Wie mein Buch auf die Welt kommt/ Sicht der AutorInnen

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<<Zurück
Multiple Verwertungsmöglichkeiten
Inhaltsverzeichnis

Einleitung | Hauptteil | Quellenverzeichnis

Weiter>>>
Gestaltungsvorstellungen



Da das Thema Digitalisierung im Buchhandel hauptsächlich aus der Perspektive der Verlage und des Buchhandels beleuchtet wurde, kommen in diesem Kapitel Mitglieder der schreibenden Zunft zu Wort. Auf Grundlage eines Fragenkatalogs wurde mit zwei Vorarlberger Autorinnen und einem Autor aus der Schweiz Interviews durchgeführt. Der Autor aus Deutschland beantwortete die Fragen schriftlich. Sie wurden zu ihrem Verhältnis gegenüber dem analogen und digitalen Buch, zu ihren Erfahrungen bei der Umsetzung von Buchprojekten sowie zu ihrer Meinung bezüglich der Zukunft des Buches befragt.


Die Autorinnen


Gabriele Bösch (*1964, A) ist verheiratet und lebt in Hohenems. Ab 1996 machte sie mit literarischen Arbeiten und Veröffentlichungen in Zeitschriften auf sich aufmerksam und erhielt 2004 ein Literaturstipendium des Landes Vorarlberg. Einem größeren Publikum bekannt wurde sie 2007 durch das Buch "Der geometrische Himmel", welches sie auch für das Theater bearbeitete. Seit 2009 engagiert sich die Autorin in der literarischen Nachwuchsförderung durch Workshops und Vorstellung der "Jungen Autoren".[1]


Monika Helfer (*1947, A) ist mit dem Schriftsteller Michael Köhlmeier verheiratet und lebt als Schriftstellerin in Hohenems. Seit 1973 hat sie Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht und zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. 2012 erschien ihr jüngstes Werk „Die Bar im Freien” mit mehr als 100 Kurzgeschichten. Dieses Buch ist ein weiterer Beleg für die Absicht, welche sie beim Schreiben verfolgt. Sie sagt, es sei ihr wichtig, Unglaubliches mit ganz wenig zu erzählen, die Geschichte müsse dann im Leser passieren.[2]


Die Autoren


Christian Biesenbach (*1987, D) lebt in Rheinland-Pfalz und begann 2007 mit dem Schreiben von Alltagsromanen, erhielt von den Verlagen aber nur Absagen. Nach einem Genrewechsel zu Krimi/Thriller/Horror brachte er 2011 seinen ersten Krimi "Sonne, Wind und Mord" im Selbstverlag heraus und landete einen E-Book-Bestseller. Nachfolgende Publikationen wurden ebenfalls zu Verkaufsschlagern, sodass er zu den erfolgreichen deutschen Indie-Autoren zählt.[3]


Dr. Josef Breuss (*1938, CH) ist katholischer Theologe und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Zürich. 1976 habilitierte er über den evangelischen Theologen David Friedrich Strauss und vertrat dessen kritische Sicht der kirchlichen Dogmen. Er arbeitete als Religionslehrer an Kantonalschulen und schrieb nebenbei Bücher, die er in seinem Kundschafter-Verlag veröffentlichte. Er möchte Kundschafter in das offene unbekannte Gelände des Evangeliums sein und anderen helfen, selber in das Geheimnis der Schriften zu schauen.[4]

Quellen

  1. Vgl. Literaturreport 2012, o. S.
  2. Vgl. ORF 1999, o. S.
  3. Vgl. Biesenbach 2014, o. S.
  4. Vgl. Schnelling 2009, S. 5