Baltische Länder: Von der singenden Revolution bis zur Gegenwart

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Zusammenfassung des Projekts - Länderprofile - Vorgeschichte und Christianisierung - Religiöse Spaltungen und wechselnde Herrschaften - Von der Aufklärung bis zur Entstehung der Nationalstaaten - Unabhängigkeit in der Zwischenkriegszeit - Die baltischen Staaten unter Fremdherrschaft - Von der singenden Revolution bis zur Gegenwart - Übergreifend

Singende Revolution[Bearbeiten]

Begriffserklärung: „Der Este Heinz Valk hat im Juni 1988 in seinem Zeitungsartikel die Redewendung „Singende Revolution“ benutzt. Er wollte damit die politische Stimmung der Menschenmassen zum Ausdruck bringen. Die Formulierung wurde von westlichen Journalisten übernommen und wird bis heute von den Historikern verwendet, wenn sie die Periode der nationalen Bewegungen im Baltikum 1987 bis 1991 und den Kampf um Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit charakterisieren.“ -- Aino Siebert. Vizepräsidentin des Parlaments: Singende Revolution fand nur in Estland statt [Baltische Rundschau Online, 14.05.2013] ––– Geschichte: In Lettland und Litauen fand keine singende Revolution statt [Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion, 20/01/2016] ––– Originalartikel von Heinz Valk mit Begriff „singende Revolution“ (estn. „Laulev revolutsioon“) erschien in Sirp ja Vasar, June 17, 1988. Reprinted in Mart Laar, Urmas Ott, and Sirje Endre, eds. Teine Eesti: Eeslava. Eesti iseseisvuse taassünd 1986–1991. Dokumendid, kõned, artiklid (Tallinn: SE&JS, 1996) ––– LAULEV REVOLUTSIOON ––– The Singing Revolution [300,000 Person Protest Event in Estonia]

Aufsätze: Die singende Revolution [Planet Wissen] ––– Die "Singende Revolution" [Deutsche Welle, 23.08.2009] ––– Die singende Revolution in den baltischen Staaten [www.baltikum-tours.de] ––– Welche Lehren können aus den baltischen Erfahrungen gezogen werden? [Aufsatz von Robert Grözinger in: ef-online, 03. Juni 2008 –– „Nationaler Zusammenhalt und eine gemeinsame Kultur, vor allem ihr öffentlicher Ausdruck, spielte bei der Befreiung dieser kleinen Völker aus den Klauen des übernationalen Sowjetimperiums offenbar eine treibende Rolle.“]

Bücher:

Buch von Anatol Lieven: The Baltic Revolution: Estonia, Latvia, Lithuania and the Path to Independence ––– Reviewed by John Hiden [The Historical Journal / Volume 37 / Issue 01 / March 1994, pp 250-251.] ––– Reviewed by F. Halliday [Millennium - Journal of International Studies March 1994 vol. 23 no. 1 166-167.]

Buch von Guntis Šmidchens: "Perspectives Newsletter" on The Power of Song ––– The Power of Song: Nonviolent National Culture in the Baltic Singing Revolution ––– Preview in Google Books ––– Description and Reviews ––– Look inside [Amazon.com] ––– Contents and Introduction of Book [Scribd.com] ––– Limited Preview [PaperC.com] ––– Reviews: Reviewed by Elo-Hanna Seljamaa [Journal of Folklore Research] ––– Reviewed by Emilia Pawłusz [Europe-Asia Studies] ––– Reviewed by Kristian Gerner [Slavic Review. Vol. 74, No. 1 (SPRING 2015), pp. 181-182.] ––– Reviewed by Austė Nakienė [in Lithuanian]

Karten: NATO- und Warschauer-Pakt-Staaten 1945-1990 ––– Europe from Moscow [in the Cold War] ––– Events in Eastern Europe, 1989-1990 ––– Mapping the fall of communism [BBC News] ––– Europa - Auflösung des Ostblocks 1989 [Heimat und Welt / Weltatlas PLUS Geschichte. Ausgabe 2011] ––– Image from Latvian poster calendar produced to mark the 50th anniversary of the first Soviet annexation of the Baltic states [Riga, 1990. The national colors of each country fill the space each occupies on the map. From the top: Estonia, Latvia, and Lithuania. Hoover Institution Archives Poster Collection.] ––– Unabhängigkeitserklärungen im Baltikum

Musikvideos der singenden Revolution

The Singing Revolution [Watch the Trailer] ––– Filmplakat ––– „The story of how the Estonian people peacefully regained their freedom –– and helped topple an empire along the way.“ ––– Zitat aus dem Film: „Wenn zwanzigtausend Leute anfangen, ein Lied zu singen, kann man sie unmöglich zum schweigen bringen.“ [Übersetzung] ––– Die singende Revolution / Und wer nicht singt, der küsst ––– Die singende Revolution: Film-Abend zum Hitler-Stalin-Pakt in Halle

J.M.K.E „Tere Perestroika“ [Estland]

Ei ole üksi ükski maa [The song is from "Singing Revolution" times in Estonia] ––– ...und zwanzig Jahre danach... ––– junge Generation singt...

Eestlane olen ja Eestlaseks jään [Estland] ––– 11.09.1988 ––– In Spe ja Ivo Linna

Eestimaa Laul 1988

Urmas Alender „Minu Eestimaa“ [Lied von 1988. U. Alenderi mälestuskontsert Tartu Peetri kirikus, 22.11.2013]

Tõnis Mägi „Palve“(Live at "Eestimaa Laul" 11-09-88) [Estland] ––– Tõnis Mägi „Palve“ (Live 2007) ––– African choir singing in Estonian

Ieva Akurātere „Manai Tautai“ [Lettland. Der madonnenhafte Auftritt der Sängerin Ieva Akurātere mit der Ballade "Manai tautai" ("Für mein Volk"). „Im Prinzip ein Gebet, das lettische Volk möge in seiner Heimat zusammenfinden; eine glockenklare Stimme, eine akustische Gitarre, mehr brauchte es nicht, um die Singende Revolution im Baltikum mitanzuschieben.“ – Aus dem Artikel „Musik, die den Eisernen Vorhang niederriß“ in: Lettische Presseschau, 26.05.2009.]

Čikāgas Piecīši Mežaparkā (1989) [Vollkonzert von Čikāgas Piecīši in Riga]

Opus Pro „Brīvību Baltijai“ [Lettland, 1989]

Katedra „Mes Jėga!“ [Katedra in Vilnius Konzert und Sportpalast (1988). Lied „Mes Jėga!“ (auf Deutsch „Wir sind die Kraft!“)]

Rondo „Trečias atsidusimas“ [1988]

Arvydas Vilčinskas, Tadas Vilčinskas und Gruppe Medus „Į Lietuvą“ [Litauen, 1989]

Baltic Way / August 23, 1989 [Video] ––– Atmostas Baltija, Bunda Jau Baltija, Ärgake Baltimaad [Full Version of Video)] ––– Baltic states, wake up [Eesti Televisioon (ETV)] ––– Baltijos kelias [Litauen] ––– Opus Pro „Brīvību Baltijai“ [Lettland] ––– Baltic states commemorate 50th anniversary of Nazi-Soviet non-aggression pact

Scorpions "Wind of Change" music video ––– „The lyrics celebrate the political changes in Eastern Europe at that time - such as the fall of the Berlin Wall, the increasing freedom in the communist bloc (which would soon lead to the fall of the USSR), and the clearly imminent end of the Cold War.“

Quellen etc.

Volksfronten blühen in Baltikum [taz, 10/10/88]

Ruf nach Wunder [DER SPIEGEL 26/1988]

Volksdemonstrationen in Riga (1988) [Video]

Māra Zālīte. Wasser des Lebens, Wasser des Todes [Rede im Rahmen einer Gedenkfeier für die Opfer des Stalinismus in der Rigaer Philharmonie am 14. Juni 1989] ––– „Wir haben uns wie Verbannte gefühlt im eigenen Land. Verbannt aus unserem geistigen Zuhause. Verbannt aus unserer Lebensart: fort von den Einsiedlerhöfen! Verbannt aus unserer Kultur: fort von der Folklore! Verbannt aus unserer Sprache: fort von den Liedern! Verbannt aus Europa: fort von der Zivilisation! Ein verbanntes Volk! Und noch immer versucht man, uns zu verbannen. Zu verbannen aus der Ewigkeit – als Volk aus der Menschheit.“ ––– Māra Zālīte

Mass demonstrations in Riga against Soviets / June 17, 1989 [Video] ––– Ein Video über eine Massendemonstration in Riga gegen die Sowjets. Dieser Kurzfilm ist ein Livemitschnitt und nur im Originalton, d.h. Lettisch, im Angebot. Die einzelnen Aufnahmen sprechen jedoch für sich selbst.

