Geschichte der Menschheit: Altertum in Nahost

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Startseite Projektdefinition Allgemeine Konzepte der Geschichte Abgrenzung der Epochen Abgrenzung der Regionen
Nahost Fernost Mittelmeer Mittel- und Nordeuropa Afrika Indien Mittelamerika Südamerika
Vorgeschichte Altertum Mittelalter Neuzeit Gegenwart Zukunft

Die Epoche des Altertums in der Kulturregion Mesopotamien[Bearbeiten]

Das Fundament der mesopotamischen Kulturen bilden die beiden Flüsse Euphrat und Tigris. Diese erleichtern der Bevölkerung die Versorgung mit Lebensmitteln (Fisch, fruchtbares Ackerland) und Gütern (Handel). Im Falle von Mesopotamien kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Das Zweistromland ist umschlossen von unfruchtbaren Wüsten- und Gebirgsregionen. Die Völker aus dem Umland fielen ständig plündernd in das Flußland ein, bis die Einheimischen sich mit einem effektiven Militär (Waffentechnik, Menschenführung, Logistik, Verteidigungsanlagen->Infrastruktur) dagegen zur Wehr setzen konnten. Da die Nachbarvölker sich einiges von ihnen abschauten, mussten die Mesopotamier einen ständigen Wissensvorsprung aufrecht erhalten. Mesopotamien hatte gegenüber Ägypten einen militärtechnischen Vorsprung von ca. 1000 Jahren, was sich aber erst spät auswirkte, weil es lange Zeit keine direkten Berührungspunkte gab.

Das Reich Sumer ist das älteste mesopotamische Reich. Viele sumerische Symbole haben sich bis heute erhalten.

Die älteste nachgewiesene Kultur ist Sumer, welches allerdings kein zusammenhängendes Großreich war, sondern aus einer Reihe unabhängiger Stadtstaaten im Zweistromland gebildet wurde, die einen regen Kulturaustausch miteinander betrieben.

Mesopotamien bei Wikipedia