Diskussion:SVG/ Fonts

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Wo steht das Original?[Bearbeiten]

@Benutzer:Doktorchen: Ich habe ein paar banale Typos gesehen und bspw. Glyphe grammatikalisch einheitlich weiblich gemacht. Gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass dieses Wikibook eine Übersetzung ist, aber nirgendwo gefunden wovon. Da ich im Moment vorhabe, mich in die Sache etwas einzuarbeiten, wäre eine Angabe kein Schaden. Man könnte sie ja auch in den Text nehmen, wenn es sie gibt. –Nomen4Omen 12:01, 12. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Das meiste davon habe ich geschrieben, übersetzt habe ich an sich nichts, allerdings steht in vielen Abschnitten auch nicht viel anders als in der englischsprachigen Empfehlung vom W3C. Bei der Arbeitsgruppe für SVG war ich auch mal als eingeladener Experte Mitglied, allerdings nicht für Schriftarten. Wörter wie Glyphen sind als Fachwörter einfach übernommen, entsprechend einige andere, damit Leute nicht lange Stichwörter suchen müssen, wenn sie anderweitige Quellen finden wollen. Das Kapitel gab es schon deutlich vorher in Version 1.0, Autoren sind also wohl dort zu finden, was aber wohl nicht relevant sein wird, eben weil es keine Übersetzung ist. Bedingt durch die Beteiligung in der Arbeitsgruppe mag ich allerdings einen gewissen Stil gewählt haben, welcher hier relativ knapp ausfällt, denn mit der Erstellung von SVG-Schriftarten hatte ich erst später praktische Erfahrungen gesammelt. Doktorchen 19:51, 12. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Was ist ein Elterelement?[Bearbeiten]

Ich hab's befürchtet: Sehr viele Deutsche sind der Ansicht, es gäbe "Eltern" nur im Plural. Es gibt sie im Plural, es gibt aber auch (den) Elter (m.) im Singular. Bezogen auf Menschen ist das dann meist entweder Vater oder Mutter, wobei ich m,w,d und Alleinerziehende hier nicht ausdiskutieren möchte. Im Falle einer mathematischen Baumstruktur, um die es sich hier glaubich handelt, gibt es garantiert nur einen Elter, also einen "Elterknoten" und ein "Elterelement", das den entsprechenden Elter darstellt. Insofern ist der Begriff "Elternknoten" eine Fehlspur. (Richtig merkwürdig ist, dass die Englischsprachler sich mit "parent" in dieser Hinsicht so ungleich viel leichter tun.) –Nomen4Omen 12:18, 13. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Ich hatte es im Duden (auch einem älteren) nachgesehen, weil ich das Wort Elter in der Tat zuvor nie gehört oder gelesen hatte (war also weder in meinem aktiven noch passiven Wortschatz), dort wird es als Fachsprache deklariert, was sich aber wohl auf Bürokratie oder Statistik bezieht. Gemeinhin nennt man solche Personen sonst eben Vater, Mutter, Elternteil etc. Problematisch ist eine Umbenennung aber auch, weil des mehrheitlich nicht verstanden werden wird. Zudem ist der Begriff auch zuvor im Buch (sowie in anderen verwandten) definiert, insofern kommt es zu maximaler Überraschung für das Publikum, wenn da in einem Kapitel eines Buches auf einmal ein anderer Begriff verwendet wird, da könnte man auch gleich bei 'parent element' bleiben, wäre in einem deutschen Text auch nicht unverständlicher. Ich sehe zwar das sprachliche Problem, weil es eben bloß ein Element gibt, in welchem ein anderes konkret verschachtelt sein kann. Zur Milderung der sprachlichen Spannung kann man sich aber immer noch darauf hinausreden, daß es eine abstrakte Gruppenbezeichnung ist, das Element gehört eben zu einer Gruppe, welche Kinder als Elemente hat, welche man zugegebenermaßen dann auch Kinder-Elemente nennen müßte. Insofern gibt es wohl keinen wirklich befriedigenden Ausweg, schon gar keinen mit einer Änderung in einem Kapitel, da müßten mehrere Bücher auf einen Schlag umgeschrieben werden, dann aber wiederum mit einem intuitiv verständlichen Begriff wie 'umgebendes Element' oder 'verschachtelndes Element' oder so. Auch der englische Begriff ist ja nicht gerade glücklich gewählt, denn da paßt allenfalls halbwegs eine Vererbungsassoziation, wobei das betreffende Element ja gar nicht verstorben ist, vererben können Eltern auch an andere Personen etc. Dies Bild mit Vor- und Nachfahren trägt also ohnehin nicht allzu weit, insofern wird die Gruppe eben einfach irgendwie benannt, Tiefsinn ist nicht viel dabei, über die Menge an Kapitel letztlich bloß Konsistenz. Doktorchen 19:06, 13. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]
Danke für deine Schilderung der Probleme (wobei du mir mit der Vererbungslehre VIEL zu weit gehst). Die wesentliche Assoziation ist der Familienstammbaum (mit (dem 1 direkten) Vor- und den vielen Nachfahren). Und ein wesentlicher Unterschied, dass es dort zwei Eltern gibt und hier halt definitionsgemäß nur einen Elter. Beim Binärbaum gibt es 0–2 Kindknoten (nicht Kinder-Knoten oder Kinder-Elemente, weil jeder Kindknoten für genau 1 Kind steht und ein solches quasi ist), bei allgemeinen Bäumen ist keine Grenze nach oben.