Baltics see endtime to wartime pact [The News-Journal - May 20, 1989]

The Baltic Way ––– The Baltic Way That Moved The World ––– Fotostream ––– Baltic Way. Raw footage - 2 [Kameramänner aus Lettland: Ingvars Leitis und Zigurds Strīķis] ––– Balti Tee [Estnischer Dokumentarfilm, 1989] ––– THE AMBER COAST: Ten Years After ––– Baltic Way in Facebook ––– Balti kett 25 [The online exhibition by the Estonian History Museum]

Antisowjetische Demonstration in Vilnius (Litauen) am 7. November 1989 [Video]

Akt des Obersten Rates der Republik Litauen über die Wiederherstellung des Litauischen Staates vom 11. März 1990

Deklaration des Obersten Rates der Lettischen Sowjetischen Sozialistischen Republik über die Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik Lettland vom 4. Mai 1990

Gesetz der Estnischen Sowjetischen Sozialistischen Republik über die staatliche Symbolik Estlands vom 8. Mai 1990

Die Unabhängigkeit der Balten : Mit Nuancen zum gemeinsamen Ziel [Artikel von Dr. Manfred Klein in „Wissenschaft & Frieden“, Nr. 1-2, April 1991] ––– „Vergegenwärtigt man sich, daß die Litauer im Gebiet ihrer Republik 80% der Bevölkerung, die Esten entsprechend 65% und die Letten nur noch 54% ausmachen, dann wird deutlich, in wie unterschiedlichem Maße sich die Mehrheitsethnien jeweils zur politischen Rücksichtnahme auf die Minderheiten verpflichtet fühlen.“

Geschichte: Die Blutnacht von Vilnius [„Die Presse“, Print-Ausgabe, 19. Juli 2011]

Barikādes Rīga 1991. Gadā

Barricades 1991 [Honouring the 25th anniversary, the Latvian Institute has released a Facebook application “The Barricades” which allows everyone to learn more about the events that unfolded 25 years ago and get a general feel of the overall atmosphere of those tumultuous times.]

Zu den Ereignissen in Litauen und Lettland erklärt der Parteivorstand der SPD unter Leitung von Hans-Jochen Vogel [SPD Pressemitteilung Nr. 17.1991 vom 21.01. 1991]

'Appell an das sowjetische Volk' des Staatskomitees für den Ausnahmezustand in der UdSSR (GKČP), 18. August 1991

Boris Jelzin und das Baltikum [Eingestellt von Jens-Olaf, April 23, 2007]

Schweden legt Geheimdokumente zum Zerfall der Sowjetunion offen ––– Read the embassy reports

Sverige och Baltikums frigörelse

Der Zerfall der Sowjetunion: geographische, historische und ethnographische Hintergründe [Berner Geographische Mitteilungen : Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft Bern und Jahresbericht des Geographischen Institutes der Universität Bern, Band (Jahr): - (1993), 1994, S. 22-23.]

Litauen[Bearbeiten]

Bereits gegen Ende des Jahres 1989 hatte in breiten Kreisen der litauischen Gesellschaft der Wunsch nach völliger staatlicher Unabhängigkeit die ursprünglichen Forderungen nach Reformen innerhalb des sowjetischen Systems verdrängt. In Anlehnung an die Tradition der Zwischenkriegszeit wurden Parteien wiederbelebt (Sozialdemokraten, Christdemokraten, Nationale Union), andere entstanden neu. Sie wirkten aber in dieser Anfangsphase noch gemeinsam innerhalb der großen Sąjūdis-Bewegung. Abseits dieses Hauptstroms stand nur die Freiheitsliga, die zwar ähnliche Ziele hatte, diese aber viel radikaler und kompromissloser verfolgte.

Bei den Wahlen zum Obersten Sowjet (Oberster Rat) der Republik Anfang März 1990 errang Sąjūdis mit 80% der Sitze eine überwältigende Mehrheit. Die Mehrzahl der restlichen Stimmen entfiel auf die KP Litauens, die sich von ihrer Mutterpartei KPdSU getrennt hatte. Gleich auf der ersten Sitzung am 11. März bestimmte der Oberste Rat den Führer von Sąjūdis, Vytautas Landsbergis, zum neuen Vorsitzenden und erklärte, die Unabhängigkeit der Republik Litauen sei wiederhergestellt. Zur Ministerpräsidentin wurde die Wirtschaftswissenschaftlerin Kazimiera Prunskienė gewählt.

Die Zentralmacht in Moskau wollte diesen Schritt nicht hinnehmen, weil sie einen weiteren Zerfall der Sowjetunion befürchtete. Präsident Gorbatschow forderte daher von der litauischen Führung ultimativ die Rücknahme der Unabhängigkeitserklärung. Als dies abgelehnt wurde, stellte die sowjetische Regierung gewöhnte Öllieferungen an die litauische Republik ein und drohte weitere Blockademaßnahmen an, ergriff aber noch keine militärischen Maßnahmen. Auch die führenden westlichen Politiker standen dem Vorgehen Litauens kritisch gegenüber, weil sie die Fortführung der Perestroika-Politik in der Sowjetunion gefährdet sahen. Selbst die baltischen Nachbarrepubliken rieten zur Vorsicht. In Litauen selbst entstand eine seltsame Doppelherrschaft. Während die Sowjettruppen noch im Lande standen, demonstrativ die Lenindenkmäler bewachten und zahlreiche unionsweite Einrichtungen noch tätig waren, übernahmen die Anhänger der litauischen Unabhängigkeit die faktische Macht über die innere Verwaltung.

Als Versprechungen, Drohungen und Propaganda ohne Einfluss blieben, versuchten vom 11. - 13. Januar 1991 Sondereinheiten des sowjetischen Innenministeriums und der Armee mit schwerer Bewaffnung und Panzern gewaltsam die Macht zu übernehmen. Obwohl es ihnen gelang, den Fernsehturm und einige weitere Sendeeinrichtungen zu besetzen, schreckten sie angesichts von Tausenden Menschen, die sich zum unbewaffneten Widerstand versammelt hatten, vor der Eroberung des Parlamentsgebäudes zurück. Dennoch wurden 15 Menschen erschossen oder kamen unter Panzerketten zu Tode, über 100 wurden verletzt. Die Sowjetmacht hatte sich auch vor den Augen der Weltöffentlichkeit durch dieses Vorgehen diskreditiert, die Verteidiger der litauischen Unabhängigkeit einen moralischen Sieg davongetragen. An der Situation im Lande änderte sich aber zunächst nichts.

Den Umschwung führte erst der Putsch in Moskau vom 19. – 21. August 1991 herbei. Die russische Führung unter Boris Jelzin stand einer Unabhängigkeit der baltischen Staaten nicht länger im Weg, zumal sich der völlige Zerfall der Sowjetunion bereits abzeichnete. Bereits kurz nach dem Putsch erkannten die meisten Staaten die Souveränität der drei Republiken offiziell an. Am 17. August 1992 wurde Litauen in die Vereinten Nationen aufgenommen, knapp ein Jahr später verließen die letzten russischen Truppen das Land.

Als schwerwiegend erwies sich die übereilt vollzogene Rückgabe der kollektivierten Kolchosenländereien an die früheren Besitzer oder deren Nachkommen. Die damit einhergehende Zerschlagung und Aufteilung funktionierender landwirtschaftlicher Großbetriebe in kleine Teile führte zu einem merkbaren Produktivitätseinbruch im Agrarsektor, traditionell einem der wichtigsten litauischen Wirtschaftsbereiche. Auch die Privatisierung von Staatseigentum über die sogenannten Voucher (Eigentumsgutscheine, die an die Bevölkerung ausgegeben wurden und für die Betriebsanteile und Wohneigentum erworben werden konnten) verlief nicht ohne Unregelmäßigkeiten. In vielen Bereichen fehlte es einfach an gesetzlichen Regelungen - eine Tatsache, die sich eben auch kriminelle Kräfte zunutze machten. Mit fantastischen Renditeversprechen brachten sie unerfahrene Anleger um ihre Eigentumsanteile. Viele Kleinsparer verloren ihr Sparguthaben bei Bankenpleiten, die zum Teil auf betrügerische Machenschaften zurückzuführen waren. Hinzu kam, dass wegen der Preisfreigabe die Übergangswährung schnell an Wert verlor und es zu einer galoppierenden Inflation kam, die erst 1993 mit der Einführung des Litas, der fest an den Dollar gebundenen nationalen Währung, überwunden werden konnte.

Nach einem deutlichen Rückgang in den Jahren bis 1994 ging die litauische Wirtschaft ab 1995 wieder auf einen deutlichen Wachstumskurs. Im Jahre 1996 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,7% zu, 1997 steigerte sich diese Rate auf 7,3% und noch Anfang 1998 hatte Litauen eine der schnellstwachsenden Wirtschaften in der Region. Die Bedeutung des privatwirtschaftlichen Sektors stieg dabei ständig. 1998 wurden bereits 70% des BIP von privaten Unternehmen erwirtschaftet.

Einen erheblichen Rückschlag erlitt die litauische Wirtschaft durch die russische Wirtschaftskrise in der zweiten Hälfte des Jahres 1998. Die Regierung war gezwungen erhebliche Haushaltskürzungen vorzunehmen, von denen weite Teile der Bevölkerung betroffen waren.


Unabhängigkeitsbewegung im Baltikum „Wir haben keine Angst mehr“ [Von Ina Navazelskis. Die Zeit Nr. 22 - 26. Mai 1989, S. 4.]

