Gitarre: Liedbeispiel 11d
Hawa Nagila
[Bearbeiten]hebräisches Volkslied bearbeitet von Mjchael
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%% Akkorde
%% 8/8-Schlag
%% 1 + 2 + 3 + 4 +
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a,,8:m a,:m a,,:m a,:m
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d,8:m d:m d,:m d:m
}
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%% Akkorde nur beim Wechsel notieren
\set chordChanges = ##t
% \partial 4 s4
\repeat volta 2 {
\myE \myE \myE \myE
\myDm \myDm \myE \myE
}
\repeat volta 2 {
\myE \myE \myDm \myDm
\myDm \myDm \myE \myE
}
\myAm \myAm \myAm \myAm
\repeat volta 2 { \myAm \myAm }
\repeat volta 2 { \myDm \myDm }
\myE r1 \myAm \myAm \myAm
\bar "|."
}
myMelody = \relative c' {
\myKey
\set Staff.midiInstrument = "trombone"
\tempo 4 = 108
\repeat volta 2 {
e4 4 r8 gis8 f e |
gis4 4 r8 b8 a gis |
a4 4 r8 c8 b a |
gis4 f16 e f8 \tempo 4 = 114 e2 | }
\repeat volta 2 {
\tempo 4= 120
gis8 4 f8-. e-. e-. e4
f8 4 e8-. d-. d-. d4 |
d f8. e16 d8 d a'4 |
gis f16 e f8
\tempo 4 = 126
e2 |
}
\tempo 4 = 132
a2 2 | 4 4 4 4 |
\repeat volta 2 {
a8 a c8. b16 a8-. c-. b-. a-. |
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b b d8. c16 b8-. d-. c-. b-. |
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b b \tempo 4 = 54 e4\fermata
\tempo 4 = 108
e,8 e \tempo 4 = 54 e'4\fermata |
\tempo 4 = 108 r8 e, e e c' ([b a gis]) | a2. r4 \bar "|."
}
myLyrics = \lyricmode {
\set stanza = "1."
Ha -- va na -- gi -- la, ha -- va na -- gi -- la.
Ha -- va na -- gi -- la ve -- e -- nis -- me -- ḥa.
\set stanza = "2."
Ha -- va ne -- ra -- ne -- nah, ha -- va ne -- ra -- ne -- nah.
Ha -- va ne -- ra -- ne -- nah ve -- e -- nis -- me -- ḥa.
\set stanza = "3."
U -- ru, u -- ru a -- ḥim!
U -- ru a -- ḥim be'lev sa -- me -- aḥ.
U -- ru a -- ḥim be-lev sa -- me -- aḥ.
Uru a -- ḥim, uru a -- ḥim b' -- lev sa -- me -- aḥ.
}
%% Layout
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letzten Teil kortigieren
Hawa Nagila
[Bearbeiten]- 1
[E]Hawa nagila, hava nagila, [Am]hawa nagila [E]wenis mecha,
[E]Hawa nagila, hava nagila, [Am]hawa nagila [E]wenis mecha,
- 2
[E]Hawa neranena, [Dm]hawa neranena,
hawa neranena :[E]wenis mecha.
[E]Hawa neranena, [Dm]hawa neranena,
hawa neranena :[E]wenis mecha.
- 3
[Am]U - ru, uru achim,
[Am]ur`achim belew sameach, ur`achim belew sameach,
[Dm]ur`achim belew sameach, ur`achim belew sameach,
ur`ach-[E]im - ur´achim –
belew sa-me-[Am]ach.
Eine eigenartige Tonart
[Bearbeiten]Dieser Artikel wird bei Gelegenheit in ein Kapitel über Kirchentonarten ausgelagert.
Bei Liedern, die mit E-Dur beginnen und enden, kann man einfach mal vermuten, dass es auch die Tonart E-Dur ist. Meistens hat man damit recht. Aber hier passt es nicht. Bei der Tonart E-Dur erwartet man noch die Akkorde A-Dur für die Subdominante und H7 für die Dominante. Als zusätzliche Mollakkorde würde man noch F#m, C#m oder G#m erwarten, aber nicht Am und Dm. Die Akkorde dieses Liedes passen also nicht zu der Tonart E-Dur. Es passt auch zu keiner Dur-Tonart, wo E-Dur als Dominante oder Subdominante vorkommt.
