Baltische Länder: Unabhängigkeit in der Zwischenkriegszeit

Aus Wikibooks
Wechseln zu: Navigation, Suche

zum Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung des Projekts - Länderprofile - Vorgeschichte und Christianisierung - Religiöse Spaltungen und wechselnde Herrschaften - Von der Aufklärung bis zur Entstehung der Nationalstaaten - Unabhängigkeit in der Zwischenkriegszeit - Die baltischen Staaten unter Fremdherrschaft - Von der singenden Revolution bis zur Gegenwart - Übergreifend

Die baltischen Staaten in der Zwischenkriegszeit[Bearbeiten]

Flag of Lithuania.svg Litauen

Fläche von Mai 1921 bis Anfang 1923 – 52 822 km².

Fläche in den Jahren 1923-1939 (bis März) – 55 670 km². [Am 22. März 1939 wurde das Memelgebiet (Klaipėdos kraštas), 2848 km2, an Hitlerdeutschland übergegeben.]

Fläche seit Oktober 1939 – 59 731 km².

Flag of Latvia.svg Lettland

Fläche – 65 791,4 km².

Flag of Estonia.svg Estland

Fläche – 47 549 km².


Die deutsche Politik gegenüber den baltischen Staaten 1923 bis 1933 [Autor: Peter Borowsky (1938-2000). © 2005 Hamburg University Press, Hamburg]

The Baltic States. The Years of Independence Estonia, Latvia, Lithuania [By Georg von Rauch, translated from the German by Gerald Onn. This translation 1974.]

Litauen[Bearbeiten]

Die ersten demokratischen Wahlen zum litauischen Vorparlament, der verfassungsgebenden Versammlung, (Steigiamasis Seimas) fanden 1920 statt. Die intensive gesellschaftliche Tätigkeit der litauischen katholischen Organisationen, die sich schon vor dem I. Weltkrieg legal hatte entwickeln können, die überwiegend der katholischen Kirche nahe stehende Presse sowie die direkte Wahlagitation der katholischen Priester trugen dazu bei, daß die Bevölkerung des vom Krieg gezeichneten Landes, in erster Linie die Frauen, ihr Vertrauen vor allem in die der Kirche am nächsten stehenden Partei setzten. So errangen die Christdemokraten und ihre Satellitenparteien den Wahlsieg in den ersten demokratischen Wahlen, und auch aus den folgenden Wahlen gingen sie als Sieger hervor, wenn auch mit einer geringerem Mehrheit der Sitze im Parlament. An zweiter Stelle lag der Block der Bäuerlichen Volksunion (Liaudininkai), die eher linksorientiert war und die wichtigste Gruppe in der Opposition stellte. Alle Parteien versuchten in ihren Programmen die Bauern als größte Bevölkerungsgruppe für sich zu gewinnen.

Bei den Wahlen im Mai 1926 verschob sich das Stimmengewicht zugunsten der Opposition. Die Bäuerliche Volksunion bildete mit den Sozialdemokraten und den Vertretern der nationalen Minderheiten eine Koalition und stellte mit einer geringfügigen Mehrheit der Sitze im Seimas die eine neue Regierung. Als neuer Präsident trat an die Stelle von Aleksandras Stulginskis (1922-1926) der Vorsitzende der Bäuerlichen Volksunion K. Grinius.

Die neue Linksregierung leitete eine Reihe von weitgehenden Reformen ein: Sie schränkte den Einfluß der katholischen Kirche ein, verbesserte die Lage der nationalen Minderheiten, hob den seit Kriegsende geltenden Ausnahmezustand auf und versuchte durch Verringerung der Staatsausgaben den Haushalt zu konsolidieren. So sollten auch die Mittel für die Armee - unter anderem durch Stellenabbau und Soldkürzungen - deutlich verringert werden. Außerdem mußten Mitglieder der alten Regierung und Parteigänger der Christdemokraten wegen etlicher Skandale mit Gerichtsverfahren rechnen.

Mit diesem ehrgeizigen Programm brachte die neue Regierung die bisher mächtigsten gesellschaftlichen Gruppen gegen sich auf. In den Reihen der rechtsnationalen Armeeführung hatte es immer wieder Putschpläne gegeben. Diesmal aber konnten die unzufriedenen Offiziere unter Leitung von Major P. Plechavičius mit der politischen Unterstützung einflußreicher gesellschaftlicher Kräfte und Politiker rechnen. Neben den Christdemokraten schloss sich auch die Litauische Nationalunion (Lietuvių tautininkų sąjunga) den Umsturzplänen an. Diese Partei war klein und hatte keine große Wählerschaft, aber ihr gehörten viele wichtige und einflussreiche, meist rechtsnational eingestellte Persönlichkeiten an, zum Beispiel der erste Präsident der Republik, Antanas Smetona, und einer der führenden Außenpolitiker, Augustinas Voldemaras. Diese beiden Politiker standen der Armeeführung besonders nahe.

