Dresden 1796

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Seitentitel: Reisen in das Alte Dresden/ Dresden in der Frühromantik/ Dresden 1796

Tieck und Wackenroder in Dresden[Bearbeiten]


Im Frühsommer 1796 besuchten die gebürtigen Berliner Ludwig Tieck[1] und Wilhelm Heinrich Wackenroder[2] Dresden und dessen Kunstschätze wie die Gemäldegalerie, die Antikensammlung und die Mengs'schen Gypse.

Die Berliner Heimat[Bearbeiten]

Tieck und Wackenroder waren seinerzeit beide 23jährig und hatten das Friedrichswerdersche Gymnasium[3] besucht, Tieck ab 1782, Wackenroder ab 1786. Im Jahre 1787, also während ihrer gemeinsamen Schulzeit, entstand dort Berlins erstes gymnasiales Lehrerseminar, das Seminar für gelehrte Schulen - in ihre Schulzeit fällt auch das erste deutsche Abiturreglement von 1788 durch den preußischen Kultusminister Karl Abraham von Zedlitz.

Tieck und Wackenroder waren beide auch Schüler von Karl Philipp Moritz an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Ein weiterer Schüler war Alexander von Humboldt.

Karl Philipp Moritz[7] war im November 1786 mit Goethe bei Tischbein in Rom zusammengetroffen und wurde Goethes "Liebster Gesellschafter"[8] in Rom. Goethe betrachtete ihn wie einen jüngeren Bruder[9], erhielt aber nur bis Ostern 1788 Urlaub für Italien. Als Karl Philipp Moritz Ende desselben Jahres ebenfalls nach Deutschland (Berlin) zurückkehrte, machte er bei Goethe in Weimar ab Dezember Station. Hier unterrichtete er den Weimarer Herzog Carl August im Englischen. 1788 erschien auch in der Braunschweiger Schul-Buch[h]andlung Karl Philipp Moritz' Schrift Über die bildende Nachahmung des Schönen[10], welche aus der Unterhaltung mit Goethe hervorgegangen war. Am 1. Februar 1789 begleitete er den Herzog nach Berlin und wurde durch dessen Vermittlung kurz danach zum Professor der Theorie der schönen Künste an der Königlich-Preussischen Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften[11] ernannt. Tieck und Wackenroder lernten über Karl Philipp Moritz die Goethesche klassische Antikenrezeption. So war es kein Zufall, dass sie sowie auch Goethe persönlich 1796/97 die neu eingerichtete Mengs'sche Sammlung im Untergeschoß des Dresdner ehemaligen Marstalles aufsuchten.

1793: Gemeinsames Studium in Erlangen[Bearbeiten]

Im Jahre 1792 ging die Universität Erlangen an das preußische Königreich über.[17] Schon 1793 findet man sowohl Tieck als auch Wackenroder gemeinsam unter den Erlanger Studenten.

Tieck studierte hier Literatur, Philosophie und Altertumswissenschaften, widmete sich aber noch im gleichen Jahr ganz der Schriftstellerei.

Wilhelm Heinrich Wackenroder studierte als erstes Theologie und Philologie in Halle und Göttingen. 1793 begann er ein Jurastudium in Erlangen.[18]

Im Sommer 1793 begaben sich die beiden jungen Freunde auf weite Reisen in die Fränkische Schweiz, den Frankenwald und das Fichtelgebirge und kamen dabei in Kontakt mit der mittelalterlichen deutschen Kunst, von der sie stark fasziniert wurden. Während Tieck sogleich Reisebeschreibungen verfasste, hielt Wackenroder seine frischen Eindrücke in seinem Notizbuch fest.

[Theodor von Kretschmann, Heinrich Christoph Meyer, Johann Apollonius Peter Weltrich:] Vertraute Briefe über das Fürstenthum Baireuth vor und nach dem preußischen Regierungsantritt an einen Freund in Schlesien. Berlin und Bayreuth 1794, Digitalisat Bd. 1, S. 127-134.

Das Einzige, was ich zu tadeln faende, waere, daß die Auswahl der Lehrer dort nicht groß ist, und daß Kabale unter diesen herrscht. Durch diese kam[en] Rosenmueller Elsaeßer, Gmelin, Malblank und andere mehr von Erlang weg, Maenner, die sich beruehmt gemacht hatten und allgemein geschaetzt waren. S. 127f.

