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Diskussion:Kochbuch/ Mayonnaise

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Letzter Kommentar: vor 17 Jahren von Cadfaell in Abschnitt Vorteile

Zu den Zutaten:

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In wie fern unterscheidet sich dieses Rezept von anderen Mayonnaisen? Soweit ich mich erkundigt habe, ist dies das Standardrezept.

Dieses Rezept unterscheidet sich von anderen Rezepte für Mayonnaise dadurch, dass man hier das Problem mit dem Gerinnen nicht hat, auch wenn man das Öl zügig hinzu gießt. Der zugesetzte Hinweis auf erst langsames Zugeben bzw. Ausflocken ist überflüssig, da es bei diesem Rezept zu solchen Problemen nicht kommt. Einfach mal ausprobieren, nicht nur theoretisieren. -- Cadfaell 16:21, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Wie gesagt, ich habe noch kein einziges Rezept zu Mayonnaise gesehen, was sich von diesem Unterscheidet, und ich habe bisher ca. 15 Rezepte gelesen. Welches Rezept kennst Du denn, welches als "normal" gilt, und wo es gerinnen kann? --Doc Angelo 16:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Zu der Abwandlung:

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Es wird in dem Text nicht klar gesagt, ob die 2 EL gekaufte Mayonnaise jetzt zu dem normalen Rezept oder der Abwandlung gehören. Falls es zur Abwandlung gehört, sollte es auch nur dort erwähnt werden.

Die gekaufte Mayonnaise gehört nicht zum Standardrezept, sondern ist eine Abwandlung. Allerdings wird dann die Mayonnaise etwas weniger gelblich. Manche mögen die Mayonnaise lieber weiß als gelblich (cremefarben). Außerdem kann man damit einen Rest gekaufter Mayonnaise verbrauchen. Ich nehme eigentlich regelmäßig die 2 EL gekaufte Mayonnaise mit rein, muss aber keineswegs sein.-- Cadfaell 16:21, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Zu den Vorbemerkungen und der Zubereitung:

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Wenn man "...sich keine Gedanken machen..." und "Öl nach und nach zugießen" liest, könnte man zu dem Schluss kommen, das man einfach in 2-3 Schüben das Öl reinkippen könnte. Ich finde es sollte deutlicher werden, das man nicht zu schnell hinzugeben darf. In manchen Beschreibungen steht zwar geschrieben, das man es tröpfchenweise machen soll, oder das alle Zutaten die gleiche Temperatur haben sollte, aber so schlimm ist es nicht. Nichts destotrotz sollte klar werden, das bei zu schnellem zugießen von Öl die Mayonnaise "kippen" kann. Ich werde es so abändern, das es deutlicher wird.