Der Staatsstreich fand in der Nacht des 17. Dezember 1926 statt. Die rechtmäßige Regierung ließ es an Entschlossenheit fehlen und organisierte keinen Widerstand. Allerdings sicherte A. Voldemaras, der von den Putschisten als Regierungschef vorgesehen war, dem alten Präsidenten die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung zu. Das Präsidentenamt übernahm A. Smetona. Die Christdemokraten unterstützten Smetona zunächst. Sie rechneten damit, bei den nächsten Seimaswahlen wieder die stärkste Fraktion zu werden.

Schon bald jedoch lösten Voldemaras und Smetona das Parlament auf und setzten auch keinen Termin für Neuwahlen fest. Damit war die Verfassung - und das Versprechen Voldemaras - endgültig gebrochen. Den Christdemokraten blieb nur noch, sich unter Protest zurückzuziehen. In der Folgezeit wurde, gestützt auf die Armee, ein autoritäres Regime errichtet. Die neue Verfassung von 1928 wurde bereits per Erlass von oben verkündet. So geriet Litauen als erster der baltischen Staaten auf den Weg der Diktatur.

Die vormals unbedeutende Litauische Nationalunion, deren Mitglieder "Tautininkai" genannt wurden, stieg jetzt zur führenden Partei im Staate auf, nach dem Verbot der anderen Parteien 1935-36 sogar praktisch zur Staatspartei. Dabei versuchte Smetona, besonders nachdem er sich 1929 seines politischen und innerparteilichen Rivalen Voldemaras, der einen radikalen Kurs nach Vorbild der italienischen Faschisten gefordert hatte, durch Absetzung und Verbannung entledigt hatte, seiner Herrschaft den Schein von Legitimität zu verleihen. So ließ er sich zwischen 1930 und 1940 zweimal von sorgfältig ausgewählten Wahlmännern zum litauischen Präsidenten wählen – als einziger Kandidat für dieses Amt. Auch der Seimas von 1936 wurde nicht demokratisch gewählt. 1938 verabschiedete dieses Parlament eine dritte, ständige Verfassung, die dem Präsidenten noch mehr Befugnisse zugestand. Da Smetona über einen Zeitraum von mehr als der Hälfte der unabhängigen Phase Litauens die Macht besaß (1926-1940), ging diese Epoche nach dem Zweiten Weltkrieg in das Bewußtsein vieler Menschen als „Smetonas Zeiten“ ein.

Während der gesamten Zwischenkriegszeit blieb Litauen ein Agrarland. Noch 1939 lebten drei Viertel der Einwohner von der Landwirtschaft. Die Litauische Nationalunion und Smetona standen einer Industrialisierung des Landes skeptisch gegenüber. Kennzeichnend für diese Zeit war die Umorientierung vom Getreideanbau zur Viehzucht, die den natürlichen Bedingungen Litauens besser entsprach.

Nach 1922 wurde eine Bodenreform eingeleitet, wobei der gutsherrliche Landbesitz zum Teil gegen Entschädigung enteignet und das Land an kleine Bauern und Landlose vergeben wurde. Eine Tendenz der gesamten Unabhängigkeitszeit war die Herausbildung landwirtschaftlicher Betriebe in Form von Einzelhöfen, die Enteignung des Großgrundbesitzes allerdings wurde 1927 gestoppt.

Litauen exportierte vorwiegend Butter, Schinken, Leinen und Holz. Der litauische Anteil am Weltmarkt betrug am Vorabend des Zweiten Weltkrieges 3% des Schinkens und 7% der Lebendmasse an Schweinen. Zu Beginn des Krieges stieg Litauens Anteil am Weltmarkt für Butter auf 3%. Zusammen mit Lettland und Estland gehörte das Land zu den weltweit zehn wichtigsten Exporteuren von Butter.

Die große Nachfrage nach Lebensmitteln aus den baltischen Ländern auf dem europäischen Markt läßt sich mit den Vorbereitungen für den sich abzeichnenden Krieg erklären. Während der dreißiger Jahre kümmerten sich England und andere Staaten immer intensiver um die Anlegung strategischer Lebensmittelvorräte (Fett, Fleischkonserven u.a.). Die litauische Industrie war überwiegend auf die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte ausgerichtet. Unter dem Schutz von Einfuhrzöllen konnte Litauen auch während der Weltwirtschaftskrise seine Produktion noch steigern. Dies war allerdings nur möglich wegen einer rigiden Haushaltspolitik und besonders wegen einer erzwungenen drastischen Senkung der Erzeugerpreise in Litauen. Viele Bauern konnten zu diesen Preisen nicht mehr produzieren, oft wurden die verschuldeten Höfe zwangsversteigert.

Insgesamt stieg die Industrieproduktion Litauens von 1929 bis 1939 um das Dreieinhalbfache. Dabei gab es 1939 nur 38.000 Industriearbeiter, davon 4000 im Memelgebiet (Klaipėdos kraštas). Allgemein läßt sich sagen, dass allen Schwierigkeiten zum Trotz auf nahezu allen Gebieten deutliche Fortschritte erreicht wurden. Das Bildungssystem wurde kontinuierlich weiter ausgebaut. Auch im Bereich der Kultur blieb selbst nach der Einführung des autoritären Regimes für Schriftsteller und andere Künstler noch Freiraum.

