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Liederbuch/ Hawa nagila

Aus Wikibooks


Hawa Nagila

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hebräisches Volkslied bearbeitet von Mjchael 


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%% Akkorde
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%% 1 + 2 + 3 + 4 +
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  a,,8:m a,:m a,,:m a,:m 
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  d,8:m d:m d,:m d:m
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  %% Akkorde nur beim Wechsel notieren
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  % \partial 4 s4
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    \myE \myE \myE \myE
    \myDm \myDm \myE \myE 
  }
  \repeat volta 2 { 
    \myE  \myE  \myDm \myDm
    \myDm \myDm \myE  \myE
  }
  \myAm \myAm \myAm \myAm
  \repeat volta 2 { \myAm \myAm }
  \repeat volta 2 { \myDm \myDm }
  \myE r1 \myAm \myAm \myAm
\bar "|."
}

myMelody = \relative c' {
  \myKey
  \set Staff.midiInstrument = "trombone" 
  \tempo 4 = 108
  \repeat volta 2 { 
   e4 4 r8 gis8 f e | 
   gis4 4 r8 b8 a gis |
   a4 4 r8 c8 b a | 
   gis4 f16 e f8 \tempo 4 = 114 e2 | }

  \repeat volta 2 { 
    \tempo 4= 120  
    gis8 4 f8-. e-. e-. e4 
    f8 4   e8-. d-. d-. d4 |
    d f8. e16 d8 d a'4 | 
    gis f16 e f8 
    \tempo 4 = 126 
    e2 | 
   }
  \tempo 4 = 132 
  a2 2 | 4 4 4 4 |
  \repeat volta 2 { 
    a8 a c8. b16 a8-. c-. b-. a-. | 
  }
  \repeat volta 2 { 
   b b d8. c16 b8-. d-. c-. b-. | 
  }
  b b \tempo 4 = 54 e4\fermata
  \tempo 4 = 108 
  e,8 e \tempo 4 = 54 e'4\fermata |
  \tempo 4 = 108 r8 e, e e c' ([b a gis]) | a2. r4 \bar "|."
}

myLyrics = \lyricmode {
  \set stanza = "1."
  Ha -- va na -- gi -- la, ha -- va na -- gi -- la.
  Ha -- va na -- gi -- la ve -- e -- nis -- me -- ḥa.
  \set stanza = "2."
  Ha -- va ne -- ra -- ne -- nah, ha -- va ne -- ra -- ne -- nah.
  Ha -- va ne -- ra -- ne -- nah ve -- e -- nis -- me -- ḥa.
  \set stanza = "3."
  U -- ru, u -- ru a -- ḥim!
  U -- ru a -- ḥim be'lev sa -- me -- aḥ.
  U -- ru a -- ḥim be-lev sa -- me -- aḥ.
  Uru a -- ḥim, uru a -- ḥim b' -- lev sa -- me -- aḥ.
}

%% Layout 
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  % \new TabStaff { \myChords } %% Check 
  >>
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%% Midi
\score {    \unfoldRepeats {
  <<
   \new ChordNames { \myChords }
    \new Voice = "mySong" { \myMelody }
    \new Lyrics \lyricsto "mySong" { \myLyrics }
  % \new TabStaff { \myChords } %% Check 
  >>}%% End unfoldRepeats
  \midi { }
}


%% unterdrückt im raw="1"-Modus das DinA4-Format.
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To-Do:

letzten Teil kortigieren

Hawa Nagila

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1

[E]Hawa nagila, hava nagila, [Am]hawa nagila [E]wenis mecha,
[E]Hawa nagila, hava nagila, [Am]hawa nagila [E]wenis mecha,


2

[E]Hawa neranena, [Dm]hawa neranena,
hawa neranena :[E]wenis mecha.
[E]Hawa neranena, [Dm]hawa neranena,
hawa neranena :[E]wenis mecha.

3

[Am]U - ru, uru achim,
[Am]ur`achim belew sameach, ur`achim belew sameach,
[Dm]ur`achim belew sameach, ur`achim belew sameach,
ur`ach-[E]im - ur´achim –
belew sa-me-[Am]ach.

Eine eigenartige Tonart

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To-Do:

Dieser Artikel wird bei Gelegenheit in ein Kapitel über Kirchentonarten ausgelagert.