So ist es auch, zwei drei Schüsse beigießen ist durchaus ok. Man kann bei ständigem Rühren das Öl in größeren Portionen zugießen, was nicht heißen soll, dass man gleich ein Viertelliter auf einmal hinein gibt. Tröpfeln eintröpfeln, wie es unter dem Stichwort Gerinnen noch in den Hinterköpfen herumspukt, ist absolut nicht erforderlich.
2-3 Schüsse bedeutet 62,5ml - 41,6ml. Ich werde nachher mal 40ml auf die Grundmasse kippen und dabei rühren. Ich bin mir ziemlich sicher, das das nicht klappen kann. Aber ich probiers nochmals aus. :) Erst letztens ist diese Mayonnaise (dieses Rezept) bei zu schnellem zugießen geronnen - obwohl schon eine kleine Menge Öl dabei war. --Doc Angelo 16:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Nun sieh es mal nicht so mathematisch. Ich gebe die Grundzutaten in einen hohen schlanken Mixbecher (Form wie ein Litermaß) und vermische mit einem elektrischen Mixer die Grundzutaten zu einer gleichmäßigen cremigen gelblichen Masse. Dann gebe ich einen Schuss Öl bei, während der Mixer weiter auf höchster Stufe läuft. Das sind drei bis fünf Sekunden, bis das Öl untergemischt ist, dann kommt der nächste Schuss Öl (das Öl kann dann auch fließend beigegossen werden, in einer Menge, wie der Mixer es schafft, das Öl einzumischen, aber nicht so viel Öl auf einmal, dass ein zentimeterhoher Ölspiegel auf der Creme steht; im Prinzip müssen sich das Zufließen des Öls und das Einmischen ungefähr die Waage halten; ungefähr so, wie ich ein Schnapsglas mit Schnaps volllaufen lasse, läuft das Öl dabei schon in die entstehende Mayonnaise), der nach weiteren fünf Sekunden eingerührt ist, dann noch zwei, drei Mal und der Mixbecher ist ein Drittel voll mit frischer Mayonnaise. Das Ganze dauert allenfalls eine Minute. Mir ist es in dreißig Jahren noch nicht gelungen, die Mayonnaise mit diesem Rezept und dieser Methode zum Gerinnen zu bringen. Ob das auch mit dem Schneebesen so klappt, kann ich nicht beurteilen. Ich will ja nicht behaupten, dass es nicht möglich ist, die Mayonnaise irgendwie zum Gerinnen zu bringen.
Ich wollte im Rezept nicht alles so ausführlich wie hier beschreiben, denn dann wird es ein Roman, aber keine Anleitung (Rezept), um mal eben eine Mayonnaise herzustellen. Solche Ausführungen sollten dann in einem Lehrteil des Kochbuchs zu finden sein.
Dieses Rezept unterscheidet sich von anderen Mayonnaise-Rezepte durch zusätzliche Verwendung von Senf und Zucker. In anderen Rezepten ohne Senf und Zucker wird meistens verlangt, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben müssen und das Öl nur tropfenweise zugegeben werden darf. Bei solchen Rezepten ist das Risiko des Gerinnens groß und die Herstellung dauert wegen der tropfenweisen Zugabe länger. Die Mayonnaise-Herstellung war nach meiner Erinnerung früher immer ein Horror für die Landfrauen, weil die Mayonnaise bei der Herstellung häufig geronnen ist. Mit diesem Rezept habe ich jedenfalls dieses Problem bisher nicht gehabt.
Dein Hinweis auf Lecithin in der Mayonnaise in der Einleitung hat mich nur irritiert. Ganz abgesehen davon, dass ich ohne Nachsehen gar nicht mal genau weiß, was Lecithin ist, aber wenn ich das vorab im Rezept lese, schmeckt mir die Mayonnaise nicht mehr (erinnert mich an Buerlecithin flüssig aus Kindertagen). Man muss ja nicht immer genau wissen, wie das alles lebensmittelchemisch heißt, was drin ist. -- Cadfaell 18:59, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
:) Na dann lass ich die Eierpackung und den Liter Öl, den ich eben extra zum Experimentieren gekauft habe, doch zu. Oder ich probiere morgen mal aus, ab wann die Mayonnaise kippt, wenn man nach der Fertigstellung noch verlängern will. Bin gespannt, wieviel man drauf machen kann. Oder weißt Du da eine Mengenangabe?
Ein Roman sollte es natürlich nicht werden, aber eines sollte (so habe ich das in den Kochbuch/_Projektideen zumindest herausgelesen) immer gewährleistet bleiben: Es muss für den ahnungslosen Koch verständlich und nachvollziehbar sein. Du stellst "mal eben 'ne Mayonnaise" her, ein anderer verzweifelt und denkt er wäre zu blöd.
Ein "Schuss" (oder auch ein "Schub") ist bei Dir während der Mayonnaiseherstellung selbstverständlich ein vorsichtiger Schuss. Ein anderer nimmt das Wörtlich, und gibt einen Schuss rein. Wie z.B. einen Schuss Wein in eine Käse-Möhren-Suppe - das endet natürlich in geronnener Mayonnaise. Man verschwendet ja kein Papier, wenn man etwas ausfühlicher beschreibt. Wo genau würdest Du denn die Hinweise zur Mayonnaiseherstellung unterbringen, wenn nicht hier? Ich finde eine genaue (und idiotensichere) Beschreibung sollte schon hier rein. Sonst macht einer Mayonnaise noch und nöcher, und kommt nie zu einem glatten Ergebnis.
