Kochbuch/ Grießbrei

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Überblick
Rezeptmenge für: 4 Personen
Energiegehalt: 450 kcal/1900 kJ (pro Person)
Zeitbedarf: ~30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Leicht

Grießbrei (in Österreich Grießkoch) mit Milch ist ein einfaches, aber äußerst schmackhaftes Gericht, das mit wenigen Zutaten schnell zubereitet werden kann.

Zutaten[Bearbeiten]

  • 125 Gramm Weichweizengrieß (knapp ein Viertelliter)
  • 1 Liter Milch
  • 1 Prise Salz
  • eventuell 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 Gramm Zucker, evt. teilweise durch Süßstoff ersetzt oder ganz weggelassen
  • 30 Gramm Butter oder etwa 1 Esslöffel nussig schmeckendes kaltgepresstes Speiseöl (Haselnussöl, Walnussöl, Mohnöl, Rapsöl)

verfeinerbar mit:

  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß
  • nach Geschmack etwas geriebene Zitronenschale
  • gemahlenem Zimt

Zubereitung[Bearbeiten]

Die Milch mit dem Salz (und evt. etwas geriebener Zitronenschale oder einer Prise geriebenem Zimt) in einem großen Topf zum Kochen bringen.

Den Grieß unter ständigem Rühren (mit einer „Schneerute“) langsam hineinrieseln lassen und bei schwacher Hitze ausquellen lassen (das geht recht schnell).

Nach dem Quellen werden der Zucker, der Vanillezucker und die Butter (Öl) eingerührt.

Der Grießbrei wird vom Herd genommen und entweder auf einen Teller gegeben oder noch weiter verfeinert:

  • durch Einrühren von verquirltem Eigelb,
  • durch Unterheben von steif geschlagenem Eiweiß,

danach soll der Grießbrei nicht mehr aufgekocht werden.

Tipps/Anmerkungen[Bearbeiten]

Der Grießbrei wird warm serviert.

Als Beilage eignen sich Obstkompotte oder Obstmus, als Verzierung oder Aufwertung Schokoladestücke, geriebene Schokolade, geriebener Zimt, Bananenstückchen, Erdbeeren, Himbeeren, eingerührter Kakao.

In Abhängigkeit von der Korngröße des Grießes kann der Grießbrei zu dick oder zu dünn werden.

Zu dick gewordener Grießbrei kann mit Milch gestreckt werden, das Geschmackserlebnis ist aber anders (leicht „suppig“), als wenn er sämig dünn nach dem Quellen ist.

Zu dünner Grießbrei wird mit einem Kaffeelöffel Grieß versetzt und noch kurz erwärmt. Besonders Eilige verwenden zum Eindicken einen Kaffeelöffel Semmelbrösel (Paniermehl), ansonsten wird der Grießbrei auch durch den Eigelb- oder Eischneezusatz steifer.

Grießbrei ist im kalten Zustand meist cremig stichfest und ist dann (ähnlich wie ein Pudding) mit einer Haut bedeckt, er wird aber durch nachträgliches Erwärmen wieder flüssiger. Abkühlender Grießbrei eignet sich durchaus auch als Tortenfüllung oder mit Früchten als Mürbteigbelag,

Reste am leergegessenen Teller sollen nicht über Nacht (im Geschirrspüler) eintrocknen, da sie sehr hart werden können, die Teller werden besser kurz mit kaltem Wasser vorgespült.

Weblinks[Bearbeiten]