Benutzer:RedTux/Marxismus

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BAUSTELLE!!! -> Karl Marx und die Kritik der politischen Ökonomie

Vorschlag für neuen Titel: Karl Marx und die Liebe zur Krise

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Zitate[Bearbeiten]

Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine "ungeheure Warensammlung"(1), die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.

Erscheinung - "konkrete Realität": "ungeheure Warensammlung" Wesen - "abstrakter Begriff": Ware

Gebrauchswert: ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert Der Warenkörper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. er Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des - Tauschwerts.

Übergangsbestimmung zum anderen Pol der Ware (mxks)

Der Tauschwert erscheint zunächst als das quantitative Verhältnis, die Proportion, worin sich Gebrauchswerte einer Art gegen Gebrauchswerte anderer Art austauschen (6), ein Verhältnis, das beständig mit Zeit und Ort wechselt. Der Tauschwert scheint daher etwas Zufälliges und rein Rela- <51> tives, ein der Ware innerlicher, immanenter Tauschwert (valeur intrinsèque) also eine contradictio in adjecto

Es folgt daher erstens: Die gültigen Tauschwerte derselben Ware drücken ein Gleiches aus. Zweitens aber: Der Tauschwert kann überhaupt nur die Ausdrucksweise, die "Erscheinungsform" eines von ihm unterscheidbaren Gehalts sein.

POLÖK-Gliederung nach Oppenheimer[Bearbeiten]

w:Franz Oppenheimer: Neukantianer / ethischer Sozialismus [1]

Von Gerrard Winstanley (1609–1676) und Henri de Saint-Simon (1760–1825) beeinflusste Staatstheorie. -> Akratie: „das Ideal einer von jeder wirtschaftlichen Ausbeutung erlösten Gesellschaft“.

Oppenheimer unterteilt die Wirtschaftswissenschaften, von ihm als Ökonomik bezeichnet, grob in drei Hauptteile:

  1. Privatwirtschaftslehre (Einzelwirtschaft bzw. Mikroökonomie)
  2. Gesellschaftswirtschaft (auch: auch Nationalökonomie oder politische Ökonomie)
  3. Finanzwissenschaft (auch: Privatwirtschaft des Staates)

Oppenheimer geht es in erster Linie um eine Bestimmung der "praktischen Ökonomik" und "Volkswirtschaftspolitik" in Abgrenzung zu den "ökonomischen Privatpersonen" einerseits und dem Staat andererseits.

"Wir dürfen sagen: alle wissenschaftliche Lehre von der Wirtschaftskunst, die weder den Staatshaushalt noch den Privathaushalt betrifft, ist das Gebiet der praktischen Ökonomik. […] Das ist zunächst nur eine negative Definition. Aber sie füllt sich doch sogleich mit positivem Inhalt, wenn wir sie genauer betrachten. Wenn wir nämlich sowohl das privatwirtschaftliche wie das finanzpolitisch-fiskalische Interesse ausschließen, bleibt als das Gebiet unserer Studien nur noch das wirtschaftliche Gemeininteresse übrig. Danach können wir die praktische Ökonomik definieren als die Wissenschaft von der gemeinnützigen Wirtschaftskunst."

Oppenheimer grenzt dabei die Volkswirtschaftslehre, die er "praktische Ökonomik" nennt, von der Volkswirtschaftspolitik als "Kunst der gemeinnützigen Wirtschaft selbst" ab und kritisiert, dass Theorie (Wissenschaft) und Praxis (Politik) in der Darstellung häufig vermengt werden.

Franz Oppenheimer: Praktische Ökonomik und Volkswirtschaftspolitik. In: Annalen der Naturphilosophie. 1913, S. 307–351 (Online-Version).

Schulen[Bearbeiten]

Oppenheimer stellt die aufeinander folgenden Schulen wie folgt dar:

  1. Manchester-Liberalismus: "regulierende Kraft des Selbstinteresses" = stark; Staatsintervention = gering halten
  2. Kathedersozialismus: "regulierende Kraft des Selbstinteresses" = gering; Volkswirtschaftspolitik ausweiten
  3. marxistischer Kollektivismus: freien Wettbewerb vollständig beseitigen

Selbstinteresse = "privatwirtschaftliche Initiative"; privatwirtschaftliches (privates) Interesse vs. gemeinnütziges (öffentliches) Interesse; privatwirtschaftlicher Akteur = einzelner Wirt

"[…] die Aufgabe der Volkswirtschaftspolitik besteht darin, überall da einzusetzen, wo Leistungen vollzogen werden müssen, [S. 315] die das Selbstinteresse, die privatwirtschaftliche Initiative, nicht übernehmen kann, nicht übernehmen will oder nicht übernehmen darf und soll."