Man wirft den Lehrern der Academie zu Erlang vor: daß sie nicht fleißig genug im Collegienlesen waeren und sich mehr auf das Buecherschreiben legten. Das ist möglich. Vielleicht ist die Besoldung zu schlecht, von der sie groeßtentheils leben muessen, denn die Collegiengelder koennen nicht viel beitragen, da die Anzahl der Studenten, die niemals hoeher als auf 300. stieg, zu geringe ist, und verhaeltnißmaeßig die Anzahl der Lehrer zu groß. S. 131.

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Die Kurfürstliche Gemäldegalerie im Stallhof[Bearbeiten]

Im Jahre 1796 befanden sich die Gemälde seit 1747 in dem zur Gemäldegalerie umgebauten Stallgebäude am Neumarkt.

Vorgeschichte der Galerie im Stallhof[Bearbeiten]

Am 6. Juni 1742 wurde Francesco III. d’Este[20], der Herzog von Modena und Reggio, von den Österreichern und den Savoyern aus seinen Herzogtümern vertrieben - er stand im Österreichischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs, u.a. weil er mit Charlotte Aglaé von Orléans[21], der Tochter des Herzogs Philipp II. von Orléans, eines Regenten von Frankreich, verheiratet war.

1746 verkauft der Herzog über 100 Gemälde seiner Sammlung an den König von Polen, Großherzog von Litauen und Kurfürsten von Sachsen, Friedrich August II.[22], seit 1733 Nachfolger seines Vaters August des Starken (Francesco III. d’Este erhielt erst durch den Frieden von Aachen[23] am 30. April 1748 sein Herzogtum zurück).

Im Hinblick auf diese kostspielige Erwerbung ließ Friedrich August das erst 1730/1731 von August dem Starken zum Festhaus umgebaute ehemalige Stallgebäude zur Gemäldegalerie umgestalten, um seiner erweiterten Sammlung eine repräsentative Umgebung zu verschaffen. Die Umbauten wie das Einsetzen der großen Rundbogenfenster veranlaßte Oberlandbaumeister Johann Christoph Knöffel[24].

Das Kurfürstliche Mengs'ische Museum unter der Galerie[Bearbeiten]

Ab 1794 wurden die Abguss-Figuren des Antiken-Kabinetts[27] im Untergeschoss der Gemäldegalerie zur Schau gestellt, nachdem 1783 die 833 Stücke umfassende Sammlung des 1779 in Rom verstorbenen Anton Raphael Mengs[28] erworben werden konnte.

Die Antikensammlung August des Starken[Bearbeiten]

Bereits August der Starke hatte 1728 die 160 Skulpturen umfassende Antiken-Sammlung des Agostino Chigi[30], eines der reichsten Männer der Renaissancezeit und Bankier der Päpste, und weitere kleinere Sammlungen erwerben können, welche er im Palais im Großen Garten[31] unterbrachte. Dadurch wurde Dresden zur ersten deutschen Stadt mit einer Antikensammlung nach italienischem Vorbild.

Die Entstehung der Mengschen Sammlung[Bearbeiten]

1759 reiste Mengs von Rom nach Neapel, um die königliche Familie zu porträtieren. Karl VII.[34], König beider Sizilien[35], war mit Maria Amalia von Sachsen[36], einer Tochter Augusts des Starken, verheiratet. Am 10. August 1759 starb Karls Vater Ferdinand VI. von Spanien, und Karl erbte als Karl III. den Königsthron. Daraufhin verließ er mit seiner Familie Neapel, und Mengs kehrte nach Rom zurück. Königin Maria Amalia starb am 27. September 1760 in Madrider Buen Retiro an Schwindsucht (* 24. November 1724 in Dresden). 1761 reiste Mengs nach Madrid und arbeitete als Königlicher Hofmaler an der Ausgestaltung des königlichen Palastes. In diesem Jahr stellte er wahrscheinlich auch sein Bild von der verstorbenen Königin Maria Amalia fertig.

