Traktorenlexikon: IHC

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International Harvester

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Die International Harvester Company (IHC) entstand 1902 aus dem Zusammenschluss der führenden Landtechnikfirmen McCormick und Deering mit drei anderen US-amerikanischen Landmaschinenherstellern. McCormick hat bereits eine über 50-jährige Firmengeschichte hinter sich. Die International Harvester Company mit Sitz in Chicago (Illinois, USA) ist der erste Full-Liner und Global Player in der Landtechnik. Die Geschäftsfelder der IHC umfassen im Laufe der Jahre die Produktion von Landmaschinen, Baumaschinen, Lastkraftwagen und Motoren.

1908: Herstellung der ersten IHC-Traktoren vom Typ Titan und Mogul; Gründung der deutschen IHC in Neuss am Rhein.

1911: Aufnahme der selbständigen Produktion von Erntemaschinen in Neuss.

1918: Einführung der serienmäßigen Zapfwelle bei den Traktoren.

1925: Einführung der legendären Farmall-Traktoren.

1927: Verlegung des deutschen Firmensitzes von Neuss nach Berlin.

1930: Neuauflage des F-30, von diesem Schlepper werden insgesamt fast 150.000 Stück hergestellt.

1937: Der erste Neusser Traktor auf Basis des amerikanischen F12 wird produziert und kommt als F-12-G in verschiedenen Versionen auf den Markt.

1946: Rückverlegung des deutschen Firmensitzes nach Neuss und Wiederaufbau der Neusser Produktionsstätten nach dem 2. Weltkrieg.

1951: Herstellung des ersten in Neuss konstruierten Dieselmotors im DF25

1952: Vorstellung des DED und 1953 Einführung von DLD2, DED3 und DGD4

1956: Einführung der D-Serie

1957: In Heidelberg wird die zweite Produktionsstätte in Deutschland gekauft. Hier werden Mähdrescher und später auch Baumaschinen gebaut.

1962: Vorstellung der letzten D-Serie mit 'Exact-Regelhydraulik' auf der DLG-Ausstellung in München; Zusammenschluss der europäischen Werke in Neuss, Heidelberg, England (Bradford und Doncaster) und Frankreich (Croix und St. Dizier) zu einem Fertigungsverbund. Die IH-Weltorganisation unterhält mit allen Gesellschaften weltweit 38 Werke.

1965: Einführung der Common-Market Reihe.

1970: Weltweit arbeiten über 100.000 Mitarbeiter in 46 Werken. Es wurden bisher über 5.000.000 Traktoren und 4.700.000 Lastkraftwagen gebaut.

1971: Die 100PS-Marke wird mit Einführung des 1046 (IH-Deutschland) geknackt.

1972: Die IHC wird Marktführer beim Traktorenabsatz in der EG.

1976: Einführung der "Comfort 2000"-Kabine

1979/1980: Im Rahmen von Arbeitskämpfen wird die amerikanische Muttergesellschaft fast 6 Monate bestreikt. Die Gesellschaft verbucht einen Verlust von 479.000.000 US-$ und gibt die US-Marktführerschaft an John Deere ab.

1980: IHC kauft den französischen Mähdrescher-Hersteller Braud

1981: Niedrigster Aktien-Kurs seit 35 Jahren, die Gesamtschulden betragen 4.900.000.000 US-$.

1982: Marktführer auf dem deutschen Traktorenmarkt 10 Jahre in Serie.

1984: Die ersten Verträge mit TENNECO werden geschlossen.

1985: Die TENNECO Company (Houston, Texas, USA) übernahm weltweit die Landtechniksparte der IHC. IHC wurde mit dem TENNECO-Tochterunternehmen J.I. Case Co. (Racine, Wisconsin, USA) zu Case-IH zusammengeschlossen.

Typen [Bearbeiten]

Es wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

Schlepper aus Neuss [Bearbeiten]

G-Reihe [Bearbeiten]

D-Reihe [Bearbeiten]

Common Market Reihe [Bearbeiten]

Star Serie [Bearbeiten]

Die ersten 6-Zylinder [Bearbeiten]

A-Familie [Bearbeiten]

B-Familie [Bearbeiten]

C-Familie [Bearbeiten]

D-Familie [Bearbeiten]

Schlepper aus anderen IH-Werken [Bearbeiten]

30er-Serie [Bearbeiten]

50er-Serie [Bearbeiten]

60er-Serie [Bearbeiten]

64er-Serie [Bearbeiten]

Super 70 [Bearbeiten]

84er-Serie [Bearbeiten]

86er-Serie [Bearbeiten]

Mogul-Reihe [Bearbeiten]

Titan-Reihe [Bearbeiten]

Prototypen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Commons: Category:IHC tractors – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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