Soweit ich weiß, ist auch nur Zucker drin, weil er die Mayonnaise aufhellt. Das sieht man ganz deutlich, wenn man erst nach der Herstellung Zucker unterrührt. Der TL Senf mehr in Deinem Rezept führt dazu, das es nicht so schnell gerinnt, denn Senf stabilisiert wohl zusätzlich während dem Prozess.
Ich selbst hatte bei den ersten Malen auch nie Probleme dabei. Ich habe auch nicht wirklich verstanden, woher diese ganzen Temperaturmärchen und ähnliches kommen. :) Dennoch kann man auch dieses Rezept zum kippen bewegen, wenn man zu schnell macht. Das sollte zumindest erwähnt werden. --Doc Angelo 21:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Ich habe das Rezept reingesetzt, weil es m. E. ein Rezept für Dummies ist. Dabei kann man bei normaler Verhaltensweise (fast) nichts falsch machen. Klar, dass man nicht alle Zutaten einschließlich Öl hineintun kann, dann mixt und die Mayonnaise wäre fertig. Wenn wir so drüber reden, dann komme ich wohl auf den Punkt, dass die Zuführung von Öl in einer vertretbaren Relation zum Vermischen des Öls stehen muss, größere Öllachen habe ich beim Eingießen nie erzeugt. Allerdings geht das Öl, wenn die Creme etwas mehr geworden ist, in einem kräftigen Strahl in die Masse hinein, ohne das diese beleidigt ist. Die Mengenangabe von 1/8 Liter Öl ist nur eine Maßangabe zur Orientierung. Ich gieße solange Öl hinein, bis die Gesamtmenge meiner haushaltsüblichen Mengenvorstellung entspricht. Mehr als einen halben Liter Mayonnaise habe ich in einem Zuge jedenfalls schon erzeugt. Ob man auf diese Weise auch drei oder fünf Liter Mayonnaise erzeugen kann, weiß ich nicht, interessiert mich aber auch nicht, da ich kein Mayonnaise-Händler bin. Dafür ist das Rezept auch nicht gedacht.
Was den Zusatz von Senf und Zucker angeht: Es handelt sich dabei um die entscheidenden Zutaten, mit denen man ums Gerinnen herumkommt. Ich bin kein Chemiker und weiß daher nicht warum es mit diesen Zutaten besser klappt als ohne, vielleicht liegt es an der emulgatorischen Wirkung dieser Zutaten (ob das chemisch gesehen Sinn macht, weiß ich nicht, aber es hört sich jedenfalls ganz gut an). Wie du siehst, gehe ich etwas lockerer an die Sache heran. Mir ging es nur darum, Leuten, die Mayonnaise machen wollen, ein kurzes und erfolgreiches Rezept zur Verfügung zu stellen, dass nach meiner langjährigen Erfahrung bei der Herstellung keine Probleme macht (selbst Schwiegermutter hatte Respekt vor der Mayonnaise-Herstellung; bald wurde ich dann ihr "Mayonnaise-Meister"), wegen dieses Rezeptes. -- Cadfaell 22:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Und genau diese Relation von Ölzugabe und vorhandener Mayonnaisemasse sollte man in Worte fassen, denke ich. Ebenso sollte angemerkt werden, das bei einer zu schneller Zugabe "dieses und jenes" passiert, und das man "dieses und jenes" machen kann, um dagegenzuwirken (Zugabe von Öl unterbrechen). Hat der ambitionierte Kochlehrling diese Informationen, weiß er, warum es nicht geklappt hat, und was er beim nächsten Mal mehr beachten muss. Hat er diese Informationen nicht, kommt er vielleicht nicht drauf (da keine Erfahrung) und gibt auf. Das wäre äußerst schade - und das gilt es zu verhindern. Ich fasse kurz zusammen:
* Mit wenig Öl beginnen
* Je mehr Öl in der Masse, desto schneller kann zugegeben werden
* Bei Bildung von Öllachen Zugabe unterbrechen, sonst gerinnt Mayonnaise
* (Eine Beschreibung, wie es aussieht, wenn Mayonnaise geronnen ist (vielleicht sogar Foto))
Mit diesen Informationen müsste auch der dümmste Dummy darauf kommen, was bei ihm schief lief. Wenn man es neutral ausdrückt, hat es auch nichts mit den mystischen Tröpfchen- und Temperaturbeschreibungen anderer Rezepte zu tun, verdeutlich aber das, was geht und was nicht geht - oder anders: Was man machen sollte und was nicht. Ich kann gerne mal überlegen, wie man den Vorgang des Mayonnaisemachens mit all diesen zu beachtenden Komponenten in einen kompakten und verständlichen Text fasst, der unter 4 Zeilen bleibt. Natürlich nur, wenn Du möchtest. :)