Von 1766 bis 1772 hielt sich Mengs wieder in Rom auf. In dieser Zeit fertigte er im Auftrag von Karl III. und mit Genehmigung von Papst Clemens VIII. Gipsabgüsse von antiken Statuen auch aus den päpstlichen Museen an. Nach diesem Auftrag formte er weitere antike Skulpturen auch für sich selbst ab.[37] Er nahm auch Gipsabgüsse von antikisierenden Skulpturen der Neuzeit ab, so von Werken der Bildhauer Giovanni da Bologna[38], Michelangelo[39] und Pietro Bernini[40].

Der Erwerb der Mengschen Sammlung[Bearbeiten]

Mengs soll noch den Wunsch ausgesprochen haben, dass diese Sammlung nach Dresden kommen möge.[41] Im Jahre 1783 kaufte der sächsische Kürfürst Friedrich August III.[42] Mengs Schwester, der Malerin Theresa Concordia Maron[43] in Rom[44], die Skulpturensammlung ab, und der in Rom lebende Bildhauer Alexander Trippel[45], bekannt durch zwei Goethe-Büsten, verpackte sie.

Die Mengsche Sammlung im Gemäldesaal des Brühlschen Gartens[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1784 erreichten die Gipsabgüsse in 96 Kisten über den Wasserweg Dresden und wurden im damaligen Gemäldesaal des Brühlschen Gartens[48] aufgestellt.


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Die Mengsche Sammlung ab 1794 im ehemaligen Stallhof[Bearbeiten]

Inspector Johann Gottlob Matthaey[Bearbeiten]

Am 24. August 1794 wurde ein eigens dazu bereiteter Saal unter der Bildergalerie im ehemaligen Stallhof für die Sammlung eröffnet.[55]

Bereits im gleichen Jahr arbeitete der damalige Inspector der Gipsantikengallerie, Johann Gottlob Matthaey, den Catalogue des jets des stuc des plus excellentes antiques[56] mit dutzenden Tafeln der Statuen und Reliefs aus.[57] Matthaey war bis dahin Modelleur an der Meißner Porzellanmanufaktur[58] und zog 1794 mit seiner Familie nach Dresden an den Neumarkt 571[59] um, wo er in direkter Nachbarschaft der Ausstellung lebte. Sein damals sechzehnjähriger Sohn Karl Ludwig Matthäi[60] besuchte ab dem gleichen Jahr die Kunstakademie Dresden und wurde Baumeister.

Goethe und die Mengs'sche Sammlung[Bearbeiten]

Auch Johann Wolfgang von Goethe[63] besuchte 1797 häufig die Gemäldegalerie und die Antiken, noch häufiger aber die Gipsabgüsse in Dresden, für welche er ein besonderes Interesse entwickelt hatte.[64] Während seines zweiten Romaufenthaltes häuften Goethe und Johann Heinrich Wilhelm Tischbein in Tischbeins Atelier eine Unmenge an Gipsabgüssen von Antiken an. Im Bericht April 1788 seiner Italienische Reise beschreibt Goethe, dass die Juno Ludovisi am meistens wertgeschätzt wurde. Darüber hinaus gab es

einige kleinere Junonen [...] zur Vergleichung, [...] vorzüglich Büsten Jupiters und [...] ein guter alter Abguss der Medusa Rondanini.

Neben vielen unerwähnten Gipsen hob Goethe noch einen Herkules Anax hervor,

so kräftig und groß, als verständig und mild; sodann eines allerliebsten Merkur, deren beider Originale sich jetzt in England befinden.

Selbst Abgüsse von den ägyptische Obelisken waren dabei. Vieles davon blieb in Rom, so die Tischbeinschen Besitzungen, aber auch bei anderen Künstlern, besonders bei Friedrich Bury[65], der Goethes Quartier bezog und noch bis 1799 in Italien blieb.