  1. Merkantilismus: vollständige Kontrolle & Steuerung der Wirtschaft (Außenhandel/Protektionismus); keine Theorie (System), sondern bloße Politik
  2. Physiokratie & Klassik ("laissez faire, laissez passer", "laßt die Gewerbe frei und öffnet die Grenzen"): "Aber wir wissen seit den Physiokraten und Adam Smith, daß die politische Ökonomie der Völker nicht ein toter Mechanismus, sondern eine Art von Organismus, ein Supraorganismus ist, in weiten Grenzen befähigt, sich selbst aufzubauen, in Betrieb zu halten, sich neuen Bedingungen der Umwelt anzupassen, zu wachsen und Störungen selbsttätig auszugleichen. Wir wissen, daß die bewegende Kraft dieses Supraorganismus das privatwirtschaftliche Eigeninteresse ist, das sich im Wettkampf der Konkurrenz durchsetzt und dadurch die »Selbststeuerung« betätigt, durch die der Wirtschaftskörper seine beiden großen Aufgaben der Produktion und Distribution vollzieht, der Gütererzeugung und Güterverteilung, um mich der üblichen Ausdrücke zu bedienen." […] "Für diese Denker der sog. klassischen Schule, Adam Smith und seine Nachfolger: Ricardo, Malthus und die jüngeren Briten, ist der Staat »das böse Tier«; er spielt, wenn er die Wirtschaft regulieren will, nur immer die Rolle der Kuh im Porzellanladen; er kann mit seinen plumpen Fingern die wundervolle prästabilierte Harmonie aller Interessen nur stören und zerstören. Für diese Schule besteht alle praktische Nationalökonomie nur darin, sämtliche Gesetze wegzuräumen, die der freien Bewegung der Einzelnen entgegenstehen. Der Staat hat keine wirtschaftliche Aufgabe, er hat sich auf den Grenz- und Rechtsschutz zu beschränken. Es bedarf keiner gemeinnützigen Wirtschaft, denn das Privatinteresse läuft dem Gemeininteresse überall und immer parallel. Wer sein Privatinteresse verfolgt, fördert eben dadurch nolens volens, und zwar auf die denkbar wirksamste Art, das Gemeininteresse."
  3. "Gegner in den Personen von Sismondi, Carey, Friedrich List" sowie
  4. Neomerkantilisten
    1. Historische Schule: Gustav von Schmoller
    2. Kathedersozialismus: Adolf Wagner

theoretisch-deduktiven Schulen (Einzelwissen -> Wissenschaft/Gesetze/System):

  1. Klassik
  2. Marxismus

induktive Schule:

  1. ökonomischer Historismus

"François Quesnay, der Begründer des ersten Systems in der Theorie und der ersten Freiverkehrsschule in der praktischen Nationalökonomie, hat die Norm mit voller Klarheit dem Zustande der Realität entgegengestellt, die er daran maß und bewertete. Das ist der berühmte Gegensatz zwischen dem ordre naturel und dem ordre positif, d. h. zwischen der Harmonie der sich ungestört entfaltenden Gesellschaft einerseits und der Disharmonie der von der Staatsgewalt und ihren plumpen Eingriffen gestörten Gesellschaft andererseits."

Adam Smith:

  1. Manchester-Liberalismus
  2. sozialliberale Schule: Jones, Carey, Dühring, Walras, Henry George
  1. konservativer Sozialismus: Sismondi -> Rodbertus -> Adolf Wagner; John Stuart Mill ("der in seinen letzten Schriften dem liberalen Sozialismus überaus nahe kam")

"Zuletzt gelang es mir, als dem glücklichen Erben aller dieser Großen, durch Verschmelzung von Rodbertus' Staatslehre, Marx' Kapitallehre, Jones' Grundrentenlehre, Careys Wertlehre und Dührings Lehre vom Gewalteigentum, unter Zufügung einiger bescheidener eigener Gedanken zur Psychologie der Wirtschaft und zum Krisenproblem, die Deduktion der Normalität völlig zu Ende zu führen. Ich nannte sie mit Adolf Wagner die »reine Ökonomie« und setzte sie, wie er, der »politischen Ökonomie«, der Realität entgegen. Es ist grundsätzlich noch immer die alte physiokratische Gegenüberstellung von ordre naturel und [S. 335] ordre positif, aber nicht mehr aus ethischen Prämissen postuliert, sondern aus ökonomischen Prämissen mathematisch deduziert."