Ich habe viele WP-Artikel über (Binär)bäume bearbeitet (und fühle mich verantwortlich dafür) und dort IMMER vom Elterknoten gesprochen, erläutert und aufs Wiktionary verwiesen. (Vorher war das der Vaterknoten, was ja heute nicht mehr geht.) Ein einziges Mal hat jemand einen Elternknoten hineinkorrigiert (und viele Elterknoten im Artikel einfach so stehen lassen.)
Ich habe nicht gewusst, dass es hier so viele parallele Ausarbeitungen gibt, und Einheitlichkeit über diese ganze Serie hinweg wäre mir auch wichtig (obwohl durchaus Glyph mal männlich mal weiblich war).
Du kennst meinen Standpunkt (und hätte natürlich gerne, dass du darauf eingehst), aber ich lasse die Verantwortung bei dir und werde in dieser Hinsicht nicht eskalieren. –Nomen4Omen 17:30, 14. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]
Elterelement klingt mir jedenfalls zu fremdartig, um bei der Mehrheit des Publikums die halbwegs passenden Assoziationen zu wecken. Wenn, dann wäre es wohl eher ein anderer Begriff, den ich dann wählen würde. Dafür müßten allerdings eben mehrere Bücher überarbeitet werden (SVG, CSS, XHTML, HTML5, XML etc), um konsistent zu bleiben, was ich derzeit allerdings nicht tun möchte. Ich würde auch eher Vorfahrenelemente oder Nachfahrenelemente schreiben statt Vorfahreelemente oder Nachfahrelemente, wohingegen Kinderelemente weniger plausibel klingt als Kindelemente, ist aber eventuell auch eine Frage der Gewöhnung. Mehrere Elemente können eben auch mehrere verschiedene Eltern haben. Alle zusammen als Menge können eben Eltern haben, wenn es jeweils auch immer nur einen direkten Vorfahren gibt. In dem Sinne ist der direkte Vorfahre also eben auch kein Elter(n), sondern gehört lediglich zur Gruppe oder Menge der Eltern, weswegen man es durchaus Elternelement nennen, mitnichten allerdings Elternelemente (Mehrzahl), weil es nur eins ist. Ob Einzahl oder Mehrzahl hängt ja am letzten Bestandteil eines Kompositums, nicht am letzten. Auch sprachlich ist die Mehrzahl vorne dran also im Zusammenhang mit Mengen von Elementen keineswegs falsch, die Assoziation über Mengen von Elementen ist nun allerdings etwas abstrakter. Mich stört es jedenfalls nicht genug, um zahlreiche Bücher deswegen durchzugehen, zumal da jetzt auch keine wirklich befriedigende Lösung vorliegt, die naheliegendste wäre noch, entsprechend konsistent von Kinderelementen zu schreiben, was allerdings bei der Anzahl der Bücher auch wieder reichlich aufwendig wäre. Doktorchen 22:17, 14. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Wenn Ihr gestattet eine kurze Notiz eines Unbeteiligten: Hochspannende Diskussion. Danke dafür! Ich wusste nicht, dass es Elter gibt. Ich störe mich nicht an Elternelement und würde ohne diese Diskussion unter Umständen die Änderung Elter → Eltern durchgeführt haben, wenn es mir aufgefallen wäre. Google sowie Google Scholar finden deutlich mehr Treffer für Elternelement als für Elterelement. Dennoch ist mir auch letzteres gelungen zu finden. Letztlich: Ich fänds als Leser egal, würde es aber gern in einer Art Glossar erläutert bekommen. Aus praktischer Sicht finde ich Elternelement und Kindelement plausibel, weil es aus "üblicher" Sicht einfach am "gemeinsten" ist (im Sinne von "der gemeine Wiesenolf ist ein possierliches Tierchen" :)). Interessant fand ich die Angabe im Duden zur Etymologie von Elter: "rückgebildet aus Eltern" Viele Grüße --HirnSpuk 02:47, 15. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Nach längerer Reflexion, Meditation und innerer Einkehr zu den sprachlichem Implikationen und Wunderlichkeiten ist mir noch Folgendes auf- und eingefallen: Es gibt auch den Elefantenrüssel, nicht bloß den Elefantrüssel, obgleich jeder Elefant bloß einen einzigen Rüssel hat (gleichwohl sagt man ihm besser nicht, daß es sein einzigster ist ;o). Umgedreht wäre es langweilig, wenn ein Automobilclub für die Mitglieder nur ein einziges Auto hegen und pflegen würde (was wiederum ökologisch durchaus vorteilhaft sein könnte), entsprechend wären Autobahnen eine noch größeres Umweltproblem, wenn für jedes Auto jeweils eine exklusive Autobahn hergestellt werden müßte. Besteht die Wellenfunktion aus mehr als einer Welle? Ist ein Narrenstück bloß ein solches, wenn es mehrere Narreteien enthält? Muß ein Bücherregal immer mehr als ein Buch enthalten? Braucht man für die Hundeleine notwendig mehr als einen Hund? Für die Garageneinfahrt mehr als eine Garage? Gängige Praxis ist das jedenfalls mitnichten. Daraus schließe ich schlicht, daß Plural oder Singular vorne nichts damit zu tun hat, was wie oft vorkommt. Gewählt wird vermutlich, was besser klingt, notfalls wird bei Komposita eben ein Buchstabe dazwischengeklemmt oder etwas weggelassen, damit es besser hinkommt mit der Aussprache. Tiefsinn scheint mir nicht dahinterzustecken. So eine Sprache wie Deutsch ist eben historisch gewachsen mit kuriosen Regeln, albernen Ausnahmen und Stolpersteinen, anders als eine Programmiersprache wie fortran oder java, php python etc ;o) Doktorchen 00:59, 16. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]
Bei einigen Kompositionen könnte man sich noch auf eine Herkunft vom Genitiv oder Dativ beziehen statt auf den Plural, wie etwa beim Elefantenrüssel oder beim Neologismus Brückenlogdaun (wenn man Brücken mit gefiederten Worten belügt? Oder ging es doch auf denglisch um Sperrungen von Brücken, oder doch um eine Überbrückung von irgendwas mit vielen Eselsbrücken, niemand hat es genau verstanden). Beispiele, wo das nicht mehr so einfach ist: Suppengrün, Gedankenspiel, Gitarrensolo, Flötenspieler, Olivenkern, Gänsefeder, Herrenhemd, Damenbinde, Kindergeld, Kinderschänder, Borkenkäfer, Eierspätzlenudel, Rattenschwanz, Mäusespeck, Hosenträger, Sockenschuß, Heldenepos, Krawattennadel, Sonnenuhr, Gruppensex, Brillenglas, Tintenfaß, Hühnerauge, Toilettenschüssel, Bananenschale, Schweineschnitzel. Mehr Beispiele bleiben dem Publikum zur Übung überlassen.
Umgedreht: Atomphysik (da beschäftigt man sich eigentlich immer mit mehreren davon), Atomuhr (dito), Schnitzeljagd, Nagelbett, Kugellager, Federbett.
Kurzum, es gibt da kein sinnvolles System, was aber auch daran liegen mag, daß die meisten Menschen keine theoretischen, konstruktiven Linguisten sind, welche geneigt sind, ihre Sprache zu dekonstruieren (gibt es aber auch, siehe die Rechtschreibreformen zur Jahrtausendwende), um mit mehr Logik ihr Denken zu verschönern. ;o) Doktorchen 11:02, 16. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]
@Doktorchen
  1. Wenn ich recht sehe, machst du hier ein neues Wort. Jedenfalls kenne ich bisher kein Elter(n)element.
  2. Insbesondere sollte man nicht unbedingt schlechte Grammatik wiederaufnehmen.
  3. Deine Beispiele zeigen aber, dass der Klang den Deutschen ganz schön wichtig zu sein scheint. Und da kann Elter(n)element weder mit noch ohne n viele Punkte holen.
