Dermatologie: Symptome der Haut

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Symptome Krankheitszeichen bei Hauterkrankungen

Beschwerden bei Hauterkrankungen[Bearbeiten]

Keine Beschwerden[Bearbeiten]

Eine Reihe von Hauterkrankungen machen nur geringe oder keine Beschwerden. Dies erschwert ihre frühzeitige Behandlung (z.B. Melanom).

Juckreiz (Pruritus)[Bearbeiten]

Unter Juckreiz versteht man eine unangenehme Empfindung der Haut, die Kratzen provoziert. Der Juckreiz ist oft das Symptom für eine Krankheit. Die Botenstoffe, die das Jucken auslösen, können aber auch durch Medikamente, Nahrungsmittel, Allergiestoffe, Kontaktstoffe etc. freigesetzt werden.

Es wird vermutet, dass Juckreize auf der Haut von den selben Rezeptoren wahrgenommen werden wie Schmerz. Deshalb ist das Kratzen auch die verbreitetste Abwehrreaktion: mit Kratzen und Scheuern versucht man, das Empfinden von Jucken auf Schmerz umzustellen. Schmerz klingt normalerweise nach relativ kurzer Zeit ab.

Die häufigste Ursache für Juckreiz sind Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Neurodermitis.

http://www.informationszentrale-haut.de/Download/Juckreiz.pdf

Schmerzen[Bearbeiten]

Überwärmung[Bearbeiten]

Rötung[Bearbeiten]

Blutung[Bearbeiten]

Ödem[Bearbeiten]

Das Ödem (griechisch οίδημα – die Schwellung, das Ödem) ist eine Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe. Ödeme sind meist die Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Drucks, wodurch Wasser ins Gewebe austritt. Häufig treten Ödeme auch als Begleiterscheinung von Beinvenenthrombosen auf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen behindern. Die dabei auftretenden Schwellungen werden zumeist mit Kompressionsstrümpfen therapiert.

Spezielle Ödemformen:[Bearbeiten]

  • Quincke-Ödem
  • Schwangerschaftsödem
  • Hungerödem oder Eiweissmangelödem
  • Lymphödem
  • Lipödem
  • Stauungsdermatitis

Untersuchungsmöglichkeiten eines Hautödems[Bearbeiten]

  • Anschauen und Tasten
  • Im Ultraschall kann man sehr schön als schwarze zwischen dem Fettgewebe der Haut erkennen.

Lokalisation[Bearbeiten]

  • Fuß- und Beinödeme
  • Anasarka
  • Lymphödem des Armes nach Lymphknotenausräumung einer Achsel

Blasenbildung[Bearbeiten]

Geschwüre[Bearbeiten]

Tumoren und Knoten der Haut[Bearbeiten]

Leberhautzeichen[Bearbeiten]

Bei Lebererkrankungen treten typische Zeichen des Erkrankten auf, die mit einiger Sicherheit eine chronische Lebererkrankung diagnostizieren lassen.

  • Spider naevi = Lebersternchen
  • Palmarerythem = rote Hände
  • Dupuytrensche Kontraktur mit strangförmigen Verhärtungen an den Fingersehnen
  • Weißnägel
  • Lackzunge (Himbeerzunge, Erdbeerzunge)
  • Caput medusae (vermehrte Venenzeichnung der Bauchhaut)
  • Bauchglatze
  • Gynäkomastie

Bei Patienten mit Leberzirrhose lassen sich Lebersternchen bei circa 90 Prozent der Patienten finden.

Quellen[Bearbeiten]