Die aufstrebende Entwicklung des Landes spiegelte sich auch in dem beachtlichen Bevölkerungswachstum wieder, das bei durchschnittlich 1% jährlich lag. Die Volkszählung von 1923 ergab eine Gesamtbevölkerung von ca. 2.171.000 Menschen in den damaligen Staatsgrenzen einschließlich des Memelgebiets. Im Jahre 1939 waren es im selben Gebiet bereits 2.925.000 Einwohner.

Nach dem Anschluß des Memelgebiets an Deutschland durch Hitler im Frühjahr 1939 verringerte sich das Staatsgebiet Litauens um 2848 km2, doch mit der Rückgewinnung von Vilnius und eines Teils des Vilniusser Gebiets im Oktober 1939 nahm es um 6909 km2 zu.

Jahrhundertelang hatten sich die höheren Formen der Zivilisation in Litauen vorwiegend in slawischer (altrussischer, polnischer, russischer) Form ausgedrückt. Während der Zeit der Unabhängigkeit jedoch schafften es die aus einer dörflichen Umgebung hervorgegangenen litauischen Intellektuellen, praktisch allen Sphären des politischen, wirtschaftlichen, künstlerischen, literarisch-wissenschaftlichen Lebens eine eigenständige, litauisch geprägte Form zu verleihen. In 20 Jahren Unabhängigkeit hatten sich die Litauer von einem Volk zur bewussten Staatsnation entwickelt.


Themenmodul: Die Republik Litauen in der Zwischenkriegszeit (1918-1940) [Themenmodul von Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung. Bearbeiter: Klaus Richter (Berlin)]

Die Republik Litauen (1918–1940) ––– Das politische Geschehen in Litauen in der Zwischenkriegszeit [Litauen.info]

Die litauischen Streitkräfte in den Kämpfen um die Unabhängigkeit 1918-1920 [Zusammenfassung aus dem Buch von Vytautas Lesčius „Lietuvos kariuomenė nepriklausomybės kovose 1918-1920“. Vilnius, 2004, p. 433-447.]

Polish-Lithuanian Border Conflict [By Česlovas Laurinavičius in: International Encyclopedia of the First World War]

Kaunas in 1924 [Alte Litauische Kinochronik]

"Volksführer" gegen links und rechts [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25./26. 5. 2002] ––– „Die Demokratie hatte in Litauen nicht lange Bestand. Mit Hilfe des Militärs regierte Antanas Smetona ab 1926 autoritär.“

Antanas Smetona in 1927 [Alte Videochronik]

Antanas Šabaniauskas „Kodėl neatėjai“, 1933 ––– Antanas Šabaniauskas „Vyrai, užkim“ [Lieder aus der alten Schallplatte]

Engagement portrait of a Jewish couple in Kaunas, Lithuania [1932]

Kaunas 1929 [Litauische Kinochronik damals]

Lithuanian Air Force in Moscow (1930)

Documentary (old footage) about Lithuania in 1934-1939

Lithuania [Matuzas Brothers PRESENT (1938)]

Die Entwicklung des Zivilrechts in Litauen in der Zwischenkriegszeit vor dem Hintergrund der litauischen Modernisierungsproblematik [Angestrebt wird eine Promotion von Tilman Krömmelbein am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt a. M.] ––– „Im Bereich des Privatrechts teilte sich Litauen in vier Gebiete mit einer jeweils unterschiedlichen Rechtslage auf. Es galt französisch-polnisches Recht im süd-westlichen Teil Litauens, Baltisches Privatrecht im äußersten Nord-Westen, das BGB im ehemals deutschen Memelgebiet und der russische Svod zakonov im übrigen und damit größten Teil Litauens.“

Das Wilna-Problem in der polnischen Außenpolitik [Von Piotr Łossowski, 1993]

Ultimatum der polnischen Regierung an die litauische Regierung vom 17. März 1938 [Quelle: Monatshefte für Auswärtige Politik 5 (1938), H. 4, S. 383]

The fashion of Lithuanian clothes in the 4th decade of the 20th century [Text auf Litauisch mit Abbildungen und Zusammenfassung auf Englisch]

Lithuanian Minorities. They Want To Learn English Instead Of French [Malaya Tribune, 5 April 1937, Page 3]