Aber jetzt werde ich nochmal mathematisch. :) Ich werde morgen mal Mayonnaise mit 1/8l Öl herstellen, von der fertigen Masse 1/4 nehmen, und es verlängern. Wenn ich diese Menge Mayonnaise zu 1 Liter verlängern kann, so könnte man aus dem gesamten Rezept 4 Liter machen. Wünsch mir Glück. ;) --Doc Angelo 02:05, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Keine Ahnung, ob die Mayonnaise bei Zugabe von Öl in Öllachengröße gerinnt. Ich habe es noch nie probiert. Ich meine, dass es bei normalem Umgang, nämlich das Öl nach und nach zuzugeben, ein sicheres Rezept ist, so dass der Anwender im Rezept nicht verunsichert zu werden braucht. Die Mengenproblematik der Ölzufuhr ergibt sich ja schon durch die Zeitangabe von einer Minute. Unter diesen Bedingungen kann man erkennen, dass nicht das ganze Öl auf einmal hineingekippt wird (nach und nach) und dass man nach einer Minute fertig ist; m. e. sind das ausreichende Rahmenbedingungen. Da es nach meiner langen Erfahrung kein problematisches Rezept ist, sind Warnhinweise im Rezept selber unnötig. Man kann allenfalls eine Anmerkung machen, für den Fall, dass es doch jemandem gelingen sollte, ein Problem zu erzeugen. Aber m. E. gehört das nicht ins Rezept, sondern in einen gesonderten Bereich des Kochbuchs (Lehrteil, wissenschaftlichen Teil, Kochwissen für Fortgeschrittene).
Aber wir sind ja bei Wikis, da kann doch jeder das Rezept verbessern, wobei es aber wirklich eine Verbesserung sein sollte. Deshalb probier das Rezept mal aus, für den Nudelsalat heute Abend. Deine Vierteilung der Mayonnaise ist allerdings eine andere Versuchsanordnung als bei mir. Ob das auch so gelingt weiß ich nicht. Ich habe, als ich für Gäste mehr Mayonnaise brauchte als üblich, einfach weiter Öl hinzugegossen und weiter gemixt, bis der Mixbecher (ca. 1 Liter) mit Mayonnaise mehr als halb voll war. Wahrscheinlich erreicht man irgendwann eine Mengengrenze, bei der man die Masse mit den Rührwendeln des Handmixers nicht mehr komplett vermischen kann. Vielleicht gibt es auch eine chemische Grenze, bei der die emulgatorische Wirkung endet. Vielleicht gibt es eine zeitliche Grenze, die beim Teilen oder Umfüllen der Mayonnaise überschritten sein konnte, wenn du die erzeugte Menge viertelst. Für all diese Nebenvarianten lege ich nicht die Hand ins Feuer, so habe ich es nie probiert.
Aber eins wird mir klar, nämlich dass das Wiki-Kochbuch nie fertig wird, wenn schon über ein simples Mayonnaise-Rezept so viel diskutiert wird. (Versteh mich aber nicht falsch, es macht mir durchaus Freude, mit dir zu diskutieren.) Deshalb ein Vorschlag. Stell ein anderes Mayonnaise-Rezept ohne Senf (da fällt mir auf, Senf ist auch nicht eindeutig: glatter, körniger oder süßer Senf? Ich nehme glatten Dijon-Senf) und ohne Zucker ein und fülle die Zeilen mit den dann wirklich passenden Warnhinweisen und Empfehlungen). In dem von mir eingestellten Rezept sind die Warnhinweise und Empfehlungen nicht erforderlich. Außer, es soll ein Kochbuch für Adam und Eva werden. Aber dann muss man auch erklären, was ein Mixbecher ist, was Zucker und Salz ist usw. Kann man sicherlich machen, aber dann gehören diese "Basisinformationen" in einen "Basisteil" des Kochbuchs, nicht ins Rezept, außer es besteht ein konkreter Grund dafür, wie bei den Mayonnaise-Rezepten ohne Senf und Zucker.
Jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich 2 EL weiße Fertig-Mayonnaise dazugebe. Der Senf gibt einen leichten Gelbton in die Mayonnaise, der durch die zusätzliche weiße Mayonnaise verdünnt wird. Demnach nicht erforderlich, aber eine Möglichkeit, wenn man die Mayonnaise möglichst weiß haben will.-- Cadfaell 12:27, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Ich habe die Anleitung jetzt noch ein bisschen verändert, so dass man besser abschätzen kann, in welchem Mengen das Öl zugegossen werden sollte. Bilder oder Digitalkamera zur Illustration habe ich übrigens nicht zur Verfügung. -- Cadfaell 15:08, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Das finde ich schon besser. Obwohl die Angabe "oder" noch verwirren könnte. Also ich bin der typische, praktisch veranlagte Küchenmann, der es gerne einfach und schnell hat. Angenommen: Ich habe noch nie etwas über Mayonnaise gelesen und finde dieses Rezept. Ich lese "nach und nach in drei oder vier Portionen oder mit gleichmäßigem Strahl" - und nehme natürlich die erste Variante. Ich nehme also ein gutes 1/3 des Öl und gebs dazu. (So würde ich das lesen, und ich bin mir halt sicher, das das sehr viele Andere auch so lesen würden.) -Geronnen- Ich versuchs nochmal, diesmal mit dem zugießen im Strahl. Also rein damit, und mit ein wenig Pech klappts wieder nicht - und erst dann, mit ein wenig nachdenken und grübeln, komme ich auf die Idee, das ich es wohl einfach noch langsamer machen müsste. Oder ich komme nicht drauf und denke, das was anderes falsch ist, denn warum stehen im Rezept "3-4 Schübe", wenn der Strahl, den ich schon für "lahm" hielt, auch nicht klappte? Das könnte man sich denken, da einfach die Information dazu fehlt. Du magst vielleicht denken, wie dämlich man sein muss, aber Du hast auch schon viel Erfahrung beim Herstellen. Man muss beim Schreiben davon ausgehen, das derjenige vorher nicht alle anderen Rezepte von Mayonnaise gelesen hat, und der noch nie gehört hat, das Mayonnaiseherstellung schwierig ist (so unglaublich das auch für Dich klingen mag ;) ).