Auch in Deutschland galt Goethes Interesse den Antiken. Die Juno aus Rom schenkte er bei seiner Abreise 1788 Angelika Kauffmann[66]. Ein Mittransport über die Alpen schien unmöglich. Der Abguß im Junozimmer im Goethehaus am Frauenplan stammt vom Berliner Staatsrat Christoph Friedrich Ludwig Schultz und kam erst 1823 nach Weimar.[67]

Allein siebenmal weilte er im Wörlitzer Park, von 1776 angefangen bis 1796.[68] Am Nymphäum, dessen Original in Rom zu bewundern ist, saß er besonders gern, so daß hier eine Inschrift angebracht wurde:

Hier ist´s jetzt unendlich schön. Mich hat´s gestern Abend, wie wir durch die Seen, Kanäle und Wäldchen schlichen, sehr gerührt, wie die Götter dem Fürsten erlaubt haben, einen Traum um sich herum zu schaffen. Es ist, wenn man so durchzieht, wie ein Märchen, das einem vorgetragen wird, und hat ganz den Charakter der Elysischen Felder. In der sachtesten Mannigfaltigkeit fließt eins in das andre, keine Höhe zieht das Aug´ und das Verlangen auf einen einzigen Punkt, man streicht herum ohne zu fragen, wo man ausgegangen ist und hinkommt. Das Buschwerk ist in seiner schönsten Jugend, und das ganze hat die reinste Lieblichkeit. Goethe an Charlotte von Stein, Wörlitz, 14. Mai 1778

Das gedruckte Verzeichnis der Sammlung von 1831[Bearbeiten]

1831 erschien von Johann Gottlob Matthaey in der Arnoldischen Buchhandlung in deutscher Sprache das Verzeichniss der im königl. sächs. Mengs'ischen Museum enthaltenen antiken und modernen Bildwerke in Gyps[70],

1832 verstarb Johann Gottlob Matthaey. Bei einer Besprechung seines Buches im gleichen Jahr wurde der ungewöhnliche Wert der Mengs'schen Sammlung gewürdigt:

Das Mengs'sche Museum hat bekanntlich dadurch einen bleibenden Werth erhalten, daß viele von den Statuen, welche Mengs, seit dem Jahre 1761 in den Diensten des Königs Karls III. von Spanien, für seinen König, und dann auch für sich, über die Originale abzuformen vom Papst Clemens III. die Erlaubnis erhalten hatte, seit jener Zeit aus Rom verschwunden sind. Dieser Umstand zwingt sogar den Archäologen die Gypse der Mengs'schen Sammlung an der Stelle der unbekannt gewordenen Originale zu citiren.[71]


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1850[Bearbeiten]

AB 1850 (Anhang)

Mengs'sche Gips=Abgüsse (Am Jüdenhof.)

Direktor: C.(arl) Theod.(or) Chalybäus

Aufwärter: C.(arl) Aug.(ust) Taschenberg

Montags und Donnerstags freier Eintritt 9 - 1 Uhr, und die

Gipsabgüsse der Elgin'schen Bildwerke (im Zwinger)

Freitags früh von 8 - 12 Uhr geöffnet.

Franz Pettrich 1796[Bearbeiten]

Im Jahre 1796 erschien Johann Gottlob August Kläbes Werk Neuestes gelehrtes Dresden. Oder Nachrichten von jetzt lebenden Dresdner Gelehrten, Schriftstellern, Künstlern, Bibliotheken- und Kunstsammlern. Auf Seite 114 führt Kläbe zu Pettrich aus:

Auf den hiesigen Ausstellungen zeigte er:
  • 1) Eine Allegorie, wie die Gottheit der Gerechtigkeit schützt.
  • 2) Theseus, wie er auf Befehl seiner Mutter die Waffen seines Vaters unter einem großen Stein findet.
  • 3) Der Selbstmord Pyramus und Thysbe.

Eine in Hans Geller, Franz und Ferdinand Pettrich auf S. 91 erwähnte Arbeit

  • Kinder, die um einen Kandelaber tanzen, Hochrelief, karrarischer Marmor, erwähnt wie oben [gemeint ist Kläbe], verschollen

kann nicht mit dieser Quelle begründet werden.