Memelgebiet / Klaipėdos kraštas

Memel (Gebiet) [EEO] ––– Das Memelgebiet [Übersichtskarte] ––– Memel[Geologische Karte von Preussen und benachbarten deutschen Ländern. 0292. Memel (Berlin, 1916)] ––– Ostpreußen in 1920 [Karte] ––– Portal Memelland in GenWiki ––– Memel - Abend an der Mole [Ansichtskarte: Stilke, Georg (1840-1900), Stengel & Co.] ––– Postcards of Klaipėda ––– Das Memelland in den Jahren 1923–1939 [Zusammenfassung aus dem Buch von Petronėlė Žostautaitė: „Klaipėdos kraštas 1923–1939“, Vilnius: Mokslas, 1992, S. 372–381. Zitat: „Das Memelland war klein. Es umfaßte 2848 km2. Es bildete 5,1% der gesamten Fläche Litauens. Nach der Volkszählung von 1925 lebten im Lande 141 645 Einwohner oder 6,0% der Gesamtbevölkerung Litauens. Von der gesamten Bevölkerung bildeten Litauer zusammen mit Memelländern 71963 oder 50,8%, die Deutschen 59 845 (45,2%), die anderen 10 817 (4,0%).“] ––– Die gemäß Versailler Friedensvertrag abgetretenen preußischen Ostgebiete [Kartenskizze] ––– Konvention zwischen Litauen und dem Britischen Reich, Frankreich, Italien und Japan über das Memelgebiet vom 8. Mai 1924 ––– Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Republik Litauen zur Ausführung der Artikel 8-10 der Memelkonvention vom 8. Mai 1924, gezeichnet in Berlin, am 10. Februar 1925 ––– East Prussia: post-WW I and post WW-II boundary changes [Karte aus: Britannica Online Encyclopedia] ––– Memel-Heydekrug [Karte] ––– Der missglückte Hilfsversuch der Garantiemächte des Memelgebiets 1932 im Haag [1932] ––– K. Forstreuter. Memelland [Jahresberichte für deutsche Geschichte / Hrsg. v. Albert Brackmann u. Fritz Hartung. - Leipzig : Koehler. - 14. Jahrgang 1938. - 1940, S. 387-392] ––– Alte Postkarten von Memel ––– Deutsch-Litauische Beziehungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts [Artikel von Vygantas Vareikis in: „Annaberger Annalen“, Ausgabe 5, 1997, S. 6-25.] ––– Die Tätigkeit des „Komitees Litauischer Organisationen Im Memelgebiet“ 1934–1939: Das Zusammenleben von Kleinlitauern und Litauern im Autonomiegebiet ––– Kritische Anmerkungen zur Memel-Frage zwischen den beiden Weltkriegen [Kurzfassung der Rede von Karl-Heinz Ruffmann auf einer internationalen Wissenschaftlerkonferenz vom 18. bis 30. Juli 1992 in Klaipėda.] ––– Das Memelland 1920 — 1939 und das Problem der Minderheiten [Vortrag von Universitätsprofessor Dr. Walther Hubatsch - Bonn gehalten am 22. März 1964 in Oldenburg] ––– Die Siedlungsgebiete der nationalen Minderheiten in Deutschland ––– Ortsfamilienbuch Memelland ––– Archivführer zur Geschichte des Memelgebiets und der deutsch-litauischen Beziehungen [Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Bd. 27 (2006).] ––– Das archäologische Untersuchungsmaterial des Memellandes in der Kartei von Felikss Jakobsons ––– „Lieber Onkel Hitler, wir warten auf Dein Kommen“ [Annelene K. aus Heydekrug im Memelgebiet schrieb am 7. Mai 1933: „Lieber, guter Onkel Hitler. Wir warten schon lange auf Dein Kommen in unser Memelgebiet (...)] ––– HITLER SPEAKING ABOUT MEMEL [1935] ––– Vertragsvorlage zur Annexion des Memellandes durch Deutsches Reich ––– Hitler Enters Memel ––– 22./23. März 1939 Hitler in Memel - 2 Augenzeugen berichten ––– Hitler fährt im Wagen durch Memel [Foto] ––– Tageseinträge für 23. März 1939 [chroniknet] ––– Hitler in Memel [British Movietone] ––– Gesetz über die Wiedervereinigung des Memellandes mit dem Deutschen Reich. Vom 23. März 1939. ––– Deutsches Soldatenlied "Memelland-Marsch" ––– Memel is Free! [The source: Eugen Hadamovsky. Weltgeschichte im Sturmschritt. München: Zentralverlag der NSDAP, 1939, S. 342-350.] --- Memelgebiet 1939 ––– Zwischen Haff und Meer [Ostpreußen 1940 im Farbfilm] ––– Hitlers Spiel mit dem Memelgebiet: Eine makabre Episode ––– Arūnė Liucija Arbušauskaitė: Anšliusas ir Klaipėdos krašto gyventojai (1939–1944) (rezensiert von Edita Venčkauskaitė) [recensio.net] ––– Memelgebiet - Memelland [Philatelie] ––– Memelgebiet 1939 [Historische Kartenskizze] ––– Gesetz über die Neugestaltung deutscher Städte Anwendung für die Stadt Memel (heute: Klaipeda), 1940-1944 ––– Wiedervereinigung in sowjetischer Sicht [„Memeler Dampfbot“, 1969.06.20] ––– Klaipėda im Westen von Litauen [Aktuelle Kartenskizze] ––– Klaipeda im Memelland - Litauens Tor zur Ostsee [ZEIT ONLINE, 1998.04.16] ––– Das Memelland: Wo Deutschland einst zu Ende war - Ein historischer Reisebegleiter

Lettland[Bearbeiten]

In Lettland wurde 1920 ein verfassungsgebendes Parlament gewählt, das 1922 die Verfassung des lettischen Staates verabschiedete. Von 1922 an fanden in Lettland alle drei Jahre demokratische Wahlen zum Parlament (lettisch Saeima) statt.

