Programmierkurs: Delphi: Warum Pascal

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Warum Pascal?[Bearbeiten]

Pascal wurde speziell zu Lernzwecken entwickelt. Insofern kann Pascal für Programmieranfänger empfohlen werden. Eine der hervorstehensten Eigenschaften von Pascal ist die gute Lesbarkeit des Quellcodes, verglichen mit Programmiersprachen wie z.B. C oder C++. Durch die mit Pascal in moderne Sprachen eingeführte strukturierte Programmierung und durch starke Typisierung (stärker als C++) wird direkt von Beginn an fundamental auf stabilere weniger fehlergeneigte Code-Konstruktion abgezielt.

Von der Geschwindigkeit der ausführbaren Programme her zieht Pascal fast mit C++ gleich. Obwohl bereits 1970 der erste Pascal-Compiler verfügbar war, gelang Pascal erst mit Borlands Turbo Pascal Mitte der 80er Jahre der Durchbruch. Seit Turbo Pascal 5.5 gibt es auch Möglichkeiten für die objektorientierte Programmierung. Der bekannteste aktuelle, kostenlose Pascalcompiler FreePascal ist in vielen Punkten nicht nur zu Turbo Pascal 7, sondern sogar zu Delphi kompatibel und wird ständig weiterentwickelt.

FreePascal ist auf allen aktuellen Umgebungen kompilierfähig und kann leicht auf neue Umgebungen angepasst werden. Eine Delphi-ähnliche, selber in FreePascal geschriebene IDE für FreePascal liegt z.B. mit der ständig weiterentwickelten (Stand 2013) IDE Lazarus vor.

FreePascal wird auch von Universitäten erweitert, so z.B. 2012 durch ein Standard-Template-Library [1].

Pascal ist also keine tote Sprache, obwohl dies oft behauptet wird.

[1] http://www.mii.lt/olympiads_in_informatics/pdf/INFOL101.pdf


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