The virtual exhibition “No, My Friends, We Won’t Go Slow”

Der Blutsonntag in Vilnius 1991 und Golowatow-Affäre in Wien 2011

Aus dem Tagebuch von Peter Pilz --- Wie gedruckt ––– Causa Golowatow [Polizeiprotokoll] ––– Fall Golowatow: Polizeiprotokoll widerspricht Karl ––– Betrifft: Umsetzung des Europäischen Haftbefehls in Österreich: der Fall M. Golowatow ––– Von der "Blutnacht" zur neuen Freiheit [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15./16. 6. 2002. –– „Gorbatschows neue Politik eröffnete den Litauern den Gang in die Freiheit. Der Versuch, ihn gewaltsam zu stoppen, misslang.“] ––– Witness, Soviet Lithuania Crackdown [BBC, 2013.01.13] ––– Michail Golowatow: Justizministerium Österreich dementiert [ORF2, 20.7.2011. 17 Uhr] ––– Justiz Österreich rechtfertigt Fall Michail Golowatow [ORF2, 20.7.2011. 19.30 Uhr] ––– Neue Vorwürfe im Fall Golowatow - Justizministerium Österreich [ORF2, 21.7.2011. 13 Uhr] ––– Der "Fall Golowatow": Wien sucht Ausweg ––– Golowatow: "Nur Gorbatschows Befehl ausgeführt" ––– Thema: Golowatow-Affäre [DiePresse.com] ––– Ein kurzer Besuch in einem befreundeten Land ––– Eine Frage der Geschwindigkeit ––– Michail Golowatow - Justizministerium Österreich - Spott aus Litauen [ORF eins, 21.07.2011] ––– Wie baltische Karikaturisten Österreich sehen ––– Fall Golowatow zeigt Doppelmoral Westeuropas [Delfi.ee (Estland), 20. Juli 2011] ––– Golowatow: Balten bilden Front gegen Österreich ["Die Presse", Print-Ausgabe, 20.07.2011] ––– EU kritisiert Österreich im Fall Golowatow [„Wiener Zeitung“ 26.07.2011] ––– Fall Golowatow: Schützenhilfe für Litauen ["Die Presse", Print-Ausgabe, 3. August 2011] ––– Anfrage der Bundesräte Dr. Jennifer Kickert, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend die Causa "Michail Golowatow" ––– Litauens Botschafter wieder in Wien ––– Affäre Golowatow: Die Eiszeit hält an ––– Ein Schoßhund namens Österreich [Die Welt, 2011.07.23] ––– Liebesgrüße aus Moskau ––– Causa Golowatow: Finnen und Tschechen schauten weg [Kurier.at. Letztes Update am 05.12.2011] ––– INTERVIEW DER PRÄSIDENTIN DER REPUBLIK LITAUEN DALIA GRYBAUSKAITĖ FÜR DIE TAGESZEITUNG „DIE PRESSE“ [„Die Presse“, 2011.07.19] ––– Golovatovs Interview mit RIA Novosti [Kommentar von Gerhard Mangott] ––– Konflikt Österreich-Litauen eskaliert [OE24, 2011.07.18] ––– KGB-Affäre: "Die Angst vor dem Russen" ["Die Presse", Print-Ausgabe, 31.07.2011] ––– Moskau: Im Fall Golowatow verstößt Litauen gegen diplomatische Gepflogenheiten [Sputnik] ––– Fall Golowatow: Warschau fordert „gerechte Strafe“ [Die Presse, 20.07.2011] ––– Die Schattenstadt: Was 7.000 Agenten über Wien aussagen [Buch von Emil Bobi, 2014] ––– Der Herr vom KGB [Tanja Werdenberg, 22. Juli 2011] ––– Im Fadenkreuz der Spione: Wie Agenten Österreich unterwandern [Buch von Florian Horcicka, 2016] ––– Na wiedeńskim froncie bez zmian [Kurier Wileński, 2011-07-19] ––– Freilassung Golowatow - Justizministerium Österreich - Solidarität mit Litauen [ORF Eins, ZIB 24 - 19.7.2011] ––– Вести. Литва получила резкий ответ Кремля.

The start of Soviet Army pull from Lithuania [1992 Video]

Litauen auf dem Weg nach Europa [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22./23. 6. 2002] ––– „Die letzten russischen Truppen verließen erst nach langen Verhandlungen zwischen Landsbergis und Jelzin Ende August 1993 das Land, wobei es vor allem um Probleme im Zusammenhang mit dem Nachschub für das nun von Russland völlig abgetrennte Kaliningrad/Königsberg ging.“

Wilna zwischen Ignalina und Potemkin [Artikel von Ruth Leiserowitz in: „Le Monde diplomatique“, deutsche Ausgabe, 11.10.2002] ––– „"Auch wir sind Europa", titelte eine sowjetlitauische Zeitung im Sommer 1989. Das klang trotzig, fordernd und zugleich illusionär. Kaum jemand in Wilna, Kaunas und Klaipeda glaubte damals, dass die kleine baltische Sowjetrepublik bald ihre Unabhängigkeit wiedererlangen könnte. Doch dann setzte eine unerhörte Dynamik ein: Noch 1989 wagten die litauischen Kommunisten als Erste den Austritt aus der KPdSU, 1990 deklarierte die Republik Litauen die Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit, 1991 folgten die weltweite Anerkennung und die Aufnahme in die UNO, 1993 zog das ehemals sowjetische Militär endgültig ab.“

Litauen zu Gast. Vom Mythos der Mitte ins Zentrum des Interesses [OSTEUROPA: Heft 09-10/2002] ––– „Selbstverständlich steht OSTEUROPA nicht abseits, wenn es um ein Land geht, das traditionell im Fokus der Zeitschrift und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde ist. OSTEUROPA könnte dies um so weniger, als immer wieder Klage geführt wird, daß die Kenntnisse in Deutschland über die aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Zeitgeschichte Litauens und der anderen baltischen Staaten schlechter sind als die über Polen, von Rußland ganz zu schweigen. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben wir uns entschieden, nicht nur ein paar Beiträge, sondern Litauen ein ganzes Doppelheft zu widmen und zahlreiche Facetten zu behandeln.“

Litauischer Aderlass an "Humankapital" (Der reiche Westen der Sowjetunion wurde zum armen Osten der EU) [Artikel von Hannes Hofbauer in: „Neues Deutschland“ , 4. Juni 2007] ––– „Erst 15 Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR ist Litauens Bruttonationalprodukt, pro Kopf gerechnet, wieder auf die Marke des Krisenjahres 1990 geklettert. Setzt man den Indikator der industriellen Produktion im Jahre 1990 bei 100 an, stellte sich Litauen 2004 mit 53,5 Punkten als weitgehend entindustrialisiert dar. “

Pause am Strassenrand. Ein Dankeswort an die französischen Geografen : Gedanken über Ost- und Westeuropa, aufgeschrieben unweit vom geographischen Zentrum Europas, in Vilnius [Published 2004−07−12 in Eurozine. Original in English. Translation by Cornelius Hell. Contribution by "Kulturos barai". First published in Passagen Pro Helvetia Kulturmagazin] ––– „Laurynas Katkus, litauischer Essayist und Lyriker, über sein Verhältnis zu Westeuropa, das sich von 1992 bis heute von einer unreflektierten Bewunderung des westlichen Way of Life, hin zu einer differenzierteren Bewertung gewandelt hat. Katkus verbindet seine persönliche Geschichte mit Zentraleuropas kontinuierlicher Emanzipation vom Westen.“

Die Urangst der Litauer vor den Russen ["Die Presse", 30.09.2008] ––– „Durch Litauen führt eine auch von russischem Militär benützte Transitstrecke nach Kaliningrad. Dort einen Sabotageakt zu begehen, ist einfach. Dann kämen russische Truppen „zum Schutz russischer Interessen“.“

Litauen im Sog der Wirtschaftskrise [„Wiener Zeitung“, Printausgabe vom 28. Juli 2009]

Litauen: Das Land mit der höchsten Selbstmordrate der Welt [cafebabel.de, 2010.05.21]

Staatsaufbau und Grundlinien der Innenpolitik Litauens [Länderinformationen Litauen]

Verfassung der Republik Litauen von 1992

Die Katholische Kirche in Litauen im postkommunistischen Umwandlungsprozess der Gesellschaft aus der Sicht eines Bischofs [Autor ist katholischer Bischopf Jonas Boruta]

Best in Lithuania

Dalia Grybauskaite: Putin benutzt Nationalität als Vorwand – Vergleiche mit Hitler und Stalin treffen zu [FOCUS 26/2014]

Der Euro kommt nach Litauen EU-Währung im gesamten Baltikum [29.01.2015 / db (makro.online), mit Material von dpa]

Lesetipps aus Litauen: Ein Land der Umbrüche [boersenblatt.net, 12. Januar 2017]

James Mattis in Militärpolygon Pabradė (Lithuania) [10. Mai 2017]

Geschichtspolitik

Ruth Leiserowitz. Aus einer nationalen Vergangenheit in eine nationale Zukunft? ––– „Im kollektiven Gedächtnis der Litauer ist fest verankert, daß das litauische Volk mehr als andere gelitten habe und verfolgt wurde.“

Vögel, hört die Signale (Ein litauischer Millionär verwandelt das Sowjeterbe in eine Touristenattraktion. Willkommen in Lenin World) [Artikel von Andreas Dietrich in NZZ-Folio 04/2004] ––– Grūto parkas ––– Grutas-Park in Litauen: Stalin im Streichelzoo [Artikel von Sandra Voglreiter in: SPIEGEL Online, 09.05.2007] ––– Litauen: Schöne Grüße von Väterchen Stalin [Von Georges Hausemer, F.A.Z, 2010.02.24.] ––– Stalin World - Lithuania