Von Anfang an spiegelte sich jedoch die Aufsplitterung der gesellschaftlichen Interessen auch in der politischen Zusammensetzung des Parlaments wider. Über 20 verschiedene Fraktionen waren dort zeitweilig vertreten. Dies hatte häufig wechselnde Kräfteverhältnisse zur Folge. Parteienstreit, Postenverteilung nach Parteienzugehörigkeit und Anzeichen von Korruption erschwerten nicht nur die Bildung von stabilen Regierungen und deren Arbeit, sondern diskreditierten in den Augen der Bevölkerung zunehmend auch die parlamentarisch-demokratische Regierungsform überhaupt. Es fand sich keine große Volkspartei, die die politische Verantwortung hätte auf sich nehmen können. So wechselten zwischen 1920 und 1934 18 Koalitionsregierungen einander ab.

Als sich die internationale Lage verschärfte und rechtsextreme Kräfte in Lettland immer aktiver wurden, übernahm der amtierende Regierungschef Kārlis Ulmanis mit einem Staatsstreich am 15. Mai 1934 die alleinige Macht im Lande und rief den Ausnahmezustand aus. Sämtliche politischen Parteien und Organisationen wurden verboten. Der Regierung gehörten ehemalige Mitglieder verschiedener Parteien an, sofern sie den autoritären Kurs des Regierungschefs unterstützten. Von 1936 an übernahm Ulmanis auch das Amt des Staatspräsidenten. Oppositionelle aus dem linken wie dem rechten Lager gerieten nicht selten in Haft. Eine physische Vernichtung der politischen Gegner wurde allerdings nicht angestrebt. Es genügte der neuen Führung, eine durch Ordnungskräfte kontrollierte autoritäre Staatsführung zu etablieren.

Ulmanis, der von seiner Ausbildung her Agronom war und eine führende Rolle in der Partei der Bauernunion spielte, war zweifellos der bedeutendste Politiker Lettlands in der Zwischenkriegszeit. Schon im November 1918 war er erster Regierungschef des unabhängigen Lettlands geworden, und auch später hatte er dieses Amt vor dem Staatsstreich mehrmals innegehabt.

Unabhängig von der zeitweiligen politischen Instabilität erholte sich das unabhängige Lettland schnell von den wirtschaftlichen Verlusten infolge des 1. Weltkriegs. Mit der Einführung der neuen nationalen Währung, des Lat, im Jahr 1922 stabilisierten sich die Preisentwicklung und der Finanzmarkt. Lettland war zwar mit Riga als größter Hafenstadt des Baltikums in industrieller Hinsicht der stärkste der drei baltischen Staaten, blieb aber nach wie vor ein Agrarstaat.

Die wohl bedeutendste wirtschaftliche Maßnahme war die einschneidende Agrarreform von 1920, mit der auch politische Ziele verfolgt wurden: durch die nahezu entschädigungslose Enteignung des Großgrundbesitzes der Baltendeutschen wurden auch deren politische Einflussmöglichkeiten weitgehend eingeschränkt. Der größte Teil der enteigneten Güter wurde an lettische Bauern sowie ehemalige Bedienstete und Besitzlose verteilt. Teilnehmer der lettischen Unabhängigkeitskämpfe wurden bevorzugt behandelt.

Der Agrarsektor entwickelte sich rasch. Mitte der dreißiger Jahre machten forst- und landwirtschaftliche Produkte 80% der lettischen Exporte aus. Lebensmittel waren verhältnismäßig billig; statistisch gesehen verbrauchte jeder Einwohner Lettlands mehr Fleisch und Milch als z.B. der durchschnittliche Amerikaner, Deutsche oder Engländer.

Im Bereich der Industrie hatten besonders jene Betriebe mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die vor dem Krieg auf Rohstoffe und Märkte des zaristischen Rußlands angewiesen gewesen waren. Sie konnten die Umsätze der Vorkriegszeit nicht immer erreichen.

Die Produktion für den einheimischen Markt dagegen wuchs stark an, im Außenhandel orientierten sich letttische Unternehmen nach Westeuropa. Der Gesamtwert der lettischen Industrieproduktion von 1939 lag um 2/3 höher als 1929. Lettische Waren genossen im Ausland einen guten Ruf. Neben hochwertigen Schuhen, Stoffen und Lebensmitteln produzierte die Industrie auch landwirtschaftliche Maschinen und Geräte. Es wurden sogar Sportflugzeuge und Automobile des Ford-Typs montiert. Die moderne Elektroindustrie in Riga stellte Radioempfänger und Telefone her. Als erstes Land der Welt nahm Lettland die Massenherstellung von Fotoapparaten im Kleinstformat (Minox) auf.

