Wikijunior Medizin/ Fieber

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Fieber tritt oft auf, wenn ein Mensch plötzlich krank wird. Beim Fieber erhöht der Körper seine Temperatur - er wird also wärmer. Das geschieht besonders häufig bei einer Infektion durch Viren oder Bakterien. Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers gegen Bakterien oder Viren, allerdings versteht man bis heute noch nicht, wie das Fieber gegenüber Krankheitserregern wirksam ist . Wie hoch das Fieber ist, misst man mit einem Thermometer.

Die Temperatur unseres Körpers erhöht sich dabei weniger an Armen und Beinen, sondern mehr an Bauch, Brust und Kopf. Deshalb misst man das Fieber auch dort. Meist im Mund, im Po oder auch im Ohr oder unter den Achseln. Der Regler für die Temperatur unseres Körpers sitzt im Gehirn. Wenn das Fieber steigt, empfindet man oft ein Frieren, wenn es sinkt, schwitzt man.

"Fieberkurve" bei einer Krankheit

Bei uns Menschen liegt die normale Körpertemperatur in aller Regel nicht über 37 Grad. Liegt sie über 38 Grad, dann spricht der Arzt von Fieber. Liegt sie zwischen 37½ und 38 Grad, sagt er "erhöhte Temperatur". Bei Tieren kann das anders sein.

Wenn ein Mensch Fieber hat, behandelt der Arzt die Krankheit, die die Ursache des Fiebers ist. Wenn das jedoch nicht genügt und das Fieber sehr hoch bleibt, dann gibt er seinem Patienten eine Arznei, die das Fieber senkt. Fieber über 40½ Grad ist gefährlich.