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Lehren um zu Lernen[Bearbeiten]

Das Konzept ist für Wikibooks unbrauchbar. Jean-Pol Martin, der Schöpfer des Konzepts, definierte es folgendermaßen: "Wenn Schüler einen Lernstoffabschnitt selbständig erschließen und ihren Mitschülern vorstellen, wenn sie ferner prüfen, ob die Informationen wirklich angekommen sind und wenn sie schließlich durch geeignete Übungen dafür sorgen, dass der Stoff verinnerlicht wird, dann entspricht dies idealtypisch der Methode Lernen durch Lehren." Doch hier hat ein Autor keine Möglichkeit festzustellen, ob die Informationen wirklich angekommen sind.

Wikipedia definiert Lernen durch Lehren folgendermaßen: "Lernen durch Lehren ist eine handlungsorientierte, konstruktivistische Unterrichtsmethode, bei der Schüler oder Studenten lernen, indem sie sich den Stoff gegenseitig vermitteln." Das würde ich gern mal sehen, wie ein Leser mit dem Autor die Rolle tauscht.

Ebenfalls aus Lernen durch Lehren: "Dieser Prozess kann nur auf der Grundlage intensiver Kommunikation erfolgen." Auf Wikibooks findet eine Kommunikation zwischen Autoren und Lesern nur in extremen Ausnahmefällen statt.

Und nicht zu vergessen: Beim "Lernen durch Lehren" ist immer ein Lehrer dabei, der den Lernprozess begleitet und anleitet.

Aus den genannten Gründen werde ich den Abschnitt "Lehren um zu Lernen" demnächst entfernen. -- Klaus 17:47, 11. Okt. 2015 (CEST)

Drei kleine Anmerkungen:

  • Ich habe persönlich auch deswegen Mathe für Nicht-Freaks begonnen, um selbst intensiver Analyis 1 zu lernen und zu verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Motiv auch bei anderen Autoren eine Rolle spielt.
  • w:Lernen durch Lehren ist eine Unterrichtsmethode. Im Beitrag von Benutzer:Qwertz84 kann ich aber keinen Bezug zu einer Unterrichtsmethode sehen. Ich glaube, dass Qwertz einfach auf einen Begriff verlinkt hat, den er nicht meint -> Es würde also vielleicht schon reichen, wenn der Link entfernt wird.
  • Projekte wie Lehren, Lernen und Bildung metaphorisch verstehen, welche in einem Seminar entstanden, zeigen, dass man durch Arbeit an Wikibooks auch lernen kann. (Ohne das Seminar zu kennen) kann ich mir gut vorstellen, dass eines der Seminarziele das war, dass die Autoren durch die Erstellung neuer WB-Kapitel sich inhaltlich stark mit den Inhalt auseinandersetzen und so dieses lernen

Viele Grüße, Stephan Kulla 18:31, 11. Okt. 2015 (CEST)


Ich habe absolut nichts gegen eine Überarbeitung dieser Seite einzuwenden. Falls ich den (meinen) Beitrag ausbauen soll, um den unterrichtsbezogenen Zusammenhang zu LDL herzustellen, kann ich das auch gerne tun. Allerdings mache ich das nicht, ohne dass der Rest ebenfalls überarbeitet wird. Qwertz84 20:32, 11. Okt. 2015 (CEST)

Den Text ich auf Basis von Klaus Kritik geändert. Passt es so? Qwertz84 21:51, 11. Okt. 2015 (CEST)

Mein pensionierter Chef hat mal - durchaus ernsthaft - gesagt, dass er einige Details über ein Thema erst verstanden und verinnertlich hatte, nachdem er eine Vorlesung drüber halten mußte und daher das Thema einmal ordentlich und konzentriert durcharbeiten mußte. Oder auch: Von einem guten Vortrag lernt der Vortragende allemal mehr als das Publikum ;o)

Von daher - und auch aus eigener Erfahrung - kann es sehr helfen, etwas auszuformulieren, um sich mit einem Thema im Detail auseinanderzusetzen und darüber wirklich etwas zu lernen. Es ist natürlich von Vorteil, wenn man schon einiges vom Thema versteht, bevor man zu schreiben beginnt. Für ein gutes Lehrbuch braucht man dann auch jemanden dabei, der den breiten Überblick hat. Immer besser, deutlich mehr zu wissen, als man im Buch dann zu schreiben gewillt ist. Bei einem Lehrbuch soll das dann aber natürlich nicht nur Selbstzweck für den Autor sein, der Kernzweck bei einem ausformulierten Werk ist dann schon, dass das Publikum etwas davon hat. Diese beiden Aspekte verdienen es, erwähnt zu werden. Doktorchen 22:41, 11. Okt. 2015 (CEST)

Wenn du das zusamengefasst auf der Seite ergänzen könntest, würde sie gleich viel besser werden. Was würde das für dich für einen geeigneten Autor bedeuten? Ich fühle mich durch deinen Text bestärkt, aber vielleicht meinst du auch was anderes. Qwertz84 23:04, 11. Okt. 2015 (CEST)

War durchaus als Bestärkung und Anregung gedacht. Gibt eben viele Möglichkeiten, man muss als Autor wohl sich und das Werk wirklich ernstnehmen und darf sich nicht so schnell demotivieren lassen - von wem auch immer. Einige nehmen es eben nur anders ernst, daher wohl die Diskussion. Wie mehrfach wohl schon erwähnt - der geniale Zusammenfasser bin ich jedenfalls nicht gerade ;o) Doktorchen 23:51, 11. Okt. 2015 (CEST)