Der Staatsstreich blieb aber auch für die Wirtschaft nicht folgenlos. Ulmanis propagierte ein „starkes und lettisches Lettland“ und sorgte in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre für eine Ausweitung des staatlichen Sektors in Wirtschaft und Handel. Faktisch stärkte dies die Position der Letten auf Kosten der nationalen Minderheiten, besonders der Juden und der Deutschbalten. Trotz dieser Einschränkungen blieb den nationalen Minderheiten auch unter dem autortären Regime ihre kulturelle Autonomie erhalten. Es gab nicht nur deutsche oder russische, sondern auch jüdische, polnische, litauische, estnische sowie weißrussische Schulen und kulturelle Organisationen.

Große Erfolge waren beim Aufbau des lettischen Bildungssystem in der Zwischenkriegszeit zu verzeichnen. Bis zu 15% des Staatshaushalts wurden für diesen Bereich aufgewandt. Ab Ende 1919 wurde die allgemeine Schulpflicht für die kostenlose sechsjährige Grundschule eingeführt. Im benachbarten Litauen z. B. wurde die Grundschulpflicht erst zehn Jahren später eingeführt. Lettland hatte europaweit einen der höchsten Anteile an Schülern und Studenten auf 100.000 Einwohner. Auch bei der Herausgabe von Büchern auf 100.000 Einwohner hatte Lettland eine Spitzenstellung in Europa aufzuweisen. Allein im ersten Jahrzehnt der Unabhängigkeit erschienen in Lettland ebenso viele lettische Bücher wie in den davorliegenden 330 Jahren!

All dies spiegelt die Stärkung der lettischen Nation wider und ist um so beachtlicher, als die Letten nie zuvor über einen eigenen Staat verfügt hatten und selbst der Sammelbegriff „Letten“ sich erst im 19. Jahrhundert durchgesetzt hatte und allgemein gebräuchlich geworden war.

In den Jahren der Unabhängigkeit bemühte man sich mit einigem Erfolg um die Integration der historischen Regionen, einschließlich des ethnisch gemischten und wirtschaftlich zurückgebliebenen Latgale (Lettgallens), in einen einheitlichen Staat. Lettisch war nicht nur Staatssprache, sondern wurde auch als Unterrichtssprache von der Grundschule bis zur Universität zur Norm. Bis in die Anfangsphase des 2. Weltkriegs hinein blieb Lettland ein wirtschaftlich und kulturell aufstrebender Staat. Gegen Ende der 30er Jahre wurde auch das autoritäre Regime gemildert. Politische Gegensätze und soziale Probleme hatte es zwar immer gegeben, sie bedrohten aber nie auch nur ansatzweise den Staat in seiner Existenz, und waren nicht die Ursache für die Änderung der Verhältnisse im Jahr 1940.


Themenmodul: Lettland in der Zwischenkriegszeit (1918-1940) [Themenmodul von Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung. Bearbeiter: Janis Keruss (Rīga)]

Junge Republik im Kampf gegen Rot und Weiß [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 03./04.08.2002] ––– „Die lettische Ostgrenze orientierte sich an der Sprachgrenze; Sowjetrussland verzichtete auf einen Gebietsstreifen um den Eisenbahnknoten Abrene/Pitalovo. Für die friedliche Aufbauarbeit nach all den Kriegswirren sollten Lettland nur zwei knappe Jahrzehnte Zeit bleiben.“

Der Feldzug im Baltikum bis zur zweiten Einnahme von Riga [Januar bis Mai 1919. Darstellungen aus den Nachkriegskämpfen deutscher Truppen und Freikorps. – Berlin, 1937.]

Приложение к статье 3 мирного договора между Россией и Латвией [Northern part of the map from the Appendix to Latvia - Russia Peace Treaty 1920]

Grundgesetz der Republik Lettland vom 15. Februar 1922

Lettische Sängerfeste: 1926 ––– 1931 ––– 1933 ––– Song Festival in Riga, 1933 [Plakat]––– 1938

Engraving depicting Karlis Ulmanis, president of Latvia, with his signature [c. 1930s.] ––– Kārlis Ulmanis [Lettische Briefmarke von 2001] ––– Kārlis Ulmanis [Video] ––– KĀRLIS ULMANIS’ MEMORIAL MUSEUM "PIKŠAS" ––– Kārlis Ulmanis, Latvian, and Baltic History Collection ––– Lettische Briefmarke mit Ulmanis [1937]

Die Freiheitsstatue in Riga (Lettland) [(c) Bilder aus Osteuropa von Daniel Ursprung] ––– Panorama ––– Lettische Briefmarke [1991]

Estland[Bearbeiten]

Aus freien Wahlen war im April 1919 eine verfassungsgebende Versammlung hervorgegangen die als extrem „rot“ galt, da die meisten Mitglieder linksstehenden Parteien angehörten. 1920 wurde eine Verfassung verabschiedet, die grosse Ähnlichkeit mit der Weimarer Verfassung besass. Alle drei Jahre wurde die 100-köpfige „Riigikogu“ gewählt.