Warum sollte man solchen Leuten nicht die vollständigen Informationen über die Begebenheiten des Prozesses geben? Warum sollte man ihnen nur soviele Daten geben, das es gerade so ausreicht, mit Grübeln und Versuchen dahinter zu kommen? Das kann doch kaum Sinn eines Kochbuches sein? Natürlich muss man nicht jede Kleinigkeit ins Rezept packen (zumindest, solange es an anderer Stelle hier im Kochbuch erläutert wird), aber das langsame Zugießen ist doch ausschließlich für die Mayonnaise elementar, und keine allgemeine Küchenweisheit, oder? Ich wüsste nicht genau, an welcher Stelle man das Wissen um die "Ölgeschwindigkeit" (langsam wirds wissenschaftlich :) ) einfügen könnte, wo es umfassenden und allgemeingültigen Zweck hat.
Ich würde es z.B. so schreiben: "Unter stetigem Weitermixen das Öl nach und nach in einem Strahl hinzugeben. Dabei ist darauf zu achten, das das Öl von der Masse aufgenommen werden kann und dabei zu einer dicklichen Masse wird. Bilden sich größere Öllachen oder flockt die Masse auf, unterbricht man die Zugabe von Öl und setzt diese erst fort, wenn die Mayonnaise wieder eine glatte Masse ist. Nimmt die Masse kein Öl mehr auf und bleibt flockig, ist die Mayonnaise geronnen und kann nicht weiterverarbeitet werden."
Damit ist sichergestellt, das man genau weiß, was falsch war, wenn es schiefgeht. In Deiner Beschreibung fehlt schlichtweg einfach, wie es überhaupt aussieht, wenn es falsch ist. Woran soll denn jemand ohne Vorwissen erkennen können, das es passieren kann, das die Mayonnaise unwiderruflich umkippt? Für Dich klingt das vielleicht blöd, aber andere haben nicht die gleiche Erfahrung wie Du. Es kann ja nicht jeder eine Mayonnaise-Meisterin sein. :) Wie gesagt, man muss davon ausgehen, das dieses Mayonnaiserezept das allererste Mayonnaiserezept ist, was der Leser zu Gesicht bekommt.
Die Angabe "Senf" reicht aus, da gewisse Bestandteile des Senfkorns stabilisieren wirken, und die sind in jedem Senf. Ansonsten könnten wir "Tafelsenf" schreiben, um sicher zu sein. (Ich hab keine wirkliche Ahnung, ob Dijon gehen würde.)
Und ja, dies soll ein Kochbuch für Adam und Eva werden. Genau das ist sogar der Anstoß für dieses Kochbuch, so wie ich es aus den Projektideen herauslese. --Doc Angelo 15:56, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Also, mich würde ein solche Beschreibung abschrecken, in der von allen möglichen Schwierigkeiten und Eventualitäten die Rede ist. Das suggeriert doch, dass Gefahr in dem Rezept steckt, was aber nicht wirklich der Fall ist. Du haust die Zutaten außer Öl in den Mixbecher, mixt los und gibst einen ersten Schuss Öl rein, der nach wenigen Sekunden nicht mehr sichtbar ist, gibst noch zwei, drei Mal einen kräftigen Schluck nach, verbraucht ist das Öl und und fertig ist die Mayonnaise. Das Rezept braucht man doch nicht mit Problemen umranken, die in der Praxis gar nicht auftreten.
Mich würde aber wirklich interessieren, ob du das Rezept inzwischen mal ausprobiert hast und wie deine Erfahrungen waren. Hast du es geschafft, die Mayonnaise zum Gerinnen zu bringen? Ließ sie sich auch bei dir ohne Probleme verlängern? Warst du mit dem Ergebnis zufrieden?
Was das Adam-und-Eva-Kochbuch angeht: ich glaube, das ist dann nicht meine Welt. Das sollen dann diejenigen aufbauen, die an so etwas Interesse haben. Zwischenzeitlich habe ich [[1]] entdeckt, wo ich mit meinen Rezepten wahrscheinlich besser aufgehoben bin. -- Cadfaell 19:07, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Wie ich weiter oben schon schrieb: Ich habe dieses Rezept schon mehrfach ausprobiert, und es gerinnt, wenn man zu schnell Öl dazu gibt. Und ich rede hier nicht von Öl in 3-4 Schüssen, wie Du es nennst, sondern von einem Art und Weise, die noch viel vorsichtiger war, als die 3-4 Schüsse klingen. Zu behaupten, das Gerinnungsproblem "kann" in der Praxis nicht auftauchen, ist einfach nicht wahr, das haben wir hier doch selbst diskutiert. Bei Dir hört es sich so an, als wäre es Dir noch nie geronnen - und das ist ja auch gut möglich, das es Dir noch nie passiert ist. Das heißt jedoch nicht, das es niemals passieren kann.
Bist Du Dir sicher, das Du lieber in dem verlinkten Kochbuch mitmachen willst? ;) Wenn Du meine Vorschläge schon unnötig findest, dann müsstest Du bei dem dortigen Mayonnaiserezept ja schreiend davonlaufen. ;) --Doc Angelo 19:42, 6. Jan. 2007 (CET)Beantworten