Opfer, Täter, Vaterland (In baltischen Museen spiegeln sich die Widersprüche der nationalen Geschichte) [Artikel von Rudolf Stumberger in: Neue Zürcher Zeitung, 7. Februar 2005] ––– „ Nach der Unabhängigkeit der baltischen Staaten 1991 wurden in Litauen und Lettland auf private Initiative hin eine Reihe neuer Museen eingerichtet, die sich mit der jüngeren Geschichte - der Zwischenkriegszeit, der deutschen und der sowjetischen Besatzung und den Kämpfen für die nationale Selbständigkeit - beschäftigen. Ein mystischer Nationalismus schwingt als Grundton in diesen Ausstellungen mit, der als politische Äusserung nicht gerade im Einklang mit der neuen EU-Mitgliedschaft steht.“

Kaliningrad – geplante Jubiläumsfeiern am 3. Juli führen zu heftigen Reaktionen in Litauen [Andreas von Below, 2005] ––– „Die Präsidenten oder Ministerpräsidenten Polens und Litauens haben keine Einladung zu den 750 Jahrfeiern Kaliningrads am 3. Juli erhalten. Ihnen wurde signalisiert, daß sie nicht willkommen seien. Eine Begründung dafür gab es aus Moskau nicht.“

Die Staatsorgane

Lietuvos Respublikos Seimas [Parlament der Republik Litauen] ––– Kurzfassung der Geschichte des Seimas ––– President of the Republic of Lithuania ––– Government of the Republic of Lithuania ––– The Central Electoral Commission of the Republic of Lithuania ––– State Institutions

Lettland[Bearbeiten]

In der Lettischen Volksfront waren etwa 300.000 Einwohner Lettlands organisiert. Am 23. August 1989, dem 50. Jahrestag des Molotow-Ribbentrop-Paktes, kam es zur größten gemeinsamen Demonstration der Völker des Baltikums. Über eine Million Menschen formten Hand in Hand eine Menschenkette von Vilnius über Riga bis nach Tallinn. Am 18. November desselben Jahres fand in Riga unter dem Motto „Für ein unabhängiges Lettland“ eine eindrucksvollen Demonstration mit über 500.000 Teilnehmern statt. Die orthodoxen Kommunisten und andere Gegner der Unabhängigkeit Lettlands gründeten die sogenannte Interfront. Sie bildete im Verbund mit sowjetischen Militaristen eine Gegenbewegung zur Unabhängigkeitsbewegung.

Im Frühling 1990 fanden freie Wahlen zum Obersten Sowjet Lettlands statt. Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert hatten die Bürger die Möglichkeit, sich zwischen mehreren konkurrierenden Kandidaten zu entscheiden. Obgleich die sowjetische Besatzungsarmee viele Wehrpflichtige an die Urnen geschickt hatte, gingen die von der Volksfront unterstützten Kandidaten als Sieger aus den Wahlen hervor. Am 4. Mai 1990 verabschiedete die Volksfront im Obersten Sowjet Lettlands eine Deklaration „über die Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit Lettlands“, die allerdings eine Übergangsfrist für die Umsetzung des Beschlusses vorsah.

In dieser Übergangsperiode, die bis zu den Ereignissen im August 1991 reichte, gab es in Lettland faktisch eine „Doppelherrschaft“. KGB, Armee und einige Einheiten der Polizei sowie Bereiche der Justiz erkannten die lettische Regierung nicht an und hielten sich weiterhin an die Anweisungen aus Moskau. Im Januar 1991 versuchten orthodoxe Kommunisten mit Hilfe von Sondereinheiten und der Streitkräfte, die alten Machthaber wieder einzusetzen. Aus dem ganzen Land strömten die Anhänger der lettischen Unabhängigkeit nach Riga und errichteten Barrikaden, um wichtige Objekte wie Regierungsgebäude, Telefonzentrale, Fernseh- und Radiosender vor der Besetzung zu schützen. Die Gegner der Unabhängigkeit schreckten auch vor Waffengewalt gegen die Zivilbevölkerung nicht zurück. Sechs Menschen kamen ums Leben, viele wurden verwundet. Für die Unabhängigkeitsbewegung erwies es sich als Vorteil, daß der „Eiserne Vorhang“ nicht mehr undurchdringlich war. Die orthodoxen Kommunisten hatten gehofft, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit würde sich zu dieser Zeit vollkommen auf den Golfkrieg konzentrieren und sie könnten so mit Hilfe von Polizei und Militär im Baltikum die „Ordnung wiederherstellen“.

Diese Rechnung ging jedoch nicht auf: in der ganzen Welt standen die Ereignisse im Baltikum an zweiter Stelle nach den Berichten über die Vorkommnisse im persischen Golf. Der erste Mann der Sowjetunion, Michael Gorbatschow, befand sich in einer Zwickmühle. Das Sowjetimperium geriet in Osteuropa aus den Fugen, die Situation im Baltikum war außer Kontrolle, und Gorbatschow verlor in Rußland an Rückhalt.

Im August 1991 eskalierten die Ereignisse. Während des Staatsstreichs in Moskau versuchten die Gegner der Perestroika auch im Baltikum, mit Hilfe der Armee die Macht an sich zu reißen und die Sowjetherrschaft wieder herzustellen.

Im Gegenzug erklärte der lettische Oberste Sowjet am 21. August die Unabhängigkeit Lettlands, die am 23. August von Island als erstem Land anerkannt wurde. Es folgten weitere Länder, unter ihnen – nach dem Scheitern des Putsches - sogar Rußland. Dennoch blieb die sowjetische Armee, die nach der formellen Auflösung der UdSSR zur russischen Armee wurde, weiterhin auf lettischem Territorium stationiert. In den folgenden Jahren wurden die Verhandlungen über den Rückzug der fremden Truppen zur Hauptaufgabe der lettischen Diplomatie. Am 31. August 1994 war dieses Ziel endlich erreicht.

Zunächst begleiteten Inflation und Arbeitslosigkeit den Zerfall der sozialistischen Planwirtschaft und den Übergang zur freien Marktwirtschaft; der Lebensstandard sank. Bei der Privatisierung des Staatseigentums wurden viele Fehler begangen. Es entwickelte sich eine Schattenwirtschaft, und die Kriminalität stieg an. Die Kluft zwischen Arm und Reich vertiefte sich. Mit der Einführung des Lats als nationale Währung 1993 stabilisierte sich die Situation, die Inflation fiel auf eines der niedrigsten Niveaus in Mittel- und Osteuropa. Auch im Außenhandel gab es große Veränderungen: war in den ersten Jahren der Unabhängigkeit nach wie vor Rußland der größte Handelspartner, so nahm in den folgenden Jahren der Handel mit der EU stetig zu.

Die demographische Situation Lettlands stellte ein weiteres großes Problem dar. Unmittelbar nach der Unabhängigkeit konnte lettischer Staatsangehöriger nur werden, wer bereits vor 1940 lettischer Bürger gewesen war oder von solchen Bürgern abstammte. Diese Regelung schloß viele Einwohner des Landes von der Staatsbürgerschaft aus. Die Letten fürchteten, daß ein großer Teil der sowjetischen Zuwanderer sich nicht als loyale Staatsbürger erweisen und die Unabhängigkeit des Landes gefährden könnten. Ein Teil der Nicht-Staatsbürger verließ Lettland, andere nahmen die russische Staatsbürgerschaft an, blieben jedoch in Lettland. Nachdem 1994 ein Staatsbürgerschaftsgesetz verabschiedet wurde, können Nichtstaatsbürger seit 1995 die lettische Staatsbürgerschaft erhalten, wovon sie bis heute Gebrauch machen.


Erst mit, dann trotz Gorbatschow zur neuen Freiheit [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31. 8. 2002] ––– „Die freien Wahlen, die der sowjetische Staatschef in Lettland zuließ, brachten die Ablösung der KP durch die "Volksfront". Der Weg in die volle Unabhängigkeit ließ sich nicht mehr versperren.“

Latvijas Nacionālā Neatkarības Kustība [Enzyklopädie des europäischen Ostens (EEO)]

Zuflucht für das Zuhause [Artikel von Petra Schellen. In: „Die Tageszeitung“ vom 30.1.2003, S. I] ––– „Engagement als Medizin gegen die Skepsis: Die lettische Autorin Mara Zalite, zu Gast beim Europa-Symposion des Literaturhauses, empfindet die Re-Integration ihres Landes als selbstverständlich.“

Lettlands eiserner Vorhang [Artikel von Zane Bandere, 20.2.2004] ––– „Das Wahlrecht ist im Blickpunkt auf Lettlands EU-Beitritt zu einem hitzigen Thema geworden. Anders als Minderheiten im Rest der Union wird die russische Bevölkerung des Landes kein Wahlrecht bei Regionalwahlen zugesprochen.“

Baltische Zerrissenheit [Replik von Dr. Elmar Römpczyk, Beate Schmid, Veiko Spolitis] ––– „In Lettland versteht die politische Kultur unter Partei eine überschaubare Ansammlung von irgendwie gearteten Sympathisanten hinter einem sehr reichen Unternehmer.“

Fernweh auf lettisch [Lettische Presseschau, 11.12.2006] ––– „Sieben Prozent aller Letten spielen mit dem Gedanken innerhalb der nächsten fünf Jahren in ein anderes EU Land auszuwandern.“

Die Nicht-Bürger Lettlands

The Office of Citizenship and Migration Affairs [Latvia] ––– Citizenship Law [The English language text is provided by the Translation and Terminology Centre for information only] ––– Procedures for Registering a Person as a Latvian Citizen [Translation © 2014 Valsts valodas centrs (State Language Centre)]

