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Shibari/ Bekannte Künstler

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Shibari

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Vorwort
Einführung
Geschichtliches
Sicherheit
Materialkunde
Knotenkunde
Fesselungen
Begriffslexikon
Bekannte Künstler
Index
Quellen

Akechi Denki - Japan

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Datei:Akechi Denki.jpg



* 11. September 1940 † 17. Juli 2005



Geboren wurde Akechi Denki am 11. September 1940. Er war einer der bekanntesten Shibarimeister und machte sich um die Forschung und Dokumentation des Shibari verdient. Mit seinen Outdoorfesselungen machte er sich in der Szene einen guten Namen. Akechi Denki ist am 17. Juli 2005 im Alter von 64 Jahren verstorben.

Bob (RopeMarks) - Niederlande

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Datei:RopeMarks.jpg




* 08. Juli 1969



Bob wurde im Herzen von Amsterdam geboren in den Niederlanden geboren. Mit 10 Jahren entdeckte er ein Magazin auf dem eine gefesselte Frau abgebildet war. Mit 16 Jahren ermöglichte ihm das aufkommende Internet gezielt nach Informationen zu suchen. Er fand heraus, dass die Fesselungen die ihn begeisterten als "Japanese bondage" bezeichnet wurden.

Bob beschloss dieser Kunst seine Aufmerksamkeit zu widmen. Er studierte alle Informationen zu japanischen Fesselungen und brachte sich seine Fertigkeiten selbst bei. Seine Partnerin Chantal und er besitzen die Webseite RopeMarks. Bob biete Workshops an und nimmt an Events wie der Boundcon teil.

Kazami Ranki - Japan

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Master K - USA

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Matthias T. J. Grimme - Tatsu Otoko (Drachenmann) - Deutschland

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Datei:Drachenmann.jpg




* 1953



Matthias T. J. Grimme wurde in Hamburg geboren und ist Mitherausgeber der wichtigsten deutschen SM-Publikation "Schlagzeilen", außerdem ist er Autor der beiden Standardwerke "Das SM-Handbuch" und "Das Bondage-Handbuch" (beide im Hamburger Charon-Verlag erschienen). Nach regelmäßigen Besuchen in Japan und gutem Kontakt zu dem deutschstämmigen Shibari-Fachmann Osada Steve gilt er als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Shibari-Szene. In regelmäßigen Workshops in Hamburg und auch sonst in Europa vermittelt er sein Wissen. Außerdem diverse Auftritte mit Bondage-Performances in Japan und Europa. Neben den oben genannten Büchern gibt es von ihm in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Redrope eine Foto-CD mit Schritt für Schritt Anleitungen und einen 5-teiligen Workshop auf DVD.

Midori - USA

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Osada Eikichi - Japan

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Datei:Osada Eikichi.jpg



* 15. März 1925 † 12. September 2001



Osada Steve (Dr. D. Vice) - Japan

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Datei:Osada Steve.jpg




Randa Mai - Japan

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Datei:Randa Mai.jpg



RopEmotion - Germany

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Ren Yagami - Japan

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SakuraRope- Germany

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www.sakura-rope.de

Sakura Rope ein deutschsprachiges Shibari Duo und Anbieter von Workshops sowie Events im Bereich japanisch inspirierter Fesselkunst als auch Kink Education in Schwieberdingen bei Stuttgart (Ludwigsburg). Ihr Wissen geben Sie ebenso auf internationalen Workshops weiter und sind bei internationalen Events z.B. auf der Bühne zu erleben.

Die Symbolik hinter ihrem Namen: „Sakura“ (japanisch für „Kirschblüte“) steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Diese Begriffe übertragen sie auf ihre Fesselkunst: Jede Fesselung soll „eine neue Schönheit erblühen“ lassen; zugleich steht sie für Aufbruch zu sich selbst und zum Gegenüber und erinnert daran, Kontrolle oft beiseitezutreten um Gefühle und Energie freizugeben. Sie vergleichen ihre Arbeit mit der „Bonsai-Ästhetik“ — wie der Bonsai-Gärtner einem Baum bewusst Bewegungsfreiheit entzieht, um Schönheit entstehen zu lassen, so beschränken sie Beweglichkeit bewusst, um Ausdruck, Energie und Bindung sichtbar werden zu lassen.

