen Aufbau und den Inhalt des angestrebten Werks.

Ich halte den sehr offenen, in keinerlei Hinsicht thematisch begrenzten Zugang für ein Buchprojekt generell für falsch. Dies gilt natürlich insbesondere, da WikiBooks ausschließlich Lehr- und Lernbücher enthalten sollte und der Urheber hier eher eine "lose Text"-Sammlung anzustreben scheint. Die geäusserte Kritik, die sich ja leider hier nirgendwo wieder zu finden scheint, scheint mir aus diesem Grunde absolut berechtigt.

Auch die gebrachten Gegenargumente sind meiner Meinung recht fadenscheinig. Klar, durch das Rollenspielen kann man motiviert werden, neue Dinge zu lernen. Spezielle Formen von Rollenspielen werden ja sogar auch zum Lernen selbst benutzt. Aber ihr wollt hier nun mal nicht auf pädagogisches Rollenspiel oder psychologisches Rollenspiel, sondern auf das Hobby Rollenspiel eingehen. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Lehrbuch nun einmal direkt neues Wissen vermitteln soll. Ihr schreibt aber über ein Hobby, durch das man neues Wissen lernt. Nicht, wie man das Hobby erlernt. Das Projekt ist somit ebenso wenig ein Lehrbuch wie ein Buch über die schönsten Fahrradwege Deutschlands, dass sich selbst als Lehrbuch des Radfahrens darzustellen versucht.

Warum also, frage ich euch, wollt ihr ein Buch schreiben, dass nichts weiter als Beschreibungen von Rollenspielen, Abenteuer und Quellenbücher enthält? Für den ersten Punkt ist Wikipedia da, und dort findet sich zu den vielen Spielen auch schon ein Artikel. Abenteuer wie Quellenbücher sind nette Spielmaterialien, aber dafür gibt es schon zuhauf andere Anlaufpunkte, die allein schon durch ihre Struktur für so einen Zweck übersichtlicher und benutzerfreundlicher wirken. Zudem fehlt allen Informationen, die ihr sammeln wollt, der Lehrcharakter. Von eventuellen urheberrechtlichen Problemen, die ihr euch bei der Veröffentlichung von Material für bestimmte Rollenspiele einhandelt und die für die gesamte WikiBooks-Gemeinschaft zu einem echten Problem anwachsen können, wollen wir garnicht erst reden.

Schreibt doch einfach ein Buch darüber, wie man Rollenspiele spielt. Was machen die Leute so, die da gemeinsam am Tisch sitzen. Welche Spielstile gibt es und wie setzt man sie um? Was gibt es für Hilfsmittel, die die Kreierung von Geschichten und Szenarien erleichtern? Was gibt es für Theorien über das Rollenspiel als Hobby? Das wäre ein Lehrbuch im eigentlichen Sinne. Und das wäre nützlich, weil es so etwas als zentrale, frei verfügbare Instanz noch nicht gibt.

--Hendrik 10:03, 3. Aug. 2007 (CEST)

Auch ich halte es nicht für ein Lehrbuch. Wenn man die konkreten Rollenspiele löscht ( Die große Fahrt und Akte Karlstein), die ohnehin verwaist sind, könnte rein theoretisch ein Lehrbuch daraus werden. -- Klaus 23:43, 5. Aug. 2007 (CEST)

RPG-Wikia[Bearbeiten]

Vielleicht ist http://rpg.wikia.com/wiki/Hauptseite der geeignetere Ort für dieses Projekt. Die Lizenz ist kompatibel. Ein Spezial:Export und dortiger ist also gut möglich. Matthias 15:26, 3. Mai 2009 (CEST)