Das Rezept ist inzwischen unnötigerweise verfälscht worden. Ich werde es mal wieder auf normal trimmen. Die chemische Zusammensetzung interessiert m. E. im Rezeptteil nicht. Das kann man unter Kochwissen unterbringen. -- Cadfaell 16:21, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Da hast Du Recht. Ich hatte einfach die ersten beiden Sätze bei Wikipedia rauskopiert. Die chemische Zusammensetzung interessiert nicht unbedingt jeden, aber gestört hat sie auch nicht wirklich, finde ich. --Doc Angelo 16:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Abkürzungen

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Diese sind ab jetzt in der Navigationsleiste zu finden.

Das ist gut so. Denn m. E. sollte man nicht irgendwo herumsuchen müssen, was TL oder EL bedeuten könnte, sondern mit dem Rezept in der Hand loslegen können. Selbstverständlich müssen die Abkürzungen nicht in einem Extrablock unter den Zutaten stehen. Die jetzige Lösung halte ich für mangelhaft, denn wenn man das Rezept ausruckt, fehlen die entsprechenden Erläuterungen zu den Maßangaben. Es ist besser, wenn sie mit auf dem Ausdruck stehen. -- Cadfaell 16:21, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten
Da hast Du schon recht, das wäre praktisch. Aber ich finde man kann nicht alles auf der Seite unterbringen. Sonst müsste man auch erklären, was "Schmoren" ist und was "Dünsten" bedeutet, denn das weiß ja auch nicht jeder. Das das nicht geht (aus Platzgründen) ist klar. Wer sich sowas schlecht merken kann, der druckt sich einfach die Maßangabenseite aus, hängt sie sich in die Küche und hat somit Druckertinte gespart. ;) --Doc Angelo 16:50, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Rezeptbox

