Biochemie und Pathobiochemie: L-Glutamat

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L-Glutamat
L-Glutamat.
Basisdaten und Verweise
Namen: L-Glutamat, L-Glutaminsäure
Summenformel: C5H9NO4
Molare Masse: 147,0532 g/mol
PubChem: 3327
KEGG: C00025


[Bearbeiten] Allgemeines

L-Glutamat (L-Glutaminsäure) ist eine nicht-essentielle, proteinogene Aminosäure mit einer sauren, hydrophilen Carboxylgruppe-tragenden Seitenkette. Die α-Aminodicarbonsäure Glutamat, die zugehörige α-Ketodicarbonsäure α-Ketoglutarat und das γ-Amid von Glutamat, das Glutamin, haben im Stoffwechsel eine herausragende Rolle als Stickstoff-Sammel- und Verteilungsstelle.

Glutamat und das davon abgeleitete biogene Amin γ-Aminobuttersäure (GABA) wirken weiterhin im ZNS als Neurotransmitter.

[Bearbeiten] Stoffwechselwege

  • Protein-Biosynthese
    • Verschiedene Proteine werden posttranslational durch Vitamin K-abhängige Carboxylierung von γ-Glutamyl-Seitenketten modifiziert. So z.B. die Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X und die gerinnungshemmenden Proteine C und S, die dadurch erst aktiviert werden können (Bindungsfähigkeit für Calcium und Phospholipide).

Sonstiges:

  • Exzitatorischer Neurotransmitter an NMDA-Rezeptoren.





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