Geburt von Wilhelm Gotthelf Lohrmann[Bearbeiten]

31. Januar: Wilhelm Gotthelf Lohrmann wird als Sohn des Dresdner Amtsziegelmeisters Wilhelm Gotthelf Lohrmann in dessen Wohnung in der Amtsziegelscheune, Rathsgrundstück A. Nr. 48, geboren (Verzeichnis von 1797). Die Amtsziegelei gehörte zu der Straße An der Elbe und lag direkt am Landgraben kurz vor dessen Mündung in die Elbe. Stadteinwärts lag die Ziegelei und die Rathsziegelei (An der Elbe Nr. 41), stadtauswärts grenzte die Amtsziegelei direkt an die Vogelwiese. Stadtauswärts lag lediglich noch das Gebäude An der Elbe Nr. 42. Dieses Haus lag außerhalb der Barrieren an der Vogelwiese, gehörte Em. E. Rathe, und ist zur Wohnung fuer die boehmischen Holzhaendler bestimmt. Der Böhmische Holzplatz lag zwischen der Elbe und der Vogelwiese, das Haus Nr. 42 am Rande des Holzplatzes an der Grnze zur Vogelwiese.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arthur Weichold: Wilhelm Gotthelf Lohrmann. Lebensbild eines hervorragenden Geodäten, Topographen, Astronomen, Meteorologen und Förderers der Technik in Wissenschaft und Praxis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. J.A. Barth, 1985, S. 59.

Johann Gottlieb August Kläbe 1796/97[Bearbeiten]

Johann Gottlieb August Kläbe, Autor von Neuestes gelehrtes Dresden: oder Nachrichten von jetzt lebenden Dresdner Gelehrten, Schriftstellern, Künstlern, Bibliotheken- und Kunstsammlern, Leipzig, bey Voß und Comp., 1796 - wohnte 1797 An der Elbe, linker Hand des Elbberges, A. Nr. 34 und war Buchhalter in der Hilscherischen Buchhandlung 1797. Das Haus gehörte dem Obersteuerexaminator Johann Christian Richter, im Hause wohnten noch die Elbfischer Christian August Richter, Johann Heinrich Richter und Karl August Richter. Es war das einzige Gebäude linker Hand des Elbberges, es folgen die Gebäude rechter Hand des Elbberges, zwischen dem Fuße des elbberges und der Vogelwiese, beginnend mit An der Elbe Nr. 23.

Auguste von Buttlar geboren[Bearbeiten]

17. Juli 1796: Auguste von Buttlar, Malerin und Nichte von Friedrich Schlegel, in Pillnitz geboren

Tochter von Ludwig Emanuel Ernst und dessen Ehefrau Erdmuthe Charlotte Friederike geb. Schlegel

Auguste von Buttlar im Kalliope-Verbund

Auguste von Buttlar im artnet

Auguste von Buttlar in Wikidata

Auguste von Buttlar im Österreichischen Biographischen Lexikon 1815–1950

Augusta von Buttlar an August Wilhelm von Schlegel + Kurzbiographie

Schlegel in Dresden

Franziska Romana Koch gestorben[Bearbeiten]