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Wieso ist die Rezeptbox rausgeflogen? --Doc Angelo 15:42, 5. Jan. 2007 (CET)Beantworten

Vorteile

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Welchen Vorteil hat die Selbstzubereitung, wenn man die Mayonaise auch kaufen kann bzw. eine Zugabe von 2 EL empfohlen wird? -- Klaus 11:37, 16. Feb. 2007 (CET)Beantworten

Naja, das ist jetzt eine gute Frage. :) Eigentlich könnte man das aber auch auf das gesamte Kochbuch umlegen - denn es gibt kaum was, was man nicht fertig kaufen könnte (oder im Restaurant bekommt). Es macht einfach Spaß, sowas mal selbst gemacht zu haben. Zu besonderen Gelegenheiten ist eine eigene Mayonnaise auch was nettes. Zudem bekommt man ein Verständnis dafür, was man so isst. Objektiver Vorteil ist eigentlich nur der Kostenfaktor: Die Zutaten für ca. 500ml kosten bei einem bekannten, günstigen Diskonter ca. 65 Cent, fertige Mayonnaise kostet bei selbigem Anbieter 85 Cent. Zusammen mit Strom (für den Mixer) und sonstigen Nebenkosten muss man sich da jedoch schon anstrengen, darunter zu bleiben - von der Arbeitszeit (falls man einen eigenen Stundenlohn einberechnen würde) ganz abgesehen. So gesehen: Tatsächliche Vorteile gibt es eigentlich kaum. --Doc Angelo 14:33, 16. Feb. 2007 (CET)Beantworten
Beim Essen ist vieles Geschmacksache. Lade mal fünf Bekannte zum Essen ein, dass du zuhause selber herstellst, du wirst "sechs" verschiedene Geschmäcker vorfinden, frei nach dem Spruch: Vier Juristen, fünf Meinungen! Falls du Lust und Zeit hast, kannst du ja mal abends um sieben die VOX-Sendung "Das perfekte Dinner" gucken. Je nach Woche treffen da viele Geschmäcker aufeinander.
Nicht jeder mag gekaufte Mayonnaise, so kann man sie selber herstellen. Manche Leute reagieren allergisch auf manche gekaufte Produkte. Wer gerne frische Produkte verzehrt, kann mit diesem Rezept seine Mayonnaise selber herstellen. Die Konsistenz ist anders, die Farbe ist anders als die gekaufte Mayonnaise. Wir machen sie regelmäßig selber, haben aber für eilige Fälle trotzdem ein Glas gekaufte Mayonnaise im Kühlschrank stehen, die ja haltbar ist. Selbst gemachte Mayonnaise ist hingegen nicht aufbewahrbar, da frisches Ei darin verarbeitet ist. Irgendwann muss aber auch die gekaufte Mayonnaise verbraucht werden. Wenn denn immer noch etwas davon da ist, kann man davon zwei Esslöffel voll in die selbst hergestellte Mayonnaise füllen, zumal sich dann der gelbliche Farbton der selbst hergestellten Mayonnaise in Richtung Weiß aufhellt. Der eine mag's gelblicher, der andere weißer: Das auge isst mit! Beim Essen ist es so vielfältig, wie das ganze Leben. Der Eine verwendet gekaufte Produkte, der Zweite ärgert sich über genmanipulierte Produkte, der Dritte mag kein Fleisch, der Vierte ist vegan, der fünfte stellt seine Lebensmittel weitgehend selber her und der Sechste rührt 2 EL gekaufte Mayonnaise in die selbstgemachte. Die Zugabe von 2 EL gekaufter Mayonnaise wird nicht empfohlen, ist aber durchaus möglich. Das Rezept lässt das zu.
Aber iss nicht zuviel Mayonnaise, die hat eine Menge Kalorien, das sind die kleinen Tierchen, die dir nachts die Kleidung enger nähen. -- Cadfaell 16:31, 16. Feb. 2007 (CET)Beantworten