Mit dem Gesetz vom 10. Oktober 1919 wurde eine Agrarreform durchgeführt, die 98 % der deutschen Rittergüter gegen eine geringe Entschädigung konfiszierte. Auch die großen estnischen und russischen Güter wurden gleichermaßen vom Staat eingezogen. Die Agrarreform entmachtete einerseits die deutsche Führungsschicht; andererseits aber wurde ein neuer bäuerlicher Mittelstand zur entscheidenden politischen Kraft in Estland, die eine Ausbreitung des Kommunismus verhinderte.

So versuchte die illegale Estnische Kommunistische Partei am 1. Dezember 1924 einen Putsch, der von der Komintern in Moskau geplant war, aber nicht zum Erfolg führte.

Das Gesetz über die Kulturautonomie vom 5. Februar 1925 auf der Grundlage der Verfassung von 1920 schützte die Minderheiten vorbildlich. Demzufolge hatten die in Estland lebenden Deutschen, Russen, Schweden, Letten und Juden eigene Kulturverwaltungen, eigene Schulen, Kirchen, Theater, Büchereien und Zeitungen. Vor allem die deutsche Minderheit verstand es, die gebotenen Chancen zu nützen und sich erfolgreich zu organisieren. Das Gesetz hat ganz wesentlich zur besseren Zusammenarbeit zwischen den Esten und den Minderheiten beigetragen.

Häufige Regierungswechsel – zwischen 1921 und 1931 waren 11 Regierungen im Amt – ferner die Zersplitterung des Parteienwesens und die Weltwirtschaftskrise führten schließlich in Estland 1934 zur Errichtung eines präsidial-autoritären Regimes durch Päts. Alle politischen Parteien wurden im März 1935 aufgelöst. An ihre Stelle trat als Einheitsorganisation die „Vaterländische Union“.

Die Verfassung von 1938 stellte einen Versuch dar, das politische System wieder stärker parlamentarisch einzubinden. Jedoch blieben das Parteienverbot und die Pressezensur weiter bestehen. Päts und sein autoritäres Regime lassen sich aber nicht mit der NS-Diktatur oder der Herrschaft Stalins gleichsetzen. Unter allen Diktatoren Europas in jener Zeit waren die baltischen die mildesten. Wichtige Kennzeichen des Faschismus, so die Massenbewegung und der offene Terrorismus, fehlten.

Erstaunlich rasch erholte sich die estnische Wirtschaft in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, obwohl der grosse russische Markt jetzt fehlte und Industrie und Landwirtschaft durch den Krieg schwer gelitten hatten. Die Neuorientierung der Wirtschaft auf den Westen hin glückte in kurzer Zeit. Grossbritannien und Deutschland wurden zu den wichtigsten Handelspartnern der baltischen Länder. 1922 kamen bereits 40 % des estnischen Imports aus Deutschland. Landwirtschaftliche Produkte wurden vor allem nach Grossbritannien verkauft. Die wirtschaftliche Dominanz Deutschlands und Englands waren im Baltikum unbestritten. Grossbritannien stellte für die baltischen Staaten die wichtigste Schutzmacht bis 1935 dar (Deutsch-britisches Flottenabkommen).

Die Weltwirtschaftskrise, in deren Verlauf die estnische Produktion um über 30 % sank, sowie die Machtübernahme Hitlers schufen eine neue Situation. 1934 schloss England mit den baltischen Staaten Handelsverträge ab, die Quotenvereinbarungen, z. B. bei Kohle, Stahl und Eisenwaren, enthielten. Die Importe aus Deutschland halbierten sich. England konnte so im Handel mit Estland seine alte Stellung behalten.

Schon die kurze Zeit zwischen den beiden Welkriegen bedeutete einen grossen Fortschritt in der Entwicklung einer estnischen Identität. Dazu trug sicher auch die Wiedereröffnung der Universität in Tartu als estnische Universität bei, die ihre alte Tradition als Zentrum europäischer Wissenschaft fortführte. Zunächst fanden die Vorlesungen vorwiegend auf Deutsch und Russisch statt. Bereits 1931 wurden 90% der Vorlesungen auf Estnisch gehalten; der deutsche Anteil betrug nur noch 9%, der russische 1%. 1926 studierten 4651 Studenten in Tartu, das bedeutete, dass 280 Einwohner auf einen Studenten entfielen. Für Lettland betrug das Zahlenverhältnis 1 : 133, in Deutschland 1 : 610, in Schweden und Finnland 1 : 645 und in Grossbritannien 1 : 885.

Am 7. Juni 1939 unterzeichneten Estland und Lettland Nichtangriffspakte mit dem Deutschen Reich. Der Besuch des deutschen Generalstabschefs Halder und des Chefs der deutschen Abwehr, Admiral Canaris, im Sommer 1939 in Estland zeigten das starke militärische Interesse Deutschlands an der Entwicklung im Baltikum. Trotzdem erfolgte kurze Zeit später der Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes, der das vorläufige Ende der Freiheit und Selbstständigkeit der baltischen Staaten brachte.


