A Poem a Day – Gedichte zum Auswendiglernen

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Dieses Buch steht im Regal Literatur.

Zusammenfassung des Projekts[Bearbeiten]

  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: Zur Zeit niemand. Buch darf übernommen werden.
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Ja, sehr gerne.
  • Zielgruppe:
  1. Alle Menschen, die gerne Gedichte aus den Sprachen Deutsch und Englisch auswendig lernen möchten und dazu auch eine kurze Information zum Dichter und zur Kulturepoche haben möchten.
  2. Alle Menschen, die gerne ein persönliches Statement zu einem ihrer Lieblingsgedichte verfassen möchten und sich so an dem Projekt beteiligen möchten.
  3. Wie kann man sich beteiligen: Ganz einfach: Datum aussuchen, Gedicht (oder auch ein Zitat aus einem Gedicht) einfügen und ein persönliches Statement verfassen. Bitte keine Daten überschreiben! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder natürlich auch das Vorwort & das Kapitel "auswendig lernen lernen" bearbeiten.
  • Projektumfang:

Kurzformel: 365 & 1(Schaltjahr :-) Gedichte & 1 persönliches Statement von einem (oder mehreren Menschen z.B.: Schulklassen), 1 Kapitel "Wie soll ich auswendig lernen lernen?", Vorwort: Wozu soll ich Gedichte auswendig lernen?

  • Neben persönlichen subjektiven Statements könnten sich ohne weiteres ganze Klassen an der Analyse und Interpretation eines Gedichtes beteiligen, und die Ergebnisse beispielhaft hier abdrucken. Entweder als die beste Interpretation einer Klasse (Wettbewerb) oder als eine Gemeinschaftsproduktion. In der Form
    • A Poem a Day/ 30.Februar: Das Gedicht vom Gedicht /Interpretation 1...

Dabei sollte die Ausführung etwas ausführlicher und für interessierte Laien in einer allgemein verständlichen Form erklärt werden.

  • Einschränkung:

Reine Gedichtesammlungen sind auf Wikibooks nicht zulässig, aber ein Lehrbuch über Gedichte mit Analysen, Vergleichen und Beispielen (diese mindestens mit persönlichem Statement) ist möglich.

Status[Bearbeiten]

  • 20 Gedichte von 365 1von10.png (5.5%)
  • 4 Beiträge/Kommentare/Statements von 365, die länger als nur ein Satz sind 0von10.png (1,1%)

A Poem a Day: Vorwort: Wozu soll ich Gedichte auswendig lernen?[Bearbeiten]

Sogar ein kurzes Gedicht kann mehr als tausend Worte sagen. Als Ausdruck von Gedanken und Gefühlen sind Gedichte ein guter Weg die Grenzen zwischen emotionaler und rationaler Wahrnehmung aufzuheben. Sie auswendig zu lernen und zu rezitieren kann die in ihnen enthaltene Welt von Empfindungen in einem selbst lebendig werden lassen und mag zum Selbstverfassen von Gedichten anregen und so einen neuen Weg der Selbsterkenntnis eröffnen.

A Poem a Day: 365 & 1 Gedichte[Bearbeiten]

Jeweils 1 Gedicht & 1 persönliches Statement & 1 Kommentar oder 1 Interpretation oder 1 historischen Rückblick oder 1 Formale Analyse.

Januar[Bearbeiten]

Februar[Bearbeiten]

März[Bearbeiten]

April[Bearbeiten]

Mai[Bearbeiten]

Juli[Bearbeiten]

August[Bearbeiten]

September[Bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten]

November[Bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten]

A Poem a Day: Wie soll ich auswendig lernen lernen? Tipps und Tricks[Bearbeiten]

Tipp 1[Bearbeiten]

Das Gedicht sollte dir gefallen. Gedichte auswendig zu lernen, nur weil man es muss, ist eine geeignete Methode einem den Geschmack an Lyrik zu verderben. Eigentümlicherweise sind die selben Kinder und Jugendliche oft in der Lage, eine komplette Folge von Liedern fast auswendig mitzusingen, ohne dass sie sich wirklich dafür angestrengt haben. Was einem gefällt, das lernt sich viel leichter.

