Geschichte der Menschheit: Altertum in Mittelmeer

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Die Hethiter[Bearbeiten]

Hethiter bei Wikipedia

Kreta[Bearbeiten]

Das minoische Kreta bei Wikipedia

Das mykenische Griechenland[Bearbeiten]

Mykene bei Wikipedia

Die Phönizier und Karthager[Bearbeiten]

Phönizier bei Wikipedia

Karthager bei Wikipedia

Die Stadt Karthago bei Wikipedia


Das klassische Griechenland[Bearbeiten]

Das klassische Griechenland ist von dem mykenischen durch einen Zeitraum der kulturellen Depression getrennt, der heute als "dunkles Zeitalter Griechenlands" bezeichnet wird.

In dieser Phase kristallisierten sich die griechischen Stadtstaaten heraus. Diese zeichneten sich durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit aus, weil sie räumlich getrennt waren, was durch die zahlreichen griechischen Bergketten verschärft wurde. So kam es, dass Sparta sich auf das Kriegswesen konzentrierte, Athen auf Wissenschaft und Bildung, Korinth auf Handel, Konsum und Erotik, Delphi auf Religion und Spiritualität.

Über den ganzen Zeitraum ihrer Existenz waren die griechischen Stadtstaaten damit beschäftigt, um die Vorherrschaft zu kämpfen, ohne dass einer Seite Erfolg beschieden gewesen wäre. Eine Ausnahme bildeten die persischen Invasionsversuche, die gemeinschaftlich abgewehrt werden konnten. Direkt im Anschluss verstrickten die Griechen sich aber wieder in Kleinkriege, die zu einer enormen Entwicklung des griechischen Militärwesens führten. Erst Philipp II. von Makedonien gelang die dauerhafte Einigung. Sein Sohn Alexander leitete den Hellenismus ein.

Rom[Bearbeiten]

Italien ist durch seine geografische Lage dazu prädestiniert, eine vorherrschende Macht im Mittelmeerraum hervorzubringen. Einerseits fast vollständig vom Mittelmeer umgeben, nimmt es innerhalb des Mittelmeerraums eine fast zentrale Lage ein. Ähnliches gilt aber auch für die nordafrikanische Halbinsel , und so ist es kein Wunder, dass genau dort der schärfste Konkurrent des römischen Reiches beheimatet war: Karthago.

Der eindrucksvolle Aufstieg Roms basierte auf mehreren Faktoren:

  1. Einer innovativen Verfassung, die für innerstaatliche Stabilität sorgte. Sehr häufig war die Niederlage gegen Rom verbunden mit einer Verbesserung der juristischen und wirtschaftlichen Lage für den Großteil der Bevölkerung der besiegten Nation. Zwar wurden sie jetzt von den römischen Besatzern unterdrückt, aber das war häufig gegenüber den lokalen Despoten keine Verschlechterung. Außerdem genossen sie jetzt die Vorteile eines festgeschriebenen Gesetzes und einer fortschrittlichen Infrastruktur. Nach wenigen Generationen waren sie voll in das römische Reich integriert, und alle Wege standen ihnen offen (Kaiser Septimius Severus war Afrikaner).
  2. Einer innovativen Armeestruktur. Die Legion war dem Konkurrenzmodell der Phalanx überlegen.
  3. Dem unbedingte Siegeswillen. Rom erkannte keine Niederlage an, sondern hob im Bedarfsfall einfach eine neue Armee aus, was den Gepflogenheiten der damaligen Zeit zuwider lief. Spektakuläre Opfer dieses Umstandes waren Pyrrhus von Epirus und Hannibal.
  4. Dem hohen Erfolgsdruck, dem die Provinzialverwalter vor Ort ausgesetzt waren. Da sie kein Gehalt bezogen, und nur eine kurze, nicht wiederholbare Amtszeit von einem Jahr zur Verfügung hatten, nutzten viele die Zeit für militärische Eskapaden, die häufig von Erfolg gekrönt waren.

Dieses Erfolgsmodell hatte aber seine Grenzen, und als diese erreicht waren, wurde aus der Republik ein Kaiserreich. Die Armee wurde reformiert und verkleinert. Die Imperatoren konzentrierten sich nicht mehr in erster Linie auf die Vergrößerung, sondern mehr auf den Erhalt des Reiches.