Aus Deutschland in die USA umziehen: Arztbesuch und Impfungen

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Arztbesuch und Impfungen

[Bearbeiten] Arzt

Schon im Interesse der eigenen Bequemlichkeit sollte man die Gelegenheit nutzen, vor dem Umzug noch einmal zum Arzt und zum Zahnarzt zu gehen, um sich gründlich durchchecken und fällige Medikamente, Brillen usw. sofort verschreiben zu lassen. Wenn man sie sich leisten kann, ist die medizinische Versorgung in den USA nicht schlechter als in Deutschland, aber nach Ihrem Umzug werden Sie so viel um die Ohren haben, dass Sie froh sind, wenn Sie sich nicht schon in den ersten Wochen mit den Besonderheiten des amerikanischen Gesundheitssystems vertraut machen müssen. Ganz abgesehen davon sind viele Artikel, die man in Deutschland auf Rezept bekommt, in den USA selbst mit Verschreibung nur schwer erhältlich. Dies betrifft z. B. modische Brillen. (Woran erkennt man im Ausland einen Deutschen? An den Socken, die er zu den Birkenstock-Sandalen trägt, und an der Designerbrille.)

Auch fälligen Zahnersatz sollte man sich noch vor dem Umzug besorgen. Der ist in den USA noch teurer als in Deutschland.

[Bearbeiten] Impfungen

Um in die USA einzureisen, benötigt man weder Impfungen noch eine Gesundheitsprüfung.

Seinen Kindern tut man jedoch einen Gefallen, wenn ihr Impfbuch zum Zeitpunkt des Umzugs alle Immunisierungen nachweist, die auch in Deutschland empfohlen werden. In den USA werden sowohl von den Schulen als auch von Betreuungseinrichtungen wie z. B. Day Care Centers nur solche Kinder aufgenommen, die alle üblichen Impfungen erhalten haben. Man kann fehlende Impfungen natürlich auch in den USA nachholen, aber dort sind die in Deutschland üblichen Kombinationsimpfstoffe nicht im Handel, d. h. Kinder bekommen bei Mehrfachimpfungen, die in Deutschland zwei Spritzen erfordern, sechs Spritzen.

Rechtzeitige Impfungen empfehlen sich eventuell auch bei Frauen mit Kinderwunsch, die unbefristet in die USA gehen. Bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen unterstützen viele amerikanische Arbeitgeber ihre ausländischen Mitarbeiter und deren Familien bei der Bewerbung für eine Greencard. Für die Arbeitgeber ist das bequemer, als für ihre Mitarbeiter immer wieder Visumsverlängerungen beantragen zu müssen. Bestandteil des Antragsverfahrens ist eine Untersuchung bei einem Amtsarzt, der die Impfbücher der Bewerber prüft und nach eigenem fachlichen Urteil Impfungen anordnen kann. Im besten Fall braucht man dann nur eine überfällige Tetanusimpfung nachzuholen, manchmal wird jedoch auch eine Impfung gegen Hepatitis B angeordnet. Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit unterziehen sich viele Frauen speziell dieser Impfung ungern.

Siehe auch

[Bearbeiten] Weblink

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