Tipp 2[Bearbeiten]

Das Gedicht sollte dir etwas sagen, oder dich emotional berühren. In Gedichten stecken in vielen Fällen wesentlich mehr Informationen, als man den paar Worten zutrauen mag. Mit Gedichten schafft man es, die flüchtigen Gefühle und Eindrücke, die man selbst im Leben sammelt, eine Form zu geben, die es einem ermöglicht, dieses Gefühl und den Eindruck oder die Erinnerungen, die man mit dem Gedicht verknüpft hat, wieder wach zurufen.

Tipp 3[Bearbeiten]

Suche die innere Logik. Viele Gedichte haben einen in sich stimmigen Ablauf. Es gibt oft einen bestimmten Grund, warum bestimmte Strophen an genau dieser Stelle auftauchen und nicht etwa zwei Strophen später. Diesen Handlungsstrang gilt es zu entdecken. Dabei sollte man in erster Linie dem folgen, was der Dichter (vermutlich) sagen wollte. Sollte dieses nicht möglich sein, so schadet es nichts, sich einen eigenen Handlungsstrang oder eine eigene innere Ordnung zu erfinden, an dem sich das Gedächtnis entlang hangeln kann. Jedoch sollte man sich dabei immer bewusst sein, was im Gedicht steckt(Exegese)[1], und was man selbst hineininterpretert hat Eisegese[2]. Solange man sich dessen bewusst ist, was man selbst hineininterpretiert oder drum herum ausgeschmückt hat, kann man dieses gut als Eselsbrücke für das Lernen verwenden. Es darf hinterher nur nicht Bestandteil einer Interpretation für z.B. einen Deutschunterricht werden. Eine weitere Methode ein Gedicht sinnvoll „auszuschmücken“ ist es, sich eine Bildergeschichte zu dem Gedicht zu malen, die einem hilft, sich die Reihenfolge zu merken.

Tipp 4[Bearbeiten]

Im Gedichtvortrag hört es sich oft nicht besonders schön an, wenn man das Gedicht herunterleiert. Doch zum Lernen ist dieses Herunterleiern eine gute Hilfe. Der Rhythmus, der Reim und das Metrum (und sollte es vorhanden sein auch eine Melodie) sind hervorragende Gedächtnisstützen.

Tipp 5[Bearbeiten]

Die "Ich packe einen Koffer"-Methode. Sie eignet sich um noch möglichst schnell ein Gedicht zu pauken.

  • Man liest einen Satz, und sagt diesen auf.
  • Man kontrolliert den ersten Satz und liest den zweiten und sagt beides auf
  • Man kontrolliert die ersten beiden Sätze, liest den dritten und sagt alles drei auf

Damit fährt man strophenweise fort. Nach jeder Strophe sagt man die kompletten vorherigen Strophen auf.

Tipp 6[Bearbeiten]

Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Dabei muss man nicht unbedingt alles selbst wiederholen, sondern man kann es auch durch Zuhören, gegenseitiges Abfragen, Lesen etc. wiederholen. Bei Liedtexten kann natürlich der CD- bzw. MP3-Player ungemein beim Lernen helfen.

Tipp 7[Bearbeiten]

Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Nicht nur in der akuten Lernphase, sondern auch noch einmal nach einer Minute, nach eine Stunde, nach einen Tag, eine Woche und einem Monat, nachdem man zum ersten mal das Gedicht auswendig gelernt hat.

Tipp 8[Bearbeiten]

Gedichte auswendig lernen. So banal sich dieses anhört, je mehr man Gedichte, Lieder, Texte, Bibelverse, Poesie-Album-Sprüche u.s.w. auswendig lernt, desto einfacher fällt es einem, Texte auswendig zu lernen.

Tipp 9[Bearbeiten]

Sage Gedichte laut auf. Dabei versuche nicht nur darauf zu achten, ob man kein Wort vergessen hat, sondern konzentriere dich darauf, wie sich das Gedicht für einen Zuhörer anhören mag. Gedichte wollen vorgetragen werden. Dabei ist es wichtig, ob das Gedicht spannend, lustig, traurig oder auch eintönig klingen sollte. Versuche es dann auch so zu sprechen, wie du es hören möchtest. Dadurch erhält das Gedicht viel mehr Farbe und ist dadurch auch leichter zu lernen.