Nichtbürger-Status: EU bekommt nun den schwarzen Peter [Lettische Presseschau, 09.02.2007] ––– „Menschen mit russischen Sprachhintergrund, die nach 1940 nach Lettland gekommen sind, besitzen gesonderte Papiere, den „grauen Pass“, der sie als „Aliens of the Republic of Latvia“ also als Nichtbürger Lettlands ausweist. Dies gilt auch für die Kinder solcher Nichtbürger, die in Lettland zur Welt kommen. Rund 400 Tausend Menschen oder 18 Prozent der lettischen Bevölkerung besitzen diesen Nichtbürger Status.“

Latvijas Nepilsoņi – Nichtbürger Lettlands [Visabestimmungen für Nichtbürger in Lettland von Deutscher Botschaft Riga]

Nepilsoņu sociāldemogrāfiskais portrets [Infographik]

„Kampf bis zum Ende“ in Debatte um Nichtbürger in Lettland [von Christina Julia Schwaha (APA) für eurotours, 2013]

Russischstämmige Nichtbürger: Der Graben durch Lettlands Gesellschaft [nzz.ch, 27.7.2015]

"Mit Russisch als zweiter Amtssprache würde man Lettland liquidieren" [Präsident Andris Berzins sieht das Referendum als Versuch der Spaltung der Gesellschaft] ––– Der Kampf der Russen um ihre Sprache in Lettland ––– Referendum in Lettland: Russisch könnte zur EU-Sprache werden ––– Lettland: Russisch als zweite Amtssprache? ––– EU-Land mit Amtssprache Russisch? – Heikle Abstimmung in Lettland [BRF.de, 2012.02.17] ––– Referendum in Lettland: Klares Nein zu Russisch ––– Referendum in Riga: Letten sagen «Ne» zu Russisch ––– Gegen Russisch als Staatssprache

Minderheitenschutz im östlichen Europa. Lettland

The effect of fears of immigrants on the decision making in Latvia: a boost or an obstacle to development? [Dace Akule]

No Direction Home: Nationalism and Statelessness in the Baltics

Lettlands Beitrag zur EU: 500.000 aliens?: Zur Situation der russischsprachigen Bevölkerung [Eduard Franz - [Electronic ed.] - Bonn: FES Library, 2003.]

Das Rechtssystem der Republik Lettland – in aller Kürze [Bericht von Paul Gaitzsch, Praktikant KAS „Baltische Länder”, Riga, 21. September 2004]

Riga – reger Puls einer neuen Zeit [Artikel von Gesa Wicke in: „Neue Zürcher Zeitung“, 14. Februar 2008]

Katzenjammer der Balten-Tiger [Von André Anwar. Aus: Neues Deutschland, 18. November 2008]

Finanzkrise in Lettland - Chance zur Umorientierung? [Artikel von Udo Bongartz, veröffentlicht in „Lettische Presseschau“ (Deutsch-Lettisches Nachrichtenfenster) am 08.12.2008]

Über 100 Festnahmen nach Demonstration in Riga [WELT ONLINE, 14. Januar 2009]

Die Entwicklung der Massenmedien in Lettland nach der zweiten Unabhängigkeit [Dissertation von A. Dimants, 2003] ––– „Im Falle der Massenmedien in Lettland geht es vor allem um die Etablierung eines eigenständigen, vom politischen System ausdifferenzierten Mediensystems, denn in realsozialistischer Gesellschaft war das Mediensystem ein direkter Teil des politischen Systems.“

Innenpolitik Lettlands [Länderinformationen Lettland]

Neuer Präsident in Lettland

Blonde Parade in Latvia [Video by Euronews, 2011.05.30. No comment.]

Riga: Shoppingcenter wird zur Todesfalle für mindestens 50 Personen [Neue Zürcher Zeitung, 2013.11.23]

Bargeldumstellungen / Lettland - 2014 [Offizielle Website „DER EURO: UNSER GELD“]

1st of January - Eurozone joined Latvia

Lettland: Eine Sprache ohne Schimpfwörter [Von Anile Tmava, „Der Tagesspiel“, 2014.10.21]

Geschichtspolitik

Lettische Geschichte im Demokratisierungsprozess [Artikel von Eva-Clarita Onken in Eurozine. First published in Vikerkaar 4-5/2006 (Estonian version)] ––– „Während und unmittelbar nach den politischen Umbrüchen Anfang der 1990er Jahre war es ein viel gehörter Wunsch, die Geschichtsschreibung endlich von der Politik zu trennen, sie sozusagen zu "ent-ideologisieren" und zu "ent-politisieren".“

»9. Mai? Ein düsterer Tag« [DIE ZEIT 04.05.2005 Nr.19] ––– „Interview mit Lettlands Staatspräsidentin Vaira Vike-Freiberga über die Feiern zum Kriegsende, die Verbrechen Hitlers und Stalins und das Verhältnis zu Moskau“.

SS-Marsch in Riga: "Gitler kaputt" [Artikel von Anita Kugler in: taz.de vom 17.03.2008]

Lettlands Geschichte: Abschied von der schönen neuen Welt [Spiegel Online, 20. Juli 2007] ––– „Der große Bruder wurde abgeschüttelt, sein Schatten fällt aber noch immer auf das Land. Um so wichtiger, dass das post-kommunistische Lettland seine Vergangenheit erforscht. Henryk M. Broder traf in Riga drei kritische Köpfe.“

Europas neuer Antisemitismus: Eigenes Leiden rechtfertigt nichts

Wenn der Feind verbrannt wird: LTV 1 zeigte die Dokumentation The Soviet Story von Edvins Snore [Lettische Presseschau, 2008.06.24]

The Soviet Story [Film]

Karlis Ulmanis: Charisma aus der Mottenkiste [Lettische Presseschau, 2009.09.26]

Wer hat Weihnachtsbaum erfunden? Estland streitet mit Lettland [ntv, 04.12.2010]

Lettland: Furcht vor neuem deutsch-russischen Pakt? Intellektuelle fordern von Angela Merkel Unterstützung für eine lettische Nato-Basis [Geschrieben von: Udo Bongartz für Lettische Presseschau, 14. August 2014]

Lettland: Daugavpils politisch gespalten

DAUGAVPILS: A COMPLICATED LATVIAN FUTURE HAUNTED BY THE SOVIET PAST

Die Staatsorgane

Latvijas Valsts Prezidents ––– Latvijas Republikas Saeima [Parlament der Republik Lettland] ––– The Cabinet of Ministers of the Republic of Latvia [Latvijas Republikas Ministru kabinets] ––– The Central Election commission of Latvia [Centrālā vēlēšanu komisija] ––– Latvijas Banka [Bank of Latvia] ––– Central Statistical Bureau of Latvia

Estland[Bearbeiten]

Die Menschen im Baltikum haben sich nie mit dem Kolonialstatus abgefunden. Von Anfang an leisteten sie Widerstand, der auf eine lange Tradition zurückblicken konnte. Es ist deshalb verständlich, dass Gorbatschows Politik der Perestroika im Baltikum mit grossen Hoffnungen aufgenommen wurde. Die drei Ostseerepubliken entwickelten sich zu Vorreitern der Perestroika und eilten der übrigen Sowjetunion bei den Reformen weit voraus. Der politisch-gesellschaftliche Aufbruch in Estland begann mit offenen Diskussionen über die Zerstörung der Umwelt.

1988 kam es in baltischen Republiken zur Gründung von Volksfronten, die zunächst die kulturelle und wirtschaftliche Souveränität ihrer Republiken forderten. Am 17. Juni 1988 versammelten sich über 150 000 Menschen auf den Aufruf der Volksfront hin auf dem Tallinner Sängerfeld. Es war die erste Massenkundgebung der estnischen Volksfront. Auf dem von der Volksfront inszenierten Sängerfest im September 1988 kamen noch weitaus mehr Menschen als je zuvor zusammen. Die „Singende Revolution“ setzte sich durch. 1988 wurden die Kulturfeste zu Kristallisationspunkten der baltischen Nationalbewegung.

Bei den in der sowjetischen Geschichte ersten halbwegs demokratischen Wahlen zum Kongress der Volksdeputierten der UdSSR am 26. März 1989 gewannen die Volksfronten in baltischen Sowjetrepubliken die Mehrheit. Am 23. August 1989 erinnerte eine riesige Menschenkette zwischen Tallinn, Riga und Vilnius an den 50 Jahren zuvor abgeschlossenen Hitler-Stalin-Pakt.

Sowjetische Zentralregierung, Armee und KGB versuchten mit allen Mitteln die Lage zu destabilisieren und den Eindruck von Unruhe und Chaos zu erwecken mit dem Ziel, die Kontrolle über die Republiken wiederherzustellen. Gegen die Unabhängigkeit wehrten sich die alten Kader der kommunistischen Partei, die zahlreichen im Baltikum ansässigen Militärs sowie ein Teil der russischen Arbeiter. Die Mobilisierung dieser Kräfte erfolgte in den russischen Interfronten, die gegen die baltischen Volksbewegungen auftraten.

Der mißglückte Moskauer Putsch im August 1991 trug ganz entscheidend zur Unabhängigkeit Estlands bei. Der lange Weg zur Freiheit von den Anfängen der Perestroika bis zur Aufnahme Estlands in die UNO am 17. September 1991 zeugt von der Vielzahl der Hindernisse, aber auch von den mutigen Entscheidungen der Balten, die in keinem Augenblick das angestrebte Ziel aus dem Auge verloren. Am 31. August 1994 verliessen die letzten russischen Truppen das Land.