Sakura Rope versteht Fesseln nicht primär als erotisches Mittel oder sexuelle Praxis, sondern auch als künstlerisch-emotionales Ritual. Für sie geht es um Vertrauen, Hingabe, Achtsamkeit und gemeinsame Energie — mit dem Seil als Medium. Ihre Vision ist es, durch ihre Arbeit die ästhetisch-spirituelle Dimension von Kinbaku einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, jenseits gängiger Klischees von BDSM oder reiner Sexualität.


Seiu Ito - Japan

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* 1882 † 1961



Shibari by Patrick - Deutschland

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* 1963



Patrick lebt zur Zeit in Deutschland und entdeckte die Kunst des Shibari kurz nach 1995, als er in der BDSM-Szene tauchte. Da er schon immer ein intensives Interesse am Fesseln hatte, war der Schritt zum Shibari in dem Moment entstanden, als er zufällig einen japanischen Bild-Band kaufen konnte mit Japan-Bondage. Dieses "Heft" inspirierte ihn so stark, dass er begann, die verschiedenen Darstellungen mit ihren sehr erotischen Fesseltechniken zu rekonstruieren. Weil jedoch Details, wie diese aufgebaut wurden, oft wenig erkennbar waren, entwickelte er einfach selbst Systeme, um eben solche ähnlich schöne Fesselungen ausführen zu können. Denn dies war noch in einer Zeit, in der es kaum Internet gab, es keine Workshops gab oder sonstige Informationen zu finden waren. Shibari war noch im deutschen Raum absolut unbekannt. Diese eigenen Systeme wurden im Zuge der Zeit und mit steigender Erfahrung immer auch sicherer und perfekter. Aus dieser Entwicklung heraus begann er ab dem Jahr 2000 Performance anzubieten. Es dauerte auch hier nicht lange, bis er das Fesseln auf der Bühne nicht nur demonstrierte, sondern eine in sich geschlossene Show gestalte und entsprechend zelebrierte. Musik wurde extra ausgewählt und zugeschnitten, auf das Bondage abgestimmt, statt einfach nur der Reihe nach abzuspielen; der Ablauf war choreographiert. Schicke Outfits, zum Teil selbst kreiert und genäht, rundeten das Ganze ab. Damit war er in Deutschland in dieser Form auch der Erste. Besonders bekannt wurde er durch seine Fesselung, meistens in Suspension, in welche er Bambus-Rohre mit integriert. Neben zahlreichen Auftritten auf unterschiedlichsten Veranstaltungen war ein besonderes Highlight die Nippon-Connection 2008, das größte japanische Filmfestival. Hier gab er zwei Shows im Rahmen des Programms des jährlich statt findenden Events in Frankfurt am Main. Patrick legt immer sehr großen Wert auf Sicherheit und saubere Ausführungen seiner Bondage, was oft im unmittelbaren Zusammenhang steht. Er bietet immer wieder Workshops an, in der er nicht nur seine Systeme und Wege des Fesselns lehrt, sondern auch auf viele Details eingeht, die er im Laufe der Zeit seit 1995 sammelte.

Zamil - Deutschland

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* 1970



Zamil lebt in Berlin, Deutschland. Seine Liebe zum Shibari entdeckte er auf einer Messe, auf der ihm ein Wiener Bondagekünstler einige Fesselungen zeigte. Das war sein Einstieg in Shibari. Später begegnete er Osada Steve in Tokio, wo er mit einem intensiven Studium des Shibari begann. Seine Shibariarbeit führt durch die Zusammenarbeit mit der Berliner Universität oder dem Choreographen Felix Ruckert/CIE über den so genannten Lifestyle hinaus.

Zamil veranstaltet in Berlin Shibari-Workshops für kleine Gruppen und gibt sein Wissen auf internationalen Events in Workshops weiter.

Die Kapitel des Buches: Shibari - Vorwort - Einführung - Geschichtliches - Sicherheit - Materialkunde - Knotenkunde - Fesselungen - Begriffslexikon - Bekannte Künstler - Index - Quellen