Logo-Kurs/ Vorwort

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Hier werden die deutschen Befehle für MSWLogo verwenden. Es ist nicht garantiert, dass diese Befehle bei allen Logoversionen funktionieren.



Dieses Buch ist besonders gut für Programmieranfänger geeignet.

Warum sollte man logo lernen?[Bearbeiten]

Logo ist eine sinnvolle Anfängerprogrammiersprache, weil man

Inhalt[Bearbeiten]

Hauptlehrgang


(Hier lernt man die Befehle und macht einige Übungen dazu.)

Projekte

(Hier sind umfangreiche Aufträge, die auf den Wissensstand zugeschnitten sind)

Anhang

(Hier findet man einige Sachen, die auftretende Fragen erkären und bei Problemen helfen können)

Vorlagen

(Dieser Bereich beinhaltet die Vorlagen. Er ist nur für Autoren interressant)

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Die Programmiersprache Logo ist eine von Seymour Papert entwickelte Sprache aus den 60er Jahren. Als Interpretersprache galt Logo als leicht zu erlernen, hatte aber eine für die Zeit der Heimcomputer, als diese Sprache die größte Verbreitung fand, sehr hohe Leistungsfähigkeit, dank der dynamischen Listen aus Lisp, frei definierbaren und rekursiv aufrufbaren Funktionen und einiger anderer Elemente. Trotzdem konnte die Programmiersprache sich nicht gegenüber anderen ersten "Anfängerprogrammiersprachen" wie z. B. BASIC durchsetzen, was auch daran lag, dass sie kindgerecht entwickelt und daher von vielen unterschätzt wurde.

Für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Elemente wie z. B. eine dynamische Datentyperkennung sorgten auch für Geschwindigkeitsnachteile. Außerdem widersprach die Philosophie der Programmiersprache den damals aufkommenden Gedanken der strukturierten Programmierung: Schleifen sind normalerweise nur über Rekursion oder in Listen eingebettete Programmteile realisierbar. Rekursion galt oftmals als schwer lesbar und beansprucht sehr viel Speicher und Rechenzeit. Ein in Daten eingebetteter und damit zur Laufzeit veränderlicher Code galt als Rezept für unvorhersagbare Programmeigenschaften und in Multiuser-Umgebungen (damit auch in Netzwerken) als Sicherheitsproblem.

In modernen Programmiersprachen wie Logowriter oder Lingo beispielsweise finden sich die Möglichkeiten dieser Programmiersprache allerdings wieder – teilweise in Form von Objekten.