Liberalismus -> Neoklassik -> Grenznutzenschule (Carl Menger) ->

  1. Österreichische Schule der Nationalökonomie: Friedrich August von Hayek, Ludwig von Mises

David Ricardo, Karl Marx, Joseph Schumpeter, John Maynard Keynes

  1. objektive Wertlehre: »der Wert der Produkte gleich der Länge der in ihnen vergegenständlichten Arbeitszeit«
  2. subjektive Wertlehre der Grenznutzentheoretiker

Soziale Marktwirtschaft[Bearbeiten]

Oppenheimer gilt als Begründer der sozialen Marktwirtschaft. In Bezug auf die Frage des Lenkens der Wirtschaft durch den Staat (s.o.), schreibt er:

"Zwischen diesen Schulen besteht noch heute der Streit ungemindert fort. Beide Parteien führen gute Gründe für sich ins Feld: die Anhänger des laissez faire weisen mit Recht darauf hin, daß nur der Sporn des freien Wettbewerbs alle produktiven Kräfte der Nation entfalten könne, daß Bevormundung und Reglementierung Schlaffheit, Stockung, Armut bringe, daß keine Bureaukratie der Welt die durchschnittliche Fähigkeit, Ausbildung und Hingabe haben könne, um in ein so millionenfach verzweigtes Gewebe wie eine moderne Volkswirtschaft anders als verhängnisvoll einzugreifen. Aber ihre Gegner sagen mit Recht, daß der uneingeschränkte freie Wettbewerb zu grauenhaften Folgen des Volkswohl, zu einer verrückten Verteilung des Einkommens und des Vermögens, zum Raubbau an der Volkskraft geführt hat und führen mußte - und daß sie lieber auf einen Teil des Reichtums verzichten wollen, wenn nur der Rest vernünftiger unter die Glieder des Volkes verteilt würde, so daß alle wenigstens existieren könnten.

Sie werden wissen, wie ich versucht habe, diesen Streit zu schlichten. Der freie Wettbewerb kann nur unter ganz bestimmten Bedingungen zu solcher Verzerrung der volkswirtschaftlichen Güterverteilung führen. Solange diese Bedingungen fortbestehen, muß der gemeinnützigen Wirtschaft ein breiter Raum gegönnt werden, um die schärfsten Spitzen der Entwicklung abzustumpfen, um den gröbsten Raubbau an der Nation zu verhindern; wenn aber diese Bedingungen beseitigt sind, darf man der Privatwirtschaft unbesorgt das breiteste Feld einräumen: dann wird die freie Konkurrenz nur noch eine Kraft des Segens und nicht mehr des Fluches sein.

Und diese Bedingungen sind zu beseitigen, wenn meine Anschauungen von den sozialen Zusammenhängen richtig sind. Ich will [S. 322] sie einmal hier erwähnen, damit niemand glaube, ich dächte meine Flagge zu verstecken. Nach meiner Ansicht, die hoffentlich durch gute Argumente gestützt ist, ist der »Kapitalismus«, dieses unsinnige System der volkswirtschaftlichen Verteilung, nur dort möglich, wo der Grund und Boden durch Sperrung des größten Teils der Fläche in der Rechtsform des Großgrundeigentums in ein Monopol verwandelt worden ist; - und wo infolgedessen zwischen der Volksmasse einerseits und der besitzenden Klasse andererseits ein Klassen-Monopolverhältnis besteht. Das ist die einzige haltbare Erklärung für die Entstehung von Mehrwert im Wirtschaftsverkehr zwischen freien Menschen, und der ganze Kapitalismus hat kein anderes Problem als das des Mehrwerts."

Arbeitslohn[Bearbeiten]

Franz Oppenheimer: Theorie des Arbeitslohnes. Berlin 1909 (Online-Version).