Franziska Romana Koch 1748 bis 1746, Tänzerin, Schauspielerin, Sängerin

http://www.stadtwikidd.de/wiki/Franziska_Romana_Koch

  1. Ludwig Tieck: * 31. Mai 1773 in Berlin.
  2. Wilhelm Heinrich Wackenroder: * 13. Juli 1773 in Berlin. Vergleiche auch Wilhelm Heinrich Wackenroder im Projekt Gutenberg mit einem weiteren Portrait und Digitalisaten seiner Werke.
  3. Vgl. den Wikipedia-Artikel: Friedrichswerdersches Gymnasium.
  4. Vedute auf dem Stadtplan von Johann David Schleuen von 1760.
  5. Karl Franz Jacob Heinrich Schumann (1767-1827): Porträt des Karl Phillip Moritz (1756-1793) im Jahre 1791; heute im Gleimhaus Halberstadt.
  6. Carl Philipp Moritz (1757-1793). Kolorierter Stich von H. Sintzenich, 1793.
  7. Karl Philipp Moritz im Projekt Gutenberg.
  8. Hans Wahl, Anton Kippenberg: Goethe und seine Welt, Insel-Verlag, Leipzig 1932, S. 106.
  9. Goethe notierte im Dezember 1786 in Rom: „Moritz ist hier, der uns durch ‚Anton Reiser‘ und die ‚Wanderungen durch England‘ merkwürdig geworden. Es ist ein reiner trefflicher Mann, an dem wir viel Freude haben.“ Er könne nicht ablassen „über die Innerlichkeiten des Menschen, seine Anlagen und Entwicklungen fortwährend zu sinnen und zu spinnen [...] Moritz ist wie ein jüngerer Bruder von mir, von derselben Art, nur da vom Schicksal verwahrlost und beschädigt, wo ich begünstigt und vorgezogen bin."
  10. Über die bildende Nachahmung des Schönen, 1788, Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv, Volltext in der Bibliotheca Augustana
  11. Gegründet 1694 als Mahl-, Bild- und Baukunst-Academie gegründet. Ab 1790: Königliche Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin. Vergleiche den Wikipedia-Artikel: Preußische Akademie der Künste.
  12. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: Moritz, von Goethe und Tischbein gepflegt.
  13. Carl August, Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach, in der Uniform der Ascherslebener Kürassiere, 1791.
  14. Friedrich Rehberg (1758–1835): Porträt des Karl Philipp Moritz, etwa 1790.
  15. Johann David Schleuen (1711–1771): Königliche Akademie über dem Königlichen Stall in der Dorotheenstadt; Aus Schleuens Berliner Plan von 1757 entnommen.
  16. Wilhelm Brücke (1800–1874): Berlin: Ansicht auf das Denkmal Friedrichs des Großen nebst Umgebung, 1855. Im Märkischen Museum Berlin.
  17. Vergleiche die Webseite der FAU Erlangen über die Geschichte der Universität.
  18. Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773–1798) auf der Webseite der FAU Erlangen (mit einem Bildnis).
  19. http://digital.bib-bvb.de/view/bvbmets/viewer.0.6.4.jsp?folder_id=0&dvs=1545809121167~487&pid=6472949&locale=de&usePid1=true&usePid2=true# Bibliographie Uni Erlangen
  20. Vgl. w:de:Francesco III. d’Este
  21. Vgl. Charlotte Aglaé von Orléans
  22. Vgl. Friedrich August II. (* 17. Oktober 1696 in Dresden)
  23. Vgl. Frieden von Aachen
  24. Vgl. w:de:Johann Christoph Knöffel
  25. Aquarell von Johann Gottlob Matthäi (1753–1832), vgl. Johann Gottlob Matthaey: Verzeichniss der im königl. sächs. Mengs'ischen Museum enthaltenen antiken und modernen Bildwerke in Gyps, Dresden und Leipzig in der Arnoldischen Buchhandlung, 1831, Titelkupfer: Innere Ansicht des königl. sächs. Mengsischen Museums
  26. Aus: Saxonia Museum für saechsische Vaterlandskunde. Band 1. 1835
  27. Vgl. Antiken-Kabinett
  28. Vgl. Anton Raphael Mengs
  29. Gemälde von seinem Hofmaler Louis de Silvestre aus dem Jahre 1736, postum, drei Jahre nach dem Tod August des Starken.
  30. Vgl. Agostino Chigi
  31. Vgl. Palais im Großen Garten
  32. Anton Raphael Mengs: Karl III. von Spanien, Gemälde von etwa 1765
  33. Anton Raphael Mengs: Maria Amalia von Sachsen, Gemälde etwa 1761 (postum)
  34. Vgl. Karl VII.
  35. Vgl. König beider Sizilien
  36. Vgl. Maria Amalia von Sachsen
  37. vgl. Johann Gottlob Matthaey: Verzeichniss... S. IV
  38. geb. zu Douai 1524, gest. 1608 zu Florenz, vgl. Artikel: Giovanni da Bologna
  39. Vgl. Michelangelo
  40. Vgl. Pietro Bernini
  41. Johann Gottlob Matthaey: Verzeichniss... S. V
  42. Vgl. Friedrich August III.