Nicht mit Waffengewalt, sondern auf friedlichem Wege haben die Esten ihre Unabhängigkeit erkämpft. Es war ein Sieg der „Singenden Revolution“.

„Durch Tötung, Massendeportationen und gesteuerte Ansiedlung von Nichtesten aus allen Teilen der Sowjetunion sank der Anteil der estnischen Bevölkerung von 88,1 Prozent im Jahr 1934 auf lediglich 61,5 Prozent 1989. Die Auslöschung der estnischen Identität war das Ziel der Sowjets, und fast wäre ihnen dies gelungen. Basierend auf diesen historischen Erfahrungen gehörte das estnische Staatsbürgerschaftsgesetz unmittelbar nach der Unabhängigkeit zu einem der härtesten der Welt.“ [ Aus dem Artikel von Ramon Schack Russen, Esten und Aliens im Baltikum. In: „Das Parlament“ Nr. 15 - 16 / 10.04.2006.]


Singend in die neue Freiheit [DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12./13. 10. 2002] ––– „Die Rückeroberung Estlands bedeutete verschärfte Unterdrückung durch Stalin ein. Erst mit der "singenden Revolution" begann der Weg zur Wiedergewinnung der Unabhängigkeit.“

Baltikum: Die magische Stunde vor der Freiheit [Artikel von Hannes Gamillscheg in: "Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2009]

Dann wird Europa verbluten [Estlands Präsident Lennart Meri über das Baltikum und den großrussischen Chauvinismus, 1993]

Verhängnisvolle Wende [Hamburger Forscher simulieren den Untergang der "Estonia". Offenbar war die Ostseefähre bei schwerer See viel zu schnell gefahren.]

Staatspräsident Lennart Meri „Das andere Mittelmeer“ [Rede in Braunschweig am 20. November 1998] ––– „Europa ist an die Ostsee zurückgekommen. In ein Gebiet, das er als Folge des Hitler-Stalin-Paktes für ein halbes Jahrhundert verlassen hat. Estland, im Gegenteil, hat Europa nie verlassen.“

Selbstbestimmungsrecht und Minderheitenschutz in Estland [Buch von Carmen Thiele, 1999, Schriftenreihe der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt]

Im freien Estland: Erinnerungen des ersten deutschen Botschafters 1991-1995

Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt Estlands [© Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03]

Diesseits der Brücke von Narva [Artikel von Hannes Gamillscheg in: „Le Monde diplomatique“ Nr. 7004 vom 14.3.2003] ––– „IT-Vorreiter Estland: Es ist nicht so, dass die EU-Erweiterung ein Gnadenakt der alten Mitglieder wäre, und es ist nicht so, dass dadurch nur Probleme mit veralteten Agrarstrukturen und billiger Arbeitskraft auf die EU zukämen. In so manchem Bereich sind die Kandidatenländer den Alten auch schon eine Nasenspitze voraus. Genauso typisch wie die Pferdewagen in verfallenen Dörfern sind für das Bild der neuen Partner die papierlosen Büros in der estnischen Staatsverwaltung.“

"Tigersprung" in die digitale Gesellschaft [Von Britta Eisenhuth, für tagesschau.de, 2005] ––– „Die Esten selbst bezeichnen ihre Republik wegen ihrer schnellen Fortschritte in Sachen vernetzter Gesellschaft gerne auch als E-Estland.“

Estland: Tigersprung ins Drahtlos-Netz [Spiegel Online, 22. Juni 2007] ––– „In Estland gibt es mehr Handys als Einwohner. 1100 Hot Spots versorgen die Bevölkerung mit Drahtlos-Internet. Vorangetrieben hat die Entwicklung der ehemalige Ministerpräsident Mart Laar. Mit SPIEGEL ONLINE spricht er über Wahlen im Netz und das Grundrecht auf kostenlosen Internetzugang.“

Kollektive Identifikationsprozesse bei den "Russen" in Estland: Rekonstruktion der Vergangenheit und Verortung im Minderheitendiskurs [Verfasser: Aleksahhina, Margarita. Erschienen in: Identität und interkulturelle Beziehungen / Hyacinthe Ondoa. Leipzig: Leipziger Univ.-Verl., 2005. S. 175-195. (Transnationalisierung und Regionalisierung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart).]

Schulreform in Estland : Und was sprichst du? [Artikel von Matthias Kolb in sueddeutsche.de, 27.08.2007] ––– „Integration in Estland: Ab September müssen Lehrer russisch-sprachige Schüler in der Landessprache unterrichten.“

Europeans: Estland zwischen Bündnistreue... [Filmreportage von EuroNews] ––– „Vor zwanzig Jahren wäre das undenkbar gewesen: Estnische Soldaten üben für den Einsatz mit westlichen Bündnispartnern im Irak und in Afghanistan.“

Esten trinken mehr Alkohol als Finnen und Russen

Die nächste Kulturhauptstadt heißt Tallinn

Der Tag, an dem Estland fiel — Wie würde der Westen in der Realität reagieren, wenn Putin 2015 Estland zu annektieren versucht? [Artikel von Friedemann Diederichs, „Baltische Rundschau“, 14. Juni 2014]

Besuch in Tallinn: Obama verspricht Estland weitere US-Soldaten und Flugzeuge [SPIEGEL online, 2014.09.03]

Euro in Estland

Estonia and the euro ––– Estland: Euro-Kandidat für 2011 [Video] ––– ECB Euro Campaign Estonia 2011 ––– Trotz Irland-Krise Estlands Staatspräsident verteidigt Euro-Einführung ––– Estland bejubelt den Euro ––– Euro-Umlaufmünzen aus Estland ––– Russland beschwert sich über die estnische Euro-Münze ––– Euro-Krise: Estland beschließt Rettungsschirm ––– „In Europa nehmen zu viele die Regeln nicht ernst“ [Die Presse, 09.12.2011 | von Christian Ultsch und Jutta Sommerbauer] ––– «Es ist nicht nachhaltig, wenn mit Betrügen fortgefahren wird» [Der Bund, 10.12.2011]

Geschichtspolitik

„Die estnische Regierung hat ein Gesetz beschlossen, dass die öffentliche Zurschaustellung sowjetischer Symbole – genauso wie national-sozialistischer Symbole – unter Strafe stellt.“ --- Paul Flückiger. Gegen Hammer und Sichel // Märkische Allgemeine, 04.12.2006.

Estnische Erinnerungsorte: Die Schlacht von Wenden gegen die Baltische Landeswehr im Juni 1919 als Höhepunkt der nationalen Geschichte [Autor: Karsten Brüggemann, veröffentlicht 2004-03-09]

Toter bei Ausschreitungen an Sowjetdenkmal

Denkmal der Zwietracht [Artikel von Johannes Voswinkel in ZEIT online, 2.5.2007] ––– „Der diplomatische Konflikt zwischen Russland und Estland nutzt die innere Politik von Wladimir Putin.“

Sowjetdenkmal wird an anderem Ort aufgebaut [sueddeutsche.de, 29.04.2007]

Der Streit um Sowjetdenkmäler in Osteuropa [von Berthold Forssman]

"Singende Revolution" in Estland [Deutsche Zusammenfassung des Artikels der estnischen Tageszeitung „Postimees“ vom 21. August 2008]

Todesfall der Woche ––– „Am 02.01.14 starb Harald Nugiseks, der einzige noch verbliebene Träger des Eisernen Ritterkreuzes der deutschen Wehrmacht.“

Ein Land – zwei Geschichten. Die Erinnerungen von Esten und Russen in Estland im Vergleich. [Dissertation vorgelegt von Yves Bernd Partschefeld]

Die Staatsorgane und Institutionen

President of the Republic of Estonia ––– Riigikogu [The Parliament of Estonia] ––– The Government of the Republic of Estonia ––– Estonian National Electoral Committee ––– Eesti Pank [Bank of Estonia] ––– Statistics Estonia ––– Centre of Registers and Information Systems

Weiterführende Verweise[Bearbeiten]

Die ethnische Struktur in den baltischen Staaten im Spiegel der Volkszählungsergebnisse 2011 [Matthäus Trummer, disserta Verlag, Apr 7, 2015]

Dr. Renald Simonjan. Russland und Baltikum: Neue Möglichkeiten, neue Perspektiven [RIA, 2004]

Markus Wehner. Prügelknaben Moskaus? Estland und Lettland und ihr Verhältnis zum russischen Nachbarn [„Ost-West Europäische Perspektiven“ 2006, Heft 1]

Matthias Flügge / Eckhart Gillen. Die Wiederkehr der Geschichte nach Europa [Freitag 38, 10.09.2004]

Die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur als europäische Aufgabe [Veranstaltungsbericht von A. M. Klein und M. Fiedler, April 2008]

DER 8. MAI 1945: Wo Russen Täter waren

Wie zu Beginn der sowjetischen Besatzung [Text von Robert von Lucius aus: F.A.Z., 28.07.2006, Nr. 173 / Seite 3]

Abwanderung aus dem Baltikum [Textautor: Andreas von Below, 2005]

Die Entwicklung der Parteiensysteme in den baltischen Staaten [erschienen in: Reetz, Axel: Die Entwicklung der Parteiensysteme in den baltischen Staaten. Vom Beginn des Mehrparteiensystems 1988 bis zu den dritten Wahlen. Wittenbach/ SG: Wilhelm Surbir 2004, S. 160-196]

Lettland, Estland, Litauen: Frei und furchtlos

Baltische Staaten: Vom Boom zum Bankrott [Artikel von Tilman Müller in: stern.de, 8. Juni 2009]

WikiLeaks-Dokumente entlarven Europas Heuchelei gegenüber Moskau - Nesawissimaja

Faschistische und ultranationalistische Aktivitäten in den baltischen Ländern [Kleine Anfrage in Deutscher Bundestag, 24. 04. 2012]

Zermahlen zwischen Hitler und Stalin: Sorgt Timothy Snyders Buch „Bloodlands“ für eine Kontroverse auf der Buchmesse?