Bei Liedern, die mit E-Dur beginnen und enden, kann man einfach mal vermuten, dass es auch die Tonart E-Dur ist. Meistens hat man damit recht. Aber hier passt es nicht. Bei der Tonart E-Dur erwartet man noch die Akkorde A-Dur für die Subdominante und H7 für die Dominante. Als zusätzliche Mollakkorde würde man noch F#m, C#m oder G#m erwarten, aber nicht Am und Dm. Die Akkorde dieses Liedes passen also nicht zu der Tonart E-Dur. Es passt auch zu keiner Dur-Tonart, wo E-Dur als Dominante oder Subdominante vorkommt.

Man könnte ja einmal spekulieren, dass es sich um eine Variation der Tonart E-Moll handelt. Doch bei der Tonart E-Moll würde man wie bei der parallelen Dur-Tonart G-Dur noch den Akkord D und Hm oder zumindest ein H7 erwarten, aber kein Dm. Also kann es auch kein E-Moll sein.

Betrachtet man einmal die Akkorde ganz für sich allein, und betrachtet man einmal die Töne des Liedes, dann würde man dieses Lied der Tonart A-Moll zuordnen. Genauer: Es wäre die Tonart A-Moll-harmonisch. A-Moll hat für sich allein die Akkorde Am Dm Em Am. A-Moll-harmonisch hat die Akkorde Am Dm E(7) Am. Mit der Tonart A-Moll-harmonisch hätte man alle Akkorde und letztlich auch alle Töne des Liedes erklärt. Nur hat man bei diesem Lied nicht den Eindruck, dass hier der A-Moll-Akkord vorherrscht, sondern dass der E-Dur-Akkord (der ja eigentlich nur die Dominante von A-Moll ist) das Regiment übernommen hat.

Doch wie bezeichnet man eine solche Tonart? Der Einfachheit halber untersuchen wir mal nicht das Verhältnis des E-Dur-Akkordes zum A-Moll-Akkord, sondern wir sehen uns einmal die parallele Dur-Tonart an.

Für dieses Lied merken wir uns einfach, das dieses E-Dur der dritten Akkordstufe der Tonart C-Dur entspricht. Allerdings verhält sich hier die dritte Akkordstufe nicht wie die Dominantenparallele und ist im dezenten Moll, sondern sie hat sich wie in der Tonart A-Moll ein klein wenig aufgemotzt.

Von diesem Hintergrundwissen betrachten wir das Lied noch einmal.

  • Die Akkorde und Töne entsprechen in etwa der Tonart C-Dur.
  • Die dritte Tonstufe von E-Dur ist zu einer Art Zwischendominante geworden, wie wir es bei der Tonart A-Moll-Harmonisch gewohnt sind.
  • Diese dritte Tonstufe der Tonart C-Dur bildet das Tonale Zentrum dieses Liedes.

Wir haben es hier mit einer Kirchentonart zu tun. Man nennt diese Tonart E-phrygisch. Sie hat genau die gleichen Akkorde und Töne wie eine C-Dur-Tonleiter. Es ist üblich die Kirchentonarten immer mit einer normalen Dur-Tonleiter zu vergleichen. Damit wäre Phrygisch die dritte Stufe der Kirchentonleitern. Die besondere Eigenheit dieser Kirchentonleiter hier im Lied ist, dass sie sich nicht mit den Tönen der C-Dur-Tonleiter begnügt, sondern die Harmonien der parallelen Molltonart übernimmt. Aus diesem Grund wurde aus dem E-Moll der C-Dur-Tonleiter ein E-Dur, genau wie es bei der Tonart A-Moll-harmonisch geschieht.

Charakteristisch für den orientalisch anmutenden Höreindruck ist die kleine Sekunde, also der Halbtonschritt vom Grundton E zum nächsten Ton F. Dieser Intervall kommt üblicherweise nicht bei Dur-Akkorden vor. Bei den einfachen Mollakkorden kommt dieser Intervall nur bei der Dominanten-Parallele vor (dritte Akkordstufe einer Durtonart).

Die Tonart bezeichnet man am besten als phrygisches Dur oder phrygisch dominant weil sich der E-Dur-Akkord ähnlich wie eine Dominante in der Tonart A-Moll verhällt. Der phrygisch-dominate Modus ist aber auch als spanisch- jüdische Tonleiter bekannt.

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