Estland in der Zwischenkriegszeit [Themenmodul von Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung]

The Republic of Estonia in 1918-1940 [Histrodamus]

Karsten Brüggemann. Die Gründung der Republik Estland und das Ende des "Einen und unteilbaren Rußland". Die Petrograder Front des russischen Bürgerkriegs 1918-1920, Wiesbaden: Harrassowitz, 2002. [Rezension von Gert von Pistohlkors in: sehepunkte 4 (2004), Nr. 4 [08.12.2009], URL: http://www.sehepunkte.de/2004/04/5866.html]

Estland: Die neue Verfassung (in Kraft getreten am 24. Januar 1934) [Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Band 4 (1934), S. 438-450]

Eesti modernism 1900-1930: EDUARD WIIRALT 1898 – 1954

Herbert Hoover Comes to Tallinn

THE JEWISH COMMUNITY AND INTER-ETHNIC RELATIONS IN ESTONIA, 1918-1940 [Published in the Journal of Baltic Studies - JBS, vol. X, no.3 (1979)]

Vertiefende Links[Bearbeiten]

Einordnung/Kommentar zu Erinnerungen von H. v. A., geb. um 1897 [Estland, Lettland 1917-1919]

Die Baltischen Lande [Von Max Hildebert Boehm]

Freudenschafts- und Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Baltischen Staaten, 12.September 1934 [Quelle: Treaty of Good Understanding and Co-operation, signed at Geneva, September 12th, 1934, and Declaration of the same Date, in: Osteuropa 10 (1934/35), S. 115f.]

Unterzeichnung der Nichtangriffs-Verträge zwischen Deutschland, Lettland und Estland im Auswärtigen Amt [Fot. Mü[ller], 7. Juni 1939. Foto aus Bildarchiv von Bundesarchiv.]

Gertrud Pickhan: Rezension von: Marina Dmitrieva / Heidemarie Petersen (Hg.): Jüdische Kultur im Neuen Europa - Wilna 1918-1939, Wiesbaden: Harrassowitz 2004 [sehepunkte 5 (2005), Nr. 4 [15.04.2005] ––– „Die "Stadt der verwischten Grenzen" Wilna, die Joseph Roth in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts mit sensibler Aufmerksamkeit beschrieb, ist Gegenstand des vorliegenden Sammelbands, der auf einen Workshop des GWZO Leipzig im Jahre 2002 zurückgeht.“

Blut wird fliessen [Artikel von Jan Puhl in: SPIEGEL Special Geschichte, 1/2008]

Kartographisches[Bearbeiten]

Poland & The New Baltic States [London Geographical Institute - The Peoples Atlas, 1920]

Europe – Racial & Linguistic [London Geographical Institute - The Peoples Atlas, 1920]

Poland, Lithuania, Estonia, Livonia, Latvia, or Courland and the free city of Danzig [Chicago: James R. Gray and Company, 1920; from Cram's Unrivaled Atlas of the World]

1920 "THE REPUBLIC OF LITHUANIA" [From The Times (of London), from a series called "People of All Nations, their life story today and the story of their past," edited by J A Hammerton.]

Karte von Litauen

Kalnuotumo ir nuotakumo ir jos pakraščių žemėlapis su žymesnėmis apgyventomis vietomis, iš naujo sustatytas 1918-1920 m.

Bacon's standard map of Europe [1923]

The Border States 1919-1920 [aus: The Routledge Atlas of Russian History, 2002. Autor: Martin Gilbert]

The World [Prepared especially for The National Geographic Magazine, 1922]

Polen, Litauen, Lettland und Estland [Ullsteins Weltatlas (1923), Nr. 26]

Map of Germany, 1920

Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg Ende 1921 [IEG-MAPS · Server für digitale historische Karten, 2000]

Russland und Randstaaten. Nordskandinavien [1926]

Karte der Weißrussischen SSR [1938]

Poland [1938]

Polen [1938]

Map of Poland 1938 [Veröffentlicht im Buch: The Nazi Kultur in Poland. London, 1945]

Poland [TIME Map, 1939]

German Aggressions, 1936-1939

Grenzlinien vor dem 1. September 1939 [Kartenskizze]

History of Europe between the Two World Wars 1918-1942 [This map is part of a series of 19 animated maps showing the history of Europe from the end of World War I to the onset of World War II]

Kartenpuzzle Veränderungen in Europa nach 1918 [Das Puzzle soll durch paarweisen Austausch von Teilen gelöst werden. Das erste Teil wird durch einfachen Mausclick ausgewählt. Das zweite Teil durch den nächsten einfachen Mausclick. Darauf folgt unmittelbar der Austausch.]

Mapa języka litewskiego [Kraków,193-]

Политико-административная карта Европейской части Союза ССР [Карманный атлас СССР 1939 года. Ленинград, 1939] [Политико-Административное деление дано на 1 декабря 1938 г.]

Europa [Japanische Karte aus dem Jahr 1939]


zum Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung des Projekts - Länderprofile - Vorgeschichte und Christianisierung - Religiöse Spaltungen und wechselnde Herrschaften - Von der Aufklärung bis zur Entstehung der Nationalstaaten - Unabhängigkeit in der Zwischenkriegszeit - Die baltischen Staaten unter Fremdherrschaft - Von der singenden Revolution bis zur Gegenwart - Übergreifend