Sei doch vernünftig: Literatur

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Quellen und weitere Literatur

Literatur des Initiators[Bearbeiten]

Dieser Kurs geht zurück auf

  • Vortrag und Seminar des Initiators "Das Erfassen der Wirklichkeit" in der Akademie der Landjugend, Fredeburg, 16. Februar 1995; sowie auf seinen Kurs im Internet von 1996.
HANS ALBERT

Das dort verwendete Material und das der Ausgangsversion vom 1. März 2006 stützt sich auf die beiden Begründer des kritischen Rationalismus: KARL R. POPPER (Wien 1902 - London 1994) und HANS ALBERT (geb. 1921) in Heidelberg. Insbesondere auf:

  • K. R. Popper, Objektive Erkenntnis (1972) mit dem Schema des evolutionären Wachstums von Wissen; und
  • H. Albert, Traktat über kritische Vernunft, Tübingen (Mohr Siebeck) 1968 und später.

Die Kernthese greift zurück auf Karl Poppers Methode zur Unterscheidung von richtig und falsch bei Problemlösungen im nicht-wissenschaftlichen Erkenntnisbereich (Metaphysik) in:

  • K. R. Popper, RIAS Rundfunkvortrag 1957, veröffentlicht unter dem Titel ›Über die Stellung der Erfahrungswissenschaft und der Metaphysik‹ in Ratio (Frankfurt/M.) 1 (1957-58), S. 1-16; jetzt in K. R. Popper, Lesebuch, Tübingen (Mohr Siebeck) 2000, Teil III, Abschn. 16 ›Metaphysik und Kritisierbarkeit‹; auch in Popper (1963), Kap. 8, Abschn. 2.

Zur Übertragung dieser Methode auf politische und ethische Problemlösungen, um auch dort zwischen 'richtig' und 'falsch' unterscheiden zu können, siehe:

  • H. J. Niemann, Die Strategie der Vernunft. Rationalität in Erkenntnis, Moral und Metaphysik, Braunschweig (Vieweg) 1993, Kap. III.
  • Ders., 'Wie objektiv kann Ethik sein?', Aufklärung und Kritik, Sonderheft 5 (2001), S. 23-41.
  • Ders, Lexikon des Kritischen Rationalismus (2004), Stichwörter 'Ethik', 'Problemlösungsmethode' und 'Metaphysik'.

Die hier dargestellte Grundlage rationaler Entscheidungen ist sehr einfach, aber von großer Tragweite. Selbstverständlich gibt es viele kompliziertere Theorien, vor allem solche, die im Bereich der Wirtschaft 'rationales Entscheiden' analysieren und berechenbar machen. Sie werden oft mit Nobelpreisen ausgezeichnet.
Für das politische, moralische und private Leben dürfte aber einstweilen meine Methode mehr Gewinn bringen als die theoretisch ausgefeilten Entscheidungstheorien des ökonomischen Denkens. Wer sich über deren rationale Entscheidungstheorien informieren möchte, dem empfehle ich z. B.:

  • F. Eisenführ, M. Weber, Rationales Entscheiden, Springer Verlag (3. Aufl. 2003).


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