"Normaler Weise sollte der Lohn der Arbeit in ihrem ganzen Ertrage bestehen. Das ist aber nur auf primitiven Gesellschaftsstufen der Fall: die Jäger und Fischer, die freien Hackbauern verfügen über den unverkürzten Ertrag ihrer Arbeitsanstrengung.

Auf allen höheren Stufen hat der Arbeiter Teile seines Arbeitsertrages abzugeben: der Sklave an seinen Eigentümer, der Hörige an seinen Grundherrn, der Arbeiter der kapitalistischen Gesellschaftsordnung an seinen Arbeitgeber. Die Abgabe heißt »Herreneinkommen« auf den präkapitalistischen Stufen, heißt »Mehrwert« in der kapitalistischen Ordnung.

Die Bestimmgründe des präkapitalistischen Lohnes liegen klar auf der Hand. Kraft Staatsrechtes, kraft Gesetzes ist der Herr berechtigt, einen Anteil zu fordern, ist der Sklave oder Hörige verpflichtet, ihn zu leisten.

Dagegen ist die Bestimmung des Lohnes in der kapitalistischen Gesellschaft ein bisher ungelöstes Problem. Der Arbeiter ist frei; kein Gesetz verpflichtet ihn, Teile seines Arbeitsertrages abzugeben: aus welchem Grunde ist er dennoch gezwungen, es zu tun?

Grundsätzlich stimmen von jeher alle Schulen der Ökonomik in der Erklärung überein: nur die Tatsache, daß sich die Arbeiter in der Regel konkurrierend unterbieten, kann es erklären, daß ihren Anwendern Mehrwert übrig bleibt.

Aber woher stammt dieses dauernde Überangebot kapitalloser Arbeiter? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister.

Die bürgerliche Wissenschaft erklärt es aus dem Malthus'schen Bevölkerungsgesetz. Danach werden zu viele Kinder der proletarischen Klasse geboren. Die Erklärung ist unhaltbar, das Gesetz existiert nicht; sein Beweis ist ein gröblicher Trugschluß; und es widerspricht allen Tatsachen.[1]

Marx erklärt das dauernde Überangebot freier Arbeiter aus der »Freisetzung« des Arbeiters durch das Kapital in seiner Gestalt als Maschinerie. Auch diese Erklärung ist nicht zu halten.[2]

Sondern die Ursache des dauernden Überangebots kapitalloser Arbeiter auf dem Arbeitsmarkte ist die massenhafte Zuwanderung der Landproletarier in die Industriebezirke. Das ist eine Tatsache, die jedermann geläufig ist und die man gar nicht näher zu belegen braucht."

Fußnoten

[1] Vergl. mein »Bevölkerungsgesetz des T. R. Malthus«. Berlin-Bern 1900. [2] Vergl. mein »Grundgesetz der Marx'schen Gesellschaftslehre«. Berlin 1903.


Soziologie[Bearbeiten]

Neben der aus der Kritik der politischen Ökonomie resultierenden marxistischen Wirtschaftstheorie lässt sich aus dem Marxschen Werk auch eine eigene marxistische Gesellschaftstheorie ableiten. Die vorherrschende Strömung in der Soziologie ist (nach Marxismus und Evolutionismus) der Funktionalismus bzw. die Systemtheorie. Daher macht es Sinn, sich diese soziologische Denkrichtung etwas näher anzusehen.

Marx: Konflikte zwischen Menschen/sozialen Gruppen = Motor der Geschichte ("HISTOMAT")

Evolutionismus:

  • Johann Bachofen (1825–1887)
  • Lewis Henry Morgan (1818–1881)
  • John Ferguson McLennan (1827–1881)
  • Edward Burnett Tylor (1832–1917)
  • James Frazer (1854–1941)
  • Herbert Spencer (1820–1903)

Konfliktsoziologie:

  • Marx und Engels (Historischer Materialismus)
  • Gorg Simmel (formale Soziologie)
  • Ralf Dahrendorf
  • Pierre Bourdieu (Strukturalismus)
  • Axel Honneth / Nancy Fraser

Kritik an Simmels "formaler Soziologie":

  • Erich Hahn: Soziale Wirklichkeit und soziologische Erkenntnis. Berlin 1965, S. 86 ff.
  • Hans Jürgen Krysmanski: Soziologie des Konfliktes. Hamburg 1971, S. 115 ff.
  • Gabor Kiss: Marxismus als Soziologie. Hamburg 1971, Seite 54 ff.

