Wikijunior Großkatzen/ Manul

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Manuls werden auch Pallaskatzen genannt

Wenn man einmal überlegt, wie lange es eine bestimmte Katzengattung schon gibt, so ist der Manul oder die Pallaskatze die älteste lebende Katzenart. Durch Fossilienfunde wissen wir, dass der Manul schon vor über 10 Millionen Jahre auf der Erde lebte. Wegen ihres ungewöhnlichen Kopfes hat man früher geglaubt, dass sie die Vorfahren der heutigen Perserkatzen sind.

Wo leben Manuls?[Bearbeiten]

Die Manul leben in dem grünen Gebiet

Manuls leben auf den felsigen Hochebenen und in den Gebirgen Zentralasiens.

Wie sehen Manuls aus?[Bearbeiten]

Ein Manul auf der Jagd

Das Gesicht des Manuls ähnelt dem des Luchses. Die Katze hat einen großen, stämmigen Körper und kurze Beine. Die Farbe des langen, seidigen Fells variiert von hellem Grau bis Rostbraun. Der Kopf ist kurz und breit, mit runden, großen Augen und weit abstehenden Ohren. Der Manul hat im Gesicht weiße Spitzen an den Haaren, was ihm ein flimmerndes, fast schillerndes Aussehen verleiht. Manuls haben schwarze Linien auf der Wange, schwarze Ringe auf ihren Lippen und ihrem Schwanz. Das Kinn und der Hals sind weiß. Die Kombination von gedrungener Gestalt und dichtem Fell lassen den Manul einzigartig prall und plüschig wirken.

Eine Besonderheit
Die Pallaskatze ist die einzige lebende Katzenart, die runde Pupillen hat.

Was fressen Manuls und wie fangen sie ihre Beute?[Bearbeiten]

Manuls suchen nachts auf dem Boden nach kleinen Säugetiere und jagen Vögel. Sie jagen hauptsächlich Pikas. Das sind Nagetiere, die mit dem Hasen verwandte sind, jedoch kleine, runde Ohren haben. Dort wo Pikas reichlich vorhanden sind, fressen Manuls fast nichts anderes mehr.

Woher haben sie ihren Namen?[Bearbeiten]

Die Pallaskatze wurde nach dem Wissenschaftler Peter Pallas benannt, der sie als erster beschrieb.

Weitere Informationen[Bearbeiten]

 Wikipedia: Manul
 Wikipedia: Pika