  43. Vgl. Theresa Concordia Maron
  44. Seit 1741 war sie in Rom als Miniatur- und Pastellmalerin tätig und seit 1765 mit dem Mengs-Schüler w:de:Anton von Maron verheiratet.
  45. Vgl. Alexander Trippel
  46. Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen, Gemälde von Anton Graff
  47. Goethe, Marmorbüste von Trippel, 1787
  48. Vgl. Brühlscher Garten
  49. w:de:Johann Carl Schönheit (* Februar 1730 in Meißen; † 27. Mai 1805 ebenda)
  50. Meissen Porzellan Christian Gottfried Jüchtzer
  51. http://hss.ulb.uni-bonn.de/2004/0530/0530.pdf
  52. Vgl. Johann Carl Schönheit
  53. Camillo Marcolini
  54. http://www.stadtwikidd.de/wiki/Johann_Gottlob_Matth%C3%A4i
  55. Johann Gottlob Matthaey: Verzeichniss... S. VI: Von hier [dem Brühlschen Garten] nahm sie der Vorsteher der Sammlung in Empfang und brachte sie in den eigens dazu bereiteten Saal unter der Bildergalerie, welcher am 24. August 1794 eröffnet wurde. Er hatte sich hierbei gleichsam eine Geschichte der idealisirten Menschengestalt gedacht, von ihrem ersten Entfalten (schlafender Genius Nr. 1) bis zu ihrer Vollendung (in der Venus, Juno, Agrippina, in den Heroen, Göttern) und in's höchste Alter (Zeno).
  56. Die Tafeln dieses Catalogue des jets des stuc des plus excellentes antiques en figures, bas-reliefs, tetes, mains, pies etc. que Son Altesse-Serenissime Electorale de Saxe, Frederic Auguste a achete de Roma von Johann Gottlob Matthaey (par Jean Gottlob Matthaei) sind abgedruckt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hrsg.): Die Sammlungen der Gipsabgüsse von Anton Raphael Meng in Dresden, München 2006, S. 124-167. = Moritz Kiderlen, Die Sammlung der Gipsabgüsse von Anton Raphael Mengs in Dresden. Katalog der Abgüsse, Rekonstruktionen, Nachbildungen und Modelle aus dem römischen Nachlass des Malers in der Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2006?
  57. Vgl. Zitate aus Martin Flashar: Wohl die größte Abgußsammlung der Welt..., in: Antike Welt, Jahrgang 1999, Nr. 6, S. 569-576, auf museanum.net, mit zwei Bildtafeln.
  58. Vgl. Artikel Johann Gottlob Matthäi im Stadtwiki Dresden.
  59. Dresden zur zweckmäßigen Kenntniß seiner Häuser und deren Bewohner. 1799: Matthäi, Joh. Gottlob, Inspektor der Gipsantikengallerie, Neumarkt 571.
  60. Karl Ludwig Matthäi wurde am 21. März 1778 in Meißen geboren, besuchte die Kunstakademie Dresden ab 1794, u. a. bei dem Architekten Gottlob August Hölzer, wurde Bildhauer und Schriftsteller und starb am 9. August 1848 in Dresden vgl. die Wikipedia-Artikel Karl Ludwig Matthäi, Gottlob August Hölzer und Kunstakademie Dresden.
  61. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: Das verfluchte zweite Kissen, Zeichnung in Tischbeins Wohnung.
  62. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829): Goethe am Fenster seines Apartements in Rom, 1787.
  63. Vgl. Johann Wolfgang von Goethe
  64. Vgl. Charlotte Schreiter: Antike um jeden Preis. Gipsabgüsse und Kopien antiker Plastik am Ende des 18. Jahrhunderts Walter de Gruyter, Berlin 2014.
  65. Vgl. Friedrich Bury
  66. Vgl. Angelika Kauffmann
  67. Jutta Assel, Georg Jäger: Goethes Italienische Reise, Rom. Goethes Juno Eine Dokumentation auf goethezeitportal.de.
  68. Brunhild Höhling: Goethe zu Gast im Gartenreich des Fürsten Franz. In: Anhaltische Goethe-Gesellschaft (Hrsg.): Ausgewählte Vorträge, Heft Nr. 1, 2013, S. 4-21, Auszug auf anhaltische-goethe-gesellschaft.de.
  69. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829): Porträt Goethes in der Campagna, 1787, Städelsches Kunstinstitut Frankfurt am Main.
  70. Johann Gottlob Matthaey: Verzeichniss der im königl. sächs. Mengs'ischen Museum enthaltenen antiken und modernen Bildwerke in Gyps, Dresden und Leipzig in der Arnoldischen Buchhandlung, 1831, Werkansicht in der SLUB, Titelkupfer, Titel
  71. Morgenblatt für gebildete Stände. Sechs und zwanzigster Jahrgang. 1832. Juli, Stuttgart und Tübingen, im Verlage der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, Kunst=Blatt Nr.58 vom Donnerstag, den 19. Juli 1832, S. 232.
  72. Link