  4. Ich schlage daher „Vaterelement“ vor. Gegen alle Genderitis.
Nomen4Omen 16:21, 17. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Wenn Ihr die Frage gestattet: An welcher Stelle macht Doktorchen denn hier ein neues Wort? Und von welcher schlechten Grammatik ist die Rede, ohne das Kapitel jetzt bis ins kleinste Detail gelesen zu haben? Und was spricht gegen Mutterelement? Ich mein, dann nimmt man den femininen Genderisten den Wind aus den Segeln und die Maskulinisten wirds wohl eher nicht stören. Ich find sowohl Eltern- als auch Elter- gut. Ich versteh so recht das Problem nicht. Nach amtlicher deutscher Rechtschreibung (die der Duden lediglich interpretiert aber nicht definiert) gibt es kein "Elter" sowie kein "Elternelement" oder "Elterelement", jedoch "Eltern" und "Element" (siehe Wörterverzeichnis). Der Duden scheint weder "Elternelement" noch "Elterelement" zu kennen. Nach §37 der entsprechenden Regeln ([1]) sollen Substantive zusammengezogen werden. Folge: Wenn man sich zwingend an unbedingte Vorschriften zu halten wollen gedenken würde (5 Euro in die schlechte-Grammatik-Kasse :)), dann doch eher "Elternelement". Wie auch immer, wie ich sagte, ich find beides gut. Mutterelement auch. Vaterelement wär mir zwar technisch egal, würd ich aber nicht benutzen, sonst kommt wieder irgendein Genderist daher und macht die Diskussion wieder auf. Gruß --HirnSpuk 17:20, 17. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]

Eindeutig abwarten, bevor Vaterland nicht in Elterland und Muttererde nicht in Eltererde umbenannt wird und man unser Sonnesystem statt unser Sonnensystem schreibt, sehe ich da keinerlei Handlungsbedarf. Entsprechend eben auch Suppegrün, Kindgeld, Brilleglas, Rassehaß, Sockeschuß etc. Warten wir also ab, bis diese originellen Varianten die alten in Nachschlagewerken wie dem Duden ersetzen. Die Rechtschreibprüfung kennt immerhin Elternelement, Elterelement hingegen nicht. Bei technischen Büchern kommt es oft vor, daß man neue Bezeichnungen braucht, diese kamen früher eben vom Latein oder Griechisch, später auch Französisch, Deutsch. Heute wird eben viel technischer oder wissenschaftlicher Kram auf Englisch verfaßt. Übersetzt man oder leitet daraus eigene Werke ab, ist es oft notwendig, passende, naheliegende, übertragbare, nachvollziehbare Bezeichnungen zu wählen, das können oder müssen Autoren eben so tun, wie sie es für sinnvoll halten. Da kommen lediglich jene Wörter in Betracht, welche ihnen bekannt sind und von welchen sie ausgehen, daß das Publikum nach Möglichkeit nicht erst im Lexikon nachschlagen muß, denn dann wäre gegenüber einem nicht übersetzten Begriff nichts gewonnen. Komposita sehe ich jetzt auch nicht als Neologismen, wenn sich die Bedeutung auch nicht immer eindeutig aus der Konstruktion ableiten läßt (Buttercreme, Handcreme, Sonnencreme, Niveacreme oder Rapsöl, Babyöl, Mineralöl, Schmieröl, Rohöl). Meist ist doch gleich aus dem Kontext abzuleiten, wie es gemeint ist, wenn es nicht, wie hier, ohnehin eindeutig definiert ist. Immerhin ist das Wort auch im weiteren Gebrauch, keinesfalls von mir neu eingeführt. Ansonsten mag ich Neologismen, kreativen Sprachgebrauch sehr gern, wende das aber eher in meinem umfangreichen belletristischen Werk ein, bei technischen beschränkt sich das eher auf notwendige Benennungen oder Differenzierungen, sofern es den Text weiterbringt (deutsche Komposita statt nicht übersetzte englische Begriffe etwa). Wenn es anders wäre, hätte ich diese Elemente vielleicht ganz kreativ Umselemente und die Kindelemente Einelemente (Umschließende, Eingeschlossene), Blockelemente dafür Struelemente (Struktur) etc, alternativ -1elemente und +1elemente, wenn ich sehr kreativ drauf wäre. Kann man alles macht, bringt aber nicht viel weiter, weil sich das Publikum dabei viele Vokabeln ohne ausreichende Assoziation merken müßte, ähnlich wäre es bei Elterelement. Vater-, Mutter-, Erbelement wäre schon möglich, mir jedoch nicht anderweitig geläufig, daher nicht empfehlenswert. So oder so ist die Entscheidung vor zig Jahren gefallen (so gegen Ende des vorherigen Jahrtausends), also müßig für mich, darüber weiter zu sinnieren. Zu größeren Nachbearbeitungen würde ich vermutlich erst gereizt, wenn es endlich möglich wäre, aus den Wikibooks wenigstens halbwegs passable EPUBs automatisch zu erzeugen, wie dies schon mal vor Jahren möglich war. Doktorchen 20:27, 17. Apr. 2021 (CEST)[Antworten]