Man könnte ja einmal spekulieren, dass es sich um eine Variation der Tonart E-Moll handelt. Doch bei der Tonart E-Moll würde man wie bei der parallelen Dur-Tonart G-Dur noch den Akkord D und Hm oder zumindest ein H7 erwarten, aber kein Dm. Also kann es auch kein E-Moll sein.
Betrachtet man einmal die Akkorde ganz für sich allein, und betrachtet man einmal die Töne des Liedes, dann würde man dieses Lied der Tonart A-Moll zuordnen. Genauer: Es wäre die Tonart A-Moll-harmonisch. A-Moll hat für sich allein die Akkorde Am Dm Em Am. A-Moll-harmonisch hat die Akkorde Am Dm E(7) Am. Mit der Tonart A-Moll-harmonisch hätte man alle Akkorde und letztlich auch alle Töne des Liedes erklärt. Nur hat man bei diesem Lied nicht den Eindruck, dass hier der A-Moll-Akkord vorherrscht, sondern dass der E-Dur-Akkord (der ja eigentlich nur die Dominante von A-Moll ist) das Regiment übernommen hat.
Doch wie bezeichnet man eine solche Tonart? Der Einfachheit halber untersuchen wir mal nicht das Verhältnis des E-Dur-Akkordes zum A-Moll-Akkord, sondern wir sehen uns einmal die parallele Dur-Tonart an.
Für dieses Lied merken wir uns einfach, das dieses E-Dur der dritten Akkordstufe der Tonart C-Dur entspricht. Allerdings verhält sich hier die dritte Akkordstufe nicht wie die Dominantenparallele und ist im dezenten Moll, sondern sie hat sich wie in der Tonart A-Moll ein klein wenig aufgemotzt.
Von diesem Hintergrundwissen betrachten wir das Lied noch einmal.
- Die Akkorde und Töne entsprechen in etwa der Tonart C-Dur.
- Die dritte Tonstufe von E-Dur ist zu einer Art Zwischendominante geworden, wie wir es bei der Tonart A-Moll-Harmonisch gewohnt sind.
- Diese dritte Tonstufe der Tonart C-Dur bildet das Tonale Zentrum dieses Liedes.
Wir haben es hier mit einer Kirchentonart zu tun. Man nennt diese Tonart E-phrygisch. Sie hat genau die gleichen Akkorde und Töne wie eine C-Dur-Tonleiter. Es ist üblich die Kirchentonarten immer mit einer normalen Dur-Tonleiter zu vergleichen. Damit wäre Phrygisch die dritte Stufe der Kirchentonleitern. Die besondere Eigenheit dieser Kirchentonleiter hier im Lied ist, dass sie sich nicht mit den Tönen der C-Dur-Tonleiter begnügt, sondern die Harmonien der parallelen Molltonart übernimmt. Aus diesem Grund wurde aus dem E-Moll der C-Dur-Tonleiter ein E-Dur, genau wie es bei der Tonart A-Moll-harmonisch geschieht.
Charakteristisch für den orientalisch anmutenden Höreindruck ist die kleine Sekunde, also der Halbtonschritt vom Grundton E zum nächsten Ton F. Dieser Intervall kommt üblicherweise nicht bei Dur-Akkorden vor. Bei den einfachen Mollakkorden kommt dieser Intervall nur bei der Dominanten-Parallele vor (dritte Akkordstufe einer Durtonart).
Die Tonart bezeichnet man am besten als phrygisches Dur oder phrygisch dominant weil sich der E-Dur-Akkord ähnlich wie eine Dominante in der Tonart A-Moll verhällt. Der phrygisch-dominate Modus ist aber auch als spanisch- jüdische Tonleiter bekannt.
Weblinks
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