Gemeinsame Geschichtspolitik im Baltikum

Rail Baltica

Germany and the Baltic Problem After the Cold War: The Development of a New Ostpolitik, 1989-2000 [Preview in Google Books]

What If Russia Went To War With The Baltics? [Seeker Daily. Published in TestTube News on Jul 25, 2015]

Musikalisches… ♪♪♪♪♪[Bearbeiten]

MUSIK AUS DEM BALTIKUM. Drei Welten des inneren Widerstands [Text von Jürgen Höflich]

Volkes Kehle [Artikel von Bernhard Odehnal in NZZ-Folio 04/2004]

Estland: Der Sängerkrieg der Ostseehasen [Artikel von Jens Mühling in "eurasischesmagazin.de" > Ausgabe 07-04, 27.07.2004]

Culturescapes Estland. 2006 [Culturescapes ist ein Festival der Schweiz (mit Schwerpunkt in Basel), das jedes Jahr eine Kulturregion des osteuropäischen Raums in ihren verschiedenen Musik- und Kunstformen präsentiert]

International Arvo Pärt Centre

Chormusik hören...

ESTNISCH: Mu isamaa on minu arm ––– Rohelised niidud ––– Birgit Õigemeel und Hale Bopp Singers „Laul Põhjamaast“ ––– „Ta lendab mesipuu poole“ [Estonian Song Celebration 2009] ––– Siiri Sisask ja Ühendkoorid „Mis maa see on“ ––– Puudutus [Laulupidu 2014]

WAF koor [Estland]: „Vana Vaksal“ ––– „On läinud aastad“ ––– WAF koor gewinnt in TV-Show [18.04.2009] ––– „Inimjaht“ ––– Rolf Roosalu & WAF koor „Tuulepealne maa“

LETTISCH: Dievs, svētī Latviju! ––– Manai Dzimtenei ––– Tumša nakte, zaļa zāle ––– Zibsnī zvaigznes ––– Liene Šomase un Valmieras dzeltenais koris „Mana dziesma“ ––– Viņi Dejoja Vienu Vasaru ––– Sākumskolas koris „Tik un tā“

LITAUISCH: Kęstutis Kerbedis mit „Ąžuoliukas“ und anderen Choren ––– Gytis Paškevičius mit Choren „Mano kraštas“ ––– Džimba „Aš širdyje labai myliu savo mamą“

Opera und Operette

Violeta Urmanavičiūtė (aus Litauen), international bekannt als Violeta Urmana: Biografie von Violeta Urmana ––– Violeta Urmana sings "Libera me" (part I) "Libera me" (part II)

Helgi Sallo „Höre ich Zigeunergeigen“ [Estland. Aus der Operette von Imre Kálmán „Gräfin Mariza“]

Jazz

Hedvig Hanson - "Junger Stern aus Estland am Firmament" [Interview, 2005]

Tokyo Blues by H.Silver [ Tallinn, Tabasalu Jazz-Fest, 2003.11.11.]

Laura Põldvere [Estland] ––– Laura Põldvere „Märtsis algas mai“

Carrot Lights „Up in the clouds“ [Estland]

Kaunas Jazz Festival on MySpace Music

Linda Leen „Let's Go Insane!“ [Lettland]

REMIX & Co „Cīņa / Banānu republika / Uz veselību“ [Lettland]

Alternative

Mantas Petruškevičius „Mes dizaineriai“ [Litauen]

Alina Orlova [Litauen]: Transatlantic Love ––– Чудеса ––– Алина Орлова на Баренц спектакле

Triana Park „Diamond lullaby“ [Lettland] ––– Dzelzs vilks „Balerīna“ [Lettland]

Laika Virgin „Nähtamatu“ [Estland] ––– Genialistid „Leekiv Armastus“ [Estland] ––– Greip „Vihma Loits“ [Estland] ––– Mahavok "Meridiaanid" [Estland]

Ballad

Tõnis Mägi on MySpace Music [Estland] ––– Tõnis Mägi „Pühendus“ ––– Tõnis Mägi „Aeg on lahkuda“ ––– Ultima Thule ja Tõnis Mägi „Aed“ ––– Tõnis Mägi „Jäljed“ ––– Tõnis Mägi „Paat“ ––– Tõnis Mägi „Ballaad“ ––– Tõnis Mägi „Liivakell“ ––– Tõnis Mägi ––– Anmatino „Taas saab suvi siin meid kaht“ ––– Kerli & Rein Rannap „Eesti muld ja Eesti süda“

Siiri Sisask „Mis Maa See On“ [Estland]

Koit Toome „Sa ju tead“ [Estland]

Igo „Vēstule“ [Lettland]

ULDIS MARHILĒVIČS, AISHA ( AIJA ANDREJEVA ) un IVO FOMINS „Div' dūjiņas“ [Lettland]

Lukas ir V. Noreika „Laikas“ [Litauen]

M. Jampolskis ir Iruna "Rudeninis lietus" [Litauen]

Romantische Lieder

ESTLAND: Lenna Kuurmaa "Kui on meri hülgehall" ––– Lenna Kuurmaa & Pearu Paulus „Kallim kullast“ ––– Valdo Randpere ja Ines „Puudutus“ ––– Margus Vaher & Kesköö „Lähedal“ ––– Olav Ehala „Näkilaul“ ––– Janne Saar (feat. Laika Virgin) „Me Näeme Veel“ ––– Ott Lepland & Lenna Kuurmaa „Sinuni“ ––– Mari-Liis Aasmäe "Tuhandeid Soove" ––– Ines „Tule-Tule“ ––– Lenna Kuurmaa ja Märt Avandi „Tule kui leebe tuul“ ––– Anna Andeks „Respekt“ ––– Marju Länik "Tunnete keel" ––– Lenna Kuurmaa "Valged ööd" ––– Triin Niitoja „Detsember“ ––– Liis Lemsalu "Sinu ees" ––– Eeva Talsi "Vähemalt täna"

Maarja-Liis Ilus [Estland]

Maarja --- How old is Maarja-Liis Ilus? ––– Laulukarussell esitleb: Maarja-Liis Ilus (ETV 1997) ––– Maarja-Liis Ilus „Tedretähestik“ ––– Die zehnjährige Maarja singt "Let It Be" ––– Maarja-Liis Ilus „Lost in your eyes“ [1992] ––– Maarja „Sa ju tead“ ––– Maarja "Paradiis" ––– Maarja-Liis, Hedvig Hanson, Mart Mardisalu ja Pearu Paulus - Aisakell "Jingle bells" ––– Maarja „Kohtumine“ „Kohtumine“ [1995] Kohtumine (2006) Kohtumine [2013] ––– Maarja „Oodates sind“ ––– Maarja-Liis Ilus & Ivo Linna "Kaelekee hääl" [Eurovision 1996, 5. Platz] HQ STEREO SUBTITLED 2006 2007 2016 ––– Maarja-Liis Ilus „Keelatud maa “ [February 1997] Maarja-Liis Ilus „Keelatud maa “ [Estonian entry song Eurovision 1997] ... this is a song translation ––– Maarja „First In Line“ andere Version Maarja singt „First In Line“ im japanischen TV-Studio ––– Maarja „Candle“ ––– Maarja „Laps on sündinud“ ––– Maarja „Õige Tee“ ––– Maarja „Kuigi nüüd ma tean“ ––– Maarja „Seegi kord“ I Wonder ––– Maarja „Andesta“ Õllesummer 2013 ––– Maarja „Rainbow Colours“ ––– Maarja „I cannot help myself“ ––– Maarja „Vana vaksal“ 2015 ––– Maarja-Liis Ilus & Ivo Linna „Vana vaksal“ ––– Maarja „Suudlus läbi jäätund klaasi“ ––– Maarja-Liis Ilus, Hanna-Liina Võsa & Anne Värvimann „Aeg“ ––– Maarja „Homme“ ––– Maarja „Tagareas“ ––– Maarja „Liiga hea“ ––– Maarja „Kel on laulud laulda“ ––– Maarja „High Hope“ [1998] Maarja „High Hope“ [tudou.com] High Hope ––– Maarja „Sulle Kes Sa Kaugel“ ––– Maarja „He´s always on my mind“ ––– Maarja „My Love My Life“ ––– Lauris Reiniks & Maarja „And You Came“ B&W Version ––– Maarja-Liis Ilus & Koit Toome „Puudutus“ Live ––– Maarja Liis Ilus & Rolf Roosalu "The Prayer" ––– Maarja „Armastus on voimalik“ 2013 ––– Maarja-Liis Ilus & Liisi Koikson „Don't Cry for Me Argetina“ ––– Maarja „Sajab lund“ ––– Maarja „Lumeta“ [2009] Maarja „Lumeta“ [2011] ––– MAARJA-LIIS ILUS ja KOIT TOOME "Lumeta" ––– Maarja „Hingesoojus“ ––– Cardinals & Maarja Liis Ilus „Vikerkaar“ ––– Maarja & Tanel Padar „Onneseen“ ––– Maarja ja Lasteekraani Mudilased "Õnneseen" ––– Maarja „Jõuluöö“ ––– Maarja „Jõuluingel“ ––– Minu südames sa elad ––– Pühademuusika 2010 ––– The Swing Swindlers featuring Maarja-Liis Ilus "Blue Moon" ––– Maarja & Heidy Tamme "Keegi tulla võib" ––– Kuldne põld ––– Südasuvine kontsert Maarja-Liis Ilus ––– Maarja-Liis Ilus „Eesti muld ja Eesti süda“ ––– Maarja-Liis Ilus ja Ivo Linna "Kas mäletad veel" ––– Maarja-Liis Ilus „Oma laulu ei leia ma üles“ ––– Maarja-Liis Ilus „Nädalalõpp“ ––– Maarja-Liis Ilus „Lihtsad asjad“ ––– Maarja-Liis Ilus „Lumevärv“ ––– Koit Toome ja Maarja Liis Ilus „Lumevärv“ ––– Maarja-Liis Ilus „Läbi raskuste ––– Maarja-Liis Ilus „Jätke võtmed väljapoole“ ––– Maarja-Liis Ilus "Davai poigrajem v ljubov" ––– Maarja-Liis Ilus "Meie arm on jääv" ––– Maarja-Liis Ilus ja Koit Toome "Maailm meie käes" ––– Koit Toome ja Maarja-Liis Ilus "Valged ööd"

