Traktorenlexikon: Schlepperwerk-Nordhausen

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Der VEB Schlepperwerk Nordhausen war ein Traktorenhersteller in der DDR. Nach der Beendigung der Traktorenproduktion firmierte das Unternehmen als VEB Motorenwerk Nordhausen und war Ostdeutschlands größter Motorenhersteller.

Lage[Bearbeiten]

Das ehemalige Werk, von dem noch einige Gebäude existieren, liegt zwischen dem westlichen Stadtrand von Nordhausen und dem Stadtteil Salza im heutigen Thüringen. Der Fluss Salza berührt die westliche Werksgrenze.

Geschichte[Bearbeiten]

DDR-Zeiten[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1948 gegründet und im gleichen Jahr Bestandteil der IFA Vereinigung Volkseigener Fahrzeugbau. Es entstand aus Resten den demontierten und zerstörten Maschinenbau & Bahnbedarfs AG und der enteigneten Normag. Die Fertigung des ersten neu entwickelten Traktors begann 1949. 1956 wurde das Unternehmen zusammen mit den anderen Traktorenwerken in der DDR der Industrieverwaltung Landmaschinenbau zugeordnet. Ab Mitte der 1960er Jahre wurde das Werk für Motorenfertigung umstrukturiert. Der Traktorenbau in der DDR wurde in der Folgezeit auf das Traktorenwerk Schönebeck beschränkt.

Heute[Bearbeiten]

Das IFA-Museum Nordhausen zeigt viele Exponate aus der Geschichte des Werks.

Typen[Bearbeiten]

Von 1949 bis 1967 wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

Erste DDR Nachkriegsschlepper[Bearbeiten]

Grüner RS01/40 Pionier
RS02/22 Brockenhexe

Famulus-Reihe[Bearbeiten]

Der Traktor RS14 mit dem Namen Famulus und wurde von 1958 bis 1967 im VEB Schlepperwerk Nordhausen in der DDR gebaut.Von seinen Fahrer wurde das Fahrzeug auch Pflaumenmus genannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Wikipedia: Schlepperwerk Nordhausen – enzyklopädische Informationen
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