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Esperanto: Einleitung

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Was ist Esperanto[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

Esperanto ist eine Sprache, aber nicht die eines Landes oder einer ethnischen Gruppe – es ist eine neutrale, internationale Sprache. Seine Grundlagen wurden entworfen, es ist also eine konstruierte Sprache – oft wird auch der Begriff Kunstsprache genutzt, jedoch ist Esperanto nicht künstlich, es lebt und entwickelt sich weiter, wie andere Sprachen auch.

Dr. Zamenhof, der Begründer von Esperanto[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

Zamenhof erlebte seine Jugend in der Stadt Białystok (heute in Polen), in der damals Angehörige mehrerer Völker lebten und Streitigkeiten unter ihnen keine Seltenheit war. Deshalb kam in ihm der Wunsch auf, eine neue Sprache zu schaffen, die als Brücke zwischen den verschiedenen Sprachgruppen fungieren könnte. Während seiner Jugendzeit beschäftigte er sich viel mit seinem Sprachprojekt und als 27-Jähriger veröffentlichte er es unter dem Pseudonym „Doktoro Esperanto“. Zamenhof war Jude, arbeitete als Augenarzt und hatte eine Familie mit mehreren Kindern.

Hinweise zur Wiedergabe der Esperanto-Überzeichen[Bearbeiten]

Das Esperanto-Alphabet besteht insgesamt aus 28 Buchstaben und basiert auf dem lateinischen Alphabet – wobei „Q“, „W“, „X“ und „Y“ nicht verwendet werden, dafür aber sechs andere Buchstaben mit Hilfe diakritischer Zeichen. Diese Buchstaben sind „Ĉ“, „Ĝ“, „Ĥ“, „Ĵ“ und „Ŝ“ mit einem Zirkumflex (oder „mit Hut“, wie manche Esperantisten sie bezeichnen), sowie „Ŭ“ mit einem Breve. Zamenhof schlug vor, diese mit einem „h“ zu kennzeichnen, wenn sie problematisch darstellbar sind. Eine reine ASCII-Textdatei ist ein Beispiel dafür, denn es existiert kein ASCII-Code für Esperanto.

Aber Zamenhofs „H-Methode“ führt zu Problemen. So kann man keinen Unterschied zwischen „u“ und „u mit Breve“ herstellen und manchmal kann man nicht erkennen, ob das „h“ zu einem diakritischen Buchstaben gehört oder ob es selbständig ist. Daher fand im Laufe der Jahre die sogenannte „X-Methode“ sehr starken Zuspruch – die diakritischen Zeichen werden durch ein nachgestelltes „x“ angezeigt. Da es im Esperanto-Alphabet kein „x“ gibt, ist diese Variante eindeutiger und macht auch die automatische Umwandlung durch Software möglich.