FreeBasic: Print

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Print-Befehl[Bearbeiten]

Gleich wirst du dein erstes Programm schreiben. Du sollst auf deinem Bildschirm den Satz Hallo Welt ausgeben. Dazu kopierst du den Beispieltext wie im vorherigen Kapitel erklärt in deine Entwicklungsumgebung ein.

print
?


Wenn der Print-Befehl, wie gerade eben, ohne Parameter aufgerufen wird, wird einfach eine Leerzeile erstellt. So übergibt man den ersten Parameter:

print "Hallo Welt"

Jetzt sollte Hallo Welt angezeigt werden. Oder etwa nicht? Lies den Artikel zu Ende dann weisst du wieso nicht.

PRINT und ? werden vom Compiler gleich behandelt.

? "Hallo Welt"

ist also das Gleiche wie

print "Hallo Welt"

Der Sleep-Befehl[Bearbeiten]

Falls du nun keine Ausgabe siehst, dann wundere dich nicht. Wie du gesehen (oder besser gesagt, nicht gesehen) hast, hat sich ein schwarzes Fenster geöffnet und sofort wieder geschlossen. Nach dem Befehl: Print "Hallo Welt" hat sich das Programm selbst beendet, weil die Reihe der Anweisungen zu Ende war. Um dies zu verzögern, schreiben wir Folgendes:

print "Hallo Welt"
sleep

Nun ist das Fenster offen, und du siehst die Print-Ausgabe "Hallo Welt". Der Sleep-Befehl hat das Programm angehalten, und das Programm wird erst wieder weiterlaufen, wenn der Benutzer eine Taste drückt - das machst du jetzt ;). Das Programm schließt sich nach deinem Tastendruck. Versuche nun folgenden Code:

print "Im Sommer ist es warm."
sleep 5000

Das schwarze Fenster öffnet sich, und du siehst die Print-Ausgabe. Nach 5 Sekunden schließt sich das Fenster. Der Parameter "5000" hinter Sleep hat diese 5 Sekunden Wartezeit erzeugt. Sleep ist also millisekundengenau. Diese Wartezeit kann allerdings vom Benutzer "übersprungen" werden, wenn er eine Taste drückt. Deshalb gibt es einen weiteren Parameter für Sleep:

print "Im Winter ist es kalt."
sleep 5000, 1

Hier wartet dein Programm die 5 Sekunden, auch wenn du eine Taste drückst. Du kannst nun mit Print und Sleep arbeiten.

Kommentare[Bearbeiten]

Generell ruft der Computer alle Befehle in der Reihenfolge ab, wie sie kommen, nämlich von oben nach unten. Ausgenommen von dieser Regel sind sogenannte Kommentare. Kommentare sind Bemerkungen des Programmierers, die im Quellcode zu finden sind; sie werden vom Compiler nicht beachtet.

'Ich bin ein Kommentar
' und ich auch .... ;)

/'
Ab der Version FB 0.16 ist auch ein Kommentarblock
über mehrere Zeilen möglich.
'/

Die Apostrophe ( ' ) leiten Kommentare ein, die bis zum Zeilenende andauern. Sie können überall stehen, auch nach Befehlen. Alternativ kann ein REM einen Kommentar einleiten:

rem und diese Zeilen
rem sind auch Kommentare

Kommentare dienen im Allgemeinen der besseren Übersichtlichkeit und Dokumentation eines Quellcodes. Du solltest immer Kommentare benutzten. Wenn du zwei Wochen nichts an einem Quelltext machst, wirst du selber nicht mehr verstehen was dein Programm eigentlich tut. Natürlich solltest du sie nur benutzten wenn es sinnvoll ist. In so kleinen Zwei-Zeilen-Programmen wie hier ist das definitiv nicht der Fall.