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS):

  • Ferdinand Tönnies
  • Gorg Simmel
  • Werner Sombart

Funktionalismus & Systemtheorie:

  • Auguste Comte (Positivismus)
  • Émile Durkheim (klassische Soziologie)
  • Max Weber (klassische Soziologie)
  • Alfred Radcliffe-Brown (Strukturfunktionalismus)
  • Talcott Parsons (Strukturfunktionalismus -> Systemfunktionalismus)
  • Robert King Merton (Dynamik sozialer Prozesse -> Rollentheorie/"soziale Rolle")
  • Lewis A. Coser (strukturfunktionalistische Konflikttheorie)
  • Niklas Luhmann (Funktionsstrukturalismus)
  • Rainer C. Baum
  • Ralf Dahrendorf (Ordoliberalismus)
  • Kybernetik: Regelung und Steuerung (mechanistisch) -> komplexes System
  • Chaostheorie: nichtlineare dynamische Systeme -> chaotisches Verhalten
  • Ordoliberalismus = eine Richtung des Neoliberalismus
Walter Eucken (Freiburger Schule der Nationalökonomie): "Staatliche Planung der Formen – ja; staatliche Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses – nein."

[ Hans-Rudolf Peters: Wirtschaftspolitik. Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2000, ISBN 3-486-25502-9, S. 151 ]

Michael Burawoy: Manufacturing Consent: Changes in the Labor Process Under Monopoly Capitalism. Chicago: University of Chicago Press, 1979

Thomas Kron: Zeitgenössische soziologische Theorien. Zentrale Beiträge aus Deutschland [2]

Soziologische Paradigmen nach Talcott Parsons. Eine Einführung [3]

Soziale Konstellation und historische Perspektive [4]

Marx-Exegese[Bearbeiten]

  • europäische Aufklärung
  • Auseinandersetzung mit Idealismus & Materialismus
  • Verhältnis zu Naturalismus & Humanismus

Kritik[Bearbeiten]

Untersuchung der ökonomisch-philosophischen Theorien von Marx in seiner Entwicklung & Herausarbeitung unterschiedlicher Tendenzen, Kontinuitäten, Widersprüche und Brüche im Marxschen Denken. Erörterung der wichtigsten Aspekte des "orthodoxen Marxismus" des sozialdemokratischen und kommunistischen "Staatssozialismus" - abwertend gelegentlich als "Arbeiterbewegungsmarxismus" (Michael Heinrich) bzw. "Weltanschauungsmarxismus" (Robert Kurz) sowie des partei- und staatskritischen "autonomen Marxismus" und der marxistisch inspirierten Philosophie insgesamt. Fokus insbesondere auf "Neue Marx-Lektüre" legen.

  • ökonomische Gesellschaftsformation: Verhältnis Mensch-Natur (Ökonomie/Produktion) & Mensch-Mensch (Gesellschaft/Soziales/Politik)
  • Erscheinung (Phänomen/Form) & Wesen (Begriff/Inhalt)
  • Produktion & Konsumtion, Bedürfnis & Gebrauchswert, gesellschaftliche Arbeit & Arbeitsteilung, Tauschwert & Preis, Profit & Mehrwert, Einkommen (Lohn/Salär) & Besitz/Eigentum
  • Klasse, Klassenkampf, Individuum, soziale Gruppe, Gesellschaft (utopische Sozialisten, Historiker der Restauration)
  • Rechts- und Staatskritik
  • Philosophie- und Religionskritik

ökonomische Klassiker[Bearbeiten]

  • Alvin Hansen: A Guide to Keynes. McGraw-Hill Verlag 1953. Deutsche Übersetzung von Georg Hummel: Keynes’ ökonomische Lehren. Ein Führer durch sein Hauptwerk. Ring-Verlag 1959.
  • John Kenneth Galbraith: Die Ökonomie des unschuldigen Betrugs. Deutsche Übersetzung von Thorsten Schmidt, Pantheon Verlag 2007

Weblinks[Bearbeiten]

Dieser Absatz dient lediglich als vorübergehende Zwischenablage!

Einzelnachweise[Bearbeiten]