LETTLAND: Liepājas Brāļi - Pilsētā, kurā piedzimst vējš [Released: 2000] ––– Lauris Reiniks „Nakts Veikalā“ ––– Tumsa un Ella „Satīties, sapīties“ ––– Tumsa „Lai buutu taa“ ––– Lauris Reiniks „Sirds Sadeg Neparasti“ ––– Yana Kay „Tev“ ––– Kristina Zaharova „Snow in July“ ––– LĪVI und Fēlikss Ķiģelis „Saldus Saule“ ––– Dons & Lily „Once in my lifetime“ ––– Linda Leen & Goran Gora „I Do“ ––– Linda Leen "Ir kāds" ––– Linda Leen & Arnis Mednis "Not To Fall Again" ––– Linda Leen "My baby's back again" ––– Inese Saulīte „To jau nezin neviens“ ––– Andris Kivičs un Laima Grauda „Paliec tepat“ ––– 4. elements „Tevi atkal iepazīt“ ––– Loreta „Tava svetku diena“ ––– APVEDCEĻŠ "ZEMENES" ––– Fomins & Kleins un Eduards Pāvuls "Dzimis Latvijā"

LITAUEN: 69 Danguje „Sniego karalienė“ ––– Hiperbolė „Baigėsi šokis“ ––– Irena Starošaite, Žilvinas Žvagulis „Palik sparnus“ ––– Junior „Jausmai“ ––– Andrius Mamontovas „Kai tu atversi man duris“ ––– Birutė Dambrauskaitė „O kam gi tu pabeldei...“ ––– L+ „Ar tu ja matei?“ ––– Luka „Aš įsimylėjau“ ––– Žilvinas Žvagulis, Irena Starošaitė „Gintarai“ ––– Simona „Kai užgęsta šviesos“ ––– Rebelheart „Su tavim kartu“ ––– Milena, Evelina ir Ligitas Kernagis „Mama, kaip tu laikais“ ––– Mantas „Laisvi drugeliai“ ––– Andrius Rimiškis „Kam tu man“ ––– Andrius Rimiškis „Eisiu tavęs pasitikti“ ––– Viktoras Malinauskas „Gėlių kvartale“ ––– Vaidas Baumila „Neverta“ ––– Vytautas Šiškauskas "Mūsų čia žemė" ––– Mango „Tavęs prašau“


Rock, Pop

Estland: Tanel Padar „Vildist Kübar“ ––– Mariliis Jõgeva „Täielik Suvi“ ––– Mariliis Jõgeva "Mul on sinuga hea" Video ––– Mariliis Jõgeva „Tule, et jääda“ ––– Mariliis Jõgeva "Väike Valge Vale" ––– MARI "Kolm päeva tagasi" ––– Koit Toome „Kaugele siit“ ––– Koit Toome „Nädalalõpp“ ––– Erisaade / Koit Toome „Lotovõitja võib!“ ––– Lenna Kuurmaa „Rapunzel“ ––– Lenna Kuurmaa „Kogu tõde Jüriööst“ ––– Mahavok „Mägede Hääl“ ––– Hannah „I See“ [Estland/UK] ––– Vanilla Ninja „Crashing through the doors“ ––– Laura Põldvere „Sunflowers“ ––– Laura Põldvere „Muusa“ ––– Jana Kask „Don't Want Anything“ ––– Hannah „Leidmata Sind“ ––– Lenna Kuurmaa „Ebaõnn naeratab“ ––– Lenna „Kogu tõde Jüriööst“ ––– Genka feat Marju Länik „Terassüdamega mees“ ––– Mikk Saar "All This Time" ––– Uku Suviste „Out of Thunder“ ––– Karl-Erik Taukar "Päev korraga" ––– Birgit ja Band "Leekides tee"

Litauen: Rondo „Laukų gėle“ ––– Sonata ir Rojaus tūzai "Laukinis paukštis" ––– Pieno Lazeriai „Gali mane vadinti muzika“ ––– Džordana Butkutė „Tavęs ieškojo mama“ ––– Luka „Galvok, ką darai“ ––– Mokinukės „Tu esi melagis“ 2 ––– 69 danguje „Prognozė“ ––– Nojus, Petras ir Martynas "Sninga iš meilės" ––– Džimba "Sninga iš meilės" ––– ŽAS ir Stasys Povilaitis "Palanga"

Lettland: Lauris Reiniks „Vieglāk“ ––– LNT „Ziemassvētku apsveikuma dziesma“ ––– Liene Šomase „Mēs Jau Sen To Bijām Pelnījuši“ ––– Andris Kivics & Laura Dabare „Latvijai“ ––– Lily „Pasaule“ ––– Adelly „You will be“ ––– Linda Leen „Pink Glasses“ ––– Candy „Tev miera nav“ ––– 4. elements „Plūcu baltas rozes“

Dance-pop / Eurodance / ClubDance

Litauen: 69 danguje „Vasara“ ––– YVA „Tu paskambink vakare“ ––– Faina „Gerai pabūti“ ––– Aitra „Gal...“ ––– Džordana Butkutė „Meilės kaina“ ––– Džordana Butkutė „Liūdna šventė“ ––– SEL „Ten Kur Sapnai“ 2 ––– Mango „Alyvos“ ––– Pikaso „Ašarėlė“ ––– Milana „Mylėk mane karštai“ ––– Gytis Paškevičius „Briliantai“ ––– Mango ir Neo „Nusijuok“ ––– Nemuno krantai "Kaip saulė balta" ––– Vesta „Apkabinai“

Lettland: OnlyBeat „Don't Leave Me Flat“ ––– Lādezers „Pārsteigums“ ––– 4 elements „Ready“

Estland: Code one „Sind ma vältida ei suutnud“ ––– Code one „Kuum“ ––– up'n'down „Sügis“ ––– Push Up „Ämblikmees“ ––– Dynamint „Klubi Paradiis“ ––– Mr. Happyman „Suveparadiis“ ––– Kerli „Army Of Love“ ––– Lamice „Kehad Kuumad“ ––– Jeanelle „OK!“ ––– Overstyle „Sinu juurde“ ––– Janne „Shiny Lights“ ––– Trinity „Meeletu Öö“ ––– Dj Whirl & Mari-Liis „ Club Vision B-day“ ––– Genka & Koit Toome "Elu täie raha eest"

Country

Apelsin [Estland] ––– „Tyliai leidžias pavargusi saulė“ [Litauen] ––– Vairas „Broliai“ [Litauen]

European Song Contest

Tanel Padar and Dave Benton „Everybody“ [Estonian Entry Song 2001 – 1. Platz!]

Marie N (Marija Naumova) „I Wanna“ [Lettland – 1. Platz! The winner of ESC 2002 in Tallin]

Aistė Smilgevičiūtė „Strazdas“ [Lithuanian Entry Song Jerusalem 1999]

Evelina Sašenko „C'est ma vie“ [Litauen, 2011 ESC]

4Fun „Love Or Leave“ [Lithuanian Entry Song Helsinki 2007]

Sandra Oxenryd. Through My Window [Estonian entry song Athens 2006] Video (comish) – Sandra Oxenryd ist eine schwedische Popsängerin.

LT United - "We Are The Winners" [Lithuanian Entry Song Athens 2006]

Cosmos „I Hear Your Heart“ [Latvian Entry Song Athens 2006]

Suntribe „Let's get loud“ [Kiev, 2005]

Linas ir Simona „What's Happened to Your Love?“ [Lithuanian Entry Song - Music Video - ESC 2004]

Ruffus „Eighties Coming Back“ [Estonian Entry Song Riga 2003]

F.L.Y. „Hello from Mars“ [Latvia Eurovision 2003]

Elina Born & Stig Rästa „Goodbye to Yesterday“ [Estonia, 2015 ESC]

Koit Toome and Laura "Verona" [Estonia, 2017 ESC]

Webradio

Baltische Stunde [Musik und Informationen aus Estland, Lettland und Litauen! Die "Baltische Stunde" alle vier Wochen für 2 Stunden auf Sendung ist Programmbestandteil bei "RADIOWESER.TV"]