Tipp 10[Bearbeiten]

Wer ein Mikrofon und ein Aufzeichnungsgerät (altmodisch: Kassettenrecorder; neumodischer: PC, Laptop, Netbook, Handy), alternativ einen MP3-Player mit integriertem Mikrofon besitzt und sich nicht davor scheut, seine eigene Stimme von einer Aufzeichnung zu hören (sie klingt für einen selber anders, als man sich sowieso sprechen hört), kann auswendig zu lernendes Material einmalig aufzeichnen und die entstehende Aufnahme wiederholt abhören. Gerade bei längeren Werken kann dies für die eigenen Stimmbänder schonender sein als Tipp 9.

Wie schreibe ich am besten Gedichte, die mir auch nach Wochen noch gefallen?[Bearbeiten]

Themenwahl[Bearbeiten]

Am besten ist es, wenn man sich nicht dazu zwingen muss, ein Gedicht zu schreiben, weil man denkt: "ich will oder muss jetzt aber!". Ich habe die Erfahrung gemacht, das Gedichte „zu mir kommen“ , was bedeutet, dass ich erst einmal im Kopf mit Gedanken, Worten und Wörtern herumspiele. Manchmal ist es sinnvoll, einzelne von ihnen aufzuschreiben, um sie besser betrachten zu können. Es geht dabei vordergründig um die Aussage, die sie für mich haben und die ich vermitteln will. Diese Intentionen mache ich mir dann zum Thema. Manchmal ist es aber auch eine bestimmte Situation oder Atmosphäre, die ich vermitteln möchte, weil ich sie gerade frisch erlebt habe.

Das Gedicht entsteht[Bearbeiten]

Als nächstes gibt es eine Art Gedankensammlung, die man schriftlich oder auch nur mit ein paar Stichworten machen kann, wobei Stich-/Schlagworte oft das Weiterdenken anregen. Nun kann man beginnen, die ersten Verse zu schreiben, zu reimen oder einfach seine Metrik zu finden. Gerade jetzt wird viel Platz auf einem Schmierblatt benötigt. Es ist sinnvoll, Radiergummi und Bleistift griffbereit zu haben, da viele Worte, Versverteilungen und Formulierungen oft nicht auf Anhieb passen. Wenn man mit seinem Ausdruck relativ zufrieden ist, geht es noch mal an die Feinarbeit.

Letzter Schliff[Bearbeiten]

Der „letzte Schliff“ ist häufig der Arbeitsschritt, der die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Man liest Wort für Wort, Vers für Vers, Strophe für Strophe mal laut, mal leise. Man überlegt sich jedes Wort in jedem Vers. verschiebt einen Zeilensprung, tauscht Verse, manchmal ganze Strophen untereinander. Oft schleichen sich „Reim dich oder ich fress dich“- Stellen ein. Man sollte versuchen, diese durch besser klingende Passagen zu ersetzen. Zum Schluss schreibt man das Gedicht noch mal in der Fassung auf, für die man sich entschieden hat. Wenn jetzt beim Schreiben oder beim nochmaligen laut Lesen etwas Störendes auffällt, kann man mit dem Schliff fortfahren – ansonsten kann man es für sein Gemüt noch einmal ins „Reine“ schreiben und auf sein Werk auch ein wenig stolz sein. Es ist keine Seltenheit, so ordentlich bearbeitete Gedichte schon nach mehrmaligem Vorlesen fast auswendig zu können, was auch recht vorteilhaft sein kann.


Fußnoten
  1. Die Exegese (griech. exégesis = Auslegung, Erläuterung) ist ein Fachbegriff der Hermeneutik und beschreibt verschiedene Methoden, den Inhalt eines Textes zu interpretieren.
  2. Eisegese (v. griech.: εισήγηση = die Einlegung) ist ein etwas abschätzig gemeinter Begriff, der ausdrücken soll, dass man etwas in einen Text herausliest (besser hineininterpretiert), das aber